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Tame Impala

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Tame Impala
Datei:Tame Impala Lollapalooza 2015-9.jpg
Tame Impala auf dem Lollapalooza (2015)

Tame Impala auf dem Lollapalooza (2015)

Allgemeine Informationen
Herkunft Perth, Australien
Genre(s) Psychedelic Rock
Aktive Jahre ab 2007
Auflösung
Website www.tameimpala.com
Aktuelle Besetzung
Kevin Parker
Gitarre
Dominic Simper
Keyboard, Schlagzeug, Gitarre
Jay Watson
Julien Barbagallo (ab 2012)
Cameron Avery (ab 2013)
Gitarre, Keyboard
James Ireland (ab 2025)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Nick Allbrook (bis 2013)

Tame Impala ist ein aus Perth in Australien stammendes Psychedelic-Rock-Projekt des Sängers und Multiinstrumentalisten Kevin Parker. Parker schreibt und singt die Songs und spielt im Studio auch alle Instrumente selbst; bei Konzerten begleiten ihn Mitglieder der ebenfalls aus Perth stammenden Band Pond.<ref>Gracie Taylor: Kevin Parker: 'Tame Impala is not a band'. In: NZ Herald. 30. November 2016, ISSN 1170-0777 (nzherald.co.nz [abgerufen am 6. Februar 2020]).</ref> Im Laufe der Jahre wandelte sich sein Musikstil von klassischem Psychedelic-Rock hin zu einer mehr und mehr von elektronischer Musik inspirierten Mischung aus Psy-Rock und Disco, und er wurde zu einem der erfolgreichsten Künstler der späten 2010er und frühen 2020er Jahre. Parker ist auch ein gefragter Kollaborationspartner von erfolgreichen Künstlern wie Travis Scott<ref>TravisScottVEVO: Travis Scott - SKELETONS (Audio). 2. August 2018, abgerufen am 26. Juli 2025.</ref>, Rihanna<ref>Rihanna - Topic: Same Ol’ Mistakes. 24. Juli 2018, abgerufen am 26. Juli 2025.</ref>, Mick Jagger<ref>MickJaggerVEVO: Mick Jagger - Gotta Get A Grip (Kevin Parker Remix). 27. Juli 2017, abgerufen am 26. Juli 2025.</ref>, A$AP Rocky<ref>LIVELOVEASAPVEVO: A$AP Rocky - Sundress (Official Video). 20. November 2018, abgerufen am 26. Juli 2025.</ref> oder Justice<ref>Justice: Justice – Neverender (Starring Tame Impala) (Official Video). 25. September 2024, abgerufen am 26. Juli 2025.</ref>.

Parker konzipierte das Projekt ursprünglich 2007 in Perth. Nach einer Reihe von Singles und EPs erschien 2010 das Debütalbum Innerspeaker, das in Australien mit Gold ausgezeichnet wurde und von Kritikern positiv aufgenommen wurde. Parkers Nachfolgealbum Lonerism aus dem Jahr 2012 wurde ebenfalls gefeiert, erreichte in Australien Platinstatus und wurde für einen Grammy Award in der Kategorie „Best Alternative Music Album“ nominiert. Das dritte Album von Tame Impala, Currents, erschien im Juli 2015 und gewann wie sein Vorgänger den ARIA Award für das beste Rockalbum und das Album des Jahres. Parker gewann den APRA Award für den Song des Jahres 2016 für den ersten Titel von Currents, „Let It Happen“. Das vierte Studioalbum, The Slow Rush, wurde am 14. Februar 2020 veröffentlicht und von Musikkritikern erneut gelobt. Bei den ARIA Music Awards 2020 gewann Tame Impala fünf Auszeichnungen.

Derzeit ist Tame Impala bei Columbia Records unter Vertrag.

Geschichte

Die Anfänge von Tame Impala liegen in der Schulzeit von Kevin Parker und Dom Simper, die als 13-Jährige erstmals gemeinsam Musik machten. Kevin Parker war Teil eines Freundeskreises, dessen Mitglieder in wechselnden Besetzungen Bands wie die The Dee Dee Dums, GUM, Mink Mussel Creek, Pond, Space Lime Peacock, Rabbit Island und Tame Impala hervorbrachten. Jeder spielte bei jeder Band mehr oder weniger mit.<ref name=drewer>Andrew Drever: Pure and simple, in: The Age vom 28. September 2012</ref> Nach Erfolgen der Dee Dee Dums als Studentenband änderte sich 2007 der Name in Tame Impala, benannt nach der afrikanischen Antilopenart. Drittes Bandmitglied der Anfangszeit wurde der Schlagzeuger Jay Watson. Wie viele Bands zu der Zeit stellten sie selbstgemachte Aufnahmen bei MySpace ein und wurden dort vom Indie-Label Modular entdeckt, das sie unter Vertrag nahm. 2008 erschien unter dem Bandnamen eine erste EP, die ihnen erste Aufmerksamkeit einbrachte. Dazu wurden sie auch von internationalen Musikmanagern entdeckt und als Vorgruppe für die Australientour von Künstlern wie MGMT und den Black Keys engagiert.

Im Mai 2010 veröffentlichte Tame Impala das Debütalbum Innerspeaker. Damit schafften sie es auf Anhieb auf Platz 4 der australischen Albumcharts. Den Erfolg konnten sie auch auf Europa und die USA ausweiten: In Belgien und den Niederlanden kamen sie ebenfalls in die Albumcharts,<ref name="charts">Chartquellen: Australien Deutschland Schweiz UK USA</ref> in den USA in die Heatseekers-Charts. Bei den ARIA Awards 2010 wurden sie viermal nominiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2010 ARIA Nominations Announced - Full List Here! (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive), Take 40, 28. September 2010</ref>

Im Jahr 2012 stellte Tame Impala das zweite Album Lonerism fertig. Wie schon die EP und das Debütalbum war es im Wesentlichen von Parker im Alleingang produziert worden. Danach folgte eine ausgedehnte Tournee durch Europa und die USA. Inzwischen waren für die Auftritte noch Nick Allbrook und später Julien Barbagallo aufgenommen worden, so dass die Band live zu fünft auftritt. Im Oktober des Jahres erschien die LP und erreichte erneut Platz 4 der Charts in ihrer Heimat sowie Platz 14 in Großbritannien. Bei den ARIA Awards wurden sie 2013 erneut mehrfach nominiert und konnten drei Auszeichnungen gewinnen: als beste Band und für Lonerism als Album des Jahres und als bestes Rockalbum.<ref>Gewinner der ARIA Awards 2013</ref>

Im Jahr 2015 veröffentlichte das Psych-Pop-Projekt Tame Impala das dritte Album Currents. Das Gesamtkunstwerk aus Disco-Tracks und Synth-Balladen wurde von Kritikern als Meisterwerk gefeiert und war auch ein großer kommerzieller Erfolg.<ref>Süddeutsche Zeitung: Am Telefon mit Mick Jagger. Abgerufen am 13. April 2020.</ref>

Außerdem ist Kevin Parker auch als Produzent tätig. So produzierte er das Debütalbum seiner damaligen Freundin Melody Prochet, zu dem er auch Gitarrensounds beisteuerte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cian Traynor: Interview: Melody’s Echo Chamber (Memento vom 14. Februar 2015 im Internet Archive), in: The Stool Pigeon, 11. Juli 2012</ref> Inzwischen arbeitet Parker als Kollaborateur Megastars wie Kanye West, Lady Gaga, Travis Scott und Mick Jagger zu; von Rihanna wurde er schon gecovert.

Am 14. Februar 2020 erschien Parkers viertes Album The Slow Rush.<ref>Tame Impala kündigen neues Album „The slow Rush“ an. In: kulturnews.de. 28. Oktober 2019, abgerufen am 6. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskografie

Vorlage:Eingebundene Diskografie

Auszeichnungen

  • WAMI Awards
    • 2009: „Favourite Newcomer“, „Most Promising New Act“, „Most Popular Single/EP“ (Tame Impala)
    • 2011: „Most Popular Act“, „Most Popular Live Act“, „Best Rock Act“
    • 2013: „Group of the Year“, „Single of the Year“ (Feels Like We Only Go Backwards), „Album of the Year“ (Lonerism), „Music Video of the Year“ (Elephant)
    • 2015: „Most Popular Act“, „Most Popular Live Act“, „Best Album“ (Currents), „Most Popular Music Video“ (Let It Happen)
  • ARIA Awards
    • 2013: „Best Group“, „Album of the Year“ (Lonerism), „Best Rock Album“ (Lonerism)
    • 2015: „Best Group“, „Album of the Year“ (Currents), „Best Rock Album“ (Currents), „Engineer of the Year“ (Currents), „Producer of the Year“ (Currents)
  • J Awards
    • 2010: „Australian Album of the Year“ (Innerspeaker)
    • 2012: „Australian Album of the Year“ (Lonerism)
  • Rolling Stone Awards
    • 2011: „Album of the Year“ (Innerspeaker)
    • 2012: „Album of the Year“ (Lonerism)
  • APRA Awards
    • 2013: „APRA Song of the Year“ (Feels Like We Only Go Backwards)
  • EG Music Awards
    • 2012: „Best Song“ (Elephant)

Quellen

<references />

Weblinks

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