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Manumera

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Oktober 2025 um 20:22 Uhr durch imported>J. Patrick Fischer (Politik: clean up, replaced: <ref>Jornal da República: [http://www.mj.gov.tl/jornal/public/docs/2016/serie_2/SERIE_II_NO_47.pdf ''Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016'', 2. Dezember 2016], abgerufen am 17. Juni 2020.</ref> mit AWB).
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Manumera
Datei:2017-07-03 Ai To’os vor der Kirche von Turiscai, Suco Manumera.jpg
Einweihung eines Ai To’os vor der Pfarrkirche von Turiscai
Daten
Fläche 7,94 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).</ref>
Einwohnerzahl 1.857 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2023.</ref>
Chefe de Suco Isabel de Jesus
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Assumata 182
Cotalaulara 446
Faturedalau 826
Toilero 130
Koordinaten: 8° 49′ S, 125° 42′ O
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Manumera ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Turiscai (Gemeinde Manufahi).

Geographie

Manumera
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Assumata 8° 49′ 24″ S, 125° 42′ 41″ O
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1431 m
Cotalaulara 8° 49′ 3″ S, 125° 42′ 48″ O
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1242 m
Faturedalau 8° 49′ 31″ S, 125° 42′ 17″ O
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1431 m
Hautei 8° 49′ 17″ S, 125° 40′ 36″ O
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1463 m
Toilero 8° 49′ 52″ S, 125° 41′ 48″ O
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1371 m
Turiscai 8° 49′ 22″ S, 125° 42′ 27″ O
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1431 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Manumera eine Fläche von 8,55 km².<ref name=Census2010-2><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)</ref> Nun sind es 7,94 km².<ref name="Cen2015" /> Der Suco liegt im Nordwesten des Verwaltungsamts Turiscai. Nördlich befindet sich der Suco Caimauc, östlich der Suco Liurai, südlich der Suco Beremana und südwestlich der Suco Aitemua. Im Osten grenzt Manumera an das zur Gemeinde Ainaro gehörende Verwaltungsamt Maubisse mit seinen Sucos Manelobas und Maulau. Die Grenze zu Aitemua bildet der Fluss Carbou und im Osten entspringt ein weiterer Quellfluss des Sui. Die Flüsse gehören zum System des Caraulun.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref>

Von Westen her kommt die Überlandstraße vom Ort Maubisse. Sie endet im Ort Turiscai an der Nordgrenze des Sucos Manumera. Südlich von Turiscai liegt der Ort Toilero (Toileru), südöstlich Faturedalau (Faturedelau) und nordöstlich Assumata (Acumata). Im Nordosten von Manumera liegt das Dorf Cotalaulara (Cotalaulora, Kotalaura), im Nordwesten Hautei. In Turiscai gibt es die Kirche Nossa Senhora de Fatima, eine Grundschule (Escola Primaria Manumera/Maulahulu)<ref name=Poll>Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)</ref>, eine prä-sekundäre Schule, einen Hubschrauberlandeplatz und ein kommunales Gesundheitszentrum. Eine weitere Grundschule gibt es in Cotalaulara.<ref name="UNMIT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 523 kB)</ref>

Im Suco befinden sich die vier Aldeias Assumata, Cotalaulara, Faturedalau und Toilero.<ref name=JdR><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref>

Einwohner

Datei:2022-03-26 Turiscai 1.jpg
Einwohner mit Kaibauk

Im Suco leben 1.857 Einwohner (2022), davon sind 956 Männer und 901 Frauen. Im Suco gibt es 304 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Über 51 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Knapp 45 % sprechen Mambai, weniger als 1 % jeweils Idaté und Idalaka und kleine Minderheiten Adabe und Galoli.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Manumera (tetum; PDF; 8,4 MB)</ref>

Geschichte

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In der Amtszeit von Gouverneur Luís Augusto de Almeida Macedo (1856–1859) rebellierte das Reich von Manumera gegen die portugiesische Kolonialmacht. Angesichts des notorischen Geldmangels der Kolonie sah sich der Gouverneur gezwungen, das Geld, das zur Entlohnung der Offiziere und Angestellten vorgesehen war, zum Kauf von Waffen, Munition und Ausrüstung zum Kampf gegen Manumera zu verwenden.<ref>Monika Schlicher: Portugal in Osttimor. Eine kritische Untersuchung zur portugiesischen Kolonialgeschichte in Osttimor 1850 bis 1912, S. 183, Aberag, Hamburg 1996. ISBN 3-934376-08-8</ref>

1979 flohen Timoresen vor indonesischen Angriffen auf Alas und Fatuberlio in das bereits von den Indonesiern besetzte Turiscai. Hier starben 120 Menschen an Hunger und Krankheiten. Ende 1979 gab es beim Ort Turiscai ein indonesisches Lager für Osttimoresen, die zur besseren Kontrolle von den Besatzern umgesiedelt werden sollten. Hier wurden auch die ehemaligen Bewohner der Widerstandsbasis (base de apoio) des Sektors Centro Sul interniert. Sie stammten aus Turiscai, Fatuberlio, Maubisse und Dili.<ref name="CAVR7.3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (Memento vom 28. November 2015 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)</ref>

Nach einem Angriff von FALINTIL-Kämpfern auf das Subdistrikthauptquartier von Alas der indonesischen Armee am 9. November 1998 reagierten die Indonesier mit einer Vergeltungsaktion gegen Zivilisten in der Umgebung und brannten die Häuser von jenen ab, die sie für Unabhängigkeitsunterstützer hielten, so auch in Manumera.<ref name="CAVR7.3"/>

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Raimundo de Jesus zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Martinho Rodrigues<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und 2016 Isabel de Jesus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref>

Weblinks

Commons: Manumera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Die administrativen Grenzen innerhalb Osttimors haben sich 2015 geändert. Dieser Artikel muss daher geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Siehe Neue administrative Grenzen.

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