Serdar Dursun
| Serdar Dursun | ||
| Datei:Serdar Dursun Persepolis ACL.jpg Serdar Dursun (2025)
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| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 19. Oktober 1991 | |
| Geburtsort | Hamburg, Deutschland | |
| Größe | 190 cm | |
| Position | Sturm | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 1998–2004 | FTSV Lorbeer Rothenburgsort | |
| 2004–2005 | SC Vorwärts-Wacker 04 | |
| 2005–2008 | SC Concordia Hamburg | |
| 2008–2010 | Hannover 96 | 29 (9) |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2010–2011 | Hannover 96 II | 27 (5) |
| 2011–2014 | Eskişehirspor A2 | 33 (21) |
| 2011–2014 | Eskişehirspor | 1 (0) |
| 2013 | → Şanlıurfaspor (Leihe) | 4 (0) |
| 2013 | → Şanlıurfaspor A2 (Leihe) | 4 (4) |
| 2013–2014 | → Denizlispor (Leihe) | 16 (2) |
| 2014 | → Denizlispor A2 (Leihe) | 1 (0) |
| 2014–2016 | Fatih Karagümrük SK | 61 (17) |
| 2016–2018 | SpVgg Greuther Fürth | 59 (13) |
| 2018–2021 | SV Darmstadt 98 | 100 (54) |
| 2021–2023 | Fenerbahçe Istanbul | 51 (16) |
| 2023–2024 | Fatih Karagümrük SK | 22 (3) |
| 2024 | → Fenerbahçe Istanbul (Leihe) | 9 (2) |
| 2024–2025 | Alanyaspor | 12 (0) |
| 2025 | Persepolis FC | 12 (5) |
| 2025- | Kocaelispor | 18 (3) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore)2 |
| 2021–2022 | Türkei | 10 (7) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 5. März 2023 2 Stand: 25. September 2022 | ||
Serdar Dursun (* 19. Oktober 1991 in Hamburg) ist ein türkisch-deutscher Fußballspieler. Er steht seit Januar 2025 bei Persepolis FC unter Vertrag und ist seit Oktober 2021 A-Nationalspieler.
Karriere
Vereine
Dursun durchlief zunächst die Jugendmannschaften der Hamburger Vereine FTSV Lorbeer Rothenburgsort, SC Vorwärts-Wacker 04 und SC Concordia.<ref>Spieler der SpVgg Greuther Fürth: Serdar Dursun. greuther-fuerth.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2017; abgerufen am 4. April 2017.</ref> 2008 wurde er von den Talentspähern von Hannover 96 entdeckt und für deren Jugendabteilung verpflichtet. Nach zwei Jahren rückte er 2010 in den Kader der zweiten Mannschaft auf, entwickelte sich fortan zum Stammspieler und bestritt 27 Punktspiele.
Im Juni 2011 verließ er Hannover 96 und wechselte im Juli 2011 zum türkischen Erstligisten Eskişehirspor.<ref>Das passiert beim 96-Nachwuchs. In: hannover96.de. Hannover 96 GmbH & Co. KGaA, 14. Juni 2011, abgerufen am 29. Juni 2021.
Vorlage:Mackolik</ref> Er kam für deren Zweitmannschaft (Eskişehirspor A2) zum Einsatz und am Saisonende in einem Punktspiel in der Finalrunde der Süper Lig auch für die erste Mannschaft.<ref name="Mackolik-Data">Vorlage:Mackolik</ref> Somit zu seinem Profidebüt in der ersten Profimannschaft. Für die Rückrunde der Saison 2012/13 wurde er an den Zweitligisten Şanlıurfaspor ausgeliehen. Als er hier nicht über vier Punktspiele hinauskam in der Erstmannschaft wurde Dursun für die Saison 2013/14 erneut an einen Zweitligisten ausgeliehen,<ref name="Mackolik-Data" /> diesmal zum ägäisischen Verein Denizlispor.<ref>milliyet.com.tr: „Denizlispor transferde gaza bastı“ (abgerufen am 11. Juli 2014)</ref> Im August 2014 wechselte er zum Drittligisten Fatih Karagümrük SK nach Istanbul und für diese absolvierte er zwei Spielzeiten.<ref name="Mackolik-Data" />
Nachdem er im Probetraining überzeugt hatte, verpflichtete ihn der deutsche Zweitligist SpVgg Greuther Fürth zur Saison 2016/17 und stattete ihn mit einem Einjahresvertrag bis zum Juni 2017 aus.<ref>Dursun unterschreibt, Davies zum Probetraining. greuther-fuerth.de, 31. Juli 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Oktober 2016; abgerufen am 4. April 2017.</ref> Im März 2017 wurde sein Vertrag vorzeitig bis Sommer 2019 verlängert. Dursun war zu diesem Zeitpunkt in der laufenden Saison mit acht Ligatreffern der beste Torschütze der Mannschaft.<ref>Vertrag mit Dursun verlängert. greuther-fuerth.de, 31. März 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2017; abgerufen am 4. April 2017.</ref>
Zur Saison 2018/19 wechselte Dursun zum Ligakonkurrenten SV Darmstadt 98. Dort unterschrieb er Anfang August 2018 einen Dreijahresvertrag bis Juni 2021.<ref name="SVD98-2018">Dursun wechselt zu den Lilien. In: sv98.de. SV Darmstadt 1898 e. V., 1. August 2018, abgerufen am 1. August 2018.</ref> Sein Debüt für die Lilien gab er vier Tage später am 5. August 2018 gegen den SC Paderborn 07 und schoss dabei auch das einzige Tor im gesamten Spiel.<ref name="SVD98-Viererpack">Verdienter Lohn. In: sv98.de. SV Darmstadt 1898 e. V., 17. Mai 2021, abgerufen am 19. Juni 2021.</ref> Damit wurde er laut dem Kicker-Sportmagazin zum „Spieler des Spiels“.<ref>Vorlage:Kicker</ref> In seinem ersten Jahr kam er unter dem Cheftrainer Dirk Schuster und dessen Nachfolgern Kai Peter Schmitz (interim) und Dimitrios Grammozis zu 33 Ligaeinsätzen und diese alle von Beginn an, in denen er elf Tore erzielte. Auch in der Saison 2019/20 war Dursun unter Grammozis Stammspieler und erzielte in 34 Ligaeinsätzen 16 Tore. Zur Saison 2020/21 übernahm Markus Anfang die Mannschaft unter ihm verbesserte er erneut seine Torausbeute.<ref>Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank</ref> Am vorletzten Spieltag der Saison 2020/21 schoss Dursun beim 5:1-Heimsieg über den 1. FC Heidenheim vier Tore.<ref name="SVD98-Viererpack" /> Davon drei in der zweiten Halbzeit und erreichte damit einen lupenreinen Hattrick (54., 59. und 83. Minute). Mit diesen Toren zog er am mehrfachen Torschützenkönig und -Konkurrenten Simon Terodde vorbei.<ref>Vorlage:Kicker</ref> Am Saisonende hatte Dursun 27 Tore in 33 Ligaspieleinsätzen erzielt und wurde damit Zweitligatorschützenkönig. Für die 27 Tore benötigte er 100 Torschüsse und hatte damit eine Trefferquote von 27 %, darüber hinaus hatte er einen Anteil von 42,9 % an den 63 Ligatoren der Darmstädter in der abgelaufenen Saison. Dies war Ligabestwert und bildete mit seinem Mannschaftskollegen Tobias Kempe das torerfolgreichste Offensiv-Duo der 2.-Bundesliga-Saison.<ref>Die Top Facts zur Saison 20/21. Tormaschine – Top-Duo – Ballermann. In: sv98.de. SV Darmstadt 1898 e. V., 26. Mai 2021, abgerufen am 19. Juni 2021.</ref> Mit der Mannschaft erreichte er in der 2. Bundesliga Platz 7.
Nach Vertragsende kehrte Dursun zur Saison 2021/22 zurück in die Türkei und schloss sich ablösefrei dem Erstligisten Fenerbahçe Istanbul an. Ein Transfer im vergangenen September 2020 zum Fenerbahçe scheiterte noch an der Ablöseforderung.<ref>Burak Aras: Serdar Dursun: “Ich habe mit Erol Bulut gesprochen”. Transfer scheitert an Ablöse – Gespräche mit Fenerbahce waren fortgeschritten. In: GazeteFutbol.de. 28. September 2020, abgerufen am 19. Juni 2021.</ref> Er unterschrieb Mitte Juni 2021 bei den Gelb-Dunkelblauen einen Dreijahresvertrag mit der Option auf ein weiteres Jahr.<ref>Fenerbahçe Spor Kulübü: Serdar Dursun Fenerbahçemizde. In: fenerbahce.org. Fenerbahçe SK, 15. Juni 2021, abgerufen am 19. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im August 2023 kehrte er zum Fatih Karagümrük SK zurück.<ref>Dursun verlässt Fenerbahce Richtung Fatih Karagümrük. Abgerufen am 1. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bereits im Februar 2024 kehrte er bis zum Ende der Saison 2023/24 zu Fenerbahçe zurück. Zur Saison 2024/25 wechselte Dursun fest zu Alanyaspor, wo er einen Vertrag bis 2026 unterschrieb.
Im Januar 2025 wechselte er in den Iran, zu Persepolis FC.<ref>Dursun wechselt zu Persepolis – Erstmals außerhalb Deutschlands und der Türkei. Abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nationalmannschaft
Im März 2021 erklärte der Deutschtürke Dursun, für die Nationalmannschaft des TFF spielen zu wollen.<ref>Vorlage:Kicker</ref> Dazu äußerte sich der Nationaltrainer Şenol Güneş, er würde ihn als Neuling nicht für die Europameisterschaft 2021 berücksichtigen. Für eine Nominierung käme er erst nach dem Europameisterschaftsturnier in Frage.<ref>Nationalcoach Senol Günes über Serdar Dursun: “Sehe Karaman vor ihm”. In: GazeteFutbol.de. 22. Mai 2021, abgerufen am 1. Juli 2021.</ref> Bei der Europameisterschaft 2021 schied die Türkei als schlechteste Mannschaft mit null Punkten bereits in der Gruppenphase aus.<ref>Europameisterschaft 2020 - Gruppen & Spieltage. Abgerufen am 3. Oktober 2021.</ref> Nach einer 6:1-Niederlage gegen die Niederlande wurde Güneş entlassen und der deutsche U21-Nationalmannschaftstrainer Stefan Kuntz übernahm die türkische Mannschaft. Dieser nominierte in seinen ersten Kader Serdar Dursun zum ersten Mal für die A-Nationalmannschaft. Er bestritt bis zum 25. September 2022 zehn Länderspiele, in denen er sieben Tore schoss.
Erfolge
- Türkischer Pokalsieger: 2023 (Fenerbahçe Istanbul)
- Torschützenkönig der 2. Fußball-Bundesliga: 2021
Spielstil
Dursun ist ein 1,90 m großer Angreifer.<ref name="SVD98-Viererpack" /> Er ähnelt vom Charakter her Zlatan Ibrahimović, aufgrund seines selbstbewussten Auftretens als Mittelstürmer und Zopfträger. Dafür erhielt er während seiner ersten Zeit in der Türkei den Spitznamen „Zlatan“. Ibrahimović bezeichnete ihn später deswegen als eine „Kopie“, damit erhielt Dursun in den Medien den Spitznamen „Zlatan-Kopie“.<ref>Das steckt hinter der Grußbotschaft von Zlatan an Zweitliga-Stürmer. (Video – 0:56 min.) In: sport1.de. Sport1 GmbH, 25. April 2020, abgerufen am 1. Juli 2021.
Jakob Böllhoff: Zlatan Ibrahimovic mit Videobotschaft an Darmstadts Dursun. In: fr.de. Frankfurter Rundschau GmbH, 27. April 2020, abgerufen am 29. Juni 2021.</ref>
Familie
Dursun kam 1991 als Sohn türkischer Gastarbeiter in Hamburg zur Welt.<ref>Vorlage:11Freunde</ref> Sein jüngerer Bruder (* 2001) ist ebenfalls Fußballspieler.<ref>Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank</ref> Er ist verheiratet und hat mit seiner Frau seit dem 2. August 2021 einen Sohn.<ref>https://twitter.com/sv98/status/1422285395811786755. Abgerufen am 3. August 2021.</ref>
Weblinks
- Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank
- Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank
- Vorlage:Kicker
- Vorlage:Soccerway
- Vorlage:TürkFutbolFedDB
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Einzelnachweise
<references responsive />
Vorlage:Klappleiste/Anfang 1975: Volker Graul (N), Bernd Hoffmann (S) | 1976: Norbert Stolzenburg (N), Karl-Heinz Granitza (S) | 1977: Franz Gerber (N), Lothar Emmerich (S) | 1978: Horst Hrubesch (N), Emanuel Günther (S) | 1979: Karl-Heinz Mödrath (N), Eduard Kirschner (S) | 1980: Christian Sackewitz (N), Emanuel Günther (S) | 1981: Frank Mill (N), Horst Neumann (S) | 1982: Rudi Völler | 1983: Dieter Schatzschneider | 1984: Emanuel Günther / Roland Wohlfarth | 1985: Manfred Burgsmüller | 1986: Leo Bunk | 1987: Siegfried Reich | 1988: Souleymane Sané | 1989: Sven Demandt | 1990: Maurice Banach | 1991: Michael Tönnies | 1992: Radek Drulák (N), Michael Preetz (S) | 1993: Siegfried Reich | 1994: Uwe Wegmann | 1995: Jürgen Rische | 1996: Fritz Walter | 1997, 1998: Angelo Vier | 1999: Bruno Labbadia | 2000: Tomislav Marić | 2001: Olivier Djappa / Artur Wichniarek | 2002: Artur Wichniarek | 2003: Andrij Woronin | 2004: Francisco Copado / Marek Mintál | 2005: Lukas Podolski | 2006: Christian Eigler | 2007: Giovanni Federico | 2008: Milivoje Novakovič | 2009: Benjamin Auer / Cédric Makiadi / Marek Mintál | 2010: Michael Thurk | 2011: Nils Petersen | 2012: Alex Meier / Olivier Occéan / Nick Proschwitz | 2013: Domi Kumbela | 2014: Mahir Sağlık / Jakub Sylvestr | 2015: Rouwen Hennings | 2016, 2017: Simon Terodde | 2018: Marvin Ducksch | 2019: Simon Terodde | 2020: Fabian Klos | 2021: Serdar Dursun | 2022: Simon Terodde | 2023: Tim Kleindienst | 2024: Robert Glatzel / Haris Tabaković / Christos Tzolis | 2025: Davie Selke Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dursun, Serdar |
| KURZBESCHREIBUNG | türkisch-deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 19. Oktober 1991 |
| GEBURTSORT | Hamburg, Deutschland |
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