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Lina Magull

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Lina Magull
Datei:2023-07-03 Fussball, Frauen, Deutsche Nationalmannschaft, Media Day 1DX 6639 by Stepro-2.jpg
Lina Magull (2023)
Personalia
Voller Name Lina Marie Magull<ref>Lina Magull auf soccerdonna.de</ref>
Geburtstag 15. August 1994 (31 Jahre)
Geburtsort DortmundDeutschland
Größe 164 cm
Position Mittelfeld
Juniorinnen
Jahre Station
1999–2002 Hörder SC
2002–2007 Hombrucher SV
2008–2009 SuS Kaiserau
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2010–2012 FSV Gütersloh 2009 38 (23)
2012–2015 VfL Wolfsburg 42 0(9)
2015–2018 SC Freiburg 62 (29)
2018–2024 FC Bayern München 104 (29)
2024– Inter Mailand 36 (15)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2008–2009 Deutschland U15 8 0(2)
2010–2011 Deutschland U17 17 0(7)
2011–2013 Deutschland U19 17 (11)
2012–2014 Deutschland U20 17 0(3)
2015–2024 Deutschland 77 (22)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 30. März 2025

2 Stand: 28. Oktober 2024

Lina Marie Magull (* 15. August 1994 in Dortmund) ist eine deutsche Fußballspielerin. Sie ist seit Januar 2024 Vertragsspielerin von Inter Mailand.

Karriere

Vereine

Lina Magull spielte in ihrer Jugend zunächst von 1999 bis 2002 beim Hörder SC und wechselte 2002 zum Hombrucher SV, wo sie insgesamt sechs Jahre in einer reinen Jungen-Mannschaft spielte. 2008 wechselte sie im Zuge ihrer Berufung in das Mädcheninternat des FLVW in die C-Jugend des SuS Kaiserau (Jungen). Im Januar 2010 begann ihre Karriere im reinen Frauenfußball beim Zweitligisten FSV Gütersloh 2009, mit dem ihr 2012 der Aufstieg in die Bundesliga gelang. Zur Saison 2012/13 unterschrieb sie einen Vertrag beim Bundesligaverein VfL Wolfsburg, für den sie am 23. September 2012 beim 6:0-Sieg über den VfL Sindelfingen ihr Bundesligadebüt gab. Am 14. November 2012 erzielte sie beim 10:0-Erfolg über ihren ehemaligen Verein ihren ersten Bundesligatreffer. Mit den VfL-Frauen holte sie gleich in ihrem ersten Jahr das Triple aus Deutscher Meisterschaft, DFB-Pokalsieg und Champions-League-Sieg.

Im Sommer 2015 verlängerte Magull ihren Vertrag in Wolfsburg bis 2018, wurde aber für die Saison 2015/16 an den Ligakonkurrenten SC Freiburg ausgeliehen.<ref>Lina Magull auf Leihbasis zum SC Freiburg. womensoccer.de, 21. Mai 2015, abgerufen am 28. Mai 2015.</ref> Im Januar 2017 nahm sie der SC Freiburg fest unter Vertrag.<ref>Lina Magull bleibt dauerhaft beim SC Freiburg. womensoccer.de, 18. Januar 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Januar 2017; abgerufen am 19. Januar 2017.</ref>

Datei:Lina Magull 20200621.jpg
Lina Magull im Trikot des FC Bayern München (2020)

Zur Saison 2018/19 wechselte Magull zum FC Bayern München,<ref>Laura Benkarth und Lina Magull wechseln zum FC Bayern</ref> für den sie am 16. September 2018 (1. Spieltag) beim 10:1-Sieg im Auswärtsspiel über Bayer 04 Leverkusen in der Bundesliga debütierte und das Tor zum 7:1 in der 72. Minute erzielte.

In der Winterpause der Saison 2023/24 löste sie ihren Vertrag bei Bayern München auf eigenen Wunsch vorzeitig auf und wechselte zu Inter Mailand.<ref>Lina Magull wechselt zu Inter Mailand auf der Website des FC Bayern München</ref> Beim italienischen Erstligisten unterzeichnete sie einen bis zum 30. Juni 2026 datierten Vertrag.<ref>Lina Magull è una nuova Giocatrice dell’Inter auf inter.it</ref>

Nationalmannschaft

Lina Magull durchlief seit 2008 die Juniorinnen-Auswahlen des Deutschen Fußball-Bundes. 2010 und 2011 nahm sie an der U-17-Europameisterschaft teil und belegte jeweils den dritten Platz. 2012 gehörte sie zum deutschen Kader für die U-20-Weltmeisterschaft in Japan. Im zweiten WM-Gruppenspiel erzielte sie das spielentscheidende Tor für Deutschland und sicherte ihrer Mannschaft somit den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale. Die Mannschaft erreichte im weiteren Turnierverlauf das Finale, das jedoch mit 0:1 gegen die USA verloren ging. 2013 qualifizierte sich Magull mit der U-19-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft in Wales, bei der sie mit der Mannschaft das Halbfinale erreichte. Mit der U-20-Nationalmannschaft nahm sie auch an der vom 5. bis 24. August 2014 in Kanada ausgetragenen U-20-Weltmeisterschaft teil, bestritt alle sechs Turnierspiele und wurde mit dem 1:0-Sieg n. V. im Finale über die Auswahl Nigerias Weltmeisterin.

Am 22. Oktober 2015 gab sie beim EM-Qualifikationsspiel gegen Russland ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft, als sie in der 68. Minute eingewechselt wurde. Bei der Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden kam sie in allen vier Spielen der deutschen Auswahl zum Einsatz; sie schied mit dem Team im Viertelfinale gegen Dänemark aus.

Für die WM 2019 wurde sie von der neuen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ins deutsche Team berufen. Sie erreichte mit der Nationalmannschaft das Viertelfinale.

Voss-Tecklenburg berief sie auch für die EM 2022 in England in den Kader. Magull kam bei fünf Spielen zum Einsatz, dabei schoss sie drei Tore. Das deutsche Team erreichte das EM-Finale, scheiterte aber an England und wurde Vize-Europameister.

Auch bei der WM 2023 gehörte Magull zum deutschen Kader. Sie kam bei zwei Spielen zum Einsatz, schied mit Deutschland jedoch bereits nach der Vorrunde aus.<ref>Wenig Weltklasse, keine Kadertiefe, falsche Entscheidungen: Die Gründe für das WM-Aus, Kicker.de, 3. August 2023, abgerufen am 3. August 2023.</ref>

Am 19. März 2025 gab sie das Ende ihrer Nationalmannschaftskarriere bekannt.<ref>dfb.de: Magull beendet Nationalmannschaftskarriere</ref>

Sonstiges

Lina Magull ist ausgebildete Bürokauffrau und hat in einer Werbeagentur gearbeitet. Sie hat ein Zertifikat als Ernährungsberaterin und studierte 2022 an einer Fernuniversität Sportmarketing und Sportjournalismus.<ref>Eugen Epp: Zootierpflegerin, Mathematikerin, Psychologin: Das machen die DFB-Spielerinnen neben der sportlichen Karriere. In: stern.de. 22. Juli 2022, abgerufen am 25. Juli 2022.</ref>

Am 17. März 2016 nahm sie als Kapitänin der Mannschaft der U-20-WM 2014 an der Gruppenauslosung für die U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2016 teil.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />fifa.com: „Auslosung der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft Papua-Neuguinea 2016“ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com</ref>

Erfolge

Nationalmannschaft
FC Bayern München
VfL Wolfsburg
FSV Gütersloh 2009

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Lina Magull – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Gold

2005: Anja Mittag | 2006: Anna Blässe | 2007: Babett Peter | 2008: Jana Burmeister | 2009: Marina Hegering | 2010: Svenja Huth | 2011: Johanna Elsig | 2012: Lena Lotzen | 2013: Melanie Leupolz | 2014: Sara Däbritz | 2015: Pauline Bremer | 2016: Nina Ehegötz | 2017: Jana Feldkamp | 2018: Tanja Pawollek | 2019: Klara Bühl | 2020: Lena Oberdorf | 2021: Jule Brand (U19)Clara Fröhlich (U17) | 2022: Lisanne Gräwe (U19)Jella Veit (U17) | 2023: Franziska Kett (U19)Alara Şehitler (U17) | 2024: Loreen Bender (U19) • Merle Hokamp (U17) | 2025: Alara Şehitler (U19)Luzie Zähringer (U17)

Silber

2005: Patricia Hanebeck | 2006: Nadine Keßler | 2007: Katharina Baunach | 2008: Kim Kulig | 2009: Alexandra Popp | 2010: Ramona Petzelberger | 2011: Luisa Wensing | 2012: Lina Magull | 2013: Sara Däbritz | 2014: Pauline Bremer | 2015: Nina Ehegötz | 2016: Anna Gerhardt | 2017: Janina Minge | 2018: Sophia Kleinherne | 2019: Lena Oberdorf | 2020: Gia Corley | 2021: Julia Kassen (U19)Vanessa Diehm (U17) | 2022: Carlotta Wamser (U19)Mara Alber (U17) | 2023: Vanessa Diehm (U19) • Emily Wallrabenstein (U17) | 2024: Rebecca Adamczyk (U19) • Greta Hünten (U17) | 2025: Estrella Merino (U19)Lotta Wrede (U17)

Bronze

2005: Célia Okoyino da Mbabi | 2006: Stefanie Draws | 2007: Bianca Schmidt | 2008: Valeria Kleiner | 2009: Dzsenifer Marozsán | 2010: Kyra Malinowski | 2011: Melanie Leupolz | 2012: Sara Däbritz | 2013: Franziska Jaser | 2014: Jasmin Sehan | 2015: Laura Freigang | 2016: Tanja Pawollek | 2017: Sophia Kleinherne | 2018: Lena Oberdorf | 2019: Gia Corley | 2020: Carlotta Wamser | 2021: Sophie Weidauer (U19)Cora Zicai (U17) | 2022: Sarah Mattner-Trembleau (U19)Mathilde Janzen (U17) | 2023: Dilara Açıkgöz (U19)Melina Krüger (U17) | 2024: Jella Veit (U19)Laila Portella (U17) | 2025: Thea Farwick (U19)Marie Gmeineder (U17)

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