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Staustufe Heidelberg

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Staustufe Heidelberg
Datei:HeidelbergLock2.jpg
Lage
Staustufe Heidelberg (Baden-Württemberg)
Staustufe Heidelberg (Baden-Württemberg)
Koordinaten 49° 24′ 55″ N, 8° 43′ 3″ OKoordinaten: 49° 24′ 55″ N, 8° 43′ 3″ O
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Land: Deutschland
Ort: 69118 Heidelberg
Gewässer: Neckar
Gewässerkilometer: km 26,14
Daten
Bauzeit: 1929
Schleuse
Typ: Kammerschleuse
Nutzlänge: 109,00 und 107,70 m
Nutzbreite: 12 m
Höhe Oberwasser: 107,87 m
Durchschnittliche
Fallhöhe:
2,60 m
Sonstiges
Zugehöriges Kraftwerk: Laufwasserkraftwerk 3,1 MW
Datei:Heidelberg Staustufe 2016-02-27-15-36-45.jpg
Wehr der Staustufe Heidelberg

Die Staustufe Heidelberg ist eine Flussstaustufe und besteht in Fließrichtung des Neckars aus einer Doppelschleuse am linken Ufer, einem Wasserkraftwerk und einem dreifeldrigen Walzenwehr am rechten Ufer. Darüber verbindet für Fußgänger und Radfahrer ein Steg die beiden Ufer. Bei der Gestaltung des Bauwerks wurde die Nähe der Heidelberger Altstadt durch niedrige Bauten und Verwendung des regionalen roten Sandsteins (Neckartäler Sandstein) berücksichtigt.

Lage

Die Staustufe Heidelberg ist vom Rhein aus gesehen die dritte Anlage ihrer Art.

Bootsschleppe

Auf der rechten Neckarseite steht eine Bootsschleppe zur Verfügung. Das Gleis ist 100 m lang. Es befindet sich auf der den Schleusenkammern gegenüberliegenden rechten Flussseite.

Geschichte

Im Zuge des von Otto Konz geleiteten Projekts zur Errichtung des Neckarkanals kam es in Heidelberg zu starkem Widerstand, da eine Beeinträchtigung des historischen Stadtbildes befürchtet wurde. Die von Paul Bonatz 1926 vorgeschlagene Anlage mit dem Wehrsteg an der Oberwasserseite, niedriger Stauhöhe und vollständiger Natursteinverblendung besänftigte die Gegner der mit der Kanalisierung verbundenen Bauten. Die Empfehlungen von Bonatz wurden auch bei weiteren Staustufen am Neckar angewandt, erst beim Bau der Staustufe Aldingen wurde davon abgewichen.<ref>Unser Neckarkanal. (PDF) In: denkmalpflege-bw.de. Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Baden-Württemberg, abgerufen am 12. Juni 2022.</ref>

Zwischen 1996 und 1998 wurde die Anlage um ein am rechten Ufer unter der Wasseroberfläche befindliches Kraftwerk ergänzt.<ref>Neckarstaustufe Heidelberg. In: rhein-neckar-industriekultur.de. Abgerufen am 12. Juni 2022.</ref>

Die Staustufe Heidelberg steht unter Denkmalschutz.<ref>Neckarstaustufe Heidelberg. Rhein-Neckar-Industriekultur e. V., abgerufen am 25. Oktober 2024.</ref>

Literatur

  • Fernanda de Maio: wasser werke. Paul Bonatz: Die Neckarstaustufen. Vorwort von Alberto Ferlanga. Verlag Merz + Solitude, Stuttgart, 1999, 2. Aufl. - 2001. ISBN 3-929 085-53-4 (bebildert; Sprachen: Deutsch, Italienisch; mit ausführlicher Bibliografie)

Weblinks

Commons: Staustufe Heidelberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Portal: Heidelberg – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Heidelberg

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende