Schweikartswinden
Schweikartswinden Gemeinde Buch am Wald
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(18)&title=Schweikartswinden 49° 18′ N, 10° 16′ O
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dim=10000 | globe= | name=Schweikartswinden | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 476 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 18 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91592 | |||||
| Vorwahl: | 09868 | |||||
Schweikartswinden ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Buch am Wald im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Schweikartswinden liegt in der Gemarkung Gastenfelden.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Unmittelbar östlich des Weilers entspringt der Rothbach, ein rechter Zufluss des Gastenfelder Bachs, der in Hagenau mit dem Froschbächlein zum Hagenbach zusammenfließt. Im Westen liegt der Vordere und Hintere Grasbühl, 0,75 km südwestlich das Griesfeld.
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Gaishof (1,2 km nördlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt zu einer anderen Gemeindeverbindungsstraße (0,7 km südlich) zwischen Stilzendorf (0,3 km östlich) und Schafhof (1 km westlich) bzw. zur Kreisstraße AN 5 (0,5 km östlich) zwischen Stilzendorf (1 km südlich) und Gastenfelden (1,7 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Aus der Ortsnamensendung –winden kann man schließen, dass der Ort zu den Wendensiedlungen zählt, die im Mittelalter von den Obrigkeiten in größerer Zahl planmäßig angelegt wurden.
1802 gab es fünf Untertansfamilien. Zwei hatten die Reichsstadt Rothenburg als Grundherrn und drei das hohenlohische Amt Schillingsfürst.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 258.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) wurde Schweikartswinden dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Gastenfelden zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1974 nach Buch am Wald eingegliedert.<ref>Buch am Wald > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 26. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren ursprünglich nach St. Bartholomäus (Diebach) gepfarrt, seit 1821 ist die Pfarrei St. Maria Magdalena (Gastenfelden) zuständig.<ref>Manfred Jehle: Kirchliche Verhältnisse und religiöse Institutionen an der oberen Altmühl, Rezat und Bibert: Klöster, Pfarreien und jüdische Gemeinden im Altlandkreis Ansbach im Mittelalter und in der Neuzeit (= Mittelfränkische Studien. Band 20). Historischer Verein für Mittelfranken, Ansbach 2009, ISBN 978-3-87707-771-9, S. 231. </ref> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Schweikartswinden. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 258 (Digitalisat).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Schweikartswinden in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Schweikartswinden im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Berbersbach | Buch am Wald | Froschmühle | Gaishof | Gastenfelden | Hagenau | Leimbachsmühle | Morlitzwinden | Schönbronn | Schweikartswinden | Sengelhof | Traisdorf
Sonstige Wohnplätze: Birkenmühle | Kleinmühle | Rufenmühle
Wüstung: Obermühle