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Arosio TI

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TI ist das Kürzel für den Kanton Tessin in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Arosiof zu vermeiden.
Arosio
Datei:GW-TI-Arosio.png
Wappen von Arosio
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Breno
Gemeinde: Alto Malcantonei2
Postleitzahl: 6939
frühere BFS-Nr.: 5145
Koordinaten: 713126 / 100636Koordinaten: 46° 2′ 52″ N, 8° 54′ 1″ O; CH1903: 713126 / 100636
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Höhe: 859 m ü. M.
Fläche: 6,56 km²
Einwohner: 437 (31. Dezember 2002)
Einwohnerdichte: 67 Einw. pro km²
Website: www.altomalcantone.ch
Datei:Arosio Air2.jpg
Arosio TI
Arosio TI
Karte
w{w
Datei:Karte Gemeinde Arosio 2004.png
Gemeindestand vor der Fusion am 13. März 2005
Datei:Arosio svizzera02.jpg
Kirche San Michele
Datei:ETH-BIB-Arosio, Mugena, Vezio, Breno, Cresta del Confine v. O. aus 1500 m-Inlandflüge-LBS MH01-001335.tif
Historisches Luftbild aus 1500 m von Walter Mittelholzer von 1919

Arosio ist eine Ortschaft in der Tessiner Gemeinde Alto Malcantone im oberen Malcantone.

Geographie

Arosio besteht aus zwei voneinander getrennten Siedlungen Terra di sopra und Terra di sotto und ist überwiegend eine Wohngemeinde. Überliefert ist die Römerstrasse von Ponte Tresa zum Monte Ceneri durch das Gemeindegebiet.

Geschichte

Der Fund einer grösseren Menge römischer Münzen spricht für die Überlieferung, nach der eine Römerstrasse von Ponte Tresa TI und Novaggio nach Arosio hinauf und von dort zum Monte Ceneri hinunter geführt haben soll. Frühere Formen des Namens sind Arosium, Aloxio, Aroxio, Roseo. Rosio. Zum ersten Mal wird das Dorf 1180 erwähnt; 1217 besass hier die Kirche Santa Maria in Como Grundstücke, ebenso das Kloster Sant’Abbondio in Como. Der Bischof von Como hatte den Kastanienzehnten, der am Anfang des 19. Jahrhunderts zurückgekauft wurde. Unter den Herzögen von Mailand musste Arosio in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts 30 Mann zum Heer stellen. Arosio gehörte früher zur Kirchgemeinde Agno TI, doch weiss man nicht, wann es sich davon loslöste. 1571 bildete es bereits eine Unterpfarrei, jedoch verlangte Arosio noch am 30. September 1599 die gänzliche Trennung von Agno.<ref>Celestino Trezzini: Arosio. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: A – Basel. Attinger, Neuenburg 1921, S. 446 (Digitalisat) (abgerufen am 22. Mai 2017).</ref>

Arosio fusionierte am 13. März 2005 mit den damaligen Gemeinden Breno, Fescoggia, Mugena und Vezio zur neuen Gemeinde Alto Malcantone. Arosio ist aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.<ref>Patriziato di Arosio auf patriziatidelmalcantone.ch</ref>

Bevölkerung

Vorlage:Säulendiagramm

Sehenswürdigkeiten

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  • Pfarrkirche San Michele mit Fresken des Malers Antonio da Tradate (1508)<ref name="Martinoli">Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 384–386.</ref><ref>Antonio da Tradate, Kirche San Michele, Natività (Foto)</ref>
  • Oratorium Santa Maria di Cimaronco, restauriert (1927/1928), mit Stuckarbeiten von Pietro Ferroni zu Arosio und Fresken des Malers Bartolomeo Rusca<ref name="Martinoli" />
  • Schalenstein im Ortsteil Lenguart (830 m ü. M.)<ref>Franco Binda: Il mistero delle incisioni. Armando Dadò editore, Locarno 2013, S. 37.</ref>

Sport

Persönlichkeiten

Literatur

  • Virgilio Chiesa: Arosio. In: Lineamenti storici del Malcantone. Gaggini-Bizzozero, Lugano 1961.
  • Bernardino Croci Maspoli: Arosio. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 28. November 2022.
  • Plinio Grossi: Arosio. In: Il Malcantone. Guida Galli-Tamburini, 2. Auflage. Fontana Print S.A., Pregassona 1984, S. 78–80, 143, 147.
  • Simona Martinoli u. a.: Arosio. In: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 386.
  • Agostino Robertini, Silvano Toppi, Gian Piero Pedrazzi: Arosio. In: Il Comune. Edizioni Giornale del Popolo, Lugano 1974, S. 25–38.
  • Giovanni Sarinelli: Monografia del Santuario di Cimaronco. Tipografia Bianchi & Bocchi, «Tessin Touriste», Lugano 1941.
  • Giovanni Maria Staffieri: Arosio. In: Malcantone. Testimonianze culturali nei comuni malcantonesi. Lugano-Agno 1985, S. 69, 76–81.
  • Celestino Trezzini: Arosio. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: A – Basel. Attinger, Neuenburg 1921, S. 446 (Digitalisat), (abgerufen am 3. Juli 2017).

Weblinks

Bildergalerie

Einzelnachweise

<references />

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