Leipoldsberg
Leipoldsberg Stadt Schillingsfürst
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(28)&title=Leipoldsberg 49° 17′ N, 10° 18′ O
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dim=10000 | globe= | name=Leipoldsberg | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 513 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 28 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91583 | |||||
| Vorwahl: | 09868 | |||||
Leipoldsberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Schillingsfürst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Leipoldsberg liegt in der Gemarkung Stilzendorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt am Erlbacher Mühlbach, einem rechten Zufluss der Altmühl. Leipoldsberg bildet eine geschlossene Siedlung mit dem nördlich gelegenen Schorndorf. Eine Gemeindeverbindungsstraße führen nach Ziegelhaus (1,2 km südlich) bzw. über Schorndorf zur Staatsstraße 2246 bei Altengreuth (0,8 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Im 16-Punkte-Bericht des brandenburg-ansbachischen Amts Leutershausen aus dem Jahr 1681 wurden für Leipoldsberg 4 Mannschaften verzeichnet, die alle das Klosterverwalteramt Sulz als Grundherrn hatten. Das Hochgericht übte das Amt Leutershausen aus.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 22, 58. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 721.</ref>
Auch gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Leipoldsberg 4 Anwesen. Das Hochgericht übte weiterhin das Stadtvogteiamt Leutershausen aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und Grundherrschaft über die 4 Köblergüter hatte das Klosterverwalteramt Sulz.<ref name="J882">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 882.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Leipoldsberg. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 105 (Digitalisat).</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justizamt Leutershausen und Kammeramt Colmberg.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde der Leipoldsberg dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Stilzendorf zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 nach Schillingsfürst eingemeindet.<ref>Schillingsfürst > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Kloster Sulz) gepfarrt.<ref name="J882"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Leipoldsberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 320 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Leiboldsberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 829 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Leipoldsberg in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Leipoldsberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Altengreuth | Bersbronn | Bronnenhaus | Faulenberg | Fischhaus | Leipoldsberg | Marienhof | Neureuth | Neuweiler | Obermühle | Oelmühle | Schafhof | Schillingsfürst (mit Frankenheim) | Schmeermühle | Schorndorf | Stilzendorf | Stützenhof | Thiergartenhof | Wittum | Wohnbach | Ziegelhütte
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