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Waldkappel

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Waldkappel COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 9′ N, 9° 53′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|06636012}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 9′ N, 9° 53′ O
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dim= globe= name= region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Werra-Meißner-Kreis
Höhe: 236 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|06636012}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 37284
Vorwahlen: 05656, 05658 (Bischhausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ESW, WIZ
Gemeindeschlüssel: 06 6 36 012
Stadtgliederung: 15 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Leipziger Straße 34
37284 Waldkappel
Website: www.waldkappel.de
Bürgermeister: Frank Koch (SPD)
Lage der Stadt Waldkappel im Werra-Meißner-Kreis
<imagemap>

Bild:Waldkappel ESW.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte rect 1675 101 1784 235 Werra-Meißner-Kreis rect 1330 27 1810 651 Hessen poly 598 1430 1076 1271 1180 1370 1110 1424 1260 1620 1155 1795 1040 1758 1094 1650 874 1566 717 1552 714 1509 Sontra poly 597 1428 941 1292 991 1211 969 1147 675 992 472 1172 463 1409 Waldkappel poly 469 1169 668 991 700 926 678 813 650 803 628 879 489 822 468 879 350 771 228 762 60 964 92 1000 235 997 247 1065 388 1162 Hessisch Lichtenau poly 112 575 166 503 374 555 471 496 480 443 620 523 558 608 642 616 597 703 471 665 431 702 240 676 Gutsbezirk Kaufunger Wald poly 346 772 473 664 593 708 633 650 717 689 693 838 654 812 629 870 496 828 471 879 Großalmerode poly 690 855 1007 850 1044 817 962 746 892 765 882 736 796 719 752 805 757 833 696 815 Berkatal poly 698 850 666 987 739 1025 861 1079 921 1024 961 1046 1079 957 1052 847 Meißner poly 695 68 859 59 932 191 899 328 851 349 750 235 Neu-Eichenberg poly 273 263 564 179 549 93 666 99 751 240 841 347 899 333 941 485 822 494 712 681 565 599 619 505 486 441 481 366 392 443 Witzenhausen poly 1227 1572 1512 1548 1689 1682 1594 1795 1186 1729 Herleshausen poly 1073 1263 1097 1232 1276 1242 1282 1294 1361 1310 1396 1293 1474 1309 1426 1346 1547 1391 1503 1575 1210 1571 1121 1416 1200 1344 1142 1350 Ringgau poly 848 1077 914 1026 1349 1251 1280 1302 1273 1244 1088 1228 1065 1277 940 1293 1001 1204 976 1147 Wehretal poly 1300 1276 1442 1207 1581 1303 1547 1387 1429 1346 1479 1309 1384 1292 1366 1316 Weißenborn poly 970 1047 1348 1239 1458 1185 1411 1020 1111 898 1136 818 1010 794 990 840 1063 853 1078 965 Eschwege poly 1404 1027 1487 1006 1522 934 1753 1034 1668 1319 1575 1164 1459 1183 Wanfried poly 1095 885 1234 728 1526 924 1480 1017 1404 1019 Meinhard poly 690 908 715 775 716 675 824 493 938 494 1263 654 1237 731 1129 822 800 725 751 825 713 826 Bad Sooden-Allendorf poly 469 380 469 509 349 550 150 492 3 406 6 120 125 47 111 4 1191 5 937 177 863 54 706 63 742 231 697 235 652 100 576 80 546 102 553 183 286 261 379 454 Niedersachsen poly 1813 13 1328 5 1196 11 919 191 962 465 954 536 1033 552 1048 623 1266 652 1302 794 1308 856 1748 1031 1733 1081 1667 1169 1680 1210 1690 1294 1641 1315 1572 1161 1437 1207 1528 1296 1580 1302 1587 1339 1551 1359 1505 1429 1514 1557 1695 1679 1608 1788 1406 1737 1183 1735 1165 1834 1834 1837 Thüringen poly 1166 1836 1144 1795 1045 1760 1094 1659 881 1553 861 1579 715 1552 722 1510 604 1468 587 1413 475 1422 394 1481 252 1431 52 1545 55 1622 1 1648 1 1834 Landkreis Hersfeld-Rotenburg poly 5 1641 60 1627 58 1534 254 1428 398 1488 468 1424 465 1148 361 1167 243 1065 245 1025 227 991 43 1012 15 1055 2 1057 Schwalm-Eder-Kreis poly 4 1044 21 1046 50 1012 77 991 63 957 242 764 406 751 435 692 234 679 115 563 162 501 3 413 Landkreis Kassel desc bottom-left </imagemap>

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Waldkappel ist eine Kleinstadt im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis.

Geographie

Geographische Lage

Waldkappel liegt zwischen Hessisch Lichtenau im Westen und Eschwege im Osten am südlichen Zufluss des Schemmerbaches in die Wehre. Es befindet sich im Osthessischen Bergland zwischen dem sich im Norden anschließenden Mittelgebirge Hoher Meißner (753,6 m) und dem Stölzinger Gebirge (583 m) im Süden an der Mündung des Schemmerbachs in die Wehre. Das Gebiet der Kernstadt besteht aus der Gemarkung Waldkappel im Nordosten des Gemeindegebiets mit einer Fläche von 1630 Hektar<ref name="Gindex">Gemarkung Waldkappel. In: GEOindex. Abgerufen im August 2025.</ref>, davon sind 526 Hektar Wald.<ref name="lagis" /> In der Gemarkung liegen die folgenden aktuellen bzw. historischen Siedlungsplätze:<ref name="lagis" />

Südsüdöstlich der Waldkappeler Kernstadt liegt der Mäuseberg (415,4 m) mit dem Pionierturm. Ein weiterer Aussichtsturm steht auf dem wenige Kilometer südsüdwestlich befindlichen Ziegenküppel (445,4 m); ein anderer Berg namens Ziegenküppel (405,8 m) liegt nordwestlich.

Nachbargemeinden

Stadtgliederung

Die Stadt besteht neben der Kernstadt Waldkappel (1663 Einw., 2025<ref>Stadtteil Waldkappel. In: Webauftritt der Stadt Waldkappel.</ref>) aus den folgenden Stadtteilen:

Geschichte

Ortsgeschichte

Datei:Waldkappeln De Merian Hassiae.jpg
Waldkappel – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Waldkappel erfolgte unter dem Namen Capelle im Jahr 1226.<ref name="lagis" /> Als Grundherren sind in dieser Zeit die Herren von Bilstein und deren Vasallen überliefert. Im Jahr 1301 besaßen die von Kappel Güter und die Gerichtsbarkeit im Ort. 1414 wurden dem Ort die Stadtrechte verliehen. Die Stadt erlebte ihre wirtschaftliche Blüte während des späten Mittelalters durch ihre Lage an der alten Handelsstraße „durch die langen Hessen“, die von der Wetterau nach Thüringen und weiter nach Leipzig führte. Als Zeichen des ehemaligen Reichtums der Stadt erhebt sich im Ortsmittelpunkt die spätgotische St.-Georgs-Kirche. Auf der Reise zum Marburger Religionsgespräch mit Ulrich Zwingli übernachtete Martin Luther am 27./28. September und 6./7. Oktober 1529 in Waldkappel. Der Dreißigjährige Krieg setzte dem Wohlstand Waldkappels ein jähes Ende; die Stadt konnte nie mehr an ihre frühere Bedeutung anknüpfen.

Die Stadt Waldkappel gehörte keinem Amt an, sondern es gab besondere Schultheißen der Ganerben. Erst 1780 beauftragte man den Justizbeamten zu Bischhausen, die Justizpflege zu versehen.<ref name="lagis" /> Während der französischen Besetzung gehörte der Ort zum Kanton Bischhausen im Königreich Westphalen (1807–1813). Waldkappel gehörte ab 1821 zum hessischen Landkreis Eschwege.

Im Jahre 1945 kamen bei einem Luftangriff auf einen Munitionszug 17 Menschen ums Leben und der Bahnhof wurde vollständig zerstört.

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde am 1. Februar 1971 die bis dahin selbständige Gemeinde Mäckelsdorf auf freiwilliger Basis als Ortsteil nach Waldkappel eingegliedert.<ref>Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Punkt 328, Abs. 36 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,2 MB]).</ref> Am 1. Oktober 1971 kamen die Gemeinden Burghofen, Friemen, Rechtebach und Rodebach hinzu.<ref>Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 25. Oktober 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 43, S. 1716, Punkt 1425; Abs. 6. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 3,6 MB]).</ref> Bischhausen, Gehau, Harmuthsachsen, Hasselbach (beide aus dem Landkreis Witzenhausen), Kirchhosbach, Schemmern sowie Stolzhausen aus dem Landkreis Melsungen folgten am 31. Dezember 1971.<ref name="DEZ-1071">Gemeindegebietsreform Hessen; Zusammenschlüsse und Eingliederung von Gemeinden vom 29. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 3, S. 84 ff., Punkt 94, Abs. 89 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,0 MB]).</ref> Mit der Eingliederung kraft Landesgesetz von Eltmannsee und Hetzerode wurde am 1. Januar 1974 die Reihe der Eingemeindungen abgeschlossen.<ref>Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Eschwege und Witzenhausen (GVBl. II 330-21) vom 28. September 1973. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1973 Nr. 25, S. 353, § 5 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 2,3 MB]).</ref><ref></ref> Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Waldkappel sowie die Kerngemeinde wurde jeweils ein Ortsbezirk gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 607 kB) § 6. In: Webauftritt. Stadt Waldkappel, abgerufen im März 2022.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Waldkappel angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011/2022

Nach den Erhebungen des Zensus 2011/Zensus 2011 lebten am Stichtag, 9. Mai 2011 / 15. Mai 2022, in Waldkappel 4701/4167 Einwohner. Darunter waren 48/177 (1,0 / 4,2) Ausländer, von denen 48/103 aus dem EU-Ausland, 17/45 aus anderen europäischen Ländern und 5/31 aus anderen Staaten kamen.<ref name="Z2011A" /><ref name="Z2022A" /> Nach dem Lebensalter waren 769/582 Einwohner unter 18 Jahren, 1847/1350 waren zwischen 18 und 49, 981/1141 zwischen 50 und 64 und 1103/1095 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011A5" /><ref name="Z2022A5" /> Die Einwohner lebten in 2003/1195 Haushalten. Davon waren 549/? Singlehaushalte, 544/547 Paare ohne Kinder und 699/492 Paare mit Kindern, sowie 173/157 Alleinerziehende und 36/? Wohngemeinschaften.<ref name="Z2011F" /><ref name="Z2022F" /> In 456/211 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 1231/732 Haushaltungen leben keine Senioren.<ref name="Z2011Sen" /><ref name="Z2022Sen" />

Einwohnerentwicklung

  • 1585: 162 Hausgesesse<ref name="lagis" />
  • 1747: 169 Haushaltungen<ref name="lagis" />
Waldkappel: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2022
Jahr  Einwohner
1834
  
1.096
1840
  
1.256
1846
  
1.285
1852
  
1.274
1858
  
1.055
1864
  
1.093
1871
  
1.021
1875
  
1.188
1885
  
1.107
1895
  
1.144
1905
  
1.039
1910
  
1.042
1925
  
1.108
1939
  
1.150
1946
  
1.422
1950
  
1.631
1956
  
1.647
1961
  
1.901
1967
  
2.047
1970
  
1.997
1973
  
5.702
1975
  
5.569
1980
  
5.200
1985
  
5.113
1990
  
5.085
1995
  
5.228
2000
  
5.028
2005
  
4.936
2010
  
4.592
2011
  
4.701
2015
  
4.411
2020
  
4.228
2022
  
4.167
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Hessisches Statistisches Informationssystem<ref name="Hstat">Hessisches Statistisches Informationssystem (Hesis) In: Statistik.Hessen. Archiviert auf archiv.org</ref>; Zensus 2011<ref name="Z2011A" />; Zensus 2022<ref name="Z2022A" />
Ab 1971 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Religion

Evangelische Kirche

Die Mehrheit der Bevölkerung Waldkappels ist evangelisch. Sie gehören zu den Kirchspielen Waldkappel, Bischhausen und Schemmern-Mäckelsdorf im Kirchenkreis Werra-Meißner. Der Kirchenkreis gehört zum Sprengel Kassel innerhalb der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Katholische Kirche

Die Katholiken Waldkappels gehören zum Bistum Fulda und sind dem Pastoralverbund St. Michael-Werra-Meißner im Dekanat Eschwege-Bad Hersfeld zugeordnet. Die Katholische Kirche Pfarrkuratiekirche St. Elisabeth befindet sich am Werenfriedplatz 1, 37284 Waldkappel. Zur Kirchengemeinde zählt auch das Kloster Marienheide in Wollstein.

Im Harmuthsachsen-Wollstein befindet sich das zu den Betlehemschwestern gehörende Kloster Marienheide.

Historische Religionszugehörigkeit

• 1885: 1089 evangelische (= 89,37 %), 10 katholische (= 0,90 %), 8 jüdische (= 0,72 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 1378 evangelische (= 72,48 %), 480 katholische (= 25,25 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1987: 4341 evangelische (= 84,5 %), 573 katholische (= 11,2 %), 224 sonstige (= 4,3 %) Einwohner<ref name="Z2011S" />
• 2011: 3511 evangelische (= 74,7 %), 432 katholische (= 9,2 %), sonstige 758 (= 16,1 %) Einwohner<ref name="Z2011R1" />
• 2022: 2712 evangelische (= 61,1 %), 363 katholische (= 8,7 %), sonstige 1095 (= 26,3 %) Einwohner<ref name="Z2022R1" />

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 14. März 2026 lieferte folgendes Ergebnis,<ref>Ergebnis. Abgerufen am 24. April 2026.</ref> in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:<ref>Vorlage:KW21-Hessen</ref><ref>Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im April 2016.</ref><ref>Vorlage:KW11-Hessen</ref><ref>Vorlage:KW06-Hessen</ref>

Stadtverordnetenversammlung – Kommunalwahlen 2026
<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />
Stimmenanteil in %
Wahlbeteiligung 59,3 %
 %
40
30
20
10
0
26,59
27,00
35,32
7,24
3,84
ÜWGb
Die Linke
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
−5,61
−1,90
+7,32
−3,66
+3,84
ÜWG
Die Linke
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b Überparteiliche Wählergemeinschaft
Sitzverteilung
     
Insgesamt 23 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %

2026

Sitze

2026

%
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 26,59 6 32,2 7 41,3 9 47,8 11 51,4 12 49,7 15
ÜWG Überparteiliche Wählergemeinschaft 27,00 6 28,9 7 20,6 5 13,0 3 11,9 3 18,6 6
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 35,32 8 28,0 6 30,7 7 30,5 7 32,2 7 24,9 8
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 7,24 2 10,9 3 6,8 2
Linke Die Linke 3,84 1
GAL Grün-Alternative-Liste Waldkappel 7,4 2 8,7 2 4,5 1
Gesamt 100 23 100,0 23 100,0 23 100,0 23 100,0 23 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 71,69 59,3 59,4 60,5 58,1 63,4
Datei:Die Ullenfänger (Hoffmeister).jpg
Die Ullenfänger (Uhlenfänger, Eulenfänger), Sage zum Ortsnecknamen der Waldkappeler

Bürgermeister

Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der Bürgermeister für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer Direktwahl, und ist Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Waldkappel neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein Erster Stadtrat und vier weitere Stadträte angehören.<ref>Gremien: Magistrat der Stadt</ref> Bürgermeister ist seit dem 1. Juli 2020 Frank Koch (SPD), der bis dahin dem Magistrat als Erster Stadtrat angehörte.<ref name="fk" /> Er wurde als Nachfolger von Reiner Adam (SPD), der nach zwei Amtszeiten nicht wieder kandidiert hatte,<ref name="ra" /> am 26. Januar 2020 im ersten Wahlgang ohne Gegenkandidaten bei 53,88 Prozent Wahlbeteiligung mit 94,52 Prozent der Stimmen gewählt.<ref>Votemanager: Bürgermeisterwahl Stadt Waldkappel 2020</ref>

Amtszeiten der Bürgermeister<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Waldkappel (Memento vom 28. Januar 2021 im Internet Archive)</ref><ref>Bürger-Informationsbroschüre der Stadt Waldkappel 2022 (Auflage 6): Galerie der ehemaligen Bürgermeister mit Namen und Amtszeiten auf Seite 2</ref>
  • 2020–2026 Frank Koch (SPD)<ref name="fk">Werra Rundschau, 2019: Bürgermeisterwahl in Waldkappel: Frank Koch will auf Rainer Adam folgen „Nach der letzten Kommunalwahl konnte er in seiner jetzigen ehrenamtlichen Funktion als erster Stadtrat weitere Erfahrungen sammeln.“</ref>
  • 2008–2020 Reiner Adam (SPD)<ref name="ra">Waldkappel: Bürgermeister Adam wird heute in den Ruhestand verabschiedet: „Er geht nach zwölf Jahren als Verwaltungschef in den Ruhestand. Sein letzter Arbeitstag datiert auf den 30. Juni, das ist ein Tag nach seinem 65. Geburtstag.“</ref>
  • 1984–2008 Peter Hillebrandt
  • 1957–1984 Heinz Huth
  • 1954–1957 Emil Wilhelm
  • 1952–1954 Karl Knieriem
  • 1946–1952 Bernhard Herwig
  • 1945–1946 Max Drescher
  • 1945–1945 Johannes Böpel
  • 1944–1945 Georg Beyer
  • 1931–1944 Wilhelm Schier
  • 1924–1931 Max-Florian Oeding
  • 1915–1923 Reinhard Kratzenberg
  • 1913–1915 Georg Wassmann
  • 1910–1913 …
  • 1908–1910 Wiegand Pitz
  • 1888–1907 Heinrich Meister

Ortsbeiräte

Für alle im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten ehemaligen Gemeinden und die Kernstadt besteht je ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher, nach Maßgabe der §§ 81 und 82 HGO und des Kommunalwahlgesetzes in der jeweils gültigen Fassung. Die Ortsbezirke sind durch das Gebiet der ehemaligen Gemeinden, wie sie vor der Eingliederung bestanden, abgegrenzt und bestehen aus fünf bis neun Mitgliedern.<ref>II. Änderung der Hauptsatzung. (PDF; 460 kB) Artikel 1. In: Webauftritt. Stadt Waldkappel, abgerufen im August 2025.</ref> Die Wahl der Ortsbeiräte erfolgt im Rahmen der Kommunalwahlen. Der Ortsbeirat wählt eines seiner Mitglieder zum Ortsvorsteher bzw. zur Ortsvorsteherin. Details befinden sich in den jeweiligen Ortsteilartikeln.

Ortsbeirat Kernstadt

Der Ortsbeirat für die Kernstadt besteht aus neun Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 22,71 %. Alle Kandidaten gehörten der „Gemeinschaftsliste Waldkappel“ an.<ref>Ortsbeiratswahl Waldkappel. In: Votemanager. Stadt https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06636012/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Waldkappel.html, abgerufen im August 2025.</ref> Der Ortsbeirat wählte Peter Kniese zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsvorsteher der Stadt Waldkappel. In: Webauftritt. Stadt Waldkappel, abgerufen im August 2025.</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Waldkappel]] Blasonierung: „In Rot über grünem Dreiberg eine silberne (weiße) Kapelle mit blauem Dach, blau gedecktem Spitzturm und drei goldene (gelbe) Dachknäufe besteckt mit goldenen (gelben) Kreuzen vor vier grünen Bäumen mit goldenen (gelben) Stämmen.“
Wappenbegründung: Das Wappen ist abgeleitet von Siegeln von 181 und dem 17. Jahrhundert, die zunächst aber nur eine Kapelle zeigten. Bereits 1605 fand in Siebmachers Wappenbüchern die hinzugefügten Bäume, die als weiteres redendes Element für Namensteil „Wald“ dienten. Das Wappen ist heraldisch nicht korrekt, da hier mehrfach gegen die heraldische Farbregel verstoßen wird.<ref>Stadler, Klemens, Deutsche Wappen, Band 3, Bremen 1967, S. 89</ref>

Datei:Banner Waldkappel.svg 00Banner: „Das Banner ist rot-weiß längsgestreift mit dem aufgelegten Wappen in der Mitte.“<ref>Banner der Stadt Waldkappel</ref>
Datei:Flagge Waldkappel.svg 00Hissflagge: „Die Flagge ist rot-weiß quergestreift mit dem aufgelegtem Wappen in der Mitte.“<ref>Satzung zum Schutz des Stadtwappens und der Stadtflagge</ref>

Gemeindepartnerschaften

Waldkappel unterhält Partnerschaften mit der französischen Stadt Carhaix in der Bretagne und mit der niederländischen Gemeinde Rijnwoude.

Verkehr

Durch Waldkappel führen die B 7 und die A 44.

Der stillgelegte Bahnhof Waldkappel lag an der Bahnstrecke Leinefelde–Treysa (Teil der Kanonenbahn) und der Bahnstrecke Kassel–Waldkappel. Der letzte reguläre Personenzug fuhr in Waldkappel im Jahr 1985.

Persönlichkeiten

In Waldkappel geboren

Literatur

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  • Paul Glass: Das vergessene Denkmal von Harmuthsachsen oder wie Waldkappel zu Beginn des 2. Weltkrieges von evakuierten Saarländern überschwemmt wurde. Eine Spurensuche. In: Zeitschrift [Jahrbuch] des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde. [ZHG], Band 117/118, 2012/13, Kassel 2013, S. 247–268, 6 Abb.
  • Vorlage:HessBib

Weblinks

Commons: Waldkappel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> Waldkappel, Werra-Meißner-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="KHK1818"> Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818. Verlag d. Waisenhauses, Kassel 1818, S. 7 f. (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="Z2011A">Vorlage:Zensus-BRD </ref> <ref name="Z2022A">Vorlage:Zensus-BRD </ref> <ref name="Z2011F">Vorlage:Zensus-BRD </ref> <ref name="Z2022F">Vorlage:Zensus-BRD </ref> <ref name="Z2011Sen">Vorlage:Zensus-BRD </ref> <ref name="Z2022Sen">Vorlage:Zensus-BRD </ref> <ref name="Z2011A5">Vorlage:Zensus-BRD </ref> <ref name="Z2022A5">Vorlage:Zensus-BRD </ref> <ref name="Z2011R1"> Vorlage:Zensus-BRD </ref> <ref name="Z2022R1"> Vorlage:Zensus-BRD </ref> <ref name="Z2011S"> Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 148, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. März 2022;. </ref> </references>

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