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Rabenberg (Wolfsburg)

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Rabenberg
Stadt Wolfsburg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2290)&title=Rabenberg 52° 24′ N, 10° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2290) 52° 24′ 23″ N, 10° 46′ 57″ O
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Einwohner: 2290 (31. Dez. 2024)<ref>Bevölkerungsbestand - Bevölkerungsentwicklung - Stadt- und Ortsteile - 1972-heute. In: Stadt Wolfsburg. Abgerufen am 5. Februar 2025.</ref>
Postleitzahl: 38444
Vorwahl: 05361
Datei:Rabenberg lage wob.PNG
Karte
Lage in Wolfsburg
Datei:Stemmelriede Bachschleife nahe Burg Rothehof.jpg
Bachschleife der Stemmelriede um einen Wall der Burg Rothehof
Datei:Wolfsburg Burgwallcenter.jpg
Burgwall-Center

Der Rabenberg ist ein Stadtteil von Wolfsburg.

Lage und Beschreibung

Zentral gelegen, unweit der Innenstadt liegt der Rabenberg direkt am Wald (Raumehorstgehege). Zahlreiche Gewässer prägen das Umfeld des Stadtteils, so diverse Quellen sowie der Stemmelteich und der Ziegelteich. Der Straßenname „Burgwall“ erinnert an die dort im Stadtwald gelegene Turmhügelburg Rothehof am Bach Stemmelriede. Der heute noch etwa 3 m hohe und von einem Wall und Graben umgebene Burghügel war Adelssitz der Rothehöfer Linie des Geschlechts derer von Bartensleben. Wenige Meter von der früheren Burgstelle entfernt sind im Wald noch einige inzwischen restaurierte Fachwerkhäuser des historischen Wohnplatzes Rothehof erhalten. Zum Stadtteil gehört auch der im Wald südlich des Rabenbergs gelegene Hegeberg mit etwa 20 Einfamilienhäusern, dessen einzige Straßenanbindung zum Rabenberg besteht.

Geschichte

Im Jahre 1938 – dem Jahr der Stadtgründung – war die einzige bereits vorhandene Bebauung im Gebiet des heutigen Stadtteils Rabenberg die Forstsiedlung Rothehof; die am Rand des Stadtteils gelegenen Teiche waren ebenfalls schon vorhanden. 1958 begann der Wohnungsbau im Stadtteil Rabenberg, zunächst war der entstehende Stadtteil nur über die Straße Burgwall zu erreichen. 1960 wurde der Marktplatz angelegt.<ref>Neues Konzept für Marktplatz Rabenberg. In: Wolfsburger Nachrichten. Ausgabe vom 27. Februar 2018.</ref> 1960/61 wurde die katholische Kirche St. Heinrich erbaut, und 1961 am Marktplatz ein Postamt und eine Volksbank-Zweigstelle eröffnet. 1962 eröffnete die Rabenbergschule (Volksschule XI., heute Eichendorff-Grundschule) und 1964 das VW-Gästehaus. In den 1960er Jahren wurde auch die im Wald gelegene kleine Siedlung Hegeberg erbaut. Mit dem 1968/69 erbauten Burgwall-Center wurde die Bebauung des Stadtteils weitgehend abgeschlossen. Von 2009 bis 2013 wurden westlich der Straße Uhlenhorst noch einige Reihenhäuser erbaut.

Politik

Der Rabenberg bildet gemeinsam mit den benachbarten Stadtteilen Eichelkamp, Hageberg, Hohenstein, Klieversberg, Laagberg und Wohltberg die Ortschaft Mitte-West, die durch einen Ortsrat vertreten wird. Ortsbürgermeister ist seit November 2021 Sabah Enversen (SPD).

Sehenswürdigkeiten

Kunst im Stadtbild

Datei:Wolfsburg Rabenberg Golf Person.jpg
Golf-Skulptur (2019)

Infrastruktur

Der Rabenberg ist über zwei Zufahrten von der Braunschweiger Straße zugänglich, den Burgwall und die Rabenbergstraße. Am Burgwall befindet sich ein Hochhauskomplex (Burgwall-Center), der zum Teil als Bürofläche genutzt wird. An der Einmündung des Burgwalls in die Rabenbergstraße findet sich ein kleiner Marktplatz. Der Stadtteil liegt nahe der Stadtmitte und dem VW-Bad.

Die Einkaufsmöglichkeiten am Rabenberg sind eingeschränkt, da es nur einige Läden der Nahversorgung sowie Ärzte gibt. Ein öffentlicher Bücherschrank steht seit 2020 auf dem Marktplatz.<ref>Andreas Stolz: Vom Bücherschrank zur Literaturtauschbörse. In: Wolfsburger Nachrichten. Ausgabe vom 12. Oktober 2020.</ref>

Religion

Datei:Wolfsburg St. Heinrich.jpg
Kirche St. Heinrich

Die St.-Heinrich-Kirche, 1960/61 durch Peter Koller jun. als römisch-katholische Kirche in Form einer Krone erbaut, befindet sich am Westrand des Stadtteils. Die nach Heinrich II. benannte und zuletzt zur Wolfsburger Pfarrgemeinde St. Christophorus gehörende Kirche wurde 2019 profaniert. Neben der Kirche befindet sich die gleichnamige katholische Kindertagesstätte, am Ostrand des Stadtteils die katholische Grundschule Eichendorff-Schule mit Schulkindergarten.

Das Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Johannesgemeinde an der Ecke Rabenbergstraße / Am Ziegelteich gehörte seit 2006 zur damals neu gegründeten Stadtkirchengemeinde Wolfsburg, in der die Johannesgemeinde aufging. Am 3. August 2008 fand dort der letzte Gottesdienst seitens der Stadtkirchengemeinde statt. Es war zuletzt jedoch an die evangelische ChristusBrüderGemeinde als Gemeindezentrum vermietet gewesen. Da sich die ChristusBrüderGemeinde Ende 2015 die St.-Joseph-Kirche gekauft hatte, wurde das Johanneshaus geschlossen und an ein Bauunternehmen verkauft, welches 2016 das Gemeindehaus abgerissen und 2017 auf dem Grundstück ein Wohnhauses erbaut hatte.<ref>Rabenberg: Gemeindehaus wird Ostern abgerissen. Abgerufen am 23. Oktober 2021.</ref> Weiterhin von der evangelisch-lutherischen Kirche genutzt wird die Johannes-Kindertagesstätte am Ziegelteich, in der auch Veranstaltungen der Stadtkirchengemeinde stattfinden. In der dortigen Turnhalle fanden zunächst die regelmäßigen Gottesdienste der Stadtkirchengemeinde statt, vom 19. Oktober 2014 wurde der Musikraum der katholischen Eichendorffschule dafür genutzt. Am 17. März 2019 fand dort wegen der gesunkenen Zahl der Besucher der letzte Gemeindegottesdienst der Stadtkirchengemeinde im Stadtteil Rabenberg statt.<ref>Horizonte. Gemeindebrief der Evangelisch-lutherischen Stadtkirchengemeinde Wolfsburg, Ausgabe Nr. 78, März–Mai 2019, S. 9</ref>

Bildung

  • Johannes-Kindertagesstätte, 1962 eröffnet<ref>Stephanie Boy: Johannes-Kita feiert 60. Geburtstag. In: Wolfsburger Nachrichten. Ausgabe vom 5. Juli 2022.</ref>
  • Kindertagesstätte St. Heinrich, 1967 eröffnet
  • Eichendorffschule (katholische Grundschule), 1962 als städtische Volksschule XI. eröffnet

Literatur

  • Adolf Köhler: Wolfsburg. Aufbau einer Stadt. 1948-1968. Wolfsburg, undatiert (um 1976).
  • Wolfsburg. Der Architekturführer. 1. Auflage 2011. ISBN 978-3-03768-055-1. S. 92, 93, 98/99.

Weblinks

Commons: Rabenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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