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Justice (französische Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Justice
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Xavier de Rosnay (links) und Gaspard Augé

Xavier de Rosnay (links) und Gaspard Augé

Allgemeine Informationen
Herkunft Paris, Frankreich
Genre(s) Electro-House, French House, Electronica
Aktive Jahre ab 2003
Auflösung
Website justice.church
Gründungsmitglieder
Gaspard Augé (* 1979)
Xavier de Rosnay (* 1982)

Justice (Eigenschreibweise: Jus†ice) ist ein aus den beiden DJs Gaspard Augé und Xavier de Rosnay bestehendes französisches Electronica-Duo. Es hat mit Pedro Winter denselben Manager wie Daft Punk und ist die erfolgreichste Band des Labels Ed Banger Records.<ref>Ed Banger: Teaching the rock kids to dance again. Abgerufen am 18. Februar 2019.</ref> Ihr Logo ist ein lateinisches Kreuz (†), welches bei Konzerten der Band als große, leuchtende Installation den Raum erhellt.

Geschichte

Datei:Justicecross1.jpg
Justice mit ihrem Logo

Justice wurde erstmals 2003 durch ihren für eine Pariser Radiostation erstellten Remix von Simians Song Never Be Alone bekannt. Dadurch wurde das Label Ed Banger Records auf die beiden aufmerksam, schloss einen Vertrag mit ihnen und veröffentlichte den Remix offiziell.<ref name="NYT">Will Hermes: French Electronic Dance Music. In: The New York Times. 1. Juli 2007 (nytimes.com [abgerufen am 18. Februar 2019]).</ref> Anschließend arbeiteten sie als Remixer für diverse französische Bands sowie für internationale Stars wie zum Beispiel Britney Spears, N.E.R.D, Fatboy Slim und Daft Punk.<ref name="RAbio"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />residentadvisor.net (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive)</ref> Mit Waters of Nazareth wurde im September 2005 die erste Single unter eigenem Namen veröffentlicht. Im Laufe des nächsten Jahres wurden noch Remixe für Franz Ferdinand, Mystery Jets, Soulwax und Mr. Oizo erstellt.

Datei:Gaspard Augé and Xavier de Rosnay (Justice).jpg
Gaspard Augé und Xavier de Rosnay in Paris (2007)

Nachdem am 28. Mai 2007 die EP D.A.N.C.E. veröffentlicht wurde, erschien am 11. Juni ihr Debütalbum †. Das Video zu D.A.N.C.E. wurde für den Video of the Year-Award bei den MTV Video Music Awards 2007 als bestes Video nominiert. 2007 wurde das Video zu D.A.N.C.E. bei den European Music Awards in München mit dem Video Star Award ausgezeichnet.

Kontrovers diskutiert und mit Rassismus- und Gewaltverherrlichungsvorwürfen kritisiert wurde in französischen und internationalen Medien der 7-minütige, von Romain Gavras inszenierte Videoclip zum Song Stress, der nächsten Singleauskopplung aus dem Debütalbum. Darin geht es um eine Schlägerbande aus schwarzen, maghrebinischen und weißen Jugendlichen,<ref>Beitrag in der 3sat-Sendung Kulturzeit vom 30. Mai 2008</ref> die brutal randalierend im Stil von Uhrwerk Orange durch eine Pariser Trabantenstadt und Montmartre zieht.<ref name="Spiegel Online">Henning Lohse: Französisches Gewaltvideo: Werbung mit Hass. In: Spiegel Online. 12. Mai 2008, abgerufen am 18. Februar 2019.</ref>

Im April 2011 wurde die erste Single Civilization aus dem folgenden, später erscheinenden Album veröffentlicht.<ref>Justice. Abgerufen am 18. Februar 2019.</ref> Bereits zuvor wurde dieser Track in einer Markenkampagne von Adidas verwendet.<ref name="Justice in der Adidas Kampagne">Youtube-Video</ref> Das Album Audio, Video, Disco erschien im Oktober 2011,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Justice Talk New Album: Audio, Video, Disco (Memento vom 13. August 2011 im Internet Archive). The arena-rock-inspired LP is due out October 25.</ref> fast zwei Jahre später das Livealbum Access All Arenas; das Album Woman wurde im November 2016 veröffentlicht.

Das Duo gewann 2019 mit ihrem Remixalbum Woman Worldwide (WWW) einen Grammy Award in der Kategorie Best Electronic/Dance Album.

Im Januar 2024 veröffentlichte Justice die Single One Night/All Night mit Tame Impala sowie die Single Generator. Im März folgten Saturnine. Das vierte Studioalbum Hyperdrama erschien am 26. April 2024.

Diskografie

Studioalben

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Livealben

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Remixalben

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EPs

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Weitere EPs

  • 2007: D.A.N.C.E. Remixes (Ed Banger Records)
  • 2008: DVNO Remixes (Ed Banger Records)
  • 2008: Planisphère (Ed Banger Records)

Singles

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Weitere Singles

  • 2003: Never Be Alone (vs. Simian) / Steamulation (vs. Gambit)
  • 2006: Waters of Nazareth (Part 2)
  • 2007: Phantom (Ed Banger Records)
  • 2009: Tthhee Ppaarrttyy (Ed Banger Records)
  • 2011: Audio, Video, Disco (Ed Banger Records)
  • 2018: Stop (Ed Banger Records)

Remixes

Jahr Originalinterpret Titel
2003 Vicarious Bliss Theme from Vicarious Bliss
Gambit Steamulation
2004 N.E.R.D She Wants to Move
Scenario Rock Skitzo Dancer
2005 Britney Spears Me Against the Music
Death from Above 1979 Blood on Our Hands
Fatboy Slim Don’t Let the Man Get You Down
Daft Punk Human After All
Soulwax NY Excuse
Mystery Jets You Can’t Fool Me Dennis
2006 Franz Ferdinand The Fallen
Mr. Oizo Nazis
Justice Waters of Nazareth
2007 Justin Timberlake LoveStoned
Justice D.A.N.C.E.
ZZT Lower State of Consciousness
Klaxons As Above, So Below
2008 Justice DVND
MGMT Electric Feel
2009 U2 Get On Your Boots
Lenny Kravitz Let Love Rule
2013 Boys Noize Ich R U<ref group="Remixes">Remix von Justice & The Chemical Brothers</ref>
2019 Frank Ocean Dear April

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Auszeichnungen

Quellen

<references />

Weblinks

Commons: Justice – Sammlung von Bildern

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