Neuweiler (Schillingsfürst)
Neuweiler Stadt Schillingsfürst
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(56)&title=Neuweiler 49° 19′ N, 10° 15′ O
{{#coordinates:49,313055555556|10,253888888889|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Neuweiler | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 466 (461–475) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 56 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91583 | |||||
| Vorwahl: | 09868 | |||||
Neuweiler ist ein Gemeindeteil der Stadt Schillingsfürst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Neuweiler liegt in der Gemarkung Faulenberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt am Klingengraben, einem höheren Zufluss des Wohnbachs, der ein rechter Zufluss der Tauber ist. 0,5 km nordöstlich des Ortes liegt der Effnerwald, 1 km nördlich die Kohlplatte, 1 km südlich der Vordere Grasbühl.
Die Kreisstraße AN 7 führt nach Faulenberg (1 km westlich) bzw. am Sengelhof vorbei nach Schönbronn zur Staatsstraße 2249 (2,2 km nordöstlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Gaishof (1 km östlich) und nach Wohnbach (1,2 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Im 16-Punkte-Bericht des brandenburg-ansbachischen Oberamts Colmberg aus dem Jahr 1681 wurden für Neuweiler 8 Mannschaften verzeichnet, die alle die Reichsstadt Rothenburg als Grundherrn hatten. Das Hochgericht übte das Vogtamt Colmberg aus, was allerdings von Hohenlohe-Schillingsfürst strittig gemacht wurde. 1710 wurde Neuweiler durch Vertrag an Hohenlohe-Schillingsfürst abgetreten.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 2, 13. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 709.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es im Ort neun Gemeinderechte, die alle der Reichsstadt Rothenburg vogtbar waren.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 796.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde der Neuweiler dem Steuerdistrikt Bellershausen und der Ruralgemeinde Faulenberg zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Neuweiler am 1. Januar 1977 nach Schillingsfürst eingemeindet.<ref>Schillingsfürst > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Diebach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Laurentius (Bellershausen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Neuweiler. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 796 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Neuweiler in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Neuweiler im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Altengreuth | Bersbronn | Bronnenhaus | Faulenberg | Fischhaus | Leipoldsberg | Marienhof | Neureuth | Neuweiler | Obermühle | Oelmühle | Schafhof | Schillingsfürst (mit Frankenheim) | Schmeermühle | Schorndorf | Stilzendorf | Stützenhof | Thiergartenhof | Wittum | Wohnbach | Ziegelhütte
Wüstungen: Obermühle | Untermühle