Gumpenweiler (Schnelldorf)
Gumpenweiler Gemeinde Schnelldorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(22)&title=Gumpenweiler 49° 10′ N, 10° 12′ O
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dim=10000 | globe= | name=Gumpenweiler | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 465 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 22 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 74594 | |||||
| Vorwahl: | 07957 | |||||
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Gumpenweiler ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Schnelldorf im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Abweichend von der Gemeindezugehörigkeit hat der Ort die Postleitzahl von Kreßberg. Gumpenweiler liegt in der Gemarkung Haundorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt am Schönbach, einem rechten Zufluss der Zwergwörnitz. 1 km südwestlich befindet sich die Ruhe (528 m ü. NHN), die eine Erhebung der Crailsheimer Hardt ist, die Teil der Frankenhöhe ist. 0,5 km nordöstlich liegt das Haundorfer Holz. Die Landes- bzw. Staatsstraße 1010 führt nach Leukershausen (1,2 km nordwestlich) bzw. nach Bergertshofen (0,9 km südöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Haundorf zur Kreisstraße AN 38 (2 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Im Jahre 1346 wurde Gumpenweiler erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="M17">Heinz Meyer: Zwischen den Ländern, S. 17.</ref> Der Ort lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahre 1732 gab es 4 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen (2 Anwesen) und das Kastenamt Crailsheim, das die Ansprüche der Pfarrei Leukershausen (1 Anwesen) und der Gotteshauspflege Bergertshofen (1 Anwesen) verwaltete.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Gumpenweiler (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Bis zum Ende des Alten Reiches änderte sich an den Verhältnissen nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Gumpenweiler. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 186 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 434.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Im Jahre 1806 wurde Gumpenweiler als links des Schönbachs gelegener Ort willkürlich dem Königreich Bayern zugeschlagen, während Leukershausen, zu dem der Ort bis dahin politisch gehörte, als rechts des Schönbachs gelegener Ort dem Königreich Württemberg zugeschlagen wurde. Im Anschluss erfolgte auch die kirchliche Loslösung von der Heimatgemeinde Leukershausen und Zuordnung zu der auf bayerischem Gebiet liegenden Pfarrei Unterampfrach.<ref name="M17"/> Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Gumpenweiler dem Steuerdistrikt Unterampfrach und der Ruralgemeinde Haundorf zugeordnet.
In den Jahren 1919 und 1955 gab es Anträge auf Eingliederung in die Gemeinde Leukershausen, um die von oben verordnete Trennung wieder aufzuheben, die jedoch beide von der bayerischen Regierung abgelehnt wurden.<ref name="M17"/>
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Gumpenweiler am 1. Januar 1972 nach Schnelldorf umgegliedert.<ref>Schnelldorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Sebastian und St. Veit (Unterampfrach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Gumpenweiler. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 434 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Heinz Meyer: Zwischen den Ländern, in: Evangelisches Sonntagsblatt aus Bayern (2. September 2012), S. 17.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Gumpenweiler in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Gumpenweiler im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Altersberg | Ebethof | Gailroth | Grimmschwinden | Gumpenweiler | Haundorf | Hilpertsweiler | Holdermühle | Leitsweiler | Oberampfrach | Ransbach an der Holzecke | Schnelldorf | Steinbach an der Holzecke | Stollenhof | Theuerbronn | Unterampfrach | Wildenholz
Sonstige Wohnplätze: Auhof | Belznershof | Birkenhof | Buchmühle | Jakobsmühle | Wiesenhof