Zum Inhalt springen

Raimerhei

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. Januar 2026 um 21:33 Uhr durch imported>J. Patrick Fischer.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Raimerhei
Daten
Fläche 7,70 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).</ref>
Einwohnerzahl 2.159 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Chefe de Suco Afonso Soares Lemos
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Lohmo 897
Mate Resto 229
Moris Foun 197
Nazare 293
Raimaran 251
Timlele Buras 377
Raimerhei (Osttimor)
Raimerhei (Osttimor)
Koordinaten: 8° 49′ S, 125° 24′ O
 {{#coordinates:−8,8105555555556|125,40277777778|primary
dim= globe= name= region=TL-ER type=city
  }}

Raimerhei (Raimer Hei, Raimerhai, Rainerhai) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Ermera (Gemeinde Ermera).

Geographie

Raimerhei
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Aiceo 8° 48′ 24″ S, 125° 23′ 19″ O
 {{#coordinates:−8,8066666666667|125,38861111111|
dim=300 globe= name=Aiceo region=TL-ER type=city
  }}
1468 m
Leborema 8° 49′ 33″ S, 125° 23′ 33″ O
 {{#coordinates:−8,8258333333333|125,3925|
dim=300 globe= name=Leborema region=TL-ER type=city
  }}
1272 m
Namto 8° 48′ 11″ S, 125° 25′ 1″ O
 {{#coordinates:−8,8030555555556|125,41694444444|
dim=300 globe= name=Namto region=TL-ER type=city
  }}
1384 m
Pugarema 8° 49′ 2″ S, 125° 23′ 59″ O
 {{#coordinates:−8,8172222222222|125,39972222222|
dim=300 globe= name=Pugarema region=TL-ER type=city
  }}
1311 m
Raimerhei 8° 48′ 38″ S, 125° 24′ 10″ O
 {{#coordinates:−8,8105555555556|125,40277777778|
dim=300 globe= name=Raimerhei region=TL-ER type=city
  }}
1393 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Raimerhei eine Fläche von 8,10 km².<ref name="Census2010-2"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)</ref> Nun sind es 7,70 km².<ref name="Cen2015" /> Der Suco liegt im Süden des Verwaltungsamts Ermera. Nördlich liegt der Suco Estado. Im Südosten grenzt Raimerhei an das Verwaltungsamt Letefoho mit seinen Sucos Haupu und Hatugau und im Südwesten an das Verwaltungsamt Hatulia mit seinem Suco Coilate-Letelo. Die Grenze zu Hatulia wird vom Fluss Meipu gebildet. Er mündet in den Caraulun, der der Grenze zu Letefoho folgt, einem Nebenfluss des Lóis.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref>

Größere Straßen fehlen im Suco. Die meisten Orte liegen nah dem Caraulun. Dies sind von Nord nach Süd Namto, Raimerhei, Pugarema und Leborema. Im äußersten Nordwesten von Raimerhei liegt das Dorf Aiceo (Aiceu).<ref name="UNMIT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF-Datei; 571 kB)</ref> Der Ort Raimerhei liegt im Nordosten des Sucos, auf einer Meereshöhe von 1393 m. Hier befindet sich die Grundschule des Sucos, die Escola Primaria No. 201 Raimerhei.<ref name="Poll">Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)</ref>

Im Suco befinden sich die sechs Aldeias Lohmo, Mate Resto, Moris Foun, Nazare, Raimaran und Timlele Buras.<ref name="JdR"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF-Datei; 315 kB)</ref>

Einwohner

In Raimerhei leben 2.159 Einwohner (2022), davon sind 1.065 Männer und 1.094 Frauen. Im Suco gibt es 391 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Fast 75 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Fast 24 % sprechen Mambai, kleine Minderheiten Habun oder Tetum Terik.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Raimerhei (tetum; PDF-Datei; 8,07 MB)</ref>

Geschichte

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Viele Einwohner des Sucos starben zwischen 1975 und 1980 aufgrund der indonesischen Besetzung. Als im März 1976 die indonesische Armee Raimerhei erreichte, flohen 27 Familien aus Aiceo in die Berge. 230 Angehörige kamen bis 1980 ums Leben. 11 Tote gab es im Jahr 1975, 51 Tote 1976, 74 Tote 1977, 54 Tote 1978, 30 Tote 1979 und 10 Tote 1980. Drei Personen starben durch Bombardierungen, 14 erlagen ihren Verletzungen, 15 verschwanden, vier starben an Entkräftung, 181 an Krankheiten und Hunger, eine Person wurde durch die indonesische Armee erschossen. Zwölf Opfer konnten nicht beerdigt werden.<ref name="CAVR7.3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />CAVR Chega Files: Part 7.3: Forced Displacement and Famine (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. November 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (PDF-Datei; 1,22 MB)</ref>

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Napolião Soares Maia zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Afonso Soares Lemos<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und wurde 2016 in seinem Amt bestätigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref>

Weblinks

Commons: Raimerhei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Die administrativen Grenzen innerhalb Osttimors haben sich 2015 geändert. Dieser Artikel muss daher geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Siehe Neue administrative Grenzen.

Vorlage:Klappleiste/Ende