Hilpertsweiler
Hilpertsweiler Gemeinde Schnelldorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(21)&title=Hilpertsweiler 49° 10′ N, 10° 15′ O
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| Höhe: | 452–464 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 21 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91625 | |||||
| Vorwahl: | 07950 | |||||
Hilpertsweiler ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Schnelldorf im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hilpertsweiler liegt in der Gemarkung Unterampfrach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Durch den Weiler fließt der Holderbach, ein rechter Zufluss der Ampfrach. Im Süden befindet sich ein Gewerbegebiet. Die Staatsstraße 1066 führt an Haundorf vorbei nach Leukershausen (4 km westlich) bzw. zur Anschlussstelle 111 der Bundesautobahn 7 (0,4 km östlich). Die Kreisstraße AN 40 führt nach Seiderzell (1,2 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Unterampfrach (1,8 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wird noch im Dreißigjährigen Krieg „Hilprandsweyler“ (Hildebrandsweiler) genannt.<ref>Kirchenbucheintrag Unterampfrach am 24. Februar 1635: „Eodem die ist zugleich copulirt worden Michel, weyland Petri Bernhards, Inwohners zu Goldbach s. nachgelaßener ehelicher Sohn, mit Jungfraw Maria, weyland Georgen Webers, Wagners vnd Haußgenoßen hier hinderlaßenen ehelichen Tochter vnd mit den Gästen wegen großer Armuth in ihres Bruders, Hansen Webers, Wagners hier Behausung 1 Maß Wein oder etliche getruncken. Vnter andern Gästen sind gewesen Veit Hüttner zu Hilprandsweyler vnd Hanß Weber, Wagner vnd Lienhard Klee, der Köhlerin Sohn, der ist Brautführer gewesen.“</ref> Hilpertsweiler lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahre 1732 bestand der Ort aus drei Anwesen mit 4 Mannschaften und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren Ämter von Feuchtwangen (Kastenamt Feuchtwangen: 1 Halbhöflein; Verwalteramt Ampfrach: 1 Hof) und das Rittergut Wiesethbruck der Schenk von Geyern zu Syburg (1 Hof mit doppelter Mannschaft).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Hilpertsweiler (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Hilpertsweiler. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 187 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 658.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Hilpertsweiler dem Steuerdistrikt Mosbach und der Ruralgemeinde Unterampfrach zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 nach Schnelldorf eingemeindet.<ref>Schnelldorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. April 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Haus Nr. 9: Wohnstallhaus<ref>Denkmalliste für Schnelldorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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- ehemaliges Baudenkmal
- Steinkreuz
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Sebastian und St. Veit (Unterampfrach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Hilpertsweiler. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 658 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 85.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Hilpertsweiler in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Hilpertsweiler im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Altersberg | Ebethof | Gailroth | Grimmschwinden | Gumpenweiler | Haundorf | Hilpertsweiler | Holdermühle | Leitsweiler | Oberampfrach | Ransbach an der Holzecke | Schnelldorf | Steinbach an der Holzecke | Stollenhof | Theuerbronn | Unterampfrach | Wildenholz
Sonstige Wohnplätze: Auhof | Belznershof | Birkenhof | Buchmühle | Jakobsmühle | Wiesenhof