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Otto Bartning wurde als jüngstes von fünf Kindern des Hamburger Kaufmanns Otto Bartning (1837–1911) und dessen Frau Jenny, geb. Doll, einer Tochter des evangelischen Theologen Karl Wilhelm Doll,<ref>Hermann Erbacher: Doll, Karl Wilhelm. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band4. Duncker & Humblot, Berlin 1959, ISBN 3-428-00185-0, S.Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de). Hier: „Enkel u. a. Otto Bartning (1883–1959), Architekt in Weimar u. Darmstadt.“</ref><ref>Otto Bartning auf der Website der Familie Bartning</ref> geboren. Nach dem Abitur 1902 am Großherzoglichen Gymnasium in Karlsruhe begann er im Wintersemester des gleichen Jahres sein Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Charlottenburg. Zu seinen Lehrern zählte u. a. Julius Carl Raschdorff. Von 27. März bis 5. Dezember 1904 unternahm Bartning eine Weltreise (in der älteren Literatur fälschlicherweise auf 1902–1903 datiert) und setzte dann sein Studium in Berlin – und für ein Semester in Karlsruhe bei Hermann Billing, Max Laeuger und Karl Moser – fort. Gleichzeitig war er ab Ende 1905 freischaffender Architekt in Berlin. Otto Bartning beendete sein Studium ohne Abschluss (zum Zeitpunkt gibt es widersprüchliche Quellenangaben: 1908 oder 1907).
Noch als Student baute Bartning seine erste Kirche, die evangelische Friedenskirche in Peggau in der Steiermark. Dem folgten in der Zeit bis zum Ersten Weltkrieg 17 weitere evangelische Kirchen in den überwiegend katholischen Donauländern, sogenannte Diasporakirchen. Der erste Kirchenbau Bartnings in Deutschland entstand 1909–1910 in Essen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bartning Leiter der Bauabteilung des Evangelischen Hilfswerks in Neckarsteinach. Unter seiner Leitung legte das Hilfswerk mit Unterstützung ausländischer Kirchen zwei Serienkirchenprogramme auf. Bartning entwarf drei Typen von Notkirchen<ref>Karin Berkemann: Otto Bartning. In: Strasse der Moderne – Kirchen in Deutschland. Deutsches Liturgisches Institut, abgerufen am 18. Mai 2019.</ref>, von denen 43 in ganz Deutschland gebaut wurden, insbesondere dort, wo Flüchtlinge und Vertriebene aufgenommen worden waren.<ref>Sigrid Hoff: Ein moderner Kirchenvater. Otto Bartning war Vordenker der Bauhaus-Bewegung und maßgeblich im Kirchenbau engagiert. In: Christ in der Gegenwart, 2017, Jg. 69, S. 183.</ref> In einem Folgeprogramm wurden weitere, jetzt kleinere Kirchengebäude in den drei Typen Gemeindezentrum, Diasporakapelle und Haus der Kirche errichtet.
Bartning gründete 1946 gemeinsam mit Eugen Gerstenmaier den Evangelischen Siedlungsdienst zum Siedlungsbau. Er war auch maßgeblich an der Wiederbegründung des Deutschen Werkbundes beteiligt. Ab 1950 führte er mit dem Architekten Otto Dörzbach eine Bürogemeinschaft. Ende dieses Jahres war er nach Darmstadt gezogen und residierte fortan in einem Flügel des Ernst-Ludwig-Hauses auf der Mathildenhöhe. Im gleichen Jahr wurde er zum Zweiten Vorsitzenden des Deutschen Werkbundes und zum Präsidenten des Bundes Deutscher Architekten (BDA) gewählt. 1953 wurde die Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Otto-Bartning-Stiftung mit Sitz in Darmstadt gegründet.<ref>Genehmigung der Errichtung der Otto-Bartning-Stiftung für Baukunst und bildende Künste in Darmstadt vom 26. August 1953. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1953 Nr.37, S.801, Punkt 1044 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 5,3MB]).</ref>
Bartning starb 1959 in Darmstadt, wo sich auch sein Nachlass im Universitätsarchiv der Technischen Universität Darmstadt befindet. Otto Bartning wurde auf dem Alten Friedhof in Darmstadt bestattet (Grabstelle: I Mauer 23).
Datei:Grab Otto Bartning.jpgDas Grab von Otto Bartning und seiner Ehefrau Cläry geborene Fuchs auf dem Alten Friedhof in Darmstadt
Bartning war seit 1909 mit Cläry (Klara) Fuchs (13. November 1878 – 12. November 1966) verheiratet. Das Paar hatte drei Kinder: Marianne verehlichte Hartmann (1910–2006), Peter (1913–1942) und Sibylle (geb. 1917). Theodor Heuss, der mit Bartning befreundet war, schätzte an ihm die „Begegnung rationaler Verständigkeit mit innerer Poesie“.<ref name="Heuss" />
1952: Ehrendoktorwürde der Ingenieurwissenschaften der Technischen Hochschule Aachen für sein Engagement in der Technischen Kommission zum Wiederaufbau Helgolands<ref name="RehmKronthaler-Bartning" /><ref name="GA-Kirche" />
1953: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland<ref name="KochZollner-Bartning" />
Im Karlsruher Stadtteil Knielingen wurde 2009 eine Straße nach ihm benannt.<ref>Manfred Koch: Otto Bartning. In: Stadtlexikon Karlsruhe.Stadtarchiv Karlsruhe, abgerufen am 8. November 2017.</ref>
Die 1928 auf der Ausstellung Pressa in Köln vorgestellte doppeltürmige Stahlkirche machte Bartning international bekannt. Hinzu kamen die nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten Bartning-Notkirchen.
Chronologische Übersicht von Bauten und Entwürfen:<ref>Für ein komplettes Werkverzeichnis der Sakralbauten siehe Immo Wittig: 53 Jahre Kirchenbau 1906–1959. Werkverzeichnis der Sakralbauten Otto Bartnings. In: „Ich habe mein Leben lang Kirchen gebaut.“ Zur Erinnerung an Otto Bartning. In: Arbeitsstelle Gottesdienst, 2009, Band 23, S. 60–78 (ISSN1619-4047).</ref>
1908: Bethaus in Selzthal (Steiermark)<ref>Evangelisches aus Selztal. In: Ostdeutsche Rundschau. Wiener Wochenschrift für Politik, Volkswirthschaft, Kunst und Literatur / Ostdeutsche Rundschau. Deutsches Tagblatt, 20. Oktober 1908, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/odr</ref>
1909: evangelische Bergkirche Schenkenhan in Bad Wurzelsdorf ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
1910: Wohnhaus Pommer in Pichl am Mondsee (Oberösterreich)
1911–1912: evangelisches Gemeindezentrum Lutherburg in Neustadt an der Tafelfichte ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
1911–1912: Wohnhaus für Ernst von Simson in Berlin-Dahlem<ref>Abbildungen in: H. de Fries (Hrsg.): Moderne Villen und Landhäuser. 3. Auflage. Wasmuth, Berlin 1925, S. 93–98.</ref>
1912: Wohnhaus für Dr. Hartmeyer in Weidlingau (seit 1938 Stadtteil von Wien) (Österreich)
1912–1914: evangelische Kaiser-Franz-Josef-Jubiläumskirche in Nassengrub ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Ortsteil von Aš, Tschechien)
1921–1922: Wohnhaus Otto Goetz in Köln-Marienburg (zerstört)<ref>Abbildungen in: H. de Fries (Hrsg.): Moderne Villen und Landhäuser. 3. Auflage. Wasmuth, Berlin 1925, S. 99–100</ref> Datei:Grabmal der Familie Aschaffenburg in Mönchengladbach.jpg1922: Grabmal der Familie Aschaffenburg, gelegen im Bunten Garten von Mönchengladbach
1921–1924: Wohnhaus Schuster, genannt Haus Wylerberg, bei Kleve<ref>Abbildungen in: H. de Fries (Hrsg.): Moderne Villen und Landhäuser, 3. Auflage, Berlin: Wasmuth 1925, S. 101–102.</ref><ref>Walter Müller-Wulckow: Deutsche Baukunst der Gegenwart. Wohnbauten und Siedlungen. Königstein i.T., Langewiesche 1929, S. 28, S. 31.</ref>
1923–1925: Wasserturm, Direktorenwohnhaus (zerstört)<ref>Walter Müller-Wulckow: Deutsche Baukunst der Gegenwart. Wohnbauten und Siedlungen. Königstein i.T., Langewiesche 1929, S. 21f., 122.</ref> u. a. für die Zeipauer Dachstein- und Braunkohlenwerke AG in Zeipau (Niederschlesien) (seit 1945 Szczepanów, Gemeinde Iłowa, Polen)
1924: Ladenausbau Franz Lieck und Heider in Berlin<ref name="Pollak1926" />
1925–1926: Kreiskinderheim am Ruppiner See<ref>zeitgenössische Abb. in: Walter Müller-Wulckow: Deutsche Baukunst der Gegenwart. Bauten der Gemeinschaft. Langewiesche Verlag, Königstein (Taunus) / Leipzig 1929, S. 22.</ref><ref name="Pollak1926" />
1925: Wohnhaus Metzger bei Potsdam<ref name="Pollak1926" />
1925: Bürohaus für das Deutsche Rote Kreuz in Berlin<ref name="Pollak1926" />
1926: Deutscher Pavillon für die Mailänder Messe, Mailand (Italien)
1927–1928: Kinderklinik des Rittberg-Krankenhauses in Berlin-Lichterfelde<ref>Die Kinderklinik des Rittberghauses vom Roten Kreuz in Berlin-Lichterfelde. In: Die Form, Jg. 4, 1929, S. 138–144 (Digitalisat).</ref>
1928: Pressa-Kirche (auch: Stahlkirche) auf der Internationalen Presseausstellung Köln 1928 (Pressa) (1931 nach Essen als Melanchtonkirche verlegt, 1943 beschädigt und 1947 die verbliebene Stahlkonstruktion verschrottet)<ref>zeitgenössische Abb. in: Walter Müller-Wulckow: Deutsche Baukunst der Gegenwart. Bauten der Gemeinschaft. Langewiesche Verlag, Königstein (Taunus) / Leipzig 1929, S. 99f.</ref>
1928–1930: Studentenhaus / Mensa der Universität in Jena, Philosophenweg (gemeinsam mit Ernst Neufert im „aktiven Bauatelier“ der Staatlichen Bauhochschule Weimar)
1936: evangelische Christuskirche in St. Blasien<ref>Denkmale im Land. In: DENKMALSTIMME. Nr.4/2023. Denkmalstiftung Baden-Württemberg, Stuttgart 2023, S.16.</ref> (1989 durch Brand zerstört, 1991 nach den alten Plänen neu errichtet); wurde zum Prototyp der nach 1945 von Bartning errichteten hölzernen Notkirchen
Erlöserkirche/Gemeindezentrum in Neuss-Reuschenberg 1950–1951 (Notkirche Typ „D“ in die Denkmalliste aufgenommen)
Segenskirche Delbrück, 1949, Typ Gemeindezentrum<ref>Festschrift zur Einweihung des neuen Gemeindezentrums Delbrück/Westf. am 15. April 1973, Palmsonntag, S. 5.; vgl. ferner Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts. München 2007. S. 53</ref> (heute Privathaus)
ErlöserkapelleGerzen bei Landshut, 1951 (Notkirche, in die Denkmalliste aufgenommen)
ab 1952: Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Insel Helgoland
Bankgebäude in der Innenstadt von Pforzheim (2010 abgerissen)
Fabrikgebäude der Firma Saacke in Pforzheim und Villa des Fabrikanten Saacke in Eutingen
Schriften
Vom neuen Kirchbau. Berlin 1919. Neuausgabe: Otto Bartning: Vom neuen Kirchbau. Mit Anmerkungen und Nachworten versehen, hrsg. von Peter Schüz. Göttingen 2019, ISBN 978-3-412-51655-0
Erdball. 1947.<ref name="GA-Kirche" />
Erde Geliebte. 1956.<ref name="GA-Kirche" />
Hermann Wandersleb (Hrsg.): Neuer Wohnbau, Band 2: Durchführung von Versuchssiedlungen. Otto Maier Verlag, Ravensburg 1958.
Alfred Siemon (Hrsg.): Vom Raum der Kirche. Aus Schriften und Reden (= Baukunst des 20. Jahrhunderts, 2). Rasch, Bramsche 1958.
Oskar Beyer (Hrsg.): Otto Bartning in kurzen Worten. Aus Schriften und Reden des Architekten. Furche-Verlag, Hamburg 1954.
Die 48 Notkirchen in Deutschland. Schneider, Heidelberg 1949.
Entzückte Meerfahrt. Rowohlt, Reinbek 1958.
Vom neuen Kirchenbau. In: Planen und Bauen im neuen Deutschland. Köln/Opladen 1960, S. 158 f.
Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau (OBAK)
Die Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e. V. (OBAK) ist ein Verein zur Erforschung und Verbreitung des Werks von Otto Bartning. Die Arbeitsgemeinschaft ist mit ihrem Internetauftritt digitaler Grundstock des Otto-Bartning-Archivs der Technischen Universität Darmstadt,<ref>publicus.culture.hu-berlin.de</ref> weil sie wesentlich zur Digitalisierung seines Werks beigetragen hat und fortlaufend beiträgt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Otto-Bartning-Archiv TU Darmstadt (Memento vom 13. Oktober 2010 im Internet Archive)</ref>
Der Verein wurde am 29. Mai 2003 auf dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin als Initiative von Privatpersonen begründet. Nach der Gründungsversammlung vom 4. Mai 2006 wurde der Verein 2006 beim Registergericht eingetragen. Die OBAK ist als gemeinnützig anerkannt zur Förderung gemeinnütziger Zwecke der Förderung von Kunst und Kultur sowie wissenschaftlicher Zwecke.
Die OBAK richtete anlässlich des Bauhausjahres 2009 in Erfurt die Ausstellung Otto Bartning und das (andere) Bauhaus aus und in Berlin ein Crossover-Kunstprojekt: Die Welt ist Energie – Performance, Malerei und Klangcollage<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bauhausorte (Memento vom 24. Januar 2012 im Internet Archive)</ref> und liefert für zahlreiche Publikationen zu Bartning das Bildmaterial.<ref name="sz-">Das Otto-Bartning-Archiv der TUD. In: sueddeutsche.de. Abgerufen am 7. Mai 2019.</ref> Seit 2009 betreibt sie das europäische Projekt eurOB zur internationalen Vernetzung von Kunsthistorikern und Architekten zum Thema Bartning. 2012 wurde eine Initiative gestartet mit dem Ziel, die zwischen 1947 und 1953 entstandenen Typenkirchen und Notkirchen Bartnings in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufzunehmen.<ref>Bartning-Typenkirchen als UNESCO-Weltkulturerbe auf der Homepage der Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e. V., abgerufen am 20. Dezember 2012.</ref>
Ausstellungen
2017/2018 Otto Bartning (1883–1959), Architekt einer sozialen Moderne. Eine Ausstellung der Akademie der Künste, Berlin, und der Wüstenrot Stiftung in Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie Karlsruhe, dem Institut Mathildenhöhe Darmstadt und der Technischen Universität Darmstadt, Kuratorin Sandra Wagner-Conzelmann. Akademie der Künste<ref>Nikolaus Bernau: Und immer noch strahlt die Sternkirche. In: Berliner Zeitung, 12. April 2017.</ref><ref>Otto Bartning (1883–1959). Architekt einer sozialen Moderne</ref> 31. März – 18. Juni 2017, Kunstmuseum Karlsruhe 22. Juli – 22. Oktober 2017, Institut Mathildenhöhe Darmstadt 19. November 2017 – 18. März 2018
2019/2020 Bartning.Bartning.Bartning. Architekt der Moderne.LVR-Freilichtmuseum Kommern. Rheinisches Landesamt für Volkskunde, Kuratorin Sandra Wagner-Conzelmann, 6. Oktober 2019 – 25. Oktober 2020, als Beitrag zu dem Projekt „100 Jahre Bauhaus im Westen“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und des Landesverbands Rheinland (LVR). Im Zentrum der Ausstellung steht Otto Bartnings Beitrag zur Geschichte des seriellen Bauens. Anlass dafür bot die auf das Museumsgelände translozierte Diasporakapelle aus Overath, die Teil des Notkirchenprogramms Bartnings ist.
Literatur
in der Reihenfolge des Erscheinens, früheste zuerst
Hans Ludwig Oeser: Neue Baukunst. Neubauten von Prof. Dr. Otto Bartning. Berlin. In: Die Form, Jg. 1, 1925/26, S. 266–272 (Digitalisat).
Ernst Pollak: Der Baumeister Otto Bartning. Unser Lebensgefühl gestaltet in seinem Werk. Kurt Schroeder, Bonn 1926.
Paul Girkon: Die Stahlkirche. Evangelischer Kultbau auf der Pressa Köln 1928. Mit einem Vorwort von Otto Bartning. Furche-Kunstverlag, Berlin 1928.
Hans Karl Frederick Mayer: Der Baumeister Otto Bartning und die Wiederentdeckung des Raumes. Lambert Schneider, Heidelberg 1951.
Helmut Lerch, Jürgen Bredow: Otto Bartning. Materialien zum Werk des Architekten. Verlag ‚Das Beispiel‘, Darmstadt 1983.
Dörte Nicolaisen: Das andere Bauhaus. Otto Bartning und die Staatliche Bauhochschule Weimar 1926–1930. Kupfergraben-Verlagsgesellschaft, Berlin 1996, ISBN 3-89181-406-2.
Tilo Richter: Die Kreuzkirche in Chemnitz-Kaßberg. Ein Bau von Otto Bartning. Passage-Verlag, Leipzig 1996, ISBN 3-9805299-1-6.
Christoph Schneider: Das Notkirchenprogramm von Otto Bartning. Tectum Verlag, Marburg 1997.
Chris Gerbing: Die Auferstehungskirche in Pforzheim. Otto Bartnings Kirchenbau im Spannungsfeld zwischen Moderne und Traditionalismus. Schnell & Steiner, Regensburg 2001, ISBN 3-7954-1428-8.
Marcus Frings (Hrsg.): Die Sternkirche von Otto Bartning. Analyse, Visualisierung, Simulation. vdg, Weimar 2002, ISBN 3-89739-285-2. (mit CD-ROM)
Svenja Schrickel: Die Notkirchen von Otto Bartning. Eine serielle Kirchenbauproduktion der Nachkriegszeit. Überlieferte Zeichen eines Neuanfanges nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 34. Jahrgang 2005, Heft 4, S. 201–213; denkmalpflege-bw.de (PDF)
Chris Gerbing: Otto Bartning (1883–1959). Kirchenbauer, Architekt und Pädagoge zwischen Tradition und Moderne. In: Gerhard Schwinge (Hrsg.): Lebensbilder aus der badischen evangelischen Kirche. Band V: Kultur und Bildung. Verlag Regionalkultur, Heidelberg et al. 2007, S. 245–273.
Wilfried Limberg: Zur Kirche in Nove Mesto pod Smrkem. Eine Arbeitsnotiz der Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau (OBAK). In: Arbeitsstelle Gottesdienst der EKD, 23. Jahrgang 2009, Nr. 1, S. 50; ekd.de (PDF).
Evangelische Gustav-Adolf-Kirchengemeinde in Berlin-Charlottenburg, Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau (OBAK) (Hrsg.): Die Gustav-Adolf-Kirche in Berlin-Charlottenburg und ihr Architekt Otto Bartning. Festschrift zum 75. Jahrestag der Einweihung. Balthasar-Verlag, Gifhorn 2009, ISBN 978-3-937134-51-2.<ref>DNB996689508</ref>
Ulrike Nierste: Expressionismus und Neue Sachlichkeit: Die Gustav-Adolf-Kirche von Otto Bartning und der Kirchenbau in der Weimarer Republik. Berlin 2010, Objekt-Metadaten
Sandra Wagner-Conzelmann: „Alles Bauen muß von einem Zwecke aus begriffen werden, … so auch der Kirchenbau.“ Die Aufgaben von Architektur nach Otto Bartning. In: Hans Körner, Jürgen Wiener (Hrsg.): Liturgie als Bauherr? Moderner Kirchenbau in Deutschland. Klartext-Verlag, Essen 2010, S. 183–190.
Friedhelm Grundmann: Otto Bartning (1883–1959). Der Erneuerer des protestantischen Kirchenbaus. In: Jürgen Kampmann (Hrsg.): Protestantismus in Preußen. Lebensbilder aus seiner Geschichte. Band 4: Vom Ersten Weltkrieg bis zur Teilung Deutschlands. Hansisches Druck- und Verlagshaus, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-86921-036-0, S. 191 ff.
Sandra Wagner-Conzelmann: Die Modelle der Sternkirche von Otto Bartning. In: Oliver Elser, Peter Cachola Schmal (Hrsg.): Das Architekturmodell. Werkzeug, Fetisch, kleine Utopie. Deutsches Architektur Museum, Frankfurt am Main 2012, S. 38–44.
Sandra Wagner-Conzelmann: Otto Bartning (1883–1959). In: Jessica Hänsel, Jörg Haspel, Christiane Salbe, Kerstin Wittmann-Englert (Hrsg.): Baumeister, Ingenieure, Gartenarchitekten. Historische Kommission zu Berlin, Berlin 2016, S. 319–341.
Werner Durth, Wolfgang Pehnt, Sandra Wagner-Conzelmann: Otto Bartning. Architekt einer sozialen Moderne. Hrsg.: Akademie der Künste und Wüstenrot Stiftung. Justus von Liebig, Darmstadt 2017, ISBN 978-3-88331-220-0.
<references responsive>
<ref name="GA-Kirche">
Lebensdaten von Otto Bartning. In: Festschrift für die Gustav-Adolf-Kirche in Berlin, gustav-adolf-gemeinde.de, S. 18; abgerufen am 7. März 2010.
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</references>