Zum Inhalt springen

Difa-e Pakistan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. August 2025 um 13:34 Uhr durch imported>L. aus W..
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Difa-e Pakistan (kurz: DPC; pakistanisch für Verteidigung Pakistans) ist eine islamistische, pakistanische Organisation.<ref name="NZZNetzwerk">Sascha Zastiral: Neues Islamisten-Netzwerk. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Februar 2012, abgerufen am 24. Februar 2012.</ref>

Mitglieder

Sie besteht aus etwa vier Dutzend Parteien und religiösen Organisationen. Unter diesen befinden sich auch mehrere illegale Milizen und Tarnorganisationen von Terrorgruppen.<ref name="NZZNetzwerk"/>

Außerdem wird sie von einigen einflussreichen islamischen Predigern unterstützt.<ref name="NZZNetzwerk"/>

Hamid Gul, ehemaliger Leiter des pakistanischen Geheimdienst Inter-Services Intelligence (ISI) trat als Redner für die Organisation auf.<ref name="NZZNetzwerk"/>

Positionen

Das Netzwerk tritt gegen US-amerikanischen und indischen Einfluss in Pakistan auf. So sollen die pakistanischen Nachschub-Routen nach Afghanistan für die NATO gesperrt werden.<ref name="NZZNetzwerk"/>

Geschichte

Der Verband wurde als Reaktion auf die Angriff auf den pakistanischen Stützpunkt Salala 2011, bei denen im November 2011 24 pakistanische Soldaten starben, gegründet.<ref name="NZZNetzwerk"/>

Seit ihrer Gründung hat Difa-e Pakistan in mehreren pakistanischen Städten Großkundgebungen veranstaltet, unter anderem eine Demonstration in Islamabad Ende Februar 2012.<ref name="NZZNetzwerk"/>

Einzelnachweise

<references/>