Ludmila Engquist
Ludmila Engquist (geb. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Ljudmila Wiktorowna Leonowa, verheiratete {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – Naroschilenko, engl. Transkription Lyudmila Narozhilenko-Leonova; * 21. April 1964 in Kriuscha, Oblast Tambow, Sowjetunion) ist eine ehemalige schwedische Hürdenläuferin und Bobfahrerin russischer Herkunft.
Erfolge für Russland
Ihren ersten größeren Erfolg hatte sie 1986 in Brjansk, wo sie den 100-Meter-Hürdenlauf in 13,41 s lief. 1991 holte sie sich Gold bei den Weltmeisterschaften in Tokio und lief 1992 in Sevilla eine persönliche Bestzeit von 12,26 s.
1993 erhielt sie eine vierjährige Sperre wegen unerlaubten Dopings, die allerdings 1995 vorzeitig aufgehoben wurde, als der Verdacht aufkam, dass ihr damaliger Ehemann Nikolai Naroschilenko, von dem sie sich 1992 hatte scheiden lassen, ihr die Steroide ohne ihr Wissen verabreicht hatte, getarnt als Vitaminpillen.
Schweden
Vor den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta bekam sie die schwedische Staatsbürgerschaft.
In Atlanta wurde sie bei den 100 Meter Hürden Olympiasiegerin vor der Slowenin Brigita Bukovec und der Französin Patricia Girard. Für diese Leistung wählten sie die Hörer von Sveriges Radio zum Gewinner den Radiosportens Jerringpris. Sie gewann 1997 bei den Weltmeisterschaften in Athen den Titel, wofür sie auch mit der Svenska-Dagbladet-Goldmedaille geehrt wurde.
Die Karriere der in Schweden wie eine Nationalheldin gefeierten Engquist bekam danach einen Knick, da bei ihr Brustkrebs festgestellt wurde und eine Brust amputiert werden musste. Trotzdem kämpfte sie sich noch einmal an die Spitze und wurde bei den Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla Dritte und wurde erneut mit dem Radiosportens Jerringpris geehrt. Wegen einer Knöchelverletzung beendete sie 2000 ihre Leichtathletikkarriere und wechselte zum Bobsport mit dem Ziel, sich für die Olympischen Spiele 2002 zu qualifizieren.<ref name=sport1>Der tiefe Fall einer Volksheldin</ref>
Wintersport
2001 beendete sie als Siebte den Weltcup im Bobfahren im Olympic Park in Utah. Beim Weltcup in Lillehammer gab sie im Herbst 2001 einen positiven Test ab.<ref name=sport1/> Sie gestand das Doping ein und wurde für zwei Jahre gesperrt.<ref name=sport1/><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, Svenska Dagbladet, 2. Dezember 2003. Abgerufen am 31. Januar 2021 (svenska).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
Privates
Seit 2000 lebt sie mit ihrem zweiten Ehemann, dem Schweden Johan Engquist, in Spanien.
Einzelnachweise
<references />
Literatur
- Peter Matthews (Hrsg.): Athletics 2000. Surbiton 2000, ISBN 1-899807-07-1
Weblinks
- Ludmila Engquist in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Vorlage:Olympedia
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Vorlage:Klappleiste/Anfang 1972: Datei:Flag of East Germany.svg Annelie Ehrhardt | 1976: Datei:Flag of East Germany.svg Johanna Schaller | 1980: Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Wera Komissowa | 1984: Vereinigte Staaten Benita Fitzgerald-Brown | 1988: Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Jordanka Donkowa | 1992: Datei:Flag of Greece.svg Paraskevi Patoulidou | 1996: Schweden Ludmila Engquist | 2000: Datei:Flag of Kazakhstan.svg Olga Schischigina | 2004: Vereinigte Staaten Joanna Hayes | 2008: Vereinigte Staaten Dawn Harper | 2012: Australien Sally Pearson | 2016: Vereinigte Staaten Brianna Rollins | 2020: Datei:Flag of Puerto Rico.svg Jasmine Camacho-Quinn | 2024: Vereinigte Staaten Masai Russell
Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1983: Bettine Jahn | 1987: Ginka Sagortschewa | 1991: Ljudmila Naroschilenko | 1993: Gail Devers | 1995: Gail Devers | 1997: Ludmila Engquist | 1999: Gail Devers | 2001: Anjanette Kirkland | 2003: Perdita Felicien | 2005: Michelle Perry | 2007: Michelle Perry | 2009: Brigitte Foster-Hylton | 2011: Sally Pearson | 2013: Brianna Rollins | 2015: Danielle Williams | 2017: Sally Pearson | 2019: Nia Ali | 2022: Tobi Amusan | 2023: Danielle Williams | 2025: Ditaji Kambundji
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Hallenweltmeisterinnen im 60-Meter-HürdenlaufVorlage:Navigationsleiste Halleneuropameisterinnen im 60-Meter-Hürdenlauf
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Engquist, Ludmila |
| ALTERNATIVNAMEN | Naroschilenko, Ludmila; Leonowa, Ludmila (Geburtsname); Энквист, Людмила Николаевна (russisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | russisch-schwedische Leichtathletin und Olympiasiegerin |
| GEBURTSDATUM | 21. April 1964 |
| GEBURTSORT | Kriuscha, Oblast Tambow, Sowjetunion |
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- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1992
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