Angriff auf den pakistanischen Stützpunkt Salala
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Ort des Angriffs |
Der Angriff auf den pakistanischen Stützpunkt Salala war ein Luftangriff der NATO auf den pakistanischen Stützpunkt in Salala im Stammesgebiet unter Bundesverwaltung Mohamad nahe der afghanischen Grenze am 26. November 2011.<ref name="zeit1">Zeit vom 26. November 2011 (online)</ref> Zwischen 24 und 26 pakistanische Soldaten wurden getötet, zwischen 13 und 27 Soldaten verwundet.<ref name="zeit2">Zeit, 27. November 2011 (online)</ref> Der Beschuss habe zwei Stunden gedauert.<ref>Spiegel online, 28. November 2011 (online)</ref>
Hintergrund
Zuvor hatte die Liquidation Osama bin Ladens durch US-Einheiten auf pakistanischem Territorium für diplomatische Schwierigkeiten gesorgt.
Reaktionen
Die pakistanische Außenministerin Hina Rabbani Khar und Pakistans Verteidigungsminister Chaudhry Ahmed Mukhtar protestierten.<ref name="zeit1" /> Die Grenze nach Afghanistan wurde für NATO-Transporte gesperrt.<ref name="zeit1" /> Außerdem boykottierte die pakistanische Regierung die kurz danach stattfindende Afghanistan-Konferenz in Bonn. Die US-Army wurde von der pakistanischen Regierung aufgefordert, die Flugbasis Shamsi in Belutschistan binnen 15 Tagen zu räumen.<ref name="zeit1" />
Als Reaktion auf die Angriffe wurde Difa-e Pakistan, eine islamistische, pakistanische Organisation, gegründet.<ref name="NZZNetzwerk">Sascha Zastiral: Neues Islamisten-Netzwerk. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Februar 2012, abgerufen am 24. Februar 2012.</ref>
Die Vereinigten Staaten setzten die Drohnenangriffe in Pakistan aus. Der Letzte wurde am 17. November, also neun Tage vor den Angriffen in Salala, geflogen. Sie wurden erst in der Nacht vom 10. auf den 11. Januar 2012 mit einem Angriff in der Nähe von Miranshah wieder aufgenommen.<ref name="ORFTop">Pakistans Regierungschef entließ Topmilitärbeamten. In: ORF. 11. Januar 2012, abgerufen am 11. Januar 2012.</ref>
Erst am 12. April 2012 stimmte das pakistanische Parlament einer eingeschränkten Wiedereröffnung der Nachschubrouten zu.<ref>Parlament will Nachschubblockade der Isaf lockern </ref> Am 5. Juni öffnete sie die pakistanische Regierung wieder.<ref name="ORF17">17 Tote bei US-Drohnenangriff in Pakistan. In: ORF. 7. Juli 2012, abgerufen am 7. Juli 2012.</ref>
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 34° 30′ 15,6″ N, 71° 2′ 55,2″ O
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