Kanye West
Kanye Omari West [<templatestyles src="IPA/styles.css" />], bürgerlich Ye<ref>Kanye West hat offiziell neuen Namen: Ye he can. In: Der Spiegel. 19. Oktober 2021, abgerufen am 19. Oktober 2021.</ref><ref>Kanye West hat einen neuen Namen. In: n-tv Nachrichten. Abgerufen am 19. Oktober 2021.</ref> [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] (* 8. Juni 1977 in Atlanta, Georgia), ist ein US-amerikanischer Rapper, Sänger, Musikproduzent und Modedesigner.
Seine Karriere begann als Produzent für Hip-Hop-Künstler in Chicago und später in New York City mit Musikproduktionen für den Rapper Jay-Z, an dessen erfolgreichem Album The Blueprint er maßgeblich mitwirkte. Auch mit dem Sänger John Legend sowie dem Rapper Common, beide bei seinem Plattenlabel GOOD Music unter Vertrag stehend, arbeitete West eng zusammen. Seit Ende 2003 veröffentlicht er eigene Singles und Alben, auf denen er meist als Rapper und Produzent in Erscheinung tritt.
Kanye West gilt als einer der prägenden Musiker der Hip-Hop- und Popmusik des 21. Jahrhunderts.<ref name="rolling">Kanye West: Faszinierender Avantgardist des HipHop. In: Rolling Stone. Ausgabe Januar 2010, S. 57.</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The 100 Best Albums of 2010–2014.] Pitchfork Media, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Februar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Beeinflusst von einer Vielzahl von Musikgenres, war er maßgeblich an der kommerziellen Abkehr des Hip-Hop vom Gangsta-Rap hin zu emotionaleren, oft auch gesungenen Inhalten beteiligt. Mit allein in den USA über 192,5 Millionen verkauften Tonträgern und Downloads gehört er zu den weltweit erfolgreichsten Musikern.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig RIAA: Searchable Database.] Recording Industry Association of America, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Time zählte ihn 2005 und 2015 zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Sein Vermögen wurde 2020 von Bloomberg auf über drei Milliarden US-Dollar<ref>Kanye West Reports Financials in Filing for Presidential Run. In: Bloomberg.com. 6. Oktober 2020 (bloomberg.com [abgerufen am 10. November 2020]).</ref> und von Forbes auf 1,8 Milliarden US-Dollar geschätzt.<ref>#1750 Kanye West. In: forbes.com. 25. September 2021, abgerufen am 25. September 2021.</ref>
Neben der Musik ist West bekannt für publikumswirksame kontroverse Aussagen und Auftritte.<ref>Jason Birchmeier: Kanye West Biography bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum (englisch)</ref> Immer wieder äußerte West sich rassistisch und antisemitisch sowie positiv zum Nationalsozialismus und zu Adolf Hitler.<ref>Samira El Ouassil: Krankheit rechtfertigt keinen Judenhass. In: Der Spiegel. 13. Oktober 2022, abgerufen am 16. Dezember 2022.</ref><ref>Aja Romano: Kanye West’s antisemitic spiral, explained. In: Vox. 2. Dezember 2022, abgerufen am 16. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Hubert Adjei-Kontoh: How Kanye West Became America’s Leading Antisemite. In: Tablet. 22. November 2022, abgerufen am 16. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Anthony Adragna, Olivia Olander: Virulently antisemitic comments by Kanye West spark new GOP criticism. In: Politico. 1. Dezember 2022, abgerufen am 16. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Antisemitismus in den Charts: Kanye West singt „Heil Hitler“. 13. Mai 2025, abgerufen am 24. Mai 2025.</ref>
Leben und Karriere
Frühe Jahre, Karrierebeginn und Unfall
Kanye Omari West wurde als Sohn afroamerikanischer Eltern in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia geboren, wo seine Mutter Donda West (geb. Williams) als Professorin für Anglistik an der Clark Atlanta University unterrichtete. Nachdem sie sich von ihrem Mann Ray, einem ehemaligen Black Panther, getrennt hatte und nach Chicago gezogen war, wurde sie Vorsitzende des Anglistik-Fachbereichs an der Chicago State University. In Chicago wuchs Kanye West bei seiner alleinerziehenden Mutter auf. Durch seine gutbürgerliche Herkunft unterscheidet West sich von vielen anderen Rappern. Er selbst beschrieb dies später lapidar: „Während andere auf der Straße abhingen, war ich in der Mall shoppen.“<ref name="juice2005">Stephan Szillus, Denyo: Denyo meets… Kanye West. In: Juice, Ausgabe September 2005, S. 46–50 (Interview).</ref> Im Alter von zehn Jahren zog er für ein Jahr nach Nanjing, China, wo seine Mutter Englischlehrerin an der Universität wurde.<ref>Chen Bowen: Kanye West hosts concert in front of 42,000 fans in Hainan. In: China Daily. Abgerufen am 16. September 2024.</ref> In der dritten Klasse begann West zu rappen. Beeinflusst wurde er vor allem von Run-D.M.C. und Public Enemy, später von The Pharcyde und dem Wu-Tang Clan.<ref name="mtv2007">Shaheem Reid: Kanye, Run-DMC, Outkast, Justin Sound Off On Our Top 10 Hip-Hop Groups. In: Internet-Auftritt von MTV. 6. März 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. März 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="juice2007">Davide Bortott: Kanye West: Bigger than Beats. In: Juice. Ausgabe August 2007, S. 50–55 (Interview).</ref> Ab der siebten Klasse betätigte er sich zudem als Musikproduzent. Mit vierzehn Jahren lernte er den Chicagoer Produzenten No I.D. kennen, der damals mit dem Rapper Common zusammenarbeitete. No I.D. stellte für ihn einen frühen Mentor dar.<ref name="mtv2004">Shaheem Reid, Sway Calloway: Kanye West: Kanplicated. In: Internet-Auftritt von MTV. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Juli 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Website teilweise mit der veralteten Adobe-Flash-Technik).</ref>
Nach seinem High-School-Abschluss im Jahr 1995 besuchte West die American Academy of Art und die Chicago State University; auf Drängen seiner Mutter sollte er mindestens einen Abschluss machen,<ref name="time">Josh Tyrangiel: Why You Can’t Ignore Kanye. In: Internet-Auftritt der Time. 21. August 2005, abgerufen am 28. April 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> während West stattdessen eine Musikkarriere anstrebte. Das US-amerikanische Schulsystem kritisierte er später öffentlich und machte es auf seinem Debütalbum zu einem Bestandteil seiner Raptexte.<ref name="laut.de">Alexander Engelen: „Ich rappe über Gott und Sex“. In: laut.de. Abgerufen am 28. April 2010 (Interview).</ref> Sein erstes Geld als Produzent verdiente West 1996 mit der Arbeit an dem Album Down to Earth des Chicagoer Rappers Grav;<ref>GRAVITY (da music). In: MySpace. Abgerufen am 19. April 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> auf dem darauf enthaltenen Stück Line for Line rappte er bereits selbst. Im selben Jahr brach er seine College-Ausbildung ab, um sich hauptberuflich der Musik zu widmen.<ref name="independent">Ian Burrell: Kanye West: King of rap. In: Internet-Auftritt von The Independent. 22. September 2007, abgerufen am 3. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wests Karriere in der Musikindustrie begann Ende der 1990er Jahre; unter anderem produzierte er Stücke für kommerziell erfolgreiche Alben der Rapper Jermaine Dupri und Foxy Brown. Durch seinen Kontakt zu Beanie Sigel lernte er Jay-Z kennen, mit dem West seitdem regelmäßig zusammenarbeitet. Erste Bekanntheit erlangte der Musiker 2001 durch seine Arbeit an mehreren Songs auf Jay-Zs Album The Blueprint, darunter die Top-Ten-Single Izzo (H.O.V.A.). The Blueprint stand drei Wochen auf Platz eins der US-Charts; Kritiker lobten vor allem die vom klassischen Soul beeinflusste Produktion.<ref>Die 50 wichtigsten Alben. In: Sounds, Ausgabe 1/2008, S. 102.</ref> West plante im Folgenden, ein Soloalbum zu veröffentlichen. Ein angestrebter Plattenvertrag mit Capitol Records kam aber nicht zustande, da West mehr als Produzent denn als Rapper angesehen wurde; sein kommerzieller Erfolg wurde folglich als gering eingeschätzt.<ref name="mtv2004" /> Kurz darauf nahm ihn der damalige CEO Damon Dash bei Roc-A-Fella Records unter Vertrag.
Im Oktober 2002 erlitt West bei einem Autounfall eine dreifache Kieferfraktur. West meinte später, dass dieses Erlebnis sein Leben verändert habe.<ref name="mtv2004" /> Bereits drei Wochen nach dem Unfall nahm er das Stück Through the Wire auf, in dem er, noch mit einem verdrahteten Kiefer rappend, den Vorfall verarbeitete.
The College Dropout und Late Registration (2003–2006)
2003 produzierte West unter anderem die Hits Stand Up für Ludacris (Platz eins in den Billboard Hot 100) und You Don’t Know My Name für Alicia Keys (Platz drei). Zudem veröffentlichte er mehrere Mixtapes unter eigenem Namen. Im September des Jahres erschien Through the Wire als Wests erste Solosingle und erreichte Rang 15 der US-Charts. Ende des Jahres erschien Slow Jamz, ein Tribut an klassische Slow Jams, in Zusammenarbeit mit Twista und Jamie Foxx. Offiziell Twistas Single, erreichte das Lied im Februar 2004 die Spitzenposition der Billboard Charts. Für alle drei Künstler war es der erste Nummer-eins-Erfolg. In der Folge schrieb Kanye West mit Janet Jackson drei Lieder für ihr Album Damita Jo und in Zusammenarbeit mit der Sängerin Brandy entstand die Single Talk About Our Love. Mit der deutschen Produzentin Melbeatz arbeitete West am Stück Oh Oh für ihr Album Rapper’s Delight.
Aufgrund eines bereits vorab in Umlauf gekommenen Bootlegs nahm West große Teile seines Debütalbums The College Dropout, mit dem er thematisch unter anderem seinen Schulabbruch verarbeitete, neu auf.<ref name="mtv2004" /> Das Album erschien nach mehreren Verschiebungen im Februar 2004 und stieg auf Platz zwei in die Billboard 200 ein. Von den Kritikern wurde es überaus positiv aufgenommen. Bei den Grammy Awards 2005 gewann es in der Kategorie Best Rap Album und war zudem als Album of the Year nominiert. Alle vier Singles sowie You Don’t Know My Name wurden ebenfalls nominiert und bescherten West zwei weitere Grammys bei insgesamt zehn Nominierungen. Daneben erhielt das Musikvideo von Jesus Walks mehrere Auszeichnungen. Das Stück, in dem West sich mit seinem Glauben auseinandersetzt, beschrieb die deutsche Hip-Hop-Zeitschrift Juice als den „definierende[n] Moment für Kanye West als Mainstream-Artist.“<ref name="juice2005" />
2004 gründete Kanye West das Plattenlabel GOOD Music; GOOD ist ein Apronym für Getting Out Our Dreams. Die ersten Veröffentlichungen des Labels waren John Legends erfolgreiches Debütalbum Get Lifted und Be von Common. West war an der Produktion beider Alben beteiligt, für Be produzierte er neun von elf Songs. Daneben steuerte er einen Song zu Mariah Careys Comeback-Album The Emancipation of Mimi bei und war in die Arbeit an Leela James’ Debütalbum involviert. Zugleich arbeitete er an seinem zweiten Album Late Registration, das Ende August 2005 erschien und sich auf Anhieb auf Rang eins der Billboard 200 platzierte. West schrieb die Musik mehrerer Stücke gemeinsam mit dem Multiinstrumentalisten und Produzenten Jon Brion, der zuvor an der Seite von Künstlern wie Aimee Mann und Fiona Apple in Erscheinung getreten war. Die Single Gold Digger, auf der Jamie Foxx Ray Charles’ Gesang und den Text dessen Stückes I Got a Woman neu interpretierte, hielt sich zehn Wochen an der Chartspitze in den USA und erhielt mehrere Auszeichnungen.
Graduation (2007–2008)
Anfang Juli 2007 trat West bei den Benefizveranstaltungen Concert for Diana und Live Earth auf; 2005 hatte er bereits an Live 8 teilgenommen. Im September 2007 erschien sein drittes Album Graduation. Da 50 Cents Album Curtis am selben Tag auf den Markt kam, schrieben die Medien von einem „HipHop-Showdown“.<ref name="spiegel2007">Jonathan Fischer: Duell der Rap-Stars: Mannsbilder reloaded. In: Spiegel Online. 7. September 2007, abgerufen am 16. Mai 2010.</ref> Dieser wurde bestärkt durch eine Coverstory des Rolling Stone, für den beide Rapper posierten, sowie 50 Cents (später widerrufener<ref>Jayson Rodriguez, Tim Kash: 50 Cent Explains Last Week’s Blowup, ‘Says I Will Be #1 On September 11’. In: Internet-Auftritt von MTV. 14. August 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. März 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) Ankündigung, er werde seine Solokarriere beenden, sollte West mehr Alben verkaufen als er. Mit 957.000 verkauften Einheiten stieg Wests Album deutlich vor Curtis auf Platz eins der Billboard Charts ein. Gemessen an der ersten Verkaufswoche war Graduation das fünfzehnterfolgreichste Album seit der Einführung des Nielsen SoundScan im Jahr 1991.<ref>Kanye Crushes 50 Cent In Huge Album Sales Week. In: Internet-Auftritt des Billboard Magazine. Abgerufen am 3. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Single Stronger, auf einem Sample von Daft Punk basierend, erreichte weltweit Spitzenplatzierungen und erhielt drei Platin-Schallplatten. Eine weitere Single, Good Life feierte ihre Premiere in einer Folge der HBO-Fernsehserie Entourage, in der Kanye West auch selbst auftrat. 2008 erhielt der Rapper vier Grammys, darunter das dritte Mal in Folge für das Best Rap Album, während er – ebenfalls das dritte Mal in Folge – in der Kategorie Album of the Year verlor. Im April 2008 begann seine bis Ende des Jahres andauernde Welttournee namens Glow in the Dark Tour, die ihn im November auch nach Oberhausen und Hamburg brachte.
808s & Heartbreak und My Beautiful Dark Twisted Fantasy (2008–2010)
Bei den MTV Video Music Awards 2008 stellte West den Song Love Lockdown als erste Single aus dem im November 2008 veröffentlichten Album 808s & Heartbreak vor. Mit dem Stück probierte er sich erstmals als Sänger. Love Lockdown hielt sich 17 Wochen in den deutschen Singlecharts, mit Platz acht als Wests bisher höchste Chartplatzierung in Deutschland. Die weltweiten Verkaufszahlen von 808s & Heartbreak blieben allerdings hinter denen der vorherigen Werke zurück; auch die Kritiker bewerteten das Album höchst unterschiedlich. Musikalisch und inhaltlich war 808s & Heartbreak beeinflusst von einer Trennung wenige Monate zuvor und vom Tod seiner Mutter Donda im November 2007.<ref name="stern.de" /><ref>Kanye West: Mutter stirbt nach Schönheits-OP. In: laut.de. 13. November 2007, abgerufen am 28. April 2010.</ref> Bei den Grammy-Verleihungen im Februar 2008 sang Kanye West ihr zu Ehren das Lied Hey Mama.
Von 2009 bis 2010 war Kanye West mit dem Model Amber Rose liiert.<ref>Kanye West: Beziehung von Kanye West und Model Amber Rose offiziell. In: motor.de. 20. Februar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juni 2010.</ref><ref>Kanye West Reveals What Amber Rose Taught Him, Searches for Mrs. Right. In: Rap-Up.com. 12. August 2010, abgerufen am 20. November 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Teilweise zusammen mit No I.D. produzierte der Musiker die Hälfte der Stücke auf Jay-Zs The Blueprint 3, darunter das mit zwei Grammys prämierte Stück Run This Town, in dem er neben Jay-Z und Rihanna selbst zu hören ist. Eine zu der Zeit geplante Tournee gemeinsam mit Lady Gaga wurde kurzfristig abgesagt.<ref>Lady Gaga: “Fame kills” the tour mit Kanye West. In: laut.de. 2. Oktober 2009, abgerufen am 30. April 2010.</ref> Nach dem Erdbeben in Haiti 2010 beteiligte West sich an dem Benefizprojekt Artists for Haiti.
Im September 2010 präsentierte West bei den MTV Video Music Awards die Ballade Runaway. Im darauffolgenden Monat veröffentlichte er einen gleichnamigen 35 Minuten dauernden Kurzfilm mit dem Model Selita Ebanks in der Hauptrolle. Im November des Jahres erschien zu fast durchweg überschwänglichen Kritiken My Beautiful Dark Twisted Fantasy und platzierte sich als Wests viertes Album in Folge auf Rang eins in den US-Charts. Bei den Aufnahmen arbeitete er mit einer Reihe von angesehenen Hip-Hop-Produzenten zusammen, darunter Pete Rock, Q-Tip, RZA und DJ Premier; als Gastmusiker wirkten unter anderem Raekwon, Bon Iver und Elton John mit. Im April des Jahres trat der Rapper als Headliner beim Coachella Valley Music and Arts Festival auf; weitere Auftritte auf dem britischen Festival The Big Chill und dem SWU Music & Arts Festival in Brasilien folgten.
Watch the Throne und Cruel Summer (2011–2012)
Im August 2011 veröffentlichte Kanye West gemeinsam mit Jay-Z das Album Watch the Throne. Mit einem Charteinstieg auf Platz eins in der Schweiz, Platz zwei in Deutschland und Platz zwölf in Österreich ist Watch the Throne das erfolgreichste Werk der beiden Künstler in den deutschsprachigen Ländern. In den USA erreichte es als fünftes Album von West und als zwölftes von Jay-Z die Spitzenposition. Im iTunes Store stellte es mit 290.000 Downloads in der ersten Woche einen Rekord auf.<ref name="sternde">Kanye West und Jay-Z brechen iTunes-Rekord. In: stern.de. 16. August 2011, abgerufen am 31. August 2011.</ref> Wie schon 2008 erhielt der Rapper bei den Grammy Awards 2012 vier Auszeichnungen. Im darauffolgenden Monat stellte West in Paris seine erste eigene Modekollektion vor.<ref>Kanye West zeigt Kollektion in Paris. In: Madonna24.at. 19. September 2011, abgerufen am 2. Oktober 2011.</ref> Im Mai 2012 feierte sein Kurzfilm Cruel Summer beim Filmfestival von Cannes seine Premiere. Ähnlich wie der Film Runaway ist Cruel Summer von einem zeitgleich produzierten Album des Musikers inspiriert. Dieses wurde im September 2012 als Kompilationsalbum in Zusammenarbeit mit den anderen Künstlern seines Labels Good Music veröffentlicht.
Yeezus und The Life of Pablo (2013–2016)
Für sein nächstes Soloalbum Yeezus arbeitete Kanye West erneut mit einer Vielzahl anderer Musiker zusammen, darunter Daft Punk, Frank Ocean, Arca und Rick Rubin. Letzterer wurde erst kurz vor der Deadline in die Produktion miteinbezogen, um den Minimalismus in Wests Stücken noch konsequenter zu gestalten.<ref>Andrew Romano: Rick Rubin on Crashing Kanye’s Album in 15 Days. In: The Daily Beast. 26. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. August 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ein Video für den Song New Slaves ließ der Rapper weltweit an 66 Hauswände projizieren, unter anderem auch in Berlin. Einen Tag später präsentierte er bei Saturday Night Live die zwei Songs New Slaves und Black Skinhead live. Dem minimalistischen musikalischen Leitmotiv von Yeezus entsprechend – ein Kofferwort, gebildet aus Kanye Wests Spitznamen Yeezy und Jesus –, wurde das Album in einem einfachen Jewelcase gänzlich ohne Booklet und anderweitige Gestaltungsmittel veröffentlicht. In der ersten Woche wurden in den USA 327.000 Einheiten des Albums abgesetzt. Dies waren – vermutlich aufgrund eines verfrühten Leaks – deutlich weniger als erwartet;<ref>On The Charts: Kanye’s Worst Opening Sales Week Still Leads ‘Yeezus’ To No. 1. 26. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juli 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> dennoch platzierte auch Yeezus sich auf Platz eins der Billboard 200.
Nach zahlreichen Ankündigungen verschiedener Albumtitel und Tracklists, die als chaotische Promotionsphase zusammengefasst wurden,<ref>Kanye West hat gerade eine hingeschmierte Tracklist zum wichtigsten Promotool gemacht. In: Noisey. 27. Januar 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Februar 2017.</ref><ref name="spon">Sascha Ehlert: Albumpräsentation von Kanye West: Chaos als Kunst. In: Der Spiegel. 12. Februar 2016, abgerufen am 11. Februar 2017.</ref> erschien am 14. Februar 2016 sein siebtes Studioalbum The Life of Pablo zunächst exklusiv auf der Streaming-Plattform Tidal. Zuvor hatte West eine deutlich kürzere Version des Albums bei der Präsentation seiner neuen Modekollektion Yeezy Season 3 in New York vorgestellt.<ref name="spon" /> Als ab dem 1. April das Album auch als Download auf Wests Website erhältlich und bei den konkurrierenden Streaming-Diensten abrufbar war,<ref>Joe Coscarelli: 400 Million Streams Later, Kanye West’s ‘Pablo’ Gets a Wider Release. In: Internet-Auftritt der The New York Times. 31. März 2016, abgerufen am 11. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> stieg das Album ohne als physische Tonträger oder auf den marktführenden Downloadportalen angeboten zu sein wie seine fünf letzten Soloalben auf Platz eins der Billboard 200. Zuvor hatte TorrentFreak berichtet, The Life of Pablo habe wohl insbesondere wegen der beschränkten Verfügbarkeit mit geschätzten 500.000 illegalen Downloads innerhalb eines Tages einen neuen Rekord aufgestellt.<ref>Ernesto Van der Sar: Kanye West’s The Life of Pablo Sparks Piracy Craze. In: TorrentFreak. 16. Februar 2016, abgerufen am 11. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Alex Heath: Kanye decided to only release his album on Tidal — now it’s being pirated like crazy. In: Business Insider. 16. Februar 2016, abgerufen am 11. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
In den Monaten nach der Erstveröffentlichung unterzog West The Life of Pablo zahlreichen Veränderungen, was in der Presse als Novum bezeichnet wurde, aber auch auf seine Sinnhaftigkeit hinterfragt wurde.<ref>Jayson Greene: Kanye West Is Still Changing The Life of Pablo. Does It Matter? In: Pitchfork. 16. März 2016, abgerufen am 11. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="sz">Julian Dörr: Kanye West, die USS Enterprise des Pop. In: Internet-Auftritt der Süddeutschen Zeitung. 15. Juni 2016, abgerufen am 11. Februar 2017.</ref> Diese reichten von kleineren musikalischen Details und einzelnen veränderten Textzeilen zu bisher unveröffentlichten Gastauftritten und sogar einem neuen Song Saint Pablo, der sich als Outro auch aus der Retrospektive mit dem Album auseinandersetzt.<ref name="sz" /><ref>All The Changes To Kanye’s ‘The Life Of Pablo’. In: Genius.com auf YouTube. 24. Mai 2016, abgerufen am 11. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Emmanuel C.M.: Every Change Kanye West Made to ‘The Life of Pablo’ After Its Release. In: Internet-Auftritt des XXL Magazins. 16. Juni 2016, abgerufen am 11. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als erste Singleauskopplung erschien sieben Wochen nach dem Album der Song Famous, der vor allem durch sein Musikvideo für Aufsehen sorgte, in dem sich unbekleidete Wachsfiguren verschiedener Persönlichkeiten ein Bett teilen.<ref>Julian Dörr: Kanye West nackt im Bett mit Taylor Swift und Donald Trump. In: Internet-Auftritt der Süddeutschen Zeitung. 26. Juni 2016, abgerufen am 11. Februar 2017.</ref>
Im August 2016 begann die Saint Pablo Tour.<ref>Kanye West geht ohne Bühne auf „Saint Pablo“-Tour. 26. August 2016, abgerufen am 3. März 2019.</ref> Am 21. November 2016 gab West bekannt, dass die restlichen 21 Konzerte seiner Tour nicht stattfinden würden, nachdem er bereits in der Woche zuvor Konzerte abgesagt hatte, nur kurz auftrat oder umfassende politische Kommentare abgegeben hatte, statt zu rappen.<ref>Nach Tiraden: Kanye West sagt restliche Tour ab. In: Spiegel Online. 21. November 2016 (spiegel.de [abgerufen am 3. März 2019]).</ref><ref>21 Konzerte abgesagt: Rapper Kanye West nach Tournee-Abbruch im Krankenhaus. 22. November 2016, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 3. März 2019]).</ref><ref>WELT: Tour-Abbruch: Kanye West erreicht einen neuen Tiefpunkt. 22. November 2016 (welt.de [abgerufen am 3. März 2019]).</ref> Nach dem Tour-Abbruch wurde West wegen eines Nervenzusammenbruchs mit Handschellen in ein Krankenhaus in Los Angeles gebracht, nachdem sein Leibarzt aufgrund des unberechenbaren Verhaltens des Künstlers einen Notruf abgesetzt hatte.<ref>Christiane Heil, Los Angeles: In Handschellen in Klinik: Wie geht es Kanye West? 22. November 2016, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 3. März 2019]).</ref><ref>DerWesten- derwesten.de: In Handschellen in die Psychiatrie: Warum geht es Kanye so schlecht? 23. November 2016, abgerufen am 3. März 2019.</ref> West blieb auch über das Thanksgiving-Wochenende zur psychiatrischen Überwachung seiner durch Schlafmangel und Dehydrierung ausgelösten temporären Psychose in der Klinik.<ref>Schlafmangel und Dehydrierung: Arzt von Kanye West rief Hilfe wegen Psychose. 23. November 2016, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 3. März 2019]).</ref><ref>‘Exhausted’ Kanye spent Thanksgiving in the hospital. Abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In den nachfolgenden elf Monaten hielt sich West vom Kurznachrichtendienst Twitter und generell aus der Öffentlichkeit fern.<ref>Jake Nevins: Kanye West returns to Twitter, writing a philosophy book ‘in real time’. In: The Guardian. 18. April 2018, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 3. März 2019]).</ref>
Ye, Yandhi, Jesus is King und weitere Kollaborationen (seit 2017)
Im Mai 2017 wurde erstmals berichtet, dass West in Wyoming an einem neuen Album arbeitet.<ref>Carlos Greer: Kanye hiding out in Wyoming to find ‘creative groove’. In: Page Six. 20. Mai 2017, abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Kanye West Is Busy Creating His Next Album... on a Mountain. 9. Mai 2017, abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im April 2018 gab West schließlich bekannt, für die Sommermonate desselben Jahres die Veröffentlichung von zwei Studioalben zu planen, einem Soloalbum und einem Kollaborationsalbum.<ref>Kim Kardashians Körper wird zum Parfumflakon. Abgerufen am 25. April 2018.</ref> Zudem kündigte West an, die kommenden Alben von Pusha T, Teyana Taylor und Nas zu produzieren.<ref>Kanye West Is Producing a New Nas Album, Due in June. Abgerufen am 3. März 2019.</ref><ref>Kanye West Announces Album Release Dates for Pusha T & Teyana Taylor. Abgerufen am 3. März 2019.</ref>
Kurz darauf veröffentlichte West die zwei nicht auf den Alben erscheinenden Singles Lift Yourself und Ye vs. the People. Lift Yourself erstaunte Fans mit einer Mischung eines Soul-Samples mit einem von West gerapptem Nonsens-Text über Stuhlgang.<ref>oliversum77: Kanye West veröffentlicht neuen Song „Lift yourself“. In: rap.de. 28. April 2018, abgerufen am 3. März 2019.</ref><ref>Kanye Wests neuer Song „Lift Yourself“ handelt überwiegend von Kot | MTV Germany. Abgerufen am 3. März 2019.</ref> In Ye vs. the People verteidigt West im inszenierten Streitgespräch mit Rapper T.I. die Politik von US-Präsident Trump, dem er schon zuvor öffentlichkeitswirksam Unterstützung zugesprochen hatte, was sowohl von Fans als auch anderen Personen der Öffentlichkeit scharf kritisiert wurde.<ref>US-Rapper Kanye West feiert Donald Trump mit neuem Song – derStandard.de. Abgerufen am 3. März 2019.</ref><ref>Eric Sundermann: Kanye West droppt politisch aufgeladenen Song „Ye vs. the People“. In: Noisey. 30. April 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2019.</ref>
Das von West produzierte Album Daytona des Rappers Pusha T wurde im Mai veröffentlicht; Wests Produktion wurde von den Kritikern positiv aufgenommen.<ref>Ben Beaumont-Thomas: Pusha T: Daytona review – Kanye ably props up rap’s best drug storyteller. In: The Guardian. 25. Mai 2018, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 3. März 2019]).</ref> Nur eine Woche später erschien Anfang Juni Wests achtes Studioalbum Ye.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Listen to Kanye West’s New Album ye.] In: Pitchfork. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Bereits in der Woche danach veröffentlichte er gemeinsam mit Langzeitprotegé Kid Cudi unter dem Namen Kids See Ghosts ein Kollaborationsalbum.<ref>Felix Zwinzscher: „Kids See Ghosts“ mit Kid Cudi: Kanye West erschafft das Über-Album. 12. Juni 2018 (welt.de [abgerufen am 3. März 2019]).</ref> Außerdem schloss West noch im gleichen Jahr seine Arbeit als Produzent von Nas’ Album Nasir und Teyana Taylors Album K.T.S.E. ab.<ref>Luke Morgan Britton: Kanye and company’s ‘Wyoming albums’ – the ultimate, brutally edited, best-of playlist. 29. Juni 2018, abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Gelungenes Comeback: So klingt Nas’ neues Album NASIR. Abgerufen am 3. März 2019.</ref><ref>Dan Jackson: The Best Songs From All the Albums Kanye West Produced This Summer. 29. Juni 2018, abgerufen am 3. März 2019.</ref> Fünf der vier Alben, welche in Wyoming für sein Label GOOD Music produziert und binnen fünf Wochen veröffentlicht wurden, ist gemein, dass sie jeweils lediglich sieben Songs umfassen.<ref>Brian „Z“ Zisook: Pusha T Explains Why All Five Kanye West-Produced Albums Are Only Seven Tracks. Abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im August 2018 veröffentlichte West die Single XTCY, die eigentlich Bestandteil von ye hätte sein sollen.<ref>Kanye West haut neuen Song „XTCY“ raus. 13. August 2018, abgerufen am 3. März 2019.</ref> Eine weitere Single, die Kollaboration I Love It mit dem Rapper Lil Pump, wurde im September veröffentlicht und feierte seine Premiere bei der Pornhub Awardshow, die West als Creative Director gestaltete.<ref>Kanye West präsentiert neuen Track „I Love It“ während der Pornhub Awardshow. 8. September 2018, abgerufen am 3. März 2019.</ref><ref>Kanye West: Song-Release bei Pornhub-Party – laut.de – News. Abgerufen am 3. März 2019.</ref>
Im September 2018 kündigte West sein neuntes Studioalbum Yandhi an. Er verschob das Veröffentlichungsdatum jedoch bereits zweimal, sodass das Album, das eigentlich schon im September und dann schließlich im November erscheinen sollte, auch heute noch nicht veröffentlicht ist.<ref>Neues Album „YANDHI“: Kanye West verschiebt Veröffentlichung erneut. 13. November 2018, abgerufen am 3. März 2019.</ref><ref>Kanye verschiebt „Yandhi“-Release schon wieder. Abgerufen am 3. März 2019.</ref> Es wird erwartet, dass Kollaborationen unter anderem mit Timbaland, 2 Chainz, Lil Wayne, 6ix9ine, Ty Dolla $ign, Nicki Minaj, Rihanna und dem inzwischen verstorbenen XXXTentacion auf Yandhi enthalten sind.<ref>Peter A. Berry: Kanye West’s ‘Yandhi’ Album to Feature XXXTentacion & 6ix9ine – XXL. Abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Kanye West Will Address Slut Shaming On ’Yandhi’ With Nicki Minaj. In: UPROXX. 24. Oktober 2018, abgerufen am 3. März 2019.</ref><ref>Kanye West: LP “Yandhi” soll Kooperationen mit Lil Wayne, Migos und Timbaland beinhalten. 8. Januar 2019, abgerufen am 3. März 2019.</ref> Das bereits veröffentlichte Album-Cover zeigt die transparente Verpackung einer MiniDisc und erinnert damit stark an das Album-Cover des sechsten Studioalbums Yeezus, weshalb spekuliert wird, dass Yandhi als Folgealbum verstanden werden soll.<ref>Kanye Announces Release Date for ‘Yeezus’ Follow-Up ‘Yandhi’ (UPDATE). Abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Juli 2019 wurden einige vermutlich unfertige Lieder, die vermeintlich auf dem Album erscheinen sollten, geleakt.<ref>Emmanuel Maduakolam: Kanye West Songs Possibly From 'YANDHI' Have Leaked. In: Hypebeast. 18. Juli 2018, abgerufen am 3. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Paul Thompson: Yandhi and the legacy of Kanye West leaks. In: Fader. 23. August 2019, abgerufen am 3. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Kanye Wests neues Album ‚YANDHI‘ wurde angeblich geleaked. In: Musikexpress. 19. Juli 2019, abgerufen am 3. Oktober 2019.</ref>
Über Twitter kündigte West außerdem im September 2018 an, dass Watch the Throne 2, ein Nachfolgealbum zu seinem 2011 erschienenen Kollaborationsalbum mit Jay-Z, bald erscheinen werde.<ref>Kanye West kündigt Album “Watch the Throne 2” an. 10. September 2018, abgerufen am 3. März 2019.</ref><ref>Charles Holmes: ‘Watch The Throne 2’ is on the Way, According to One Half of the Throne. In: Rolling Stone. 10. September 2018, abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Jay-Z hat sich bisher jedoch noch nicht dazu geäußert, ob ein solches Projekt in Arbeit sei.<ref>Rhian Daly: ‘Watch The Throne 2’ could be off as Beyoncé and Jay-Z reportedly sever ties with Kanye West and Kim Kardashian. 10. Oktober 2018, abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Nein, Jay-Z hat nicht bestätigt, “Watch the Throne 2” zu erarbeiten. 13. September 2018, abgerufen am 3. März 2019.</ref>
Seit dem 6. Januar 2019 veranstaltet West einen wöchentlichen exklusiven Sunday Service an wechselnden Orten, bei dem er Stücke seiner vergangenen Alben sowie andere Soul- und RnB-Klassiker mit dem Gospelchor The Samples und gelegentlich anderen Stargästen aufführt.<ref>Timo Feldhaus: Sunday Service: Größer als man selbst. In: Zeit Online. 19. Mai 2019, abgerufen am 20. September 2019.</ref> Der erste der breiten Öffentlichkeit zugängliche Sunday Service fand am Ostersonntag 2019 während des Coachella Festivals statt.<ref>Sheldon Pearce: Kanye’s Sunday Service Coachella Performance Was a Sacrilegious Mess. In: Pitchfork. 22. April 2019, abgerufen am 20. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Maria Hunstig: Kanye West auf dem Coachella-Festival: Stilkritik. In: Süddeutsche Zeitung Magazin. 25. April 2019, abgerufen am 20. September 2019.</ref><ref>Ann-Kathrin Riedl: Warum Kanye Wests' Church Service der musikalische und modische Höhepunkt des Coachella Festivals war. In: Vogue. 23. April 2019, abgerufen am 20. September 2019.</ref>
Am 29. August 2019 kündigte Wests Ehefrau Kim Kardashian über Twitter die Veröffentlichung eines neuen Gospel-inspirierten Albums mit dem Namen Jesus Is King für den 27. September an; ihr Tweet enthielt zudem eine Liste mit zwölf Liedtiteln.<ref>Kim Kardashian West: Have faith... In: Twitter. 27. September 2019, abgerufen am 3. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Charles Holmes: Kim Kardashian Teases Track List for New Kanye West Album ‘Jesus Is King’. In: Rolling Stone. 29. August 2019, abgerufen am 3. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Album wurde jedoch nicht zum angekündigten Zeitpunkt veröffentlicht; stattdessen präsentierte West es bei einer sogenannten Listening Party einem ausgewählten Publikum in Detroit.<ref>Gary Graff: Kanye West Plays 'Jesus Is King' Album for Eager Detroit Crowd Ahead of Release: Inside the Event. In: Billboard. 27. September 2019, abgerufen am 3. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch ein zweites Veröffentlichungsdatum, der 29. September, verstrich, ohne dass das Album der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.<ref>Kanye West: My Album's Not Quite Right Yet ... Delays Release Again. In: TMZ. 30. September 2019, abgerufen am 3. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Joe Price: Kanye West's 'Jesus Is King' Has Reportedly Been Delayed Again. In: Complex. 30. September 2019, abgerufen am 3. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Joe Coscarelli: Kanye West Teases ‘Jesus Is King,’ a New Album With No Cursing. In: The New York Times. 30. September 2019, abgerufen am 3. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Album wurde schließlich am 25. Oktober mit elf Liedern veröffentlicht.<ref>Lisa Respers France: Kanye West finally drops his 'Jesus Is King' album. In: CNN. 25. Oktober 2019, abgerufen am 25. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Roisin O'Connor ,Clémence Michallon: Read a track-by-track review of Jesus is King plus the latest fan reactions. In: The Independent. 25. Oktober 2019, abgerufen am 25. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Dominik Sliskovic: Kanye West: Jesus Is King. In: Musikexpress. 25. Oktober 2019, abgerufen am 25. Oktober 2019.</ref> Zu den Liedern Follow God und Closed On Sunday erschienen Musikvideos; in ersterem ist West mit seinem Vater zu sehen, in letzterem seine Ehefrau und seine Kinder.<ref>Craig Jenkins: Why Can’t This Kanye West Show Up More Often? In: Vulture. 8. November 2019, abgerufen am 7. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Kanye West erhält in neuem „Closed On Sunday“-Video Unterstützung von Kardashian-West-Klan. In: Musikexpress. 29. November 2019, abgerufen am 7. Dezember 2019.</ref><ref>Lisa Respers France: Kanye West's 'Closed on Sunday' music video a family affair. In: CNN. 29. November 2019, abgerufen am 7. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kanye West gab dem Podcaster DJ Akademiks am 2. April 2025 ein Interview und teilte im dortigen Livestream, dass sein nächstes Studioalbum WW3 heiße.<ref>Kanye West gibt sein wohl bizarrstes Interview – es geht um seine Kinder. Abgerufen am 2. Mai 2025.</ref> Während des Livestreams trug er ein Gewand, das an den Ku Klux Klan erinnert. Am 21. April 2025 teilte West auf X, dass er sein zukünftiges Album WW3 in Cuck umbenannt habe.<ref>Kanye West: I changed my album name to CUCK. In: X.com. 21. April 2025, abgerufen am 2. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 8. Mai 2025 veröffentlichte er das Lied „Heil Hitler“. Das Lied löste wegen seines Antisemitismus und eines darin enthaltenen Ausschnitts einer Rede Adolf Hitlers aus dem Jahr 1936 negative Reaktionen aus. Im August 2025 wurde in Berlin Steglitz-Zehlendorf auf Initiative des Grünen-Kommunalpolitikers Daniel Eliasson ein Indizierungsantrag gestellt, um die Titel „WW3“ und „Heil Hitler“ von der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz prüfen zu lassen.<ref>Steglitz-Zehlendorf will Kanye-West-Songs indizieren lassen. 29. August 2025, abgerufen am 29. August 2025.</ref>
Finanzen und Unternehmungen
Am 13. Februar 2016 teilte Kanye West via Twitter mit, dass er mit 53 Millionen Dollar verschuldet sei.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig I write this to you my brothers while still 53 million dollars in personal debt... Please pray we overcome... This is my true heart...] In: Twitter. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Gleichzeitig forderte er Mark Zuckerberg via Twitter auf, eine Milliarde Dollar in Kanye-West-Ideen zu investieren. Ein ähnlicher Aufruf wurde kurz darauf auch an Larry Page gerichtet.
Gemäß dem Wirtschaftsmagazin Forbes beläuft sich Wests Privatvermögen per Oktober 2022 auf etwa 400 Millionen US-Dollar.<ref>Kanye West. In: Forbes. 27. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Persönliches
Nach mehrjähriger Freundschaft war Kanye West von 2012 bis 2021 mit Kim Kardashian liiert.<ref>Kim Kardashian und Kanye West: Hochzeitsalarm in Hollywood? In: Internet-Auftritt von Pro7. 30. August 2012, abgerufen am 11. September 2012.</ref> Im Juni 2013 kam ihre erste gemeinsame Tochter zur Welt. Das Paar heiratete im Mai 2014 in Florenz.<ref>WELT: Italien : Kanye West und Kim Kardashian sind verheiratet. 24. Mai 2014 (welt.de [abgerufen am 3. März 2019]).</ref> Das zweite Kind, ein Sohn, wurde im Dezember 2015 geboren.<ref>Der Sohn von Kim Kardashian und Kanye West ist da. morgenpost.de, 5. Dezember 2015, abgerufen am 5. Dezember 2015.</ref> Eine 2018 geborene Tochter hatte das Paar von einer Leihmutter austragen lassen.<ref>Von Leihmutter ausgetragen: Kim Kardashian und Kanye West bekommen drittes Kind. 16. Januar 2018, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 3. März 2019]).</ref> Eine weitere Leihmutter brachte im Mai 2019 einen weiteren Sohn für das Paar zur Welt.<ref>Viertes Kind dank Leihmutter unterwegs – und sie weiß schon das Geschlecht. 2. Januar 2019, abgerufen am 3. März 2019.</ref> Im Februar 2021 reichte Kardashian die Scheidung von West ein.<ref>Kim und Kanye lassen sich scheiden. 20. Februar 2021, abgerufen am 22. Februar 2021.</ref> Am 20. Dezember 2022 heiratete Kanye West die Australierin Bianca Censori (* 1995).<ref>Ye hat eine neue Mrs. West. FAZ, 12. Oktober 2023, abgerufen am 29. Januar 2026.</ref>
Donda Academy
2022 eröffnete West mit der Donda Academy im Simi Valley, Kalifornien eine private Schule, die christliche Werte vermitteln und die „nächste Generation von Führungskräften“ hervorbringen soll. Die Einrichtung ist noch nicht akkreditiert, daher werden die Abschlüsse nach dem bisherigen Status nicht anerkannt. Die Familien der Schüler müssen eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben.<ref>Cheyenne Roundtree: What the Hell Is Going on at Kanye West's Mysterious New Private School? In: Rolling Stone. 16. September 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 27. Oktober 2022, nach Wests antisemitischen Aussagen, wurde die Schule wieder geschlossen.<ref>Keiran Southern: Kanye West’s school Donda Academy closes as controversy grows. In: The Times. 27. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zwei ehemalige Lehrer reichten im April 2023 eine Klage gegen die Donda Academy ein. Sie behaupteten, dass sie ungerechtfertigt entlassen wurden, nachdem sie sich über Gesundheits- und Sicherheitsverletzungen beschwert hatten.<ref name=":7">Paige Skinner: Former Donda Academy Teachers Are Suing Kanye West Because The School Was Allegedly Unsafe And The Kids Were Only Allowed To Eat Sushi. 7. April 2023, abgerufen am 18. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>X: Sushi for lunch again: Teachers allege disturbing conditions at Kanye West’s Donda Academy in new lawsuit. 7. April 2023, abgerufen am 18. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Lehrer behaupteten, dass die Akademie ungewöhnliche Regeln und Anforderungen hatte. Kreuzworträtsel, Ausmalblätter, Besteck und Stühle wären verboten, Schüler dürften keinen Schmuck und keine Kleidung von Nike und Adidas tragen, Farbe und Kunstwerke waren in den Klassenzimmern nicht erlaubt und alle Tassen und Schüsseln mussten grau sein. West erlaubte keinen Unterricht im zweiten Stock des Schulgebäudes wegen einer Angst vor Treppen.<ref name=":7" /> Schüler dürften außerdem nur Sushi auf dem Boden essen, da es keine Tische gab; mitgebrachtes Essen war verboten. Es gab keine Reinigungsdienste und keine Schulkrankenschwester; West verbot die Verwendung von Reinigungsmitteln und Mülleimern, und ein EpiPen eines Schülers wurde über einer Mikrowelle aufbewahrt.
Stil und Entwicklung
Kanye West inszeniert seine Musik bewusst als Kunstwerk,<ref name="juice2008">Stephan Szillus, Ndilyo Nimindé (Interview): Kanye West: Zwischen Genie und Größenwahn. In: Juice. Ausgabe Januar/Februar 2009, S. 50–53.</ref> wodurch er sich nach eigenen Angaben in eine Reihe mit Musiklegenden wie Jimi Hendrix, den Rolling Stones oder den Beatles stellen will.<ref>Kanye West: „Ich bin fertig mit HipHop“. In: viviano.de. 3. Dezember 2008, abgerufen am 28. April 2010.</ref> Auch in seinen Konzerten,<ref>Wests Glow-in-the-Dark-Tournee wurde in der Juice, Ausgabe Januar/Februar 2009, S. 51, als eine „krude Mixtur aus psychedelischer Rockoper à la The Who, schrägem Hip-Hop-Musical und jeder Menge bombatischem Broadway-Pathos“ beschrieben.</ref> seinen Musikvideos, der Gestaltung seiner Alben<ref>Das Artwork von Graduation sowie von den Singles Can’t Tell Me Nothing, Stronger und Flashing Lights wurde vom japanischen Superflat-Künstler Takashi Murakami gestaltet, während der US-amerikanische Maler George Condo für die Gestaltung von My Beautiful Dark Twisted Fantasy sowie Power und Runaway verantwortlich zeichnete.</ref> sowie seinem modisch ausgerichteten Erscheinungsbild spiegelt sich dieser Anspruch wider.
Musik
Wests Musikstil beeinflusste den Hip-Hop und Pop der 2000er Jahre maßgeblich.<ref name="rolling" /> Dieser Stil hat sich seit dem Beginn seiner Karriere kontinuierlich weiterentwickelt, als „Leitmotiv“ zieht sich aber die Verwendung von Ausschnitten zumeist älterer Songs in Form von Samples durch sein Werk. Diese verwendet er gerade bei seinen späteren Alben in einem zunehmend modernen Kontext. Als Sampler benutzt West die Modelle ASR-10<ref name="juice2007" /> von Ensoniq und MPC 2000XL von Akai.<ref>Kanye West – ASR 10 & MPC 2000XL – The Making of Through The Wire. 10. Juni 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. März 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Entgegen der im Hip-Hop typischen Fokussierung auf “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)”<ref>explore music… Rap bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum (englisch)</ref> sieht West in den Melodien das wichtigste Element seiner Stücke.<ref name="juice2007" /> Ebenfalls unüblich ist seine sehr seltene Nutzung des Fadeouts.<ref name="atlantic">Spencer Kornhaber: The Shocking Poignance of Kanye West’s Yeezus. In: The Atlantic. 18. Juni 2013, abgerufen am 25. August 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als Inspiration dient ihm – laut einem Interview von 2005 – neben Hip-Hop und Soul vor allem die Rockmusik. So gab er an, unter anderem gerne System of a Down, The Strokes, Franz Ferdinand und The Killers zu hören; zudem arbeitete er mit Fall Out Boy und 30 Seconds to Mars zusammen. Trotzdem hätten seine Produktionen laut West „nichts mit Rock zu tun.“<ref name="juice2005" />
Seit Anfang der 2000er zeichneten sich viele seiner Produktionen durch das durchgängige Loopen älterer Soulstücke und der Stimmen von Soulsängern aus, ergänzt durch meist ebenfalls gesamplete Schlagzeugbeats,<ref name="juice2005" /> Handclaps oder Snaps (Fingerschnippen). Die musikalische Grundlage bilden daher für gewöhnlich melodische und rhythmische Ostinati. Die Idee, sich des Soul-Genres zu bedienen, stammt von Wests früherem Mentor No I.D.<ref name="mtv2004" /> Produktionstechnisch orientierte West sich anfangs an RZAs Musik für den Wu-Tang Clan,<ref name="time" /><ref>Kanye West, Hungry. In: okayplayer.com. 4. April 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Januar 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Interview).</ref> allerdings korrigierte er die Tonhöhe der gesampleten Stimmen nach oben (Pitch-Shifting), wodurch sie klanglich denen der Chipmunks ähneln. West nutzte den „Chipmunk Soul“ genannten Musikstil prominent auf seinem Debütalbum The College Dropout, aber auch später immer wieder. Als Ergänzung zu den Samples ist in vielen Stücken die Violinistin Miri Ben-Ari zu hören, gelegentlich setzte der Musiker zudem Chorgesänge ein. Neben der Soulmusik verwendete West in seinen frühen Produktionen vereinzelt auch Stücke aus anderen Genres wie Rock (The Doors), Reggae (Max Romeo) und Hip-Hop (Tupac Shakur).
Nach dem kommerziellen Erfolg von The College Dropout begann Kanye West mit weiteren Stilen zu experimentieren. So fanden sich auf Late Registration viele klassische und orchestrale Elemente. Vermehrt wurden Live-Instrumente benutzt, darunter viele eher ungewöhnliche;<ref>Rodrigo Perez: Kanye’s Co-Pilot, Jon Brion, Talks About The Making Of Late Registration. In: Internet-Auftritt von MTV. 13. August 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. April 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> zum Beispiel sind im Outro von Heard ’Em Say ein Chinesisches Glockenspiel und ein Berimbau zu hören.<ref name="christgau">Robert Christgau: Growing by Degrees. In: Internet-Auftritt von The Village Voice. 30. August 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Oktober 2008 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Stücke wie Hey Mama und We Major enthalten längere Codas, Diamonds from Sierra Leone, Gone und Drive Slow, das mit einer Screw-Passage endet, weisen Veränderungen in der Dynamik auf. Als Inspiration für die musikalische Ausrichtung von Late Registration dienten Fiona Apple und Portishead, während der Klang des ersten Albums sich an Lauryn Hill orientiert hatte.<ref name="juice2005" /> Fortan integrierte West auch in viele Konzerte ein Streichorchester.
Auch für seine folgenden Werke arbeitete West mit Streichern. Auf Graduation hielten zudem Einflüsse der elektronischen Tanzmusik und des Rock Einzug. So wechseln sich etwa in dem Stück Flashing Lights orchestrale Legato- mit elektronischen Staccato-Passagen ab. Insgesamt war die Musik bewusst auf Stadiontauglichkeit ausgelegt,<ref name="juice2007" /> dazu passend stammten die Samples von weltbekannten und erfolgreichen Künstlern wie Elton John, Michael Jackson, Steely Dan und Can.
808s & Heartbreak war dagegen musikalisch und textlich deutlich introvertierter. In den größtenteils im Moll-Tongeschlecht<ref>Dan Cairns: Kanye West: 808s & Heartbreak – the Sunday Times review. In: gemeinsamer Internet-Auftritt von The Times und The Sunday Times. 23. November 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 9. Juni 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Nick Levine: Kanye West: ‘808s & Heartbreak’. In: Digital Spy. 24. November 2008, abgerufen am 9. Juni 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> komponierten Liedern nutzte West durchgehend die stimmenverzerrende und tonkorrigierende Technik des von T-Pain popularisierten Auto-Tune-Programmes, das ihm erlaubte, vorwiegend als Sänger in Erscheinung zu treten. Dies tat er zu der Zeit auch in Stücken von Young Jeezy, DJ Khaled und Mr Hudson. Daneben zog sich die Verwendung der Roland TR-808 durch 808s & Heartbreak. Bei den Aufnahmen zu 808s & Heartbreak ließ West sich hauptsächlich von der Popmusik der 80er Jahre inspirieren.<ref name="juice2008" /> Den bewusst ästhetischen, zugleich aber kommerziellen Stil des Albums nannte West „Pop Art“, nach der gleichnamigen Kunstrichtung. Es markierte laut Rolling Stone die endgültige Abkehr von den „schwungvollen Soul-Samples seiner frühen Tracks [hin zum] gespenstischen Synth-Funk seiner jüngsten Arbeiten [Ende 2009].“<ref name="rolling" />
Auf My Beautiful Dark Twisted Fantasy kombinierte West die Stilrichtungen seiner vorherigen Alben und erschuf opulentere Songs mit komplexen Strukturen und Arrangements;<ref>My beautiful Dark Twisted Fantasy – Kanye West bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum (englisch)</ref> in Anlehnung an das Genre Progressive Rock sprach die Website Pitchfork Media von “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)”.<ref name="pitchfork">Tom Breihan: Jay-Z / Kanye West – Watch the Throne. In: Pitchfork. 11. August 2011, abgerufen am 9. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Einen ähnlichen Ansatz verfolgte der Musiker auch auf seinem gemeinsamen Album Watch the Throne mit Jay-Z; prominent werden Samples alter Soulstücke – überwiegend solcher von James Brown – genutzt, dazu sind wie bereits beim vorherigen Werk Progressive-Rock-Samples zu finden. Daneben enthält Watch the Throne aber auch Elemente modernerer Musikstile wie Dirty South und Dubstep. Immer wieder werden die Melodien durch unerwartete Wendungen gebrochen.<ref>Neil McCormick: Jay-Z and Kanye West: Watch the Throne, CD review. In: gemeinsamer Internet-Auftritt von The Daily Telegraph. 12. August 2011, abgerufen am 2. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Verfolgte West schon auf My Beautiful Dark Twisted Fantasy und Watch the Throne einen deutlich eklektischeren Ansatz, so kompartimentierte er die einzelnen Bestandteile seiner Songs auf Yeezus deutlich stärker. Im Song Bound 2 etwa kontrastiert er ein Soul-Sample – so wie er sie vor allem zu Beginn seiner Karriere einsetzte – im Refrain mit einer übersteuerten, punkigen Basslinie.<ref>John Jurgensen: The Inside Story of Kanye West’s ‘Yeezus’. In: Blog von The Wall Street Journal. 14. Juni 2013, abgerufen am 25. August 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Soul-Einflüsse sind ansonsten nur noch punktuell zu hören, etwa als Intermezzo in On Sight oder in Verbindung mit einem Trap-Sample in Blood on the Leaves. Im Outro von New Slaves ist die Rockballade Gyöngyhajú lány von der ungarischen Band Omega zu hören. Ansonsten hat Yeezus einen deutlich elektronischeren und aggressiveren<ref name="atlantic" /> Klang als Wests vorherige Werke. Kritiker verglichen das Werk mit Industrial Rock.<ref>Jim Farber: Kanye West’s ‘Yeezus’ is as much industrial rock as rap: music review. In: Daily News. 14. Juni 2013, abgerufen am 25. August 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Um eine stilistische Verbindung zu seiner Heimatstadt Chicago zu schaffen, ließ West sich sowohl vom Chicago House und Acid House der 1980er als auch vom kontemporären Chicagoer Drill – einem Subgenre des Trap – inspirieren.<ref name="nytimes">Jon Caramanica: Behind Kanye’s Mask. In: The New York Times. 11. Juni 2013, abgerufen am 25. August 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch Dancehall-Motive prägen einige Songs. Die opulenten orchestralen Elemente der vorherigen Alben wichen einem vom entsprechenden Architekturstil beeinflussten Minimalismus. Verschiedentlich genutzte Soundeffekte dienen zusätzlich der Verfremdung der musikalischen Motive.
Nach der Arbeit an The College Dropout nahm der Anteil anderer Musiker an Wests Werken zu. Die Beteiligung von Jon Brion an Late Registrations musikalischer Ausrichtung wird als hoch ermessen.<ref name="UGO">Top 11 Hip-Hop Producers of All-Time. In: ugo.com. 23. Oktober 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Februar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Sänger und Rapper Kid Cudi soll auf den Sound von 808s & Heartbreak und My Beautiful Dark Twisted Fantasy erheblich Einfluss genommen haben.<ref>Jayson Greene: kiD CuDi: Man on the Moon II: The Legend of Mr. Rager. In: Pitchfork Media. 18. November 2010, abgerufen am 23. November 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 808s Heartbreak arbeitet West zudem regelmäßig mit den Produzenten Mike Dean und Jeff Bhasker zusammen. Für Watch the Throne produzierte er lediglich den Song Otis alleine. Kritisiert wurde West gelegentlich für die Programmierung der Drums seiner Stücke, deren Schwäche er selbst zugab.<ref name="UGO" /> An der Perkussion der Singles Stronger und Good Life von Graduation arbeitete er gemeinsam mit Timbaland.<ref>Stronger Revisited. In: vimeo. 2007, abgerufen am 9. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Lyrik
Das US-amerikanische Hip-Hop-Magazin XXL definierte im Jahr 2010 fünf “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Schlüsselelemente“), aus denen sich Kanye Wests Lyrik zusammensetze, nämlich Verletzlichkeit, Humor, Wortspiele, Arroganz und Gesellschaftskritik.<ref name="xxl">The 5 Elements of Kanye’s Lyricism [#1 Producer Turned MC]. In: Internet-Auftritt des XXL Magazine. 15. Oktober 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Oktober 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Der renommierte Musikjournalist Robert Christgau lobte in einer Kritik zu Late Registration die Reimarbeit des Rappers.<ref name="christgau" /> Seine Reime sind zumeist assonant, oft auch mehrsilbig. Häufig benutzt West eine bildhafte Sprache mit Metaphern und Vergleichen, die er durch Alliterationen ergänzt.<ref>Alan Lawrence Sitomer: Yo, Hip-Hop’s Got Roots. 2008, abgerufen am 7. Juni 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese Sprache weist einen starken afroamerikanischen Dialekt auf, so entfällt etwa in seinen Raps oft die -s-Endung in der 3. Person Singular (Beispiel: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” aus dem Song Last Call).<ref></ref> In dem Song Who Gon Stop Me verwendet er die Spielsprache Pig Latin. Das Metrum seiner Raps entwirft der Musiker teilweise noch vor den Texten.<ref>Kelefa Sanneh: Kanye West’s Argument With Himself. In: Internet-Auftritt von The New York Times. 21. August 2005, abgerufen am 27. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Vor allem am Anfang seiner Karriere arbeitete er mit Overdubs – einer ergänzenden Tonaufnahme über eine bereits bestehende Aufnahme –, um seine Raps nicht in einem Take aufnehmen zu müssen.
Die Texte des Rappers drehen sich oft um im Mainstream-Hip-Hop eher untypische Themen wie Rassenkonflikte, Selbstzweifel und Kritik an der Konsumgesellschaft. So handelt etwa seine Strophe im Remix des Stückes Diamonds from Sierra Leone von den sierra-leonischen Blutdiamanten und seiner zwiespältigen Einstellung ihnen gegenüber.<ref>„How could somethin’ so wrong make me feel so right.“ (deutsch: „Wie kann ich mich durch so etwas Falsches nur so gut fühlen?“) – Kanye West – Diamond from Sierra Leone (Remix) Lyrics. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Oktober 2007.</ref> Am Anfang seiner Karriere ließ er sich dadurch noch als „Conscious-Rapper“ oder bedingt als „Backpackrapper“ einordnen,<ref name="laut.de" /> wenn auch er selbst sich einer solchen Kategorisierung verweigerte: „Ich sehe mich nicht nur als Stimme von mir selbst oder die Stimme der Menschen. Jay-Z ist die Stimme von sich selbst, Talib Kwali [sic] ist die Stimme der Menschen und ich bin etwas von Beidem.“<ref name="bounce">Özlem Evans: The Misconception of Kanye West. In: Bounce, Ausgabe September/Oktober 2005, S. 44–49 (Interview).</ref> Um im Hip-Hop übliche Klischees zu vermeiden, ironisiert West seine Texte häufig; so rappte er in Through the Wire: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Gott sei dank bin ich nicht zu cool für den Sicherheitsgurt.“)<ref>Booklet von The College Dropout</ref>
Auf den folgenden Alben konzentrierten seine Themen sich hauptsächlich auf die eigene Person und ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.<ref name="welt">Jan-Christoph Deissner: Fette Töne – 50 Cent und Kanye West streiten. In: Internet-Auftritt von Die Welt. 17. September 2007, abgerufen am 28. Mai 2010.</ref> Die Texte verkürzte er dafür bewusst, um sie den Zuhörern verständlicher zu machen und dadurch die Wirkung auf sie zu verstärken.<ref name="mtvu2">Jocelyn Vena, Sway Calloway: U2 Take Cues From Kanye West, Jay-Z. In: Internet-Auftritt von MTV. 10. März 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. März 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auf Graduation sei dabei allerdings laut der Süddeutschen Zeitung „die Dringlichkeit seiner vorherigen Werke“ weitgehend dem „Namedropping von angesagten Sneakers- oder Jeans-Marken“ gewichen.<ref>Jonathan Fischer: Kanye West: Graduation: Mehr als gewalthungrige Zuhälter. In: Internet-Auftritt der Süddeutschen Zeitung. 20. September 2007, abgerufen am 7. Mai 2010.</ref> Auf 808s & Heartbreak sowie My Beautiful Dark Twisted Fantasy verarbeitete er dagegen frühere Beziehungen, den Verlust seiner Mutter und Anfeindungen in der Folge der MTV Video Music Awards 2009.
Die Texte des Albums Watch the Throne bestehen größtenteils aus Prahlereien bezüglich des eigenen Wohlstands, enthalten aber in vereinzelten Songs auch tiefgründigere Aussagen. In Murder to Excellence rappt West über Gewalt unter Afroamerikanern und deren folglich geringe Lebenserwartung. Der Musiker vergleicht dabei die Mordrate in seiner Heimatstadt mit der im Irakkrieg: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Ich spüre den Schmerz in meiner Stadt wo auch immer ich hingehe / 314 Soldaten starben im Irak, 509 starben in Chicago.“)<ref>Ndilyo Nimindé: Kanye West & Jay-Z Review #10. In: juice.de. 18. August 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. September 2012.</ref> New Day ist dagegen an den eigenen – tatsächlich noch nicht gezeugten – Sohn adressiert, den West davor warnen will, die Fehler seines Vaters zu wiederholen.
Yeezus wurde von The New York Times als lyrisch provokantestes Werk des Künstlers bezeichnet.<ref name="nytimes" /> Die eingestreuten Obszönitäten ergänzt West im Song New Slaves durch Kritik am Materialismus und modernen Rassismus sowie Bezüge zur vermeintlichen Neuen Weltordnung.
Rezeption
Im Hinblick auf einige seiner Aussagen wird Kanye West oft als arrogant bis hin zu snobistisch wahrgenommen.<ref name="juice2007" /><ref name="bounce" /> Dazu trägt auch sein schlechtes Verhältnis zu den Medien bei.<ref name="juice2008" /> Auf Wests Egozentrismus und vermeintliche Selbstüberschätzung spielt die Folge Leck mich am Stäbchen der 13. Staffel von South Park an<ref>Kanye Says ‘South Park’ Put Him In Check. In: Internet-Auftritt des Billboard Magazine. 10. April 2009, abgerufen am 17. April 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und provozierte damit ein Statement von West, in dem er beteuerte, sich geändert zu haben.<ref>James Montgomery: Kanye West Says ‘South Park’ Didn’t Cause His ‘Ego Epiphany’. In: Internet-Auftritt von MTV. 13. April 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Mai 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Laut der Juice verleihe seine hochmütige Haltung dem Rapper aber zugleich „eine Aura des Legendären“,<ref name="juice2005" /> die von allgemein sehr positiver Resonanz auf seine musikalischen Werke unterstrichen wird. Ein Artikel auf stern.de von August 2011 nennt Kanye West und Jay-Z die „beiden größten Rapper der Gegenwart.“<ref name="sternde" /> Die New York Times sieht Wests Karriere als „sui generis“.<ref name="nytimes" />
Musik und Texte
Ende 2009 schrieb das deutsche Musikmagazin Rolling Stone, dass von niemandem der „Pop in den letzten zehn Jahren stärker beeinflusst“ worden sei als von Kanye West; zudem habe West „den Sound des US-HipHop neu“ definiert.<ref name="rolling" /> Laut Andi Schoon in der Online-Ausgabe der Zeit bewältige er den „Grenzgang zwischen Kunst und Kommerz“ und verbeuge sich dabei zugleich vor der Musik des 20. Jahrhunderts.<ref name="zeit">Andi Schoon: Sie lassen den Pop funkeln. In: Internet-Auftritt von Die Zeit. 28. Dezember 2005, abgerufen am 26. Mai 2010.</ref> In einer Liste der fünfzig besten Hip-Hop-Produzenten wurde Kanye West von About.com auf Platz acht gewählt.<ref>Henry Adaso: Top 50 Hip-Hop Producers. In: About.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
The College Dropout wurde beinahe ausnahmslos positiv bewertet und fand sich auf zahlreichen Bestenlisten wieder, etwa auf Platz zehn der von der Rolling Stone bestimmten einhundert besten Alben der Dekade<ref>Rolling Stone’s 100 Best Albums, Songs Of The ’00s. 10. Dezember 2009, abgerufen am 2. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> oder auf Platz eins der zehn besten Alben der Dekade, gewählt von der Entertainment Weekly.<ref>10 Best Albums of the Decade. In: Internet-Auftritt der Entertainment Weekly. 17. Dezember 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Januar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wests nachfolgende Alben wurden ebenfalls wohlwollend rezipiert, wenn auch mit leicht abfallender Tendenz.<ref>Kanye West. In: Metacritic. Abgerufen am 23. November 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), gesammelte Bewertungen von Kanye Wests Werken).</ref> So wurde 808s & Heartbreak aufgrund seiner stark veränderten „Soundästhetik“ eher gemischt aufgenommen und für seine angeblich fehlende Substanz sowie Wests mangelndes Gesangstalent kritisiert.<ref name="juice2008" /><ref>808s & Heartbreak Review bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum (englisch)</ref> Es war zugleich sein erstes Album, das keinen Grammy als Best Rap Album erhielt. Late Registration, das laut der Zeit bekannte Klänge mit hochmodernen verbinde,<ref name="zeit" /> wurde dagegen von dem Autor Matthew Gasteier – neben Aquemini von OutKast und Phrenology von The Roots – als beispielhaft für die musikalische Innovativität des Hip-Hop-Genres genannt.<ref></ref> Vor allem My Beautiful Dark Twisted Fantasy wurde überaus positiv aufgenommen, verschiedene Publikationen nannten es Wests “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)”.<ref>James Montgomery: Kanye West’s Dark Twisted Fantasy: Everything You Need To Know. In: Internet-Auftritt von MTV. 22. November 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. November 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Andreas Borcholte: Abgehört: Die wichtigsten CDs der Woche. In: Spiegel Online. 23. November 2010, abgerufen am 4. Dezember 2010.</ref> Mit einem Metascore von 94 von 100 möglichen Punkten gehört das Werk zu den bestbewerteten Alben auf Metacritic.com.<ref>Highest and Lowest Scoring Music and Albums at Metacritic. In: Metacritic. Abgerufen am 2. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bereits am Anfang seiner Karriere wurde Kanye West in Hinblick sowohl auf seine Texte als auch auf seine Öffentlichkeitsarbeit<ref name="independent" /> als „zutiefst widersprüchliche Figur“ angesehen,<ref>Daniel Haas: HipHop-Star Kanye West: Mit Rucksack und Rolls-Royce. In: Spiegel Online. 2. Juni 2004, abgerufen am 2. Mai 2010.</ref> als “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „weise und dumm, arrogant und unsicher, oft im selben Atemzug.“)<ref name="time" /> Der Rolling Stone sah in seinen Texten eine Mischung aus „Großmäuligkeit, Unsicherheit und Witz.“<ref name="rolling" /> und belegte dies anhand eines Auszuges aus Wests erstem Album: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Ich hab’ immer gesagt, wenn ich rappe, rede ich über ’was bedeutsames/Aber jetzt rappe ich schon wieder über Geld, Nutten und Felgen.“) Gerade diese authentisch wirkenden Widersprüche ermöglichten es der breiten Masse, sich mit den Inhalten seiner Stücke zu identifizieren.<ref>Barbara Kiviat: 10 Questions for Kanye West. In: Internet-Auftritt der Time. 17. Dezember 2004, abgerufen am 30. April 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Interview).</ref>
Wests Texten wird des Weiteren bescheinigt, dass sie mit den im Mainstream-Hip-Hop verbreiteten Konventionen brächen, indem sie eine Botschaft transportierten.<ref name="juice2005" /> Die Westdeutsche Zeitung wertete seine Musik als „hoch gesellschaftskritisch“; West geißele „den Konsum, die Gottlosigkeit, den Krieg – und die Schule“.<ref>Frank Weiffen: Kanye West: Der rappende Bildungsbürger. In: Internet-Auftritt der Westdeutschen Zeitung. 6. September 2007, abgerufen am 27. Mai 2010.</ref> Jonathan Fischer lobte den Rapper auf Spiegel Online dafür, „nicht in den Ghettomythen des Hip-Hop gefangen“ zu bleiben und stattdessen „die Verknüpfung persönlicher Bekenntnisse mit sozialkritischen Themen zur hohen Kunst“ zu erheben.<ref name="spiegel2007" /> Die Texte seien allerdings oft oberflächlich angelegt.<ref name="time" />
Der Rolling Stone listete West 2015 auf Rang 84 der „100 größten Songwriter aller Zeiten“.<ref>The 100 Greatest Songwriters of All Time. Rolling Stone, August 2015, abgerufen am 7. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Erfolg und Einfluss
Kanye Wests Erfolg als Musiker äußert sich konkret in der Anzahl an Auszeichnungen, die er bisher erhielt, und in den Verkaufszahlen seiner Singles und Alben. Mit insgesamt vierzehn Awards gewann er in den 2000ern so viele Grammys wie kein anderer Künstler. Daneben erhielt er unter anderem zwei American Music Awards und drei BRIT Awards. Die RIAA zeichnete seine Werke bisher (Stand: März 2024) u. a. mit 242 Platin-Schallplatten, sowie zwei Diamant-Schallplatten aus.<ref>Gold & Platinum. In: Internet-Auftritt der RIAA. Abgerufen am 29. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), durchsuchbare Datenbank).</ref> Laut einer Yahoo-Statistik von Juli 2009 hat West in den Vereinigten Staaten beinahe zehn Millionen Alben verkauft, was ihn zum neunzehnterfolgreichsten Künstler der 2000er macht.<ref>Paul Grein: Chart Watch Extra: The Top 20 New Acts Of The 2000s. In: Internet-Auftritt von Yahoo. 22. Juli 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Schon sein Debütalbum verkaufte sich weltweit über vier Millionen Mal.<ref>Mr Confidence puts it all on the line. In: Internet-Auftritt von The Sydney Morning Herald. 1. August 2005, abgerufen am 23. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
| Einkommen laut Forbes (in US-$): |
|---|
| 2007: 17 Mio.<ref>Lea Goldman, Jake Paine: Hip-Hop Cash Kings. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. 16. August 2007, abgerufen am 25. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2008: 30 Mio.<ref name="forbes2008">Zack O’Malley Greenburg: Hip-Hop’s Cash Kings 2008. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. 18. August 2008, abgerufen am 25. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2009: 25 Mio.<ref name="forbes2009">Zack O’Malley Greenburg: Hip-Hop’s Cash Kings 2009. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. 9. Juli 2009, abgerufen am 25. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2010: 12 Mio.<ref>Zack O’Malley Greenburg: Hip-Hop Cash Kings. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. 17. August 2010, abgerufen am 20. August 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2011: 16 Mio.<ref>Zack O’Malley Greenburg: Cash Kings 2011: Hip-Hop’s Top Earners. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. 17. August 2010, abgerufen am 9. August 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2012: 35 Mio.<ref name="forbes2013">Zack O’Malley Greenburg: Hip-Hop’s Cash Kings 2012. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. 5. September 2012, abgerufen am 26. August 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2013: 20 Mio.<ref>The World’s Most Powerful Celebrities. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. Abgerufen am 22. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2014: 30 Mio.<ref>Hip-Hop Cash Kings 2014. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. Abgerufen am 23. September 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2015: 22 Mio.<ref>Cash Kings 2015: The World’s Highest Paid Hip-Hop Acts. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. Abgerufen am 7. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2016: 17,5 Mio.<ref>Hip-Hop Cash Kings 2016. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. Abgerufen am 7. April 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2017: 22 Mio.<ref>Hip-Hop Cash Kings 2017: Full List. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. Abgerufen am 22. Juli 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2018: 27,5 Mio.<ref>Hip-Hop Cash Kings 2018. In: Internet-Auftritt des Forbes Magazine. Abgerufen am 22. Juli 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
Bereits nachdem The College Dropout veröffentlicht worden war, galt West als einer der einflussreichsten Künstler in der Musikindustrie.<ref>The music industry’s 100 most influential people. In: Internet-Auftritt von The Independent. 29. Juni 2004, abgerufen am 30. April 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Time nahm ihn 2005 in ihre Liste der einhundert einflussreichsten Menschen der Welt auf;<ref>The 2005 TIME 100: Artists and Entertainers. In: Internet-Auftritt der Time. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> als bislang einziger Rapper war er im selben Jahr auf der Titelseite der Zeitschrift zu sehen. Laut einer Schätzung des Forbes Magazine verdiente West zwischen Juni 2007 und Juni 2008 dreißig Millionen US-Dollar.<ref name="forbes2008" /> Im darauffolgenden Jahr war West mit 25 Millionen Dollar der drittmeistverdienende Hip-Hop-Musiker hinter Jay-Z und Sean Combs. Neben den Albenverkäufen sei vor allem die Glow in the Dark Tour sehr einträglich gewesen.<ref name="forbes2009" /> Die Watch the Throne Tour mit Jay-Z sowie seine Designertätigkeiten sicherten dem Künstler in den Monaten um 2012 ein Einkommen von rund 35 Millionen Dollar.<ref name="forbes2013" /> Seit 2006 listet ihn das Webportal AskMen.com konstant unter den einflussreichsten Männern des Jahres; 2010 belegte er Platz fünf.<ref>Kanye West – Top 49 Men. In: AskMen.com. Abgerufen am 20. November 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im gleichen Jahr erklärte MTV ihn zum Man of the Year.<ref>Men And Women Of The Year 2010. In: Internet-Auftritt von MTV. 17. Dezember 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Februar 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
West ist in erster Linie als Hip-Hop-Produzent anerkannt. In einer von About.com aufgestellten Liste der fünfzig besten Hip-Hop-Produzenten nahm er den achten Platz ein.<ref>Henry Adaso: Top 50 Hip-Hop Producers. In: About.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Website UGO.com wählte ihn 2008 in einer ähnlichen Liste auf Rang zehn; West sei “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „der größte Hip-Hop-Künstler der Welt.“)<ref name="UGO" /> In einer Wahl des Hip-Hop-Magazins Vibe kam der Musiker unter die letzten vier Produzenten.<ref>The Greatest Hip-Hop Producer Of All Time. In: vibe.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Billboard Magazine listete ihn 2009 als dritterfolgreichsten Hip-Hop-Produzenten des Jahrzehnts.<ref>Nigel D.: Men And Women Of The Year 2010. 18. Dezember 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Obwohl Wests Fähigkeiten als Rapper zu Beginn seiner Karriere noch angezweifelt wurden,<ref name="juice2005" /><ref name="laut.de" /> war er konstant in der von MTV.com seit 2007 gewählten Liste der “Hottest MCs in the Game” vertreten. Nach einem fünften Platz im Jahr 2007<ref>MTV News: Hottest MCs In The Game. In: Internet-Auftritt von MTV. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Januar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> wurde er 2008 auf Rang eins gewählt;<ref name="mtv2008">Shaheem Reid: ‘Hottest MCs In The Game’: At Last, We Agree With Kanye West – He Is #1. In: Internet-Auftritt von MTV. 16. Mai 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. April 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2009 belegte er den vierten,<ref name="mtv2009">Shaheem Reid, Jayson Rodriguez: Kanye West Is The #4 Hottest MC In The Game! In: Internet-Auftritt von MTV. 4. Oktober 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. April 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2010 den dritten Platz.<ref name="mtv.com">Paul Cantor: Kanye West Is Back As #3 Hottest MC In The Game! In: Internet-Auftritt von MTV. 24. Oktober 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Oktober 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das XXL Magazine wählte ihn 2010 auf Platz eins der besten Rapper, die ihre Karriere als Hip-Hop-Produzenten begannen.<ref name="xxl" /> Im gleichen Jahr war West auf dem dritten Rang einer Liste von Black Entertainment Television über die besten Rapper des 21. Jahrhunderts vertreten.<ref name="mtv.com" />
Aufgrund seiner inhaltlichen Orientierung an „Mittelschicht-Angst“ und musikalischen Pop-Einflüssen gilt West als Mitbegründer und „Galionsfigur“ des sogenannten „Hipster-Rap“,<ref>Uh-Young Kim: Hipster-Rap: Schampus statt Schießerei. In: Spiegel Online. 9. Oktober 2008, abgerufen am 6. Mai 2010.</ref><ref>Hipster Boogie. In: Internet-Auftritt des XXL Magazine. 14. August 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> der einen Gegenentwurf zum Gangsta-Rap aus den Großstadt-Ghettos bildet.<ref name="rolling" /> Sein zum Hipster-Image komplementärer, von der Ivy League beeinflusster<ref name="independent" /> Kleidungsstil war prägend für die Hip-Hop-Mode, beispielsweise popularisierte er die „Shutter Shades“ des Brillen-Designers Alain Mikli.<ref name="welt" /> Die von West designten Sneakers gelten als sehr beliebt.<ref name="mtv2009" /><ref>adidas Yeezy kaufen – das Kanye West Investment für die Füße. In: Grailify Sneaker Magazin. Abgerufen am 20. Mai 2019.</ref> 2009 nahm ihn das Männermagazin GQ in die Liste The 10 Most Stylish Men in America auf.<ref>The 10 Most Stylish Men in America. In: Internet-Auftritt der GQ. 17. Februar 2007, abgerufen am 8. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch seine Glow-in-the-Dark-Bühnenshow wurde für ihre visuelle Kreativität gelobt, so nannte MTV die Tournee “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „die größte Ein-Mann-Show, die, womöglich jemals, von einem Hip-Hop-Künstler veranstaltet wurde.“)<ref name="mtv2008" />
Durch seine Zusammenarbeit sowohl mit angesehenen Künstlern als auch mit Newcomern war Kanye West entscheidend beteiligt an der Karriere anderer Musiker. Zu Beginn seiner musikalischen Laufbahn wirkte er – ebenso wie Just Blaze – als Hausproduzent von Jay-Z mit an den als „Klassiker“ des Hip-Hop-Genres geltenden<ref>Achtung! Classic! In: Juice. Ausgabe September 2007, S. 90/92.</ref> Alben The Blueprint und The Black Album. Mit der Single Slow Jamz verhalf er dem Rapper Twista zu seinem kommerziellen Durchbruch; auch Talib Kweli und die Dilated Peoples konnten mit Wests Hilfe erste Charterfolge feiern.<ref name="juice2005" /> 2005 sorgte er durch die Produktion eines Großteils von Commons Be für eine musikalische Neuorientierung des Rappers, die in dem Platz-eins-Erfolg des Nachfolgers Finding Forever – ebenfalls größtenteils von West produziert – seinen Höhepunkt fand. Auch einer Reihe von weiteren Musikern, die bei GOOD Music unter Vertrag stehen sowie Keyshia Cole und Lupe Fiasco verschaffte West erste mediale Aufmerksamkeit.
Kanye West beeinflusste mit seiner Musik so verschiedene Künstler wie den deutschen Rapper Denyo,<ref name="juice2005" /> den Komiker Chris Rock<ref name="time" /> und U2.<ref name="mtvu2" /> Der Rapper Drake sagte über ihn: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „West ist die einflussreichste Person, als Musiker, die ich in meinem Leben je hatte.“)<ref>Jayson Rodriguez: Drake’s ‘Find Your Love,’ Produced By Kanye West, Premieres Online. In: Internet-Auftritt von MTV. 29. April 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der ehemalige US-amerikanische Präsident Barack Obama zählt Wests Single Touch the Sky zu seinen Lieblingssongs.<ref>Brian Boyd, Judith Kessler (Übersetzung): Obama und McCain verraten ihre Lieblingssongs. In: Internet-Auftritt des Musikexpress. 18. August 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Dezember 2008.</ref>
Kontroversen
Mediales Aufsehen neben seiner Musik erregte Kanye West durch einige kontroverse Auftritte und Aussagen.<ref>Steve Helling: Kanye West’s Bad Behavior: A Short History. In: Internet-Auftritt von People. 14. September 2009, abgerufen am 7. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese wurden sehr unterschiedlich bewertet, von „mutig“ bis hin zur „Selbstdemontage“.<ref name="rolling" /> Seine politischen und gesellschaftskritischen Ansichten sind laut eigener Aussage deutlich von seinen Eltern geprägt.<ref name="mtv2005" /><ref>Brian Boyd, Judith Kessler (Übersetzung): „Wer Britney nicht mag, hat keine Ahnung“. In: Internet-Auftritt der Frankfurter Rundschau. 9. Dezember 2008, abgerufen am 25. Mai 2010 (Interview).</ref>
Äußerungen über Politik
Aussagen über AIDS und die Crack-Epidemie
Anlässlich seines Live-8-Auftritts im Juli 2005 behauptete Kanye West, dass AIDS eine “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „von Menschen gemachte Krankheit“) sei.<ref name="about">Bill Lamb: Kanye West Biography. In: About.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Februar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese Ansicht legte er auch in dem Lied Heard ’Em Say dar.<ref name="mtv2005">Shaheem Reid: ‘Can He Do It Again?’ – Kanye West Says New LP Backs Up His Bragging. In: Internet-Auftritt von MTV. 5. August 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Oktober 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im selben Jahr unterstellte er der US-Regierung eine ebenso gezielte Verbreitung der Droge Crack. Diese habe das außerordentlich schnell abhängig machende Rauschmittel in den ärmeren Gegenden eingeführt, um die Gemeinschaft der Schwarzen aufzuspalten, die bis dahin als Schutz gegen Polizeibrutalität und Rassismus gedient habe.<ref name="mtv2005" /> Im Lied Crack Music machte West unter anderem den früheren Gouverneur von Kalifornien Ronald Reagan für die Crack-Epidemie verantwortlich, da dieser die Black Panther Party habe aufhalten wollen.<ref name="mtv2005" />
Kritik an der Bush-Regierung nach Hurrikan Katrina
Bei einer Benefizveranstaltung zugunsten der Opfer des Hurrikans Katrina auf NBC im September 2005 äußerte Kanye West sich erneut kritisch gegenüber der Regierung. In Abweichung vom Text des Teleprompters sagte er unter anderem, die Hilfsmaßnahmen würden durch den Einsatz vieler Nationalgardisten im Irakkrieg behindert, während die nach New Orleans gesandten Nationalgardisten die Erlaubnis hätten, auf Einwohner zu schießen. Zudem seien sowohl die Berichterstattung der Medien als auch die unterlassene Hilfe der Regierung rassistisch:
I hate the way they portray us in the media. You see a black family, it says, ‘They’re looting.’ You see a white family, it says, ‘They’re looking for food.’ And, you know, it’s been five days [waiting for federal help] because most of the people are black. […] the Red Cross is doing everything they can. We already realize a lot of people that could help are at war right now, fighting another way – and they’ve given them permission to go down and shoot us!
„Ich hasse die Art, wie sie uns in den Medien darstellen. Wenn man eine schwarze Familie sieht, heißt es ‚Sie plündern.‘ Wenn man eine weiße Familie sieht, heißt es, ‚Sie suchen nach Lebensmitteln.‘ Und Sie wissen, es dauert schon fünf Tage [die wir auf Hilfe vom Bund warten], weil die meisten der Menschen schwarz sind. […] das Rote Kreuz tut alles, was es kann. Wir sind uns bereits bewusst, dass viele Leute, die uns helfen könnten, gerade im Krieg sind und auf eine andere Art kämpfen – und sie haben ihnen die Erlaubnis gegeben runterzugehen und auf uns zu schießen!“
West äußerte abschließend: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „die Schwarzen sind George Bush egal“). Der letzte Kommentar wurde aus der Übertragung an die US-Westküste geschnitten. Die Aussage erregte öffentlich großes Aufsehen und in der Folge viele politische Diskussionen.<ref name="about" /> George W. Bush selbst bezeichnete Wests öffentlichen Vorwurf des Rassismus 2010 als schlimmsten Moment und “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „absoluten Tiefpunkt“) seiner Präsidentschaft.<ref>Ken Tucker: George Bush really does not ‘appreciate’ Kanye West’s Katrina criticism: ‘The worst moment of my presidency’. In: Internet-Auftritt von Entertainment Weekly. 2. November 2010, abgerufen am 5. November 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2008 verwendete der Regisseur Marc-Aurèle Vecchione Auszüge der Rede für seine Dokumentation Schwarz und stolz – Die Geschichte der Black Music.<ref>Ausstrahlung auf ARTE unter anderem am 22./29. April 2010.</ref>
Holocaust-Vergleich in dem Lied Who Gon Stop Me
Mediale Aufmerksamkeit erhielt im August 2011 eine Zeile des Songs Who Gon Stop Me von Kanye West und Jay-Z. West rappt in dem Stück: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Das ist sowas wie der Holocaust / Millionen unseres Volkes verloren“). Damit vergleicht er den Völkermord an den Juden mit der systematischen gesellschaftlichen Benachteiligung der Afroamerikaner. Jan Küveler erkannte darin in seinem auf dem Online-Ableger der Welt veröffentlichten Text ein indirektes Wiederaufwerfen des Historikerstreits, der sich mit der Frage beschäftigte, inwieweit es sich bei diesem Völkermord um eine historische Singularität handle. Der Autor des Artikels verglich West dabei mit dem „revisionistischen“ Hauptakteur des Historikerstreits Ernst Nolte. Ebenfalls in einem nationalsozialistischen Kontext äußerte sich West im selben Monat auf dem Festival The Big Chill. Dort behauptete er, er werde des Öfteren von Menschen angestarrt, als sei er Hitler.<ref>Jan Küveler: Kanye oder Habermas? In: Welt Online. 15. August 2011, abgerufen am 1. September 2011.</ref>
Kritik an Hillary Clinton und Unterstützung von Donald Trump
Nach der US-Präsidentschaftswahl offenbarte West bei einem Konzert in San José am 17. November 2016, nicht gewählt zu haben.<ref name=":0">Euan McKirdy and M. Daniel Allman CNN: Kanye West: I didn’t vote but if I did, ‘I would have voted for Trump’. Abgerufen am 3. März 2019.</ref> Wenn er jedoch gewählt hätte, hätte er Trump seine Stimme gegeben, so West.<ref name=":0" /> Am 19. November 2016 unterbrach West sein Konzert in Sacramento, um eine Wutrede zu halten, bei der er unter anderem die unterlegene Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton kritisierte.<ref>Kanye West bricht Konzert ab: „Ich habe die Visionen, bro“. In: Spiegel Online. 21. November 2016 (spiegel.de [abgerufen am 3. März 2019]).</ref> Diese hätte laut West die Bedeutung von Gefühlen im Wahlkampf unterschätzt; die Bevölkerung im Mittleren Westen der USA hätte ihr nun gezeigt, wie sie gefühlt haben, als sie für ihren Kontrahenten Donald Trump stimmten.<ref name=":1">Alex Robert Ross: Kanye West rechnet bei Konzert mit Jay-Z, Beyoncé und Hillary Clinton ab und verlässt dann die Bühne. In: Noisey. 21. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Irre Wutrede statt Konzert: Kanye West lästert über Hillary Clinton und Beyonce. 21. November 2016, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. März 2019. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> West unterstrich seine Aussagen mit dem Wahlkampfslogan Trumps, „Make America Great Again“.<ref name=":1" />
Während der Phase des Präsidentschaftsübergangs wurde West am 13. Dezember 2016 von Trump in dessen Trump Tower empfangen.<ref name=":2">WELT: New York: Kanye West besucht Donald Trump in seinem Tower. 13. Dezember 2016 (welt.de [abgerufen am 3. März 2019]).</ref><ref name=":3">Kanye West, Donald Trump und das Leben. In: sueddeutsche.de. 2016, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 3. März 2019]).</ref> Das Gespräch der beiden fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt; zum Abschied umarmten sie sich in der Lobby.<ref name=":2" /><ref name=":3" /> West schrieb später in einem Tweet, er hätte sich mit Trump treffen wollen, um „Themen der Multikulturalität“ (multicultural issues) zu besprechen.<ref>Deena Zaru and Tal Kopan CNN: Kanye West meets with Donald Trump at Trump Tower. Abgerufen am 3. März 2019.</ref> Trump lobte West als „guten Mann“, mit dem er schon lange befreundet sei und über „das Leben“ diskutiert habe.<ref name=":2" />
Im Februar 2017 löschte West Tweets, in denen er sich für Trump ausgesprochen hatte, nachdem er vom sogenannten Travel Ban erfuhr, der Bürgern aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern die Einreise verbietet.<ref>Guardian music: Kanye West deletes pro-Trump tweets following travel ban. In: The Guardian. 7. Februar 2017, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 3. März 2019]).</ref> Im April 2018 versicherte er dem Moderator Ebro Darden allerdings wieder, dass er Donald Trump „liebe“.<ref>Kanye West to Hot 97’s Morning Host Ebro Darden: ‘I Love Donald Trump’. Abgerufen am 3. März 2019.</ref> Zudem postete er nach seiner Rückkehr zu Twitter im gleichen Monat Bilder von sich, auf denen er eine der bekannten roten Kappen mit dem Aufdruck „Make America Great Again“ (MAGA) trägt, die Erkennungszeichen von Trump-Unterstützern sind.<ref>John Haltiwanger, Business Insider: Kanye West tweets a photo of himself wearing a red ‘Make America Great Again’ hat as Trump calls his praise ‘very cool!’ Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. April 2018.</ref> In weiteren Tweets befürwortete er die Politik Trumps und bezeichnete diesen als seinen Bruder (my brother), was Trump als „sehr cool“ bewertete und retweetete.<ref>Kanye West Calls Trump ‘My Brother’ in Series of Tweets. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. April 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weiterhin bekundete er Gefallen an den Ideen von Candace Owens, einer dem rechten Spektrum zugeordneten afroamerikanischen Aktivistin, die sich für das Erstarken einer schwarzen konservativen Bewegung einsetzt, Präsident Trump unterstützt und sich gegen die Black-Lives-Matter-Bewegung ausspricht.<ref>Kanye West tweets that he likes the way far-right personality Candace Owens “thinks”. Abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>A Quick History of Candace Owens’ Questionable Views. Abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für Aufsehen und Befremden sorgten auch Äußerungen Wests im Mai 2018 in den Redaktionsräumen des Internetklatschportals TMZ, in denen er die 400 Jahre andauernde Sklaverei in den USA als „Wahl“ der Schwarzen bezeichnete.<ref>Kanye West – der personifizierte Größenwahn. Abgerufen am 3. März 2019.</ref> Ein TMZ-Redakteur machte seinem Ärger Luft und konfrontierte West mit seinen Aussagen. Als West die TMZ-Mitarbeiter fragte, ob sie ähnlich denken wie er, kommentierte Van Lathan: „Ich denke, du denkst überhaupt nicht. Du hast eine große Verantwortung, Bruder. Der Rest von uns muss in der Gesellschaft mit diesen Bedrohungen und der Ausgrenzung leben, die mit 400 Jahren Sklaverei einhergehen, die du als freie Wahl unserer Leute bezeichnest.“<ref>Provokation, Größenwahn, Rassismus: Die Skandalakte von Kanye West – inkl. Video, 26. Oktober 2022</ref> 2022 berichtete Van Lathan davon, wie West nicht nur erklärt habe, dass Sklaverei eine „Wahl“ gewesen sei, in einer nie öffentlich gemachten Stelle während des Interviews habe West im Zuge einiger antisemitischer Aussagen auch seine Liebe für Hitler und die Nazis bekanntgegeben.<ref>Graig Graziosi: Podcaster claims Kanye West said he ‘loved Hitler and Nazis’ in edited TMZ interview | The Independent. In: independent.co.uk. 12. Oktober 2022, abgerufen am 11. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Kanye Allegedly Professed His 'Love' for Hitler During 'Slavery Was a Choice' TMZ Interview. Complex, 12. Oktober 2022, abgerufen am 6. Oktober 2025.</ref><ref>Moritz Eikenbusch: Kanye West: „Ich liebe Hitler und die Nazis“, soll er in einem Interview gesagt haben. In: rollingstone.de. 13. Oktober 2022, abgerufen am 11. Februar 2024.</ref><ref>Marisa Dellatto: Kanye’s Troubles Deepen: Ex-TMZ Staffer Says Star Praised Hitler, Talk Show Kills Interview. In: forbes.com. 12. Oktober 2022, abgerufen am 16. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wests Sklaverei-Kommentaren wurde heftig widersprochen und er ruderte zurück, entschuldigte sich und stellte klar, dass er nur auf die andauernde „geistige Versklavung“ der schwarzen Bevölkerung aufmerksam machen wollte.<ref>Kanye West entschuldigt sich für Sklaverei-Äußerung. Abgerufen am 3. März 2019.</ref><ref>Kanye West über Sklaverei: Historisch fragwürdig. In: Spiegel Online. 2. Mai 2018 (spiegel.de [abgerufen am 3. März 2019]).</ref>
Am 11. Oktober 2018 besuchte West Präsident Trump im Oval Office des Weißen Hauses, wobei er seine rote MAGA-Kappe trug, mit der er sich nach eigener Aussage wie ein Superheld fühlt.<ref>Avery Anapol: Kanye says he ‘loves’ Hillary Clinton, but MAGA hat made him ‘feel like Superman’. 11. Oktober 2018, abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Vor einem gemeinsamen Mittagessen thematisierte West weitgehend in langen Monologen vor der versammelten Presse unter anderem seine kontroverse Unterstützung für Trump, Schusswaffengewalt unter Afroamerikanern, seine Bedenken gegenüber einer als diskriminierend angesehenen Polizeimethode sowie den Konflikt mit Nordkorea und empfahl dem Präsidenten ein futuristisches Wasserstoffflugzeug als Air Force One.<ref name=":4">Besuch bei Trump: Die skurrile Show des Kanye West im Oval Office. Abgerufen am 3. März 2019.</ref><ref>Kanye West legt bizarren Auftritt im Oval Office hin. In: sueddeutsche.de. 2018, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 3. März 2019]).</ref> Er erklärte zudem, entgegen früherer Verlautbarungen nicht an einer bipolaren Störung zu leiden, sondern lediglich an Schlafentzug.<ref name=":4" /> In der Presse wurde das Treffen und insbesondere Wests Verhalten als „bizarr“ oder gar „katastrophal“ gewertet.<ref>Janique Weder: Als Kanye West seine bizarre Rede im Weissen Haus hält, verschlägt es sogar Donald Trump die Sprache | NZZ. 12. Oktober 2018, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 3. März 2019]).</ref><ref>So schafft Kanye West sich im Weißen Haus selbst ab. 12. Oktober 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. März 2019.</ref><ref>Trump Praises, Hugs Kanye West During Bizarre Oval Office Meeting. Abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Nikki Schwab, Bob Fredericks: Trump, Kanye West hug during bizarre Oval Office meeting. In: New York Post. 11. Oktober 2018, abgerufen am 3. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
West widersprach Ende Oktober 2018 Äußerungen der Alt-Right-Provokateurin Candace Owens, wonach er Merchandise für ihre Blexit-Kampagne designt habe, die darauf abzielt, Afroamerikaner zum Verlassen der Demokratischen Partei zu bewegen.<ref>Brendan Klinkenberg: Kanye West Distances Himself From Alt-Right Provocateur Candace Owens. In: Rolling Stone. 30. Oktober 2018, abgerufen am 4. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>The Washington Times https://www.washingtontimes.com/: Kanye West breaks with Candace Owens, ‘Blexit’. Abgerufen am 4. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Des Weiteren verkündete West, dass seine Augen nun „weit offen“ seien, er sei „benutzt“ worden, um Botschaften zu verbreiten, die er nicht teile („My eyes are now wide open and now realize I’ve been used to spread messages I don’t believe in“), weswegen er sich von der Politik distanzieren wolle.<ref>Chris Willman: Kanye West Says He’s Distancing Himself From Politics: ‘My Eyes Are Now Open’. In: Variety. 30. Oktober 2018, abgerufen am 4. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>‘My Eyes Are Now Wide Open’: Kanye West Says He Was ‘Used’ and Vows He’s Done With Politics. Abgerufen am 4. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>David Smith: Kanye West says he’s distancing himself from politics: ‘My eyes are wide open’. In: The Guardian. 31. Oktober 2018, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 4. März 2019]).</ref> Am 1. Januar 2019 sprach West allerdings auf Twitter Trump erneut seine Unterstützung aus und kündigte an, bei künftigen Auftritten die rote MAGA-Kappe zu tragen.<ref>Bob Fredericks: Kanye West wants everyone to know he’s still team Trump. In: Page Six. 1. Januar 2019, abgerufen am 4. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Präsidentschaftskandidatur
Am 4. Juli 2020 kündigte West seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2020 an.<ref>dpa/AFP/kami: US-Rapper: Kanye West kündigt Präsidentschaftskandidatur an. In: welt.de. 5. Juli 2020, abgerufen am 25. September 2021.</ref> Bei jener Wahl erhielt West weniger als 70.000 Stimmen.<ref name=":6">Abendessen zwischen Kanye West und Donald Trump eskaliert: »Ich bat ihn, mein Vizepräsident zu werden«. In: Der Spiegel. 25. November 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 25. November 2022]).</ref> 2021 fanden investigative Journalisten Belege dafür, dass diese Kandidatur von Politikern der Republikanischen Partei orchestriert wurde, die Trumps Wiederwahl sichern wollten.<ref>Kanye West's presidential campaign was run by GOP operatives who were trying to re-elect Trump, investigation finds. Abgerufen am 21. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Roger Sollenberger,William Bredderman: Kanye West’s ‘Independent’ Campaign Was Secretly Run by GOP Elites. In: The Daily Beast. 17. Dezember 2021 (thedailybeast.com [abgerufen am 21. Januar 2022]).</ref> Im November 2022 traf sich West mit Donald Trump. Dort habe West eigener Aussage nach angeboten, dass Trump nach der nächsten Präsidentschaftswahl Vizepräsident unter West sein könne.<ref name=":6" />
Antisemitische und rassistische Aussagen sowie Hitler-Lob
Am 3. Oktober 2022 präsentierte sich West auf der Pariser Modewoche während der „Yeezy Season 9“-Modeschau Hand in Hand mit Candace Owens, beide in einem Shirt mit der Aufschrift „White Lives Matter“ – sowohl eine Anspielung auf als auch eine Verkehrung der Black-Lives-Matter-Bewegung. Auf der Vorderseite der Shirts, die auch einige Models auf dem Laufsteg trugen, war das Gesicht von Papst Johannes Paul II. zu sehen, versehen mit dem Spruch: „Seguiremos Tu Ejemplo“ („Wir werden Deinem Beispiel folgen“). Owens ist eine der bekanntesten Kritikerinnen der Black-Lives-Matter-Bewegung. Nach Kritik veröffentlichte West eine Flut an Instagram-Posts, in denen er Persönlichkeiten aus der Branche angriff, unter anderem Bernard Arnault (LVMH) und Vogue-Redakteurin Gabriella Karefa-Johnson. Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas gab am 6. Oktober 2022 bekannt, man „überdenke“ die Beziehung zu Kanye West.<ref>Manuela Hainz: Weshalb Kanye West mit einem “White Lives Matter” T-Shirt zu weit gegangen ist. In: gq-magazin.de. 5. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022.</ref> Die New York Times bezeichnete die Show als „Granate, die nach hinten losging“;<ref>Vanessa Friedman: There Is No Excuse for Ye’s ‘White Lives Matter’ Shirt. In: nytimes.com. 13. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> laut The Business of Fashion geben „Wests Provokationen ihm eine Plattform, die er nicht verdient“.<ref>Don-Alvin Adegeest: Vulkan Kanye – nach langem Brodeln bricht der Yeezy-Gründer aus. In: fashionunited.de. 5. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022.</ref><ref>Malte Göbel: »White Lives Matter«: Kanye West trägt rassistischen Slogan auf Pariser Fashion Week. In: spiegel.de. 5. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022.</ref><ref>Adidas stellt Partnerschaft mit Kanye West in Frage. In: tagesschau.de. 8. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022.</ref><ref>Kanye West trägt „White Lives Matter“-Shirt – und hält Händchen mit Candace Owens. In: musikexpress.de. 4. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022.</ref>
Wenige Tage später geriet West abermals in die Kritik: Nach einer Reihe von antisemitischen Tiraden und dem Posten eines Bildes, das ein mit einem Davidstern verflochtenes Hakenkreuz zeigte, sperrten zunächst Instagram und dann Twitter seine Accounts.<ref>Kanye West auch bei Twitter gesperrt. In: faz.net. 10. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022.</ref><ref>Jean-Pierre Ziegler: Kanye West wird kurz nach seiner Twitter-Rückkehr gesperrt. In: spiegel.de. 10. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022.</ref><ref name="ja150223">Bericht: Kanye Wests Judenhass führt zu Gewalt www.juedische-allgemeine.de, 15. Februar 2023</ref> Aufgrund der antisemitischen Äußerungen kündigte die Bank JPMorgan Chase das Konto Wests.<ref>Nicki Cox: Candace Owens claims JP Morgan cut ties with Kanye West amid anti-Semitic comments. In: pagesix.com. 13. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Modeunternehmen Balenciaga beendete am 21. Oktober 2022 die Zusammenarbeit mit West. Nachdem dessen Kritiker versucht hatten, auch seinen langjährigen Geschäftspartner Adidas zur Aufgabe der Geschäftsbeziehungen mit ihm zu bewegen, äußerte sich West öffentlich über die vermeintliche „Macht“ der „jüdischen Medien“ und rühmte sich, antisemitische Dinge sagen zu können, ohne dass Adidas ihn fallen lassen könne. Rechtsextreme Gruppen in den USA bezogen sich positiv auf seine Aussagen über Juden. Bis zum 24. Oktober 2022 bezog der Sportartikelhersteller, der laut Handelsblatt mit West zeitweise bis zu einer Milliarde Dollar Umsatz im Jahr machte, zu den antisemitischen Äußerungen seines Geschäftspartners trotz einer Anfrage der Jüdischen Allgemeinen keine Stellung.<ref>Joshua Schultheis: Adidas hält an Kanye West fest. In: juedische-allgemeine.de. 24. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022.</ref> Am 25. Oktober 2022 kündigte Adidas die Zusammenarbeit mit West mit sofortiger Wirkung wegen seiner Äußerungen, die „inakzeptabel, hasserfüllt und gefährlich“ seien.<ref>Antisemitische Äußerungen: Adidas beendet Zusammenarbeit mit Kanye West. In: tagesschau.de. 25. Oktober 2022, abgerufen am 25. Oktober 2022.</ref><ref>Sven Scharf: Adidas beendet Zusammenarbeit mit Kanye West. In: spiegel.de. 25. Oktober 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022.</ref>
In einem Interview Anfang Dezember 2022 mit Alex Jones für das rechtsradikale Onlineportal InfoWars erklärte West, er möge Hitler (I like Hitler<ref>Gillian Brockell: A history lesson for Ye: Hitler would have sterilized your children. In: washingtonpost.com. 2. Dezember 2022, abgerufen am 3. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>), der die Autobahn und das Mikrofon erfunden habe, das er als Musiker benutze (but this guy that invented highways, invented the very microphone that I use as a musician<ref>Kyle O'Sullivan: Donald Trump's explosive Kanye West dinner - screaming and Kim Kardashian insult. In: mirror.co.uk. 2. Dezember 2022, abgerufen am 3. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>). Ebenfalls anwesend war auch der bekannte Holocaustleugner und Alt-Right-Vlogger Nick Fuentes. Mit ihm hatte West in der Woche zuvor bei Ex-Präsident Donald Trump zu Abend gegessen.<ref>Kanye West provoziert mit Lob für Adolf Hitler und Nazis. In: zeit.de. 2. Dezember 2022, abgerufen am 3. Dezember 2022.</ref> Kurz darauf wiederholte West etliche antisemitische Stereotype in einem Gespräch mit dem Proud-Boys-Gründer Gavin McInnes.<ref>Kanye West calls on Jews to 'forgive Hitler' in Proud Boys interview. Abgerufen am 9. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Das Simon Wiesenthal Center platzierte West auf seiner Liste der „zehn schlimmsten antisemitischen Verunglimpfungen“ des Jahres 2022 auf dem ersten Rang. Laut der Organisation trägt der Rapper dazu bei, dass Judenhass in sozialen Medien Teil des Mainstreams geworden sei. West habe weiterhin seinen Einfluss dort dazu genutzt, um Hass, Fanatismus und Ignoranz als „Waffe“ zu gebrauchen.<ref>Musik: "Hass, Fanatismus": Kanye West führt Antisemitismus-Liste an. In: SZ.de/dpa. 29. Dezember 2022, abgerufen am 30. Dezember 2022.</ref>
Ende Dezember 2023 veröffentlichte der Rapper auf Instagram einen auf Hebräisch verfassten Post, in dem er sich für seine getätigten Aussagen und begangenen Handlungen entschuldigte und versprach, sich in Zukunft sensibler und verständnisvoller zu verhalten.<ref>„Es war nicht meine Absicht, zu verletzen“: Kanye West bedauert seine antisemitischen Ausfälle. In: Tagesspiegel/AFP. 27. Dezember 2023, abgerufen am 31. Dezember 2023.</ref> Die Entschuldigung stieß auf unterschiedliche Reaktionen. Während die Anti-Defamation League in ihr einen ersten Schritt von Reue sah, zweifelten mehrere Rabbiner ihre Glaubwürdigkeit öffentlich an.<ref>Sofia Dreisbach: Nach Antisemitismus: Ist Kanye Wests Entschuldigung glaubhaft? In: faz.net. 27. Dezember 2023, abgerufen am 31. Dezember 2023.</ref>
Laut einem Bericht der Anti-Defamation League vom Februar 2023 standen die antisemitischen Tweets und Aussagen Wests im Herbst 2022 in direktem Zusammenhang mit mindestens 30 judenfeindlichen Angriffen in den USA. Zu den registrierten Ereignissen zählten Fälle von Vandalismus, gezielter Belästigung und die Verbreitung von Propaganda an Universitäten.<ref name="ja150223" />
Im Februar 2025 erregte West erneut Aufsehen, als er über mehrere Tage hinweg zahlreiche rassistische, antisemitische, frauenfeindliche und verschwörungstheoretische Äußerungen auf der Plattform X veröffentlichte. Unter anderem widerrief er seine Entschuldigung von 2023 und erklärte, er sei „ein Nazi“ (im a nazi) und liebe Hitler.<ref>Kanye West empört mit Beiträgen auf X: „Ich liebe Hitler“ und „Ich bin ein Nazi“ - WELT. Abgerufen am 8. Februar 2025.</ref> Anschließend beschuldigte er Elon Musk, bei der Amtseinführung von Donald Trump durch einen vermeintlichen Hitlergruß seinen „Nazi-Swag gestohlen“ zu haben,<ref>«Elon hat mein Nazi-Swag gestohlen» – Kanye West rastet auf Twitter komplett aus. 8. Februar 2025, abgerufen am 9. Februar 2025.</ref> und behauptete in Bezug auf Verschwörungstheorien zu den Anschlägen am 11. September 2001, Juden seien die „wahren Terroristen“ ([...] no jews showed up to work that day so who are the real terrorist[s]). Außerdem bezeichnete er Männer als „die wahren Missbrauchsopfer“ (men are the real abuse victims), behauptete, Frauen müssten „manchmal geschlagen werden“ (bitches deserve to get slapped sometimes), und forderte die Freilassung von Sean Combs.<ref name=":8">Kayne West stellt krude Forderung an Trump. In: n-tv Nachrichten. 7. Februar 2025, abgerufen am 9. Februar 2025.</ref> 2025 verkaufte er im Anschluss an diese Kontroverse T-Shirts mit Aufdruck eines Hakenkreuzes über seine Marke Yeezy.<ref>Eva Maria Braungart: Kanye West verkauft Hakenkreuz-Shirts: Nach antisemitischen Posts auf X. 10. Februar 2025, abgerufen am 10. Februar 2025.</ref> Das Produkt trägt den Namen HH-01, was als Abkürzung für Heil Hitler interpretiert werden kann.<ref>Ye verkauft in seinem Yeezy-Shop ein Hakenkreuz-Shirt ... und nichts anderes mehr. Abgerufen am 10. Februar 2025.</ref> Am 10. Februar wurde das Benutzerkonto auf der Plattform X nach einer Abschiedsnachricht deaktiviert, wobei unklar ist, ob die Plattform oder West selbst dafür verantwortlich ist.<ref>Stuttgarter Nachrichten: Nach antisemitischen Beschimpfungen: X-Konto von Kanye West nicht mehr abrufbar. Abgerufen am 10. Februar 2025.</ref>
Am 8. Mai 2025, an dem sich das Kriegsende in Europa zum 80. Mal jährte, veröffentlichte Kanye West ein Musikvideo zu seinem neuen Lied „Heil Hitler“. In dem Video sind Männer mit nacktem Oberkörper in Tierbekleidung zu sehen und West berichtet über die Folgen seiner kontroversen Äußerungen in der Vergangenheit. So habe man ihm seine Kinder weggenommen und ihm seien seine Bankkonten gekündigt worden. Große Medienplattformen löschten das Video, es kursiert jedoch weiterhin im Internet.<ref>Adi Nirman: Kanye West drops music video titled 'Heil Hitler'. In: Israel Hayom. 8. Mai 2025, abgerufen am 8. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Annabel Sinclair: Kanye West posts ‘Heil Hitler’ video on VE Day, blaming custody row for antisemitic track. In: Jewish News. 8. Mai 2025, abgerufen am 8. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anfang Juli erklärte Australiens Innenminister Tony Burke, dass man nach Veröffentlichung des Titels das Besuchervisum für West annulliert habe. West hatte ein Visum, das lediglich für private Besuche bestimmt war, nicht jedoch für öffentliche Auftritte als Künstler. Bereits 2023, ein Jahr nach der Hochzeit mit seiner in Melbourne lebenden Frau, war es zu Spekulationen gekommen, ob West in Australien einreisen dürfe.<ref>Minister reveals Kanye West was denied entry to Australia. In: ABC News. 2. Juli 2025 (net.au [abgerufen am 4. Juli 2025]).</ref>
Verhalten bei Preisverleihungen
Wests Verhalten fiel bei mehreren Musikpreisverleihungen negativ auf. Die American Music Awards 2004 verließ er vorzeitig, nachdem ihn Gretchen Wilson in der Kategorie Favorite Breakthrough Artist geschlagen hatte.<ref>Lisa Respers France: Anger over West’s disruption at MTV awards. In: Internet-Auftritt von CNN. 14. September 2009, abgerufen am 29. April 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei den MTV Europe Music Awards 2006 unterbrach West die Dankesrede der Band Justice für die Auszeichnung Best Video, die seinem Beitrag Touch the Sky vorenthalten geblieben war. Er behauptete lautstark, die Veranstaltung werde mit dieser Entscheidung an Glaubhaftigkeit verlieren.<ref>Kanye West Unleashes Tirade After Losing at MTV Europe Music Awards. In: Internet-Auftritt des Fox News Channel. 3. November 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. April 2008 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Vorfall wurde am nächsten Tag in vielen Nachrichtensendungen aufgegriffen und teilweise heftig kritisiert. West entschuldigte sich später und persiflierte den Auftritt sogar in der Show Saturday Night Live. Im darauffolgenden Jahr sollte er mit dem Stück Stronger die MTV Video Music Awards 2007 eröffnen, wurde schließlich aber zugunsten von Britney Spears auf eine Nebenbühne versetzt. West bewertete dies als Rassismus: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Vielleicht ist meine Haut[-farbe] nicht die richtige.“).<ref>Kanye lashes out at Britney’s return to VMA. In: Internet-Auftritt von MSNBC. 9. September 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Da er bei fünf Nominierungen zudem keine Auszeichnung erhalten hatte, boykottierte er bis zu den folgenden VMAs alle MTV-Preisverleihungen.<ref>Gina Serpe: Kanye beendet MTV-Boykott mit Auftritt bei den VMAs. In: Internet-Auftritt von E! Entertainment Television. 6. September 2008, abgerufen am 2. Mai 2010.</ref>
Bei den MTV Video Music Awards 2009 unterbrach Kanye West erneut eine Dankesrede. Während die Sängerin Taylor Swift für das Best Female Video ausgezeichnet wurde, betrat West die Bühne, nahm Swift das Mikrofon aus der Hand und verkündete lautstark, die ebenfalls nominierte Beyoncé habe „eines der besten Videos aller Zeiten abgeliefert.“ Swift verließ daraufhin weinend die Bühne. Später wurde sie von Knowles zurückgeholt, um ihre unterbrochene Dankesrede zu halten.<ref name="spiegel2010">MTV-Eklat: Barack Obama nennt Kanye West einen Idioten. In: Spiegel Online. 16. September 2009, abgerufen am 18. November 2010.</ref> Der Rapper wurde daraufhin ausgebuht und in den folgenden Tagen von anwesenden Musikern sowie hochrangigen Persönlichkeiten wie Jimmy Carter, Donald Trump und Barack Obama deutlich kritisiert – von Letzterem mit den Worten: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Er ist ein Idiot“)<ref name="spiegel2010" />. West entschuldigte sich nach dem Auftritt mehrfach öffentlich, unter anderem in der Jay Leno Show, und zog sich vorübergehend aus der Öffentlichkeit zurück. 2016 kommentierte West seine Beziehung zu Taylor Swift im Song Famous folgendermaßen: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Ich denke, dass ich und Taylor Sex haben könnten. Warum? Ich habe die Schlampe berühmt gemacht.“).<ref name=":5">Julia Maria Grass: „Rufmord“: Taylor Swift attackiert Kanye West nach Snapchat-Eklat. 18. Juli 2016 (welt.de [abgerufen am 4. März 2019]).</ref> Swift reagierte öffentlichkeitswirksam auf das Lied, indem sie bei der folgenden Grammy-Verleihung in einer Dankesrede „all [die] jungen Frauen da draußen“ adressierte und sie warnte, dass es „Leute auf [ihrem] Weg geben [werde], die versuchen würden, [ihren] Erfolg zu untergraben oder [ihre] Errungenschaft und Berühmtheit für sich zu beanspruchen“.<ref name=":5" /><ref>Kanye West und Taylor Swift – die Geschichte ihrer Feindschaft. 28. Juni 2016, abgerufen am 4. März 2019.</ref> Sie hätte nie zugestimmt, dass West sie als „Schlampe“ bezeichnete, und ihn davor gewarnt, einen derart frauenfeindlichen Song zu veröffentlichen.<ref name=":5" /> Wests Ehefrau Kim Kardashian veröffentlichte daraufhin einen heimlich aufgenommenen Mitschnitt eines Telefongesprächs zwischen West und Swift, worin letztere ihn zu der Zeile ermutigte, in der das lyrische Ich Sexfantasien mit Swift äußert.<ref name=":5" /> Swift bezeichnete die Veröffentlichung des Mitschnitts als Rufmord, sie habe niemals der Zeile des Lieds zugestimmt, in der West sie als „Schlampe“ tituliert.<ref name=":5" /> 2020 erwies sich die Aufnahme als nachträglich bearbeitet.<ref>Taylor Swift vs. Kanye West: Legendäres Bitch-Telefonat geleakt. In: Rolling Stone. 21. März 2020, abgerufen am 3. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bei den Grammy Awards 2015 kam es wieder zu einem Zwischenfall, als West andeutete, die Bühne zu stürmen, nachdem der Musiker Beck den Preis für das Album des Jahres erhalten hatte. Abseits der Bühne reklamierte West im Anschluss den Preis erneut für die ebenfalls nominierte Beyoncé und kritisierte die Grammy Awards dafür, keinen Respekt für Kunst und Inspiration zu haben.<ref>"Beck sollte den Preis an Beyoncé abgeben": Kanye West stört die Grammy-Gewinnerrede von Beck. In: Internet-Auftritt des Rolling Stone. 9. Februar 2015, abgerufen am 11. April 2015.</ref> West hatte die Veranstaltung zuvor sechs Jahre lang boykottiert.<ref>Kanye threatens another Grammy boycott over unfair voting practices. 12. Februar 2015, abgerufen am 11. April 2015.</ref>
Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs
Im Oktober 2024 wurde bekannt, dass eine ehemalige Assistentin in Kalifornien Anzeige gegen West wegen sexuellen Missbrauchs erstattet habe. Diese wirft dem Musiker vor, sie unter Drogen gesetzt, so gefügig gemacht und sexuell missbraucht zu haben. Er habe sie mehrfach ohne ihr Einverständnis berührt, begrapscht, gestreichelt und sich ihr aufgezwungen.<ref name="Ye USAToday">Brendan Morrow: Ye accused of drugging, sexually assaulting ex-assistant at Diddy session. In: USA Today. 13. Oktober 2024, abgerufen am 14. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bereits im Juni desselben Jahres erstattete sie Anzeige gegen den Rapper wegen sexueller Belästigung sowie einer ungerechten Kündigung und Vertragsbruchs.<ref>Bill Donahue: Ye Hit With Sexual Harassment Lawsuit From Former Assistant. In: Billboard.com. 4. Juni 2024, abgerufen am 14. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In ihrer Anzeige sagte die frühere Mitarbeiterin aus, dass West bereits während einer Arbeitsreise im Juli des Jahres 2021 versucht habe, sich Zutritt in ihr Hotelzimmer zu verschaffen. Einen anderen Fall soll es während einer Studiosession in Sean Combs’ Aufnahmestudio gegeben haben.<ref name="Ye USAToday" />
Diskografie
Vorlage:Eingebundene Diskografie
Tourneen
- Touch The Sky Tour (2005)
- Glow in the Dark Tour (2008)
- Watch the Throne Tour – (mit Jay-Z) (2011–2012)
- The Yeezus Tour (2013–2014)
- Saint Pablo Tour (2016)
Filmografie (Auswahl)
Filme
- 2004: Fade to Black
- 2005: Block Party
- 2005: State Property 2
- 2008: Der Love Guru (The Love Guru)
- 2009: We Were Once a Fairytale
- 2010: Runaway
- 2012: Cruel Summer
- 2013: Anchorman – Die Legende kehrt zurück (Anchorman 2: The Legend Continues)
Fernsehen
- 2007: Entourage
- 2010–2012: The Cleveland Show
- seit 2012: Keeping Up with the Kardashians
- 2015: I Am Cait
Bibliografie
Auszeichnungen (Auswahl)
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- American Music Awards
-
- 2008: Favorite Rap/Hip-Hop Male Artist
- 2008: Best Hip-Hop Album für Graduation
- BET Awards
-
- 2005: Best New Artist
- 2005: Best Male Hip-Hop Artist
- 2005: Video of the Year für Jesus Walks
- 2006: Best Collaboration für Gold Digger
- 2006: Video of the Year für Gold Digger
- 2008: Best Male Hip-Hop Artist
- 2008: Best Collaboration für Good Life
- 2011: Best Male Hip-Hop Artist
- BRIT Awards
-
- 2006: International Male Solo Artist
- 2008: International Male Solo Artist
- 2009: International Male Solo Artist
- Grammy Awards<ref>Kanye West. In: Grammy Awards. Recording Academy, abgerufen am 27. März 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
-
- 2005: Best Rap Album für The College Dropout
- 2005: Best Rap Song für Jesus Walks
- 2005: Best R&B Song für You Don’t Know My Name von Alicia Keys
- 2006: Best Rap Solo Performance für Gold Digger
- 2006: Best Rap Song für Diamonds from Sierra Leone
- 2006: Best Rap Solo Performance für Stronger
- 2008: Best Rap Solo Performance für Stronger
- 2008: Best Rap Performance By A Duo Or Group für Southside von Common
- 2008: Best Rap Song für Good Life
- 2008: Best Rap Album für Graduation
- 2009: Best Rap/Sung Collaboration für American Boy von Estelle
- 2009: Best Rap Performance By A Duo Or Group für Swagga Like Us von T.I.
- 2010: Best Rap/Sung Collaboration für Run This Town von Jay-Z
- 2010: Best Rap Song für Run This Town von Jay-Z
- 2012: Best Album für My Beautiful Dark Twisted Fantasy
- 2012: Best Rap/Sung Collaboration für All of the Lights
- 2012: Best Rap Song für All of the Lights
- 2012: Best Rap Performance für Otis mit Jay-Z
- 2013: Best Rap Performance für Niggas in Paris mit Jay-Z
- 2013: Best Rap/Sung Collaboration für No Church in the Wild mit Jay-Z
- 2013: Best Rap Song für Niggas in Paris mit Jay-Z
- 2021: Best Contemporary Christian Music Album für Jesus Is King
- Soul Train Music Awards
-
- 2006: Best R&B/Soul or Rap Music Video für Gold Digger
- World Music Awards
-
- 2004: World’s Best New Male Artist
- 2006: World’s Best Selling Hip-Hop/Rap Artist
Am 11. Mai 2015 wurde West die Ehrendoktorwürde der School of the Art Institute of Chicago für seine Beiträge zur Musik, Mode und Popkultur verliehen.<ref>Eric Torres: Kanye West Receives Honorary Doctorate auf SAIC: Listen. In: Pitchfork. 11. Mai 2015, abgerufen am 12. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Würdigung von Studienabbrecher: Ehrendoktor Kanye West. In: spiegel.de. 12. Mai 2015, abgerufen am 12. Mai 2015.</ref> Diese wurde ihm im Jahr 2022 jedoch wieder aberkannt.<ref>Universität erkennt Kanye West Ehrendoktortitel ab. In: BigFM. 12. Dezember 2022, abgerufen am 10. Januar 2025.</ref>
Literatur
- Donda West: Raising Kanye: Life Lessons from the Mother of a Hip-Hop Superstar, 2007, ISBN 978-1-4165-5664-0 (englisch).
- Julis Bailey: The Cultural Impact of Kanye West. Palgrave Macmillan US, 2014, ISBN 978-1-137-39582-5 (englisch).
- Mark Beaumont: Kanye West: God & Monster. Omnibus Press, 2015, ISBN 978-1-78305-371-1 (englisch).
- Alicia Z. Klepeis: Kanye West: Music Industry Influencer. ABDO, 2018, ISBN 978-1-5321-1330-7 (englisch).
- Britta Maier: Kanye: Die illustrierte Biografie über Kanye West. Verlag 27amigos, München 2023, ISBN 978-3-7505-4152-8.
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Website ( vom 1. August 2005 im Internet Archive) (englisch)
- Vorlage:IMDb/1
- Kanye West bei Discogs
- Kanye West bei laut.de
- Kanye West bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
<references responsive />
Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/Lua
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | West, Kanye |
| ALTERNATIVNAMEN | Ye; West, Kanye Omari (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Rapper, Sänger und Musikproduzent |
| GEBURTSDATUM | 8. Juni 1977 |
| GEBURTSORT | Atlanta, Georgia, Vereinigte Staaten |
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- Kanye West
- Rapper
- Hip-Hop-Produzent
- Christliche Popmusik
- Person des Antisemitismus
- Vertreter einer Verschwörungstheorie
- Person (Trumpismus)
- Grammy-Preisträger
- Mitglied der Familie Kardashian
- Ehrendoktor einer Universität in den Vereinigten Staaten
- US-Amerikaner
- Geboren 1977
- Mann