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Kunstmuseum Karlsruhe

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Kunstmuseum Karlsruhe
Datei:Außenansicht Kunstmuseum Karlsruhe 2025.jpg
Daten
Ort Karlsruhe, Deutschland Welt-IconKoordinaten: 49° 0′ 1,3″ N, 8° 23′ 0,7″ O
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Architekt Philipp Jakob Manz
Hallenbau A (1918)
Schweger + Partner Umnutzung zu Museum (1997)
Eröffnung 18. Oktober 1997
Betreiber
Stadt Karlsruhe
Leitung
  • Helga-Walter-Dressler (1981–1993)
  • Erika Rödiger-Diruf (1993–2007)
  • Brigitte Baumstark (2007–2020)
  • Stefanie Patruno (Direktorin, seit 2020)
  • Lil Helle Thomas ('Stellvertretende Direktorin)
Website
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Städtische Sammlungen in der Gartenstraße 53, Karlsruhe. Foto: Stadtarchiv Karlsruhe 8/Alben 042, Wilhelm Strieder

Das Kunstmuseum Karlsruhe (bis Februar 2026: Städtische Galerie Karlsruhe, kurz SGK) ist das Kunstmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst der Stadt Karlsruhe.<ref>Städtische Galerie Karlsruhe: Willkommen in der Städtischen Galerie Karlsruhe. Städtische Galerie Karlsruhe, 20. Februar 2024, abgerufen am 21. November 2025.</ref> Seit 1997 befindet es sich im Lichthof 10 des Hallenbaus A an der Lorenzstraße 27, einem Industriedenkmal aus dem Jahr 1915.<ref name=":4">Städtische Galerie Karlsruhe – Architektur. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 19. November 2025.</ref>

Die Sammlung umfasst rund 20.000 Werke von der Romantik bis in die Gegenwart, mit Schwerpunkten auf deutscher Kunst nach 1945 sowie Absolventen und Lehrenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Zu den Beständen gehören Malerei, Skulptur, Installations- und Medienkunst, Grafik und Fotografie. Bedeutende Sammlungsschwerpunkte bilden die Ferdinand-Siegel-Sammlung mit über 1.800 Blättern europäischer Druckgrafik des 15. bis 19. Jahrhunderts, deutsche Kunst nach 1945 sowie zeitgenössische Fotografie.<ref name=":11">Städtische Galerie Karlsruhe – Sammlungsschwerpunkte. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 19. November 2025.</ref> Als Dauerleihgabe besitzt das Museum seit April 1996 die Privatsammlung Garnatz mit etwa 700 Werken.<ref name=":5">Städtische Galerie Karlsruhe (Hrsg.): Sammlung Garnatz: Städtische Galerie Karlsruhe. Städtische Galerie, Karlsruhe 1996, ISBN 3-923344-36-8.</ref>

Geschichte

Sammlungsursprünge und Entstehung

Die Sammlungsgeschichte der Städtischen Galerie Karlsruhe begann 1895, als im städtischen Haushalt der Stadt Karlsruhe erstmals 2.500 Mark für die Anschaffung von kunst- und kunstgewerblichen Gegenständen eingestellt wurden. Die städtischen Kunstsammlungen existierten zu diesem Zeitpunkt noch nicht als eigenständige Institution und blieben in den folgenden Jahrzehnten Teil der historischen Sammlungen, zu denen etwa Pläne oder Münzen gehörten.<ref name=":0">Städtische Galerie Karlsruhe – Historie. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 21. November 2025.</ref> Die städtischen Sammlungen waren unter anderem in den Räumlichkeiten in der Gartenstraße 53 untergebracht.

1896 erhielt die Stadt Karlsruhe von den Erben des Karlsruher Juristen Ferdinand Siegel (1783–1877) dessen umfangreiche Kunstsammlung. Diese Schenkung gilt als Geburtsstunde der städtischen Kunstsammlungen und umfasst rund 1.800 Kupferstiche, Radierungen, Zeichnungen und Aquarelle deutscher, französischer, italienischer und niederländischer Künstler des 15. bis 19. Jahrhunderts.<ref name=":0" />

Der Kommerzienrat August Dürr (1835–1919) überließ der Stadt Karlsruhe 1919 zehn Gemälde. Vermutlich in diesem Jahr begann auch die systematische Inventarisierung der Kunstbestände, deren historische Inventarbücher heute eine Quelle für die Forschung darstellen. 1923 fand die Große deutsche Kunstausstellung für freie und angewandte Kunst in der städtischen Ausstellungshalle Karlsruhe am Festplatz statt, deren Innenausbau 1915 unvollendet geblieben war und nun abgeschlossen wurde. Aus dieser Ausstellung erwarb die Stadt Karlsruhe zehn Gemälde, zwei Plastiken und 15 Graphiken.<ref name=":12">Karlsruhe: Ratsinformation - Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich). Abgerufen am 28. Januar 2026.</ref>

1924 erwarb die Stadt Karlsruhe die Gemäldesammlung des Glasmalers Hans Drinneberg.

Suche nach Profil und Räumlichkeiten (1924–1980)

Datei:Karlsruhe Kriegsstraße 166-168 Palais Bürklin Außenansicht mit Festschmuck - LABW - Generallandesarchiv Karlsruhe 498-1 Nr. 7807.jpeg
Außenansicht des Palais Bürklin in der Kriegsstraße 166–168, Karlsruhe

Bereits 1925 hatte Willy F. Storck, Direktor der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe,<ref>Biografie des Kunstwissenschaftlers Willy F. Storck. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Mai 2024; abgerufen am 24. November 2025.</ref> ein Exposé zum Ausbau der Städtischen Kunstsammlung Karlsruhe an Oberbürgermeister Julius Finter gerichtet.<ref>Willy F. Storck: Landesarchiv Baden-Württemberg: Ausbau der Städtischen Kunstsammlung, Brief vom 19. Mai 1925 an Oberbürgermeister Dr. Julius Finter. Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe - Findbuch 235: Badisches Kultusministerium - Strukturansicht. Abgerufen am 24. November 2025.</ref> Im Frühjahr 1929 wurde ein großer Teil der Sammlung in das ehemalige Palais Bürklin<ref>Palais Bürklin – Stadtlexikon. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Mai 2024; abgerufen am 24. November 2025.</ref> in der Kriegsstraße 166/168 (Musikhochschule) überführt und dort präsentiert – in diesem Zusammenhang fiel in der Presse erstmals die Bezeichnung „Städtische Galerie“.<ref name=":1" />

Datei:Haus Solms - Karlsruhe 20220812 173550.jpg
Außenansicht des Haus Solms, Karlsruhe

Neben dem Palais Bürklin diente auch das Haus Solms als Ausstellungsort. Graf Solms war bereits 1907 verstorben und hatte seinen Besitz testamentarisch der Stadt vermacht, wobei die Übergabe erst nach dem Tod seiner Frau, Gräfin Marie zu Solms,<ref name=":14">Umbenennung der Städtischen Galerie in Kunstmuseum Karlsruhe. In: www.kunstforum.de. Abgerufen am 28. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> erfolgen sollte. Um 1923 korrigierte Gräfin Solms das Vermächtnis dahingehend, dass die Stadt angesichts von Inflation und wirtschaftlicher Not Geld für die Veräußerung des Grundstücks zahlen sollte. Nach ihrem Tod im Jahr 1930 ging das Haus Solms in städtischen Besitz über. Anfang der 1930er Jahre zog das Stadtarchiv ins Haus Solms, wo eine Dauerausstellung eingerichtet wurde, zu der auch die Kunstsammlungen gehörten. Am 7. August 1931 beschloss der Stadtrat die Einrichtung eines Solmsmuseums.

Während des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs wurden die Verwaltung und das Ankaufswesen der Kunstsammlungen dem Stadtamtmann Joseph Peter Laubach (1890–1944) unterstellt.<ref name=":2">Claudia Pohl: Provenienzforschung städtischer Kunstbesitz. Erwerbungen aus dem belasteten Kunsthandel 1933–1945. Abschlussbericht. Hrsg.: Städtische Galerie Karlsruhe. Karlsruhe 2018 (b-cdn.net [PDF]).</ref> In seiner Amtszeit begann ein systematischer Aufbau der städtischen Sammlungen, wobei insgesamt 42 Werke aus dem belasteten Kunsthandel zwischen 1938 und 1944 erworben wurden – hauptsächlich durch die Kunsthändler Wilhelm Ettle (Frankfurt am Main), Carl Gustav Boerner (Leipzig) und Ernst Hauswedell (Hamburg). Die Ankaufspolitik war lokal auf Künstler mit Karlsruhe-Bezug wie Ludwig Dill, Carl Friedrich Lessing und Johann Wilhelm Schirmer ausgerichtet. Nach Laubachs Tod 1944 wurde Emil Mangler (1896–1995)<ref name=":15">Kunstmuseum Karlsruhe – KUNSTPORTAL BADEN-WÜRTTEMBERG. Abgerufen am 28. Januar 2026.</ref> sein Nachfolger im Stadtarchiv. Mangler war von 1954 bis 1963 Amtsleiter des Generallandesarchivs Karlsruhe, der Stadtbibliothek Karlsruhe und der städtischen Kunstsammlungen.<ref name=":28">Städtische Galerie Karlsruhe – Provenienzforschung. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref name=":2" />

Bei einem Bombenangriff am 3. September 1942 wurde das Palais Bürklin bis auf die Außenmauern zerstört, wobei ein Großteil der Drinnebergschen Sammlung verloren ging.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Im Kriegsjahr 1942 erwarb die Stadt rund 300 Zeichnungen und Ölskizzen des Durlacher Malers Karl Weysser aus dem Nachlass Schaber. 1954 folgten der Ankauf von rund 300 japanischen Farbholzschnitten aus dem Nachlass des Karlsruher Philosophiedozenten Arthur Drews sowie 1974 der Ankauf von 65 Zeichnungen Willi Müller-Hufschmids, die den vorhandenen Werkbestand des Malers ergänzten.<ref name=":1" />

Anfang der 1970er Jahre verfügten die umfangreichen städtischen Kunstsammlungen noch immer über keine eigenen Räumlichkeiten; die Werke befanden sich entweder als Leihgaben in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe oder hingen in städtischen Amtsgebäuden.<ref name=":1" />

Institutionalisierung: Prinz-Max-Palais (1981–1997)

Datei:Prinz-Max-Palais Karlsruhe IMGP6388.jpg
Außenansicht des Prinz-Max-Palais, Karlsruhe

Am 8. Mai 1981 bezog die Städtische Galerie nach umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten erstmals eigene Räume im neuen städtischen Kulturzentrum Prinz-Max-Palais.<ref name=":0" /><ref name=":1" /><ref name=":18">Presse- und Informationsamt: Städtische Galerie wird zum Kunstmuseum Karlsruhe. (karlsruhe.de [abgerufen am 28. Januar 2026]).</ref> Das Prinz-Max-Palais war zwischen 1881 und 1884 als Palais Schmieder von Josef Durm im Stil des Neobarock erbaut worden und diente ab 1900 als Wohnsitz von Prinz Max von Baden.<ref name=":3">Prinz-Max-Palais – Stadtlexikon. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Januar 2025; abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref>Erika Bierhaus-Rödiger: Von der Villa Schmieder zum Prinz-Max-Palais. Zur Geschichte des Prinz-Max-Palais von 1880 bis 1944. In: Stadt Karlsruhe (Hrsg.): Schrift zur Eröffnung der Jugendbibliothek, der Städtischen Galerie und der Stadtgeschichte im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, Karlstraße 10, am 8. Mai 1981. C. F. Müller, Karlsruhe 1981, ISBN 3-7880-9659-4, S. 9–25.</ref><ref>Gerhard Assem: Die jüngere Baugeschichte des Prinz-Max-Palais. In: Stadt Karlsruhe (Hrsg.): Schrift zur Eröffnung der Jugendbibliothek, der Städtischen Galerie und der Stadtgeschichte im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, Karlstraße 10, am 8. Mai 1981. C. F. Müller, Karlsruhe 1981, ISBN 3-7880-9659-4, S. 26–32.</ref><ref name=":29">Stadt Karlsruhe: Mit verbesserter Wahrnehmung. Städtische Galerie wird „Kunstmuseum“: Namensänderung soll Profil unterstreichen / Kosten durch eigene Mittel finanziert. Stadt Karlsruhe, 28. November 2025, abgerufen am 28. Januar 2026.</ref> Nach dem Ersten Weltkrieg und einer wechselvollen Nutzungsgeschichte – unter anderem als Sitz des Bundesverfassungsgerichts von 1951 bis 1969 – wurde das Gebäude 1981 als Kulturzentrum umgenutzt. Es beherbergte neben der Städtischen Galerie auch das Stadtmuseum, die Kinder- und Jugendbibliothek sowie die Kinemathek.<ref name=":3" /><ref>Neues Kulturzentrum Prinz-Max-Palais Karlstraße 10. Abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref>Städtische Galerie Karlsruhe: 15 Jahre Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe: 1981–1996; Plakate als Spiegel der Ausstellungen; [Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, 3. August bis 22. September 1996]. Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais, Karlsruhe 1996, ISBN 3-923344-35-X.</ref><ref name=":30">Kultur-Februar in Karlsruhe. Abgerufen am 28. Januar 2026.</ref>

Neben der ständigen Sammlung und einem Grafischen Kabinett führte das Museum im Prinz-Max-Palais unter der Leitung von Helga Walter-Dressler (1981–1993)<ref name=":6">DNB, Katalog der Deutschen Nationalbibliothek – Eintrag: Helga Walter-Dressler. Abgerufen am 24. November 2025.</ref> erstmals auch systematisch Sonderausstellungen durch.<ref name=":0" /> Bis 1997 fanden über 60 Sonderausstellungen statt, darunter „Erich Heckel“ (1983),<ref name=":16">Erich Heckel: Zeichnungen, Aquarelle; [Städt. Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, 16. April bis 12. Juni 1983 ...] Belser, Stuttgart 1983, ISBN 3-7630-2053-5.</ref> „Skulptur aus dem Louvre“ (1989)<ref>Skulptur aus dem Louvre: 89 Werke des französischen Klassizismus, 1770–1830: 16. Apr.-11. Juni 1989, Wilhelm-Lehmbruck-Museum. Stadt Duisburg, Duisburg 1989, ISBN 3-923576-54-4.</ref> und „Georg Baselitz“ (1993).<ref name=":7">Georg Baselitz, Erika Rödiger-Diruf, Sylvia Bieber: Georg Baselitz: Gemälde: schöne und hässliche Porträts: Städtische Galerie im PrinzMaxPalais Karlsruhe, 12. Juni bis 26. September 1993, Neue Galerie der Stadt Linz, 7. Oktober bis 12. Dezember 1993. Die Galerie, Karlsruhe 1993, ISBN 3-923344-25-2.</ref> Diese Phase von 1981 bis 1997 markierte die Konsolidierung und den Aufbau der Sammlung sowie die Entwicklung eines eigenständigen Ausstellungsprogramms.<ref name=":0" /><ref name=":1" />

Die Städtische Galerie Karlsruhe im Lichthof 10 (1997–2025)

Datei:Stich-mit-Ansicht-der-Deutschen-Waffen-und-Munitionsfabrik-Foto-Stadtarchiv-Karlsruhe-8-PBS-oXIVf-225.jpg
Stich mit Ansicht der Deutschen Waffen und-Munitionsfabrik vor Errichtung des Hallenbaus, 1912. Foto: Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVf 225

Im Sommer 1997 erhielt die Städtische Galerie mit dem südlichsten Lichthof 10 des Hallenbaus A der ehemaligen Industriewerke Karlsruhe-Augsburg (IWKA) an der Lorenzstraße 27 ihren endgültigen Standort.<ref name=":1" /><ref name=":0" /> Das Stadtmuseum verblieb im Prinz-Max-Palais und konnte nach dem Auszug der Städtischen Galerie 1998 dessen Räumlichkeiten vollständig nutzen.<ref>Geschichte des Stadtmuseums. In: Stadtgeschichte Karlsuhe. Stadtarchiv & Historische Museem. Stadt Karlsruhe, 2. August 2022, abgerufen am 24. November 2025.</ref> Der Hallenbau A wurde 1915 bis 1918 von dem Architekten Philipp Jakob Manz als Produktionshalle für die Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG (DWM) errichtet.

Datei:ZKM+Städtische Galerie Karlsruhe (3).jpg
Innenansicht des Kunstmuseum Karlsruhe im Lichthof 10

Der viergeschossige Bau mit Abmessungen von 312 Metern Länge auf etwa 54 Metern Breite sowie insgesamt 16.500 Quadratmetern Grundfläche wurde als Stahlbetonskelettbau nach dem Konstruktionssystem des französischen Ingenieurs François Hénnebique erbaut. Die durchgehend offene, auf einem weiten Pfeilerraster ruhende Struktur ist in zehn Lichthöfe gegliedert, die Fassade wird durch große Fensterflächen strukturiert. Während des Zweiten Weltkriegs waren im Hallenbau bis zu 4.500 Arbeiter, darunter viele Zwangsarbeiter, bei der Herstellung von Munition eingesetzt. Nach Kriegsende ging die Werksanlage in die zivile Nutzung durch die Industriewerke Karlsruhe-Augsburg über, bevor das Gelände nach Aufgabe des Produktionsstandorts in den 1970er Jahren als Industriebrache liegen blieb.<ref name=":8">Geschichte und Architektur des Hallenbaus in Karlsruhe. Abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref name=":9">Das ZKM im Industriedenkmal einer Waffen- und Munitionsfabrik. In: Stadt Karlsruhe – Kulturdenkmäler. Stadt Karlsruhe, 2015, abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref>Städtische Galerie Karlsruhe | Tag des offenen Denkmals®. Abgerufen am 24. November 2025.</ref> 1981 machte das Kammertheater den Hallenbau erstmals für kulturelle Zwecke nutzbar.

In den 1990er-Jahren wurde das denkmalgeschützte Industriedenkmal schließlich umgebaut, um das ZKM, das Kunstmuseum Karlsruhe, das Museum für Neue Kunst und die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) aufzunehmen.<ref name=":4" /><ref name=":9" /><ref name=":8" /> Die Eröffnung Hallenbau fand am 18. Oktober 1997 statt.<ref name=":4" /> Das Museum verfügt über rund 1.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche, verteilt auf Erdgeschoss, 1. Obergeschoss und 2. Obergeschoss.<ref name=":4" /> Im 1. und 2. Obergeschoss ist die Dauerausstellung untergebracht, während das Erdgeschoss für Sonderausstellungen und den Projektraum genutzt wird.

Zu den Besonderheiten gehören eine Kid’s Zone,<ref name=":31">Städtische Galerie Karlsruhe – Vermittlung. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref>Kid's Zone. Abgerufen am 24. November 2025.</ref> ein Projektraum, der Besuchenden kostenlos offen steht,<ref>ka-insider: In diesen Museen in Karlsruhe zahlt ihr Freitags keinen Eintritt!! In: Karlsruhe Insider᠋. 11. Februar 2018, abgerufen am 24. November 2025.</ref> ein Schaudepot<ref name=":10">Nina Setzler: Städtische Galerie in Karlsruhe hat wieder geöffnet! In: Karlsruhepuls. 27. Juli 2023, abgerufen am 24. November 2025.</ref> sowie das im Museum untergebrachte Karl-Hubbuch-Archiv, das Forschung zu diesem Karlsruher Künstler betreibt.<ref name=":23">Städtische Galerie Karlsruhe – Karl Hubbuch. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 24. November 2025.</ref>

Im Jahr 2024 besuchten 39.516 Menschen die Sammlungs- und Sonderausstellungen des Museums. Die freien und festangestellten Mitarbeiter gaben in diesem Jahr weiterhin 222 Führungen und 134 Workshops.<ref>Jahresberichte Kulturamt – Jahresbericht 2024 – Stadt Karlsruhe. S. 32, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

Umbenennung in Kunstmuseum Karlsruhe (seit 2026)

Nach einer Vorberatung im Kulturausschuss und der Abstimmung im Karlsruher Gemeinderat vom 25. November 2025 wurde die Umbenennung der Städtischen Galerie Karlsruhe in Kunstmuseum Karlsruhe mehrheitlich beschlossen,<ref name=":12" /><ref name=":14" /><ref name=":15" /><ref name=":18" /> um Verwechslungen mit kommerziellen Kunstgalerien zu vermeiden. Während in der Gemeinderatsdebatte Befürwortende die Positionierung als wissenschaftliches Museum und die Stärkung des Kulturstandorts Karlsruhe hervorhoben, äußerte die CDU-Fraktion Bedenken bezüglich einer möglichen Verwischung der städtischen Trägerschaft im Verhältnis zu benachbarten staatlichen und privaten Kulturinstitutionen.<ref name=":12" /><ref name=":29" />

Der Entschluss einer Neubenennung führte zu zahlreichen Reaktionen aus der Kunstwelt. Neben der Kostenargumentation und der zum Zeitpunkt angespannten Finanzlage der Stadt Karlsruhe wurde in der Presse vor allem die Notwendigkeit kritisch betrachtet und in Frage gestellt.<ref>Christiane Lehnhardt: Müller-Tamm rügt: „Rücksichtslos, ausgenutzt“. In: Badische Neueste Nachrichten. Karlsruhe 17. Dezember 2025.</ref> Hierbei ging es vor allem darum, dass andere renommierte Häuser den Namen „Galerie“ tragen, die, im Gegensatz zur Argumentation der Museumsleitung, nicht mit kommerziellen Galerien verwechselt würden.<ref>Ex-Direktorin kritisiert Umbenennung der Städtischen Galerie Karlsruhe. 17. Dezember 2025, abgerufen am 12. März 2026.</ref><ref>Der Name Kunstmuseum spaltet in Karlsruhe die Gemüter. 2. Februar 2026, abgerufen am 12. März 2026.</ref> Auch die Verwechslungsgefahr mit der Kunsthalle Karlsruhe wurde hier thematisiert.<ref>Karlsruher Kunsthallenchef: Umbenennung Städtischer Galerie unglücklich. 22. Dezember 2025, abgerufen am 12. März 2026.</ref>

Die Umbenennung wurde mit einer Budgetierung von bis zu 40.000 Euro ausgestattet, die durch eigene städtische Haushaltsmittel und Mehreinnahmen aus dem Lotto-Museumspreis 2025 gedeckt werden. Der neue Name wurde am 1. Februar 2026 eingeführt und im Rahmen eines Tags der offenen Tür im Hallenbau und anschließend auf der Kunstmesse art Karlsruhe vorgestellt.<ref name=":12" /><ref name=":15" /><ref name=":30" />

Sammlung

Das Kunstmuseum Karlsruhe besitzt eine rund 20.000 Werke umfassende Sammlung mit Schwerpunkten auf deutscher Kunst von der Romantik bis in die Gegenwart. Der Fokus liegt auf Malerei und Fotografie, umfasst aber auch Plastiken, Papierarbeiten und Videokunst. Die Sammlung ist eine vergleichsweise junge Sammlung, deren Geburtsstunde mit der Schenkung der Siegelschen Sammlung im Jahr 1896 datiert wird.<ref name=":13" /><ref name=":27">Städtische Galerie Karlsruhe – Sammlung – Themen. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref name=":11" /><ref>Städtische Galerie Karlsruhe – Kunstportal Baden-Württemberg. Abgerufen am 24. November 2025.</ref>

Siegelsche Sammlung

Die Ferdinand-Siegel-Sammlung, die 1896 als Geschenk an die Stadt Karlsruhe kam, bildet den Grundstein der Sammlung der Städtischen Galerie Karlsruhe. Sie besteht im Wesentlichen aus kunsthistorisch bedeutenden Druckgraphiken Alter Meister. Der in Mannheim und Karlsruhe tätige Jurist Ferdinand Siegel (1783–1877) trug bis zu seinem Tod eine umfangreiche Sammlung von über 1.800 Blättern europäischer Druckgrafik des 15. bis 19. Jahrhunderts zusammen. Zu den vertretenen Künstlern zählen Martin Schongauer, Albrecht Dürer, Jacques Callot, Claude Lorrain, Annibale Carracci, Giovanni Battista Piranesi, Canaletto, Anthonis van Dyck und Rembrandt van Rijn.<ref name=":19">Städtische Galerie Karlsruhe (Hrsg.): Meisterwerke der Grafik: deutsche, französische und italienische Kupferstiche und Radierungen des 15. bis 18. Jahrhunderts aus der Ferdinand Siegelschen Sammlung der Stadt Karlsruhe. Städtische Galerie, Karlsruhe 1991, ISBN 3-923344-17-1.</ref><ref name=":11" />

Sammlung Drinneberg

Einen entscheidenden Impuls für die Ausrichtung des Museums gab 1924 der Erwerb der Privatsammlung des Karlsruher Glasmalers Hans Drinneberg. Die Stadt Karlsruhe übernahm dessen umfangreiche Gemäldesammlung, die rund 100 Werke umfasste, gegen Zahlung einer Leibrente sowie die Gewährung von Steuerfreiheit für sein Anwesen in der Schützenstraße 7. Drinneberg knüpfte an die Übereignung die Bedingung, dass die Kollektion als geschlossener Bestand erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden müsse. Die Sammlung konzentrierte sich vornehmlich auf Werke von Professoren der Karlsruher Kunstakademie und Künstlern, die in der Region wirkten. Zu den vertretenen Malern zählten unter anderem Hermann Baisch, Friedrich Fehr, Carl Hoff, Friedrich Kallmorgen, Ferdinand Keller, Paul von Ravenstein, Ludwig Schmid-Reutte, Victor Weishaupt und Ernst Würtenberger. Diese Erwerbung definierte nachhaltig das künftige Sammlungsprofil der Städtischen Galerie: Der Fokus der städtischen Ankaufspolitik richtete sich fortan primär auf die Karlsruher Kunst von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.<ref name=":1" /><ref name=":11" /><ref name=":22" />

Sammlung Garnatz

Die Sammlung Garnatz des Kölner Ehepaares Ute und Eberhard Garnatz zählt zu den bedeutendsten deutschen Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst und stellt einen Schwerpunkt der Städtischen Galerie dar. Das Sammlerehepaar, das sich intensiv mit der zeitgenössischen Kunstszene auseinandersetzte, begann Mitte der 1970er-Jahre systematisch mit dem Aufbau der Sammlung – das erste Werk der Sammlung war ein Gemälde des deutschen Malers, Grafikers und Bildhauers Markus Lüpertz. Über mehrere Jahrzehnte hinweg erwarben Ute und Eberhard Garnatz etwa 700 hochrangige Kunstwerke. Seit April 1996 wird die Sammlung des Ehepaars als Dauerleihgabe im Kunstmuseum Karlsruhe verwahrt und ausgestellt. Der Leihvertrag war zunächst auf zehn Jahre befristet und dokumentierte damit eine zunächst zeitlich begrenzte Partnerschaft, die sich mit fortlaufender Dauer festigte: Nach Ablauf der ersten Dekade wurde der Leihvertrag 2006 für ein weiteres Jahrzehnt bis 2016 verlängert, am 26. Juli 2016 um weitere zehn Jahre bis 2026. Aus Anlass dieser Verlängerung würdigte das Sammlerehepaar die Kooperation mit dem Museum durch eine Schenkung: den gesamten Werkkomplex von Günther Förg aus der Sammlung Garnatz überließ es der Städtischen Galerie dauerhaft.<ref>Eine Galerie ehrt ihre Spender. In: deutschlandfunkkultur.de. 6. August 2011, abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref>Städtische Galerie Karlsruhe. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref name=":5" /><ref>Sekt für alle – Malerei, Skulptur, Fotografie aus der Sammlung Garnatz (Städtische Galerie Karlsruhe). In: museen.de. Abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref>Trauer um Eberhard Garnatz. Abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref>Weiter „Sekt für alle“ im Lichthof 10 - Kultur Südpfalz. 1. August 2016, abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref name=":11" /> Die Sammlung umfasst eine breite Spanne von gattungsübegreifenden Objekten: Malerei, Plastiken, Papierarbeiten, Fotografien und Videokunst. Zu den vertretenen Künstlern gehören zentrale Positionen der deutschen und internationalen Gegenwartskunst, der Konzeptkunst sowie der Fotografie wie Candida Höfer, Thomas Struth, Sigmar Polke, Rosemarie Trockel und A. R. Penck. Weiterhin sind international bekannte Künstler wie Marlene Dumas, Anna und Bernhard Blume sowie Bernd und Hilla Becher in der Sammlung vertreten.<ref name=":5" /><ref name=":20">Sigmar Polke: Sigmar Polke: photographische Arbeiten aus der Sammlung Garnatz. Hrsg.: Städtische Galerie Karlsruhe. Schirmer/Mosel, München 2008, ISBN 978-3-8296-0362-1.</ref><ref>Marlene Dumas, Rosemarie Trockel: Marlene Dumas, Rosemarie Trockel: Städtische Galerie Karlsruhe, 22. April - 24. Juni 2018. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2018, ISBN 978-3-7319-0703-9.</ref>

Seit ihrer Übergabe bildet die Sammlung Garnatz einen wesentlichen Bestandteil der Dauerausstellung und trägt maßgeblich zur überregionalen Ausstrahlung und internationalen Anerkennung der Städtischen Galerie bei.<ref name=":11" /><ref name=":32">Städtische Galerie zeigt bedeutende Werke aus der Sammlung Garnatz. 24. April 2018, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> Mit dieser Dauerleihgabe öffnete sich das Kunstmuseum Karlsruhe der internationalen Gegenwartskunst und erweiterte damit ihr Sammlungsprofil. Neben der regionalen deutschen Kunsttradition traten nun zentrale Positionen der zeitgenössischen Kunst hinzu. Dadurch konnte sich das dialogische Konzept der Sammlung vollständig entfalten – der Dialog über Jahrhunderte und Gattungsgrenzen hinweg zwischen historischen und aktuellen Positionen der Kunstpraxis. Diese Erweiterung trug wesentlich dazu bei, dass sich das Kunstmuseum Karlsruhe als überregional bedeutsame Gedächtnisinstitution mit eigenständigem Profil etablierte.<ref name=":5" /><ref name=":13">Städtische Galerie Karlsruhe – Sammlung. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 24. November 2025.</ref>

Fotografie und Neue Medien

Unter Direktorin Stefanie Patruno wurde Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts als Sammlungsschwerpunkt systematisch ausgebaut. Die Sammlung umfasst Werke bedeutender Fotografen wie Barbara Klemm, Elliott Erwitt, Andreas Gursky, Hannah Cooke, Candida Höfer, Thomas Struth sowie Bernd und Hilla Becher.<ref name=":11" /><ref>ARD: Ausgezeichnete Arbeit –Städtische Galerie Karlsruhe erhält den Lotto-Museumspreis 2025. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

Das Kunstmuseum Karlsruhe zeigt seit 2024 darüber hinaus regelmäßig die Ausstellung gute aussichten – junge deutsche fotografie, einen renommierten Nachwuchsförderpreis für junge Fotografen in Deutschland. Die Kooperation mit dem 2004 gegründeten Projekt präsentierte erstmals 2024 mit gute aussichten FOKUS Mexiko–Deutschland Arbeiten junger Fotokünstler in der SGK. Im Februar 2025 folgte die zwanzigste Edition gute aussichten – junge deutsche fotografie 2023/2024 mit Werken der sieben Preisträgern Béla Avi Beinhold, Massimiliano Corteselli, Lea Greub, Matthias Grund, Lia Meret Lehmkuhl, Denisa Poteca und Maya Vieth. Die Ausstellungen bieten Einblicke in die zeitgenössische Fotografie und reichen von KI-generierten Bildern über politische Fragestellungen bis hin zu persönlichen Geschichten. Neben den aktuellen Preisträgern werden auch Editionen prämierter Werke der letzten Jahrgänge gezeigt, die eine Zeitreise durch die Entwicklungen der jungen Fotografie ermöglichen.<ref name=":24">Städtische Galerie Karlsruhe – Ausstellung – gute aussichten – junge deutsche fotografie 2023/2024. Abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref>„gute aussichten 2023/2024“ in der Städtischen Galerie Karlsruhe. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref name=":25">Städtische Galerie Karlsruhe – Ausstellung – gute aussichten – FOKUS Mexiko–Deutschland Die Kunst der Fotografie im interkulturellen Dialog. Abgerufen am 24. November 2025.</ref><ref>gute aussichten 2024/25. In: gute aussichten 2024/25. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref name=":26">Städtische Galerie Karlsruhe – Kooperationspartner. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

Regionale Kunst und Akademiebezug

Ein zentraler Schwerpunkt der Sammlung liegt auf Kunstschaffenden mit Bezug zur Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und der Region Baden. Diese Ausrichtung wurde bereits 1924 durch die Übernahme der Sammlung des Glasmalers Hans Drinneberg maßgeblich geprägt, die den Grundstock für die Abteilung der Badischen Malerei bildete. Zu den bedeutenden Vertretern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zählen Lehrer und Schüler der Akademie (ehemals Großherzogliche Kunstschule) wie Hans Thoma, der spätere Direktor der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, Ferdinand Keller sowie Wilhelm Trübner, der ab 1903 in Karlsruhe lehrte und dem Leibl-Kreis angehörte.<ref name=":11" /><ref name=":1" /><ref name=":21" /><ref name=":22" />

Im Bereich der Klassischen Moderne nimmt Karl Hubbuch eine herausragende Stellung ein. Der bedeutende Vertreter der Neuen Sachlichkeit und des Verismus ist in der Sammlung umfassend mit Gemälden, Zeichnungen, Lithografien sowie seinem fotografischen Nachlass (1925–1935) vertreten. Hubbuch wirkte von 1928 bis 1933 als Professor an der Karlsruher Akademie. Nach seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 und der Beschlagnahmung von neun seiner Werke in der Aktion Entartete Kunst (1937) wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg rehabilitiert und lehrte von 1947 bis 1957 erneut an der Hochschule. Die enge Verbindung zur Akademie setzt sich in der Sammlung mit Werken bedeutender Professoren der Nachkriegszeit fort. Dazu gehören Arbeiten von HAP Grieshaber, der ab 1955 an der Akademie wirkte und die Neue Figuration prägte, sowie Werke von Georg Baselitz und Markus Lüpertz, die in den 1970er und 1980er Jahren Karlsruhe zu einem Zentrum der figurativen Malerei machten. Ihre Arbeiten gelangten teils durch Ankäufe, teils durch die Dauerleihgabe der Sammlung Garnatz in den Bestand.<ref name=":11" /><ref name=":23" /><ref>HAP (Helmut Andreas Paul) Grieshaber – Stadtlexikon. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2024; abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

Die Förderung aktueller Absolventen der Akademie spiegelt sich im Werner-Stober-Kunstpreis wider, der seit 1997 jährlich von der Werner-Stober-Stiftung vergeben wird. Er zählt zu den wichtigen Nachwuchspreisen für Bildende Kunst im Südwesten und richtet sich ausschließlich an Abgänger der Karlsruher Akademie, die vom dortigen Kollegium nominiert werden. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro sowie einer Einzelausstellung in der Städtischen Galerie Karlsruhe verbunden. Ausgezeichnet wurden 2009 Christian Friedrich, 2010 Franziska Degendorfer, 2011 Marcel Frey, 2012 Anna Kołodziejska, 2013 Simone Häfele, 2014 David Semper, 2015 Katja Colling,<ref>Die andere Moderne: Kunst und Künstler in den Ländern am Rhein 1900 bis 1922; [erscheint zu der Ausstellung "Die Andere Moderne - Kunst und Künstler in den Ländern am Rhein 1900 bis 1922" in der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz, 30.11.2013 - 23.2.2014, im Museum Giersch, Frankfurt a. M., 23.3. - 13.7.2014 und in der Städtischen Galerie Karlsruhe, 2.8. - 19.10.2014]. Städtische Wessenberg-Galerie, Konstanz 2013, ISBN 978-3-86568-951-1.</ref> 2017 Benno Blome, 2018 Andreas Arndt, 2019 Florian Köhler, 2020 Ralf Gudat, 2021 Laura Gaiser, 2022 Tenki Hiramatsu,<ref>Städtische Galerie Karlsruhe – Ausstellungen – Tenki Hiramatsu: Unendliche Zigarettenpause. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Tenki Hiramatsu – Artline. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> 2023 Katarina Baumann,<ref>Städtische Galerie Karlsruhe – Ausstellungen – Katarina Baumann 100 Jahre ohne Gedächtnis. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Stober-Preis für Katarina Baumann. In: www.kunstforum.de. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> und 2024 Lea Gocht.<ref>Städtische Galerie Karlsruhe – Ausstellungen – Lea Gocht anhedonia II. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Lea Gocht: anhedonia II – Kunstportal Baden-Württemberg. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Kunstpreis für Lea Gocht: Städtische Galerie zeigt surreale Katzen-Welt. 22. Mai 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> Ergänzend dazu präsentiert das Museum regelmäßig Ausstellungen von Meisterschülern Karlsruher Akademie.<ref name=":26" /><ref>Förderpreis Kunst der Werner-Stober-Stiftung - Staatliche Akademie der Künste Karlsruhe. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>TOP_0019 Meisterschüler*innen und die Sammlung der Städtischen Galerie Karlsruhe im Dialog. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Werner-Stober Stiftung - Werner-Stober-Stiftung. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

Künstlerinnen in der Sammlung

Im Rahmen der 2023 eröffneten Sammlungspräsentation Update! Die Sammlung neu sichten thematisiert das Kunstmuseum Karlsruhe die historische Unterrepräsentation von Frauen im Bestand des Museums. Bei einer Gesamtzahl von über 20.000 Werken stammen etwa 11 Prozent aller Arbeiten von Frauen. Bezogen auf die Anzahl aller in der Sammlung vertretenen Künstler liegt der Frauenanteil bei rund 17 Prozent. Diese Bestandsaufnahme spiegelt eine Situation wider, die in den meisten Kunstsammlungen weltweit anzutreffen ist. Die Museumsleitung hat diesen Zustand als klares Desiderat identifiziert, dem man sich aktiv entgegenstellen möchte: Als direkte Maßnahme wurde der permanente Themenraum 17% – Künstlerinnen der Sammlung eingerichtet, der gezielt Werke von Frauen in den Fokus rückt. Die dort gezeigte Auswahl reicht von Malerinnen der Jahrhundertwende wie Alice Trübner, Margarethe Hormuth-Kallmorgen und Maria Steinwarz bis hin zu zeitgenössischen Positionen. Zu den vertretenen Künstlerinnen zählen unter anderem Hannah Cooke, Marlene Dumas, Katharina Fritsch, Candida Höfer, Barbara Klemm, Hanna Nagel und Rosemarie Trockel. Durch diese Schwerpunktsetzung in der Präsentation konnte der Frauenanteil in der aktuellen Dauerausstellung bereits auf nahezu 50 Prozent gesteigert werden. Über die Ausstellungspraxis hinaus verfolgt das Kunstmuseum Karlsruhe das strategische Ziel, den Frauenanteil in der Sammlung langfristig durch eine gezielte Ankaufspolitik zu erhöhen. Damit soll die Sichtbarkeit von Künstlerinnen nachhaltig verbessert werden, um ihnen den ihnen rechtmäßig zustehenden Platz in der Kunstgeschichte zuzuweisen.<ref name=":27" /><ref>Neue Ausstellung in der Städtischen Galerie Karlsruhe: Künstlerinnen der Moderne rücken in den Fokus. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Wiedereröffnung der Städtische Galerie – Drei neue Ausstellungen nach Sanierungspause. In: www.karlsruhe.de/stadt-rathaus/. Stadt Karlsruhe, 4. August 2023, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Update! Die Sammlung neu sichten — Städtische Galerie Karlsruhe — Kalender — art is next. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>art Karlsruhe 2023 | monopol Talk: „Welche Kunstinstitutionen braucht die Stadt?“ art karlsruhe, 15. August 2023, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

Das Museum stellt in seinen Sonderausstellungen zudem Gewinnerinnen des Hanna-Nagel-Preises aus. Dazu gehören: 2011 Susanne Ackermann,<ref>Susanne Ackermann - LUX: Hanna-Nagel-Preis 2011; [Ausstellung "Susanne Ackermann. LUX. 17/04 - 29/05/2011" in der Städtischen Galerie Karlsruhe]. Städtische Galerie, Karlsruhe 2011, ISBN 978-3-923344-75-8.</ref> 2013 Mona Breede,<ref>Mona Breede - Die Außenwelt der Innenwelt: Hanna-Nagel-Preis 2013; [... anlässl. der Ausstellung Mona Breede - Die Außenwelt der Innenwelt. 25.04. - 04.08.2013 in der Städtischen Galerie Karlsruhe]. Städtische Galerie, Karlsruhe 2013, ISBN 978-3-923344-81-9.</ref> 2015 Simone Demandt,<ref>Simone Demandt: "tief blicken"; Hanna-Nagel-Preis 2015; [erscheint anlässlich der Ausstellung Simone Demandt - "tief blicken". 23/04-07/06/2015 in der Städtischen Galerie Karlsruhe]. Städtische Galerie Karlsruhe, Karlsruhe 2015, ISBN 978-3-923344-84-0.</ref> 2017 Gundula Bleckmann,<ref>Gundula Bleckmann: Gundula Bleckmann Form: hanna-nagel-preis 2017. Städtische Galerie Karlsruhe, Karlsruhe 2017, ISBN 978-3-923344-89-5.</ref> 2018 Nina Laaf, 2021 Peco Kawashima,<ref>Peco Kawashima: Peco Kawashima - encounters: hanna-nagel-preis 2020. Städtische Galerie Karlsruhe, Karlsruhe 2021, ISBN 978-3-923344-95-6.</ref><ref>Hanna-Nagel-Preis 2020: Peco Kawashima – Encounters – Kunstportal Baden-Württemberg. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Peco Kawashima. Encounters. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> 2023 Sasha Koura<ref>Sasha Koura: Sasha Koura - Trace evidence: Hanna-Nagel-Preis 2023. Stadt Karlsruhe - Städtische Galerie Karlsruhe, Karlsruhe 2023, ISBN 978-3-923344-96-3.</ref> und 2025 Marleine Chedraoui.

Kunst im öffentlichen Raum

Datei:Karlsruhe MV 2018 von WMDE 72.jpg
Hiromi Akiyama – Von Hier 1994, Werner Pokorny – Neun Pfeiler aufrecht 1998 und Taiwan Ruyi – Unendliches Leben

Auf dem Vorplatz der Städtischen Galerie an der Lorenzstraße 29 befinden sich drei Skulpturen, als Kunst im öffentlichen Raums:

  • Hiromi AkiyamaVon Hier (1998): Die Arbeit (ca. 400 × 200 × 97 cm) des japanischen Bildhauers Hiromi Akiyama (1937–2012) entstand in enger Zusammenarbeit mit der Werft in Speyer. Typisch für Hiromi Akiyama ist das Motiv „Rahmen“: Bei Von Hier bildet eine klar konturierte Form mit abgerundeten Kanten einen oben offenen Rahmen, der abhängig vom Standort der Betrachter ein Stück des Himmels und der näheren Umgebung ausschnitthaft hervorhebt. Hiromi Akiyama unterrichtete an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe.<ref>Karlsruhe: Kunst im öffentlichen Raum: "Von Hier". Stadt Karlsruhe, abgerufen am 24. November 2025.</ref>
  • Kang Mu-xiang – Taiwan Ruyi – Unendliches Leben (2015): Zum 300-jährigen Stadtjubiläum übermittelte Taiwan Geburtstagsgrüße in Form dieser Plastik. Gefertigt wurde sie aus ausgedienten Stahlseilen des Hochgeschwindigkeitsaufzugs des Wolkenkratzers Taipei 101, dem damals fünfthöchsten Gebäude der Welt. Die etwa 3 Meter hohe und 3 Tonnen schwere Skulptur wurde von der Republik China (Taiwan) der Stadt Karlsruhe geschenkt und am 21. August 2015 feierlich übergeben. Aus den dicken Stahlseilen formte der Künstler Kang Mu-xiang (* 1961) eine weiche, im Sonnenlicht leicht glänzende Form, die einem menschlichen Embryo ähnelt. Die symbolische Länge der verwendeten Stahlseile beträgt 300 Meter – als Anspielung auf die 300 Jahre Karlsruhe. Das Werk steht für „Segenswünsche aus Taiwan“ und „Unendliches Leben“.<ref>Karlsruhe: Kunst im öffentlichen Raum : Taiwan Ruyi-Unendliches Leben. Stadt Karlsruhe, abgerufen am 24. November 2025.</ref>
  • Werner PokornyNeun Pfeiler aufrecht (1994): Die Arbeit aus Cortenstahl (ca. 420 × 300 × 150 cm) des deutschen Stahlbildhauers Werner Pokorny steht an der Lorenzstraße 21. In einer elementaren Formensprache umkreist Pokorny das Motiv „Haus“ – sein Titel betont die nach oben ausgerichteten Pfeiler eines auf dem Dach liegenden Hauses. Zugleich himmelwärts ausgerichtet und umgestürzt daliegend, umgibt das Kunstwerk eine beunruhigende Spannung. Pokorny arbeite als Hochschullehrer in Karlsruhe und Stuttgart und verstarb am 31. Dezember 2022.
  • Robert Schad – DWA für Z. (2000): Die Arbeit (ca. 300 × 100 × 100 cm) aus geschmiedetem Vierkantstahl befindet sich seit September 2020 auf dem Skulpturenboulevard an der Lorenzstraße 29 zwischen der Karlsruher Filiale der Bundesbank und der Städtischen Galerie Karlsruhe. Von einem Punkt ausgehend, entfaltet sich die Skulptur spannungsvoll nach oben, weitet sich im mittleren Bereich und endet in einer pfeilähnlichen Form. Die geschmiedeten Vierkantstäbe bilden dabei ein komplexes Bezugssystem untereinander.

Ausstellungen und Präsentation Dauerausstellung

Dauerausstellung

Im August 2023 eröffnete die Städtische Galerie Karlsruhe nach einer dreimonatigen Umbauphase ihre neu konzipierte Dauerausstellung Update! Die Sammlung neu sichten. Entwickelt wurde das Konzept über einen Zeitraum von zwei Jahren unter der Leitung von Direktorin Stefanie Patruno und ihrem Kuratorinnenteam. Die Präsentation erstreckt sich über 1.500 Quadratmeter im ersten und zweiten Obergeschoss des Museums und zeigt rund 140 bis 200 Werke von über 80 Künstlern aus einer Zeitspanne von 120 Jahren (19. Jahrhundert bis Gegenwart).<ref>Städtische Galerie Karlsruhe – Ausstellungen – Update! Die Sammlung neu sichten. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Städtische Galerie Karlsruhe – Über uns. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Von Hubbuchs „Lissy“ bis Etsu Egami: Städtische Galerie zeigt Top-Werke. 23. Mai 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

Die Ausstellung bricht mit der rein chronologischen Hängung und inszeniert stattdessen medien- und epochenübergreifende Dialoge zwischen Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie und Videokunst. Unterschiedliche Wandfarben gliedern die verschiedenen Themenräume visuell. Zu den zentralen Bereichen gehören 17% – Künstlerinnen der Sammlung, Identität – Porträt, Maske, Inszenierung, Eine Handvoll Heimatland sowie Natur – Mensch, Mythos, Medium. Zudem gibt es einen dedizierten Künstler*innenraum sowie ein einsehbares Schaudepot, das Einblicke in die museale Arbeit gewährt. Das Ausstellungskonzept ist dynamisch angelegt und sieht regelmäßige Szenenwechsel vor (etwa zweimal jährlich), bei denen Teile der Exponate ausgetauscht werden, um neue Facetten der über 20.000 Werke umfassenden Sammlung zu zeigen. Der Szenenwechsel 3 wurde im Mai 2025 eröffnet.<ref name=":10" />

Ergänzend setzt die Dauerausstellung auf Partizipation und Vermittlung. Mit dem Format Wünsch dir was! können Besuchende aus einer Vorauswahl von rund 100 Werken ihre Favoriten wählen, die bei künftigen Hängungen berücksichtigt werden. Die Co-Kuration bindet Besuchende aktiv in die Auswahl von Werken und die Gestaltung der Ausstellungen ein. Die Feedbackwand nimmt als zentrales Element die Ideen und Anregungen der Öffentlichkeit direkt auf. Als Bürger-Museum versteht sich das Kunstmuseum Karlsruhe damit als Ort gemeinschaftlichen Entdeckens und Forschens, der die Mauern zwischen Institution und Bürgerschaft durch partizipative Elemente abbaut und ein Miteinander schafft.

Weitere Elemente wie die Kid's Zone mit Leseecke, multimedialen Stationen und kreativen Mitmachangeboten dienen der Einbindung von Familien und schaffen einen Raum für gemeinsame Kunsterfahrung. Das Konzept orientiert sich am Prinzip des Dritten Orts nach Ray Oldenburg, der als unabhängiger sozialer Treffpunkt zwischen den Primärräumen (Heimat und Arbeit) fungiert und durch regelmäßige Nutzung Gemeinschaftsgefühl sowie informellen Austausch ermöglicht. Zur Vertiefung der Angebote stehen mehrsprachige Audioguides, Kinder-Audioguides, die über Tonie-Boxen ausgespielt werden sowie die Web-Audioreihe Kunstgezwitscher, die während des Lockdowns 2020 entstand, zur Verfügung. Das mobile Museum in der Box bringt als fester Bestandteil der Kunstvermittlung, anfassbare Kunstwerke per Lastenrad direkt in Karlsruher Schulen.<ref name=":27" /><ref>Städtische Galerie: Update! Die Sammlung neu sichten – Szenenwechsel 3. In: www.karlsruhe.de/stadt-rathaus/. Stadt Karlsruhe, abgerufen am 26. Mai 2025.</ref><ref name=":33">Die Sammlung neu sichten Szenenwechsel 1. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Städtische Galerie Karlsruhe. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Städtische Galerie Karlsruhe. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref name=":31" /><ref>Kid's Zone in der Städtischen Galerie Karlsruhe. In: Karlsruher Kind. 24. November 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Update! Die Sammlung neu sichten | Museums-PASS-Musées. 24. Mai 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Städtische Galerie Karlsruhe – Kunstgezwitscher. Abgerufen am 21. Januar 2026.</ref><ref>Städtischen Galerie Karlsruhe – Webaudioguide. Abgerufen am 21. Januar 2026.</ref><ref>Ein Digitalangebot der Städtischen Galerie Karlsruhe - Kunstgezwitscher. 4. Dezember 2020, abgerufen am 21. Januar 2026.</ref>

Datei:ARTtoNight © Fabian Althoff.jpg
ARTtoNight

Diese partizipativen Ansätze ergänzen sich mit Vermittlungsformaten für junge Zielgruppen und Berufstätige, die inmitten der Ausstellungsräumen durchgeführt werden: ARTtoNight bietet Studierenden und jungen Erwachsenen Abendveranstaltungen mit Führungen, Performances und Musik. Kunst nach Feierabend ermöglicht wöchentliche Kurzführungen für Berufstätige. Bei der Karlsruher Museumsnacht (KAMUNA) öffnet die Galerie bis Mitternacht mit Mitmachaktionen und Familienprogrammen als Teil der städtischen Kulturinitiative.<ref name=":31" /><ref>ARTtoNight Kurzführungen... Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 21. Januar 2026.</ref><ref>KAMUNA – Karlsruher Museumsnacht. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 21. Januar 2026.</ref><ref>Fragen und Antworten zur Karlsruher Museumsnacht. 30. Juli 2025, abgerufen am 21. Januar 2026.</ref>

Sonderausstellungen seit 1983 (Auswahl)

Das Kunstmuseum Karlsruhe zeigt regelmäßig Sonderausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

1983–1994

  • 1983: Erich HeckelZeichnungen, Aquarelle<ref name=":16" />
  • 1986: Emil Wachter Glasfenster<ref>Emil Wachter - Glasfenster: Ausstellung d. Städt. Galerie Karlsruhe im Landesgewerbeamt Karlsruhe, 5. Juli - 24. August 1986. Städtische Galerie, Karlsruhe 1986, ISBN 3-923344-07-4.</ref>
  • 1986: Holomedia '86. Faszination in Licht und Ton<ref>Holomedia ʹ86: Faszination in Licht und Ton: Ausstellung in der Städtischen Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe ... 11. Oktober bis 7. Dezember 1986. Die Galerie, Karlsruhe 1986, ISBN 3-923344-08-2.</ref>
  • 1987: Farblithographien des Karlsruher Künstlerbundes um 1900<ref>Farblithographien des Karlsruher Künstlerbundes um 1900 [neunzehnhundert]: e. Initiative gegen d. Öldruck; Städt. Galerie im Prinz-Max-Palais, Karlsruhe, 18. Juli bis 11. Okt. 1987. Karlsruhe 1987, ISBN 3-923344-10-4.</ref>
  • 1987: Gründerzeit Adolf Loos: Jahrhundertwende. Rückblick und Ausblick im Spiegel der Wiener Architektur unter Einbeziehung der Gründerzeitarchitektur Josef Durms<ref>Gründerzeit - Adolf Loos: Jahrhundertwende: Rückblick und Ausblick im Spiegel der Wiener Architektur unter Einbeziehung der Gründerzeitarchitektur Josef Durms; Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, 11. April - 21. Juni 1987. Städt. Galerie, Karlsruhe 1987, ISBN 3-923344-09-0.</ref>
  • 1989/90: Richard Parkes Bonington (1802–1828). Paul Sandby (1730–1809): Wegbereiter der Aquarellmalerei<ref>Richard Parkes Bonington (1802–1828) [(achtzehnhundertzwei bis achtzehnhundertachtundzwanzig)] Paul Sandby (1730–1809): Wegbereiter d. Aquarellmalerei; 27. Oktober 1989 - 14. Januar 1990, Städt. Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe. Karlsruhe 1989, ISBN 3-923344-12-0.</ref>
  • 1990: Klaus Arnold: Malerei<ref>Klaus Arnold: Malerei: Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, 27. Januar - 25. Februar 1990. Städt. Galerie, Karlsruhe 1990, ISBN 3-923344-13-9.</ref>
  • 1990: Gustav Schönleber (1851–1917) | Gustav Kampmann (1859–1917): Zweimal Natur um 1900<ref>Gustav Schönleber (1851–1917), Gustav Kampmann (1859–1917): zweimal Natur um 1900: Ausstellung Städtische Galerie im PrinzMaxPalais Karlsruhe, 15. Dezember 1990-17. Februar 1991. Städtische Galerie, Karlsruhe 1990, ISBN 3-923344-16-3.</ref>
  • 1991: Markus Lüpertz: Rezeptionen – Paraphrasen<ref>Markus Lüpertz: Rezeptionen - Paraphrasen ; Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, 5. Oktober bis 8. Dezember 1991. Karlsruhe 1991, ISBN 3-923344-21-X.</ref>
  • 1991: Meisterwerke der Grafik: deutsche, französische und italienische Kupferstiche und Radierungen des 15. bis 18. Jahrhunderts aus der Ferdinand Siegelschen Sammlung der Stadt Karlsruhe<ref name=":19" />
  • 1991: Mit Kallmorgen unterwegs: Zeichnungen und Gemälde von 1880 bis 1920<ref>Mit Kallmorgen unterwegs: Zeichnungen und Gemälde von 1880 bis 1920 ; Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, 21. Dezember 1991 bis 16. Februar 1992. Städtische Galerie, Karlsruhe 1991, ISBN 3-923344-22-8.</ref>
  • 1993: Georg Baselitz: Gemälde schöne und häßliche Porträts<ref name=":7" />
  • 1993/94: Karl-Hubbuch-Retrospektive<ref name=":17">Städtische Galerie Karlsruhe (Hrsg.): Karl-Hubbuch-Retrospektive: Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, 20. November 1993 bis 13. Februar 1994. Städtische Galerie, Karlsruhe 1993, ISBN 3-923344-27-9.</ref>
  • 1994: Wilhelm Schnarrenberger (1892–1966): Malerei zwischen Poesie und Prosa<ref>Wilhelm Schnarrenberger: 1892–1966; Malerei zwischen Poesie und Prosa; [Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais, Karlsruhe, 19. Dezember 1992 bis 18. April 1993; 25. April bis 6. Juni 1993, Städtische Galerie "Lovis-Kabinett", Stadtbezirk Schwenningen, Villingen-Schwenningen]. Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais, Karlsruhe 1993, ISBN 3-923344-24-4.</ref>
  • 1994/95: Edmund Kanoldt: Landschaft als Abbild der Sehnsucht<ref>Edmund Kanoldt: Landschaft als Abbild der Sehnsucht; Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, 10. Dezember 1994 bis 19. Februar 1995. Städtische Galerie, Karlsruhe 1994, ISBN 3-923344-30-9.</ref>
  • 1994: Franz Dewald: Natur und Abstraktion<ref>Franz Dewald: Natur und Abstraktion; Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, 24. September bis 20. November 1994. Städtische Galerie, Karlsruhe 1994, ISBN 3-923344-29-5.</ref>
  • 1994: Picasso live Fotografien von Edward Quinn<ref>Picasso live: aus Anlass der Ausstellung "Picasso live - Fotografien von Edward Quinn", Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais, Karlsruhe, 4. Juni bis 14. August 1994. 1. Auflage. INFO Verl, Karlsruhe 1994, ISBN 3-88190-188-4.</ref>

1995–2000

  • 1995: Frauen im Aufbruch? Künstlerinnen im deutschen Südwesten 1800–1945<ref>Frauen im Aufbruch? Künstlerinnen im deutschen Südwesten 1800–1945; Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, 25. März 1995 bis 28. Mai 1995; Städtische Galerie "Lovis-Kabinett" Villingen-Schwenningen, 18. Juni 1995 bis 6. August 1995. Städtische Galerie, Karlsruhe 1995, ISBN 3-923344-31-7.</ref><ref>Frauen im Aufbruch? Künstlerinnen im deutschen Südwesten 1800–1945 ; Städtische Galerie im PrinzMaxPalais Karlsruhe 253 - Detailseite - LEO-BW. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>
  • 1995: Heinrich Klumbies. Vom Dinghaften zum Wesenhaften<ref>Heinrich Klumbies, vom Dinghaften zum Wesenhaften: Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, 1. Juli bis 24. September 1995. Städtische Galerie, Karlsruhe 1995, ISBN 3-923344-32-5.</ref>
  • 1995/96: Horst Antes, Arbeiten, Sammlungen (1959–1995)<ref>Horst Antes, Arbeiten, Sammlungen: 1959–1995; [Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe, 17. November 1995 bis 25. Februar 1996; Kunsthalle in Emden, Stiftung Henri Nannen, 16. März bis 5. Mai 1996]. Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais, Karlsruhe 1995, ISBN 3-923344-33-3.</ref>
  • 1997: Bildwechsel 1 – Künstler der Region<ref>Stadtchronik: 25. September 1997. Stadt Karlsruhe, abgerufen am 3. Dezember 2008.</ref>
  • 1997/98: Französische Impressionen – Otto Laible zum 100. Geburtstag
  • 1998: Fotokunst – Zwischen Abbildung und Experiment 1950–1990 aus der Sammlung Garnatz
  • 1999: Hiromi Akiyama – Skulptur und Schatten (Ausstellung des Förderkreises, 1999)<ref>Ursula Merkel, Kirsten Claudia Voigt, Hiromi Akiyama: Hiromi Akiyama: Skulptur und Schatten. Karlsruhe 1999, ISBN 3-923344-45-7.</ref>
  • 1999: Hinter die Dinge sehen wollen... Willi Müller-Hufschmid 1890–1966<ref>Willi Müller-Hufschmid: Müller-Hufschmid: hinter die Dinge sehen wollen--: Gemälde und Zeichnungen. Städtische Galerie, Karlsruhe 1999, ISBN 3-923344-46-5.</ref>
  • 1999: Fridel Dethleffs-Edelmann. Malerin der Neuen Sachlichkeit<ref>Fridel Dethleffs-Edelmann: Malerin der Neuen Sachlichkeit. Städtische Galerie, Karlsruhe 2000, ISBN 3-923344-47-3.</ref>
  • 2000: Herausforderung Tier – von Beuys bis Kabakov<ref>Barbara Gronau: Die Kongruenz von Plastik und Aktion: Joseph Beuys. In: Theaterinstallationen. Brill | Fink, 2010, ISBN 978-3-7705-4540-7, S. 41–129, doi:10.30965/9783846745403_004.</ref>
  • 2000: Per Kirkeby – die Karlsruher Jahre<ref>Per Kirkeby: die Karlsruher Jahre; Städtische Galerie Karlsruhe, 23. September 2000 bis 26. November 2000. Städtische Galerie, Karlsruhe 2000, ISBN 3-923344-49-X.</ref>

2001–2010

  • 2001: Karl Hubbuch: Stadtbilder – Menschenbilder<ref name=":35" />
  • 2001: Vater und Sohne.o. plauen: Karikaturist und Künstler
  • 2001/02: Erwin Spuler: Maler, Zeichner, Graphiker, Plastiker, Photograph, Filmemacher<ref>Erwin Spuler: Maler, Zeichner, Graphiker, Plastiker, Photograph, Filmemacher; Städtische Galerie Karlsruhe, 8. Dezember 2001 bis 24. Februar 2002. Städtische Galerie, Karlsruhe 2001, ISBN 3-923344-55-4.</ref>
  • 2003: Feininger – Vater und Söhne<ref>Feininger. Eine Künstlerfamilie; [Städtische Galerie Karlsruhe, 31.3. - 3.6.2001]. Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2001, ISBN 3-923344-52-X.</ref>
  • 2003: HAP Grieshaber – Figuren-Welten<ref>Helmut A. P. Grieshaber: HAP Grieshaber: Figuren-Welten. Swiridoff, Künzelsau, Germany 2003, ISBN 3-923344-59-7.</ref>
  • 2003: Hans Peter Reuter – Realillusion<ref>Hans Peter Reuter - Realillusion: 10. Mai bis 7. Juli 2003, Städtische Galerie Karlsruhe. Städtische Galerie, Karlsruhe 2003, ISBN 3-923344-58-9.</ref>
  • 2003/04: Hans Baschang: Arbeiten 1980–2000<ref>Hans Baschang: Arbeiten 1980–2000; 30. November 2003 bis 25. Januar 2004 im Forum der Städtischen Galerie. Städtische Galerie, Karlsruhe 2003, ISBN 3-923344-60-0.</ref>
  • 2004: Die Malerei ist tot – es lebe die Malerei: 150 Jahre Kunstakademie Karlsruhe – die Professoren von 1947 bis 1987<ref>Die Malerei ist tot - es lebe die Malerei: 150 Jahre Kunstakademie Karlsruhe - die Professoren von 1947 bis 1987; Städtische Galerie Karlsruhe, 15. Mai bis 15. August 2004; [Peter Ackermann ...] (= Lindemanns Bibliothek. Nr. 7). Info-Verl, Karlsruhe 2004, ISBN 3-88190-364-X.</ref>
  • 2004: Emil Scheibe – Der zweite Blick
  • 2004/05: Egon Eiermann (1904–1970): Die Kontinuität der Moderne<ref>Egon Eiermann (1904–1970): die Kontinuität der Moderne; [anlässlich der Ausstellung "Egon Eiermann (1904–1970) Die Kontinuität der Moderne" Städtische Galerie Karlsruhe 18. September 2004 bis 9. Januar 2005 Bauhaus-Archiv Berlin, 29. Januar bis 16. Mai 2005]. Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2004, ISBN 3-7757-1436-7.</ref>
  • 2005: Harald Klingelhöller… wie Landschaften auf Worte reagieren<ref>Harald Klingelhöller - "… wie Landschaften auf Worte reagieren …": [Buch zur Ausstellung Harald Klingelhöller - "… wie Landschaften auf Worte reagieren …", Städtische Galerie Karlsruhe, 17. April bis 12. Juni 2005] = Harald Klingelhöller - "… in landscapes reacting to words …" (= Fluid editions). Städtische Galerie, Karlsruhe 2005, ISBN 3-937295-38-0.</ref>
  • 2005/06: Die 20er Jahre in Karlsruhe<ref>Die 20er Jahre in Karlsruhe. Swiridoff ; Städtische Galerie, Künzelsau : Karlsruhe 2005, ISBN 3-923344-64-3.</ref>
  • 2006: Rudolf Dischinger – Landschaft als Ereignis
  • 2006/07: Günter Umberg: Bilderhaus Schattenraum (Ausstellung des Förderkreises, 2006/07)<ref>Günter Umberg, Brigitte Baumstark, Dorothea Strauss: Günter Umberg Bilderhaus Schattenraum. JRP Ringier, Zürich 2006, ISBN 3-905770-41-5.</ref>
  • 2006/07: Auf leisen Pfoten: Die Katze in der Kunst<ref>Auf leisen Pfoten: die Katze in der Kunst; [Ausstellung, Städtische Galerie Karlsruhe, 9. Dezember 2006 – 15. April 2007]. Kehrer, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-923344-66-6.</ref>
  • 2007: Hanna Nagel, frühe Werke 1926–1933<ref>Sylvia Bieber: Hanna Nagel, frühe Werke 1926–1933; 12. Mai bis 5. August 2007 Städtische Galerie Karlsruhe, 16. August bis 14. Oktober 2007 Das verborgene Museum Berlin. Städtische Galerie, Karlsruhe 2007, ISBN 978-3-923344-67-3.</ref>
  • 2007: Wilhelm Schnarrenberger – Die klassische Moderne
  • 2007/08: Otto Herbert Hajek: Raum, Farbe, Zeichen<ref>Otto Herbert Hajek: Otto Herbert Hajek: Raum-Farbe-Zeichen. Wasmuth, Tübingen 2007, ISBN 978-3-8030-3321-5.</ref>
  • 2007/08: Rainer Küchenmeister: Aquarelle und Zeichnungen<ref>Rainer Küchenmeister: Aquarelle und Zeichnungen; 26. Oktober 2007 - 13. Januar 2008, Städtische Galerie Karlsruhe. Städtische Galerie, Karlsruhe 2007, ISBN 978-3-923344-70-3.</ref>
  • 2008: Neue Heimat – Migration und ihre Folgen
  • 2008: Erwin Gross: Malerei 1982–2007<ref>Erwin Gross: Malerei 1982–2007; Städtische Galerie Karlsruhe, 16. Februar - 1. Juni 2008. Städtische Galerie, Karlsruhe 2008, ISBN 978-3-923344-71-0.</ref>
  • 2008/09: LichtBilder. Fotokunst von Man Ray und Sigmar Polke<ref name=":20" />
  • 2009: bildschön. Schönheitskult in der Aktuellen Kunst<ref>Bildschön - Schönheitskult in der aktuellen Kunst: anlässlich der Ausstellung "bildschön. Schönheitskult in der Aktuellen Kunst" Städtische Galerie Karlsruhe, 21. März - 7. Juni 2009. Städtische Galerie Karlsruhe, Karlsruhe 2009, ISBN 978-3-923344-72-7.</ref>
  • 2009/10: Adolf Schroedter. Humor und Poesie im Biedermeier<ref>Adolph Schroedter - Humor und Poesie im Biedermeier: erscheint anlässlich der Ausstellung "Adolph Schroedter - Humor und Poesie im Biedermeier" in der Städtischen Galerie Karlsruhe, 12. Dezember 2009 bis 5. April 2010 (= Lindemanns Bibliothek. Nr. 89). Städtische Galerie, Karlsruhe 2009, ISBN 978-3-88190-570-1.</ref>
  • 2010: Barbara Klemm. Retrospektive – Fotografien 1968–2008

2011–2020

  • 2011: Robert Curjel & Karl Moser. Ein Karlsruher Architekturbüro auf dem Weg in die Moderne
  • 2011: Meuser. Knautsch<ref>Meuser. Knautsch: erscheint anlässlich der Ausstellung "Meuser. Knautsch" in der Städtischen Galerie Karlsruhe, 2. Juli - 3. Oktober 2011. Städtische Galerie, Karlsruhe 2011, ISBN 978-3-923344-76-5.</ref>
  • 2011: Kunst-Stoff. Textilien in der Kunst seit 1960<ref>Kunst Stoff: Textilien in der Kunst seit 1960; [... anlässlich der Ausstellung "Kunst-Stoff. Textilien in der Kunst seit 1960" in der Städtischen Galerie Karlsruhe, 12. November 2011 - 12. Februar 2012]. Städtische Galerie Karlsruhe, Karlsruhe 2011, ISBN 978-3-923344-77-2.</ref>
  • 2012: Zeitgegenstände. Wolfgang Rihm<ref>Zeitgegenstände: Wolfgang Rihm; [anlässlich der Ausstellung "Zeitgegenstände - Wolfgang Rihm" in der Städtischen Galerie Karlsruhe 18. März - 10. Juni 2012]. Städtische Galerie, Karlsruhe 2012, ISBN 978-3-923344-78-9.</ref>
  • 2012: Top 12. Meisterschüler der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe<ref>TOP 12 Meisterschüler der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe: Selma Alaçam ... Hanna Woll; [Meisterschüler Top 12 erscheint anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, vom 7. Juli bis 7. Oktober 2012 in der Städtischen Galerie Karlsruhe]. Verl. Das Wunderhorn, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-88423-417-4.</ref>
  • 2012/13: Natur und Poesie um 1900. Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker und Worpswede<ref>Natur und Poesie um 1900: Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker und Worpswede. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2012, ISBN 978-3-86568-873-6.</ref>
  • 2013/14: Karl Hubbuch und das Neue Sehen – Die Karlsruher Kunstakademie und die Fotografie um 1930
  • 2014/15: Kritische Beobachter. Karlsruher Realisten der 1970er Jahre im Kontext
  • 2015: Friedrich Weinbrenner 1766–1826: Architektur und Städtebau des Klassizismus<ref>Friedrich Weinbrenner 1766–1826: Architektur und Städtebau des Klassizismus; Ausstellung der Städtischen Galerie Karlsruhe und des Südwestdeutschen Archivs für Architektur und Ingenieurbau am KIT, 27. Juni 2015 bis 4. Oktober 2015; [zu der Ausstellung "Friedrich Weinbrenner 1766–1826. Architektur und Städtebau des Klassizismus" in der Städtischen Galerie Karlsruhe]. 2., verbesserte Auflage. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2015, ISBN 978-3-7319-0224-9.</ref>
  • 2015/16: Kunstakademie Karlsruhe: Franz Ackermann, Silvia Bächli, Stephan Balkenhol, John Bock, Ernst Caramelle, Tatjana Doll, Helmut Dorner, Marcel van Eeden, Erwin Gross, Axel Heil, Leni Hoffmann, Harald Klingelhöller, Kalin Lindena, Meuser, Claudia & Julia Müller, Daniel Roth, Marijke van Warmerdam, Corinne Wasmuht<ref>Kunstakademie Karlsruhe: Franz Ackermann, Silvia Bächli, Stephan Balkenhol, John Bock, Ernst Caramelle, Tatjana Doll, Helmut Dorner, Marcel van Eeden, Erwin Gross, Axel Heil, Leni Hoffmann, Harald Klingelhöller, Kalin Lindena, Meuser, Claudia & Julia Müller, Daniel Roth, Marijke van Warmerdam, Corinne Wasmuht: Städtische Galerie Karlsruhe 14. November 2015 bis 21. Februar 2016. Städtische Galerie Karlsruhe, Karlsruhe 2015, ISBN 978-3-923344-86-4.</ref>
  • 2016: Schwarzwald-Bilder. Kunst des 19. Jahrhunderts<ref>Städtische Galerie Karlsruhe (Hrsg.): Schwarzwald Bilder: Kunst des 19. Jahrhunderts: Städtische Galerie Karlsruhe, 3. Dezember 2016 bis 26. Februar 2017. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2016, ISBN 978-3-7319-0450-2.</ref>
  • 2016: Friedrich Kallmorgen. Malerei zwischen Realismus und Impressionismus<ref>Friedrich Kallmorgen: Friedrich Kallmorgen (1856–1924): Malerei zwischen Realismus und Impressionismus: Städtische Galerie Karlsruhe, 19. März bis 26. Juni 2016. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2016, ISBN 978-3-923344-87-1.</ref>
  • 2016/17: Karl Hubbuch – Der Zeichner
  • 2017: Otto Bartning (1883–1959). Architekt einer sozialen Moderne<ref>Otto Bartning: Architekt einer sozialen Moderne. Justus von Liebig Verlag, Darmstadt 2017, ISBN 978-3-87390-393-7.</ref>
  • 2017: Mut zur Freiheit. Informel aus der Sammlung Anna und Dieter Grässlin<ref>Mut zur Freiheit: Informel aus der Sammlung Anna und Dieter Grässlin. Michael Imhof Verlag ; Mittelrhein Museum, Petersberg : Koblenz 2017, ISBN 978-3-7319-0570-7.</ref>
  • 2018: Marlene Dumas, Rosemarie Trockel. Werke aus der Sammlung Garnatz<ref name=":32" />
  • 2019: Paris, Paris! Karlsruher Künstler an der Seine 1850–1930<ref>Paris, Paris! Karlsruher Künstler an der Seine. 15. Februar 2019, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>
  • 2019/20: Tradition und Aufbruch. Nachkriegskunst in Karlsruhe<ref>Tradition und Aufbruch - Nachkriegskunst in Karlsruhe. 26. Juni 2019, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>
  • 2020/21: (Un)endliche Ressourcen? Künstlerische Positionen seit 1980<ref>(Un)endliche Ressourcen? künstlerische Positionen seit 1980: Städtische Galerie Karlsruhe 7. März - 13. September 2020. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2020, ISBN 978-3-7319-0967-5.</ref><ref>(Un)endliche Ressourcen? In: www.kunstforum.de. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Stadt Karlsruhe: Museum@HOME: Kuratorinnenführung "(Un)endliche Ressourcen? Künstlerische Positionen seit 1980". 24. April 2020, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>
  • 2020: Daniel RothStac Lee (Ausstellung des Förderkreises, 2020)<ref>Daniel Roth, Jonas Fechner (Hrsg.): Daniel Roth - Stac Lee. 2020, DNB 1279972610.</ref>

2021–2025

Forschung

Provenienzforschung

Im Rahmen eines vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekts untersuchte das Kunstmuseum Karlsruhe von Juni 2016 bis Juli 2018 systematisch ihre Bestände auf NS-Raubkunst. Im Fokus standen dabei 42 Erwerbungen der Stadt Karlsruhe aus dem Kunsthandel der Jahre 1933 bis 1945 (Gemälde und Zeichnungen), die sich heute im Inventar befinden. Die Forschung ergab, dass knapp die Hälfte dieser Werke über das Kunsthaus Wilhelm Ettle in Frankfurt am Main angekauft wurde. Weitere Erwerbungen erfolgten über C. G. Boerner in Leipzig sowie Ernst Hauswedell in Hamburg. Die damalige Ankaufspolitik konzentrierte sich stark auf Künstler mit regionalem Bezug, darunter Ludwig Dill, Carl Friedrich Lessing und Johann Wilhelm Schirmer. Nach Abschluss der Untersuchungen konnten 24 der überprüften Werke als unbedenklich eingestuft werden. Es fanden sich keine Hinweise darauf, dass sich in den städtischen Kunstsammlungen NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut befindet. Bei 15 Werken konnte die Herkunft nicht lückenlos geklärt werden; diese wurden in die Lost Art-Datenbank gemeldet, um mögliche Ansprüche transparent zu machen. Die Forschungsergebnisse wurden im März 2018 in einem öffentlichen Vortrag präsentiert und in einem Abschlussbericht dokumentiert. Mit dem Ende des geförderten Projekts lief die befristete wissenschaftliche Stelle im Juli 2018 aus. Seitdem wird die Provenienzforschung im Rahmen der regulären museumswissenschaftlichen Arbeit fortgeführt.<ref name=":28" /><ref>Provenienzforschung städtischer Kunstbesitz | Kulturgutverluste. 1. Juni 2016, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Claudia Pohl: Abschlussbericht: Provenienzforschung städtischer Kunstbesitz / Erwerbungen aus dem belasteten Kunsthandel 1933–1945. Hrsg.: Städtische Galerie Karlsruhe. Karlsruhe 31. Juli 2018 (staedtische-galerie.de [PDF]).</ref><ref>Claudia Pohl: Kunsterwerbungen in der NS-Zeit – Provenienzforschung an der Städtischen Galerie. In: www.stadtgeschichte.karlsruhe.de. Stadt Karlsruhe, 2. August 2022, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Grüne Fraktion Karlsruhe: Konsequenzen aus der Provenienzforschung an der Städtischen Galerie Karlsruhe | Grüne Fraktion Karlsruhe. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Mai 2024; abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

Karl Hubbuch Stiftung und Archiv

Datei:Hubbuch-Archiv-Kunstmuseum-Karlsruhe.jpg
Hubbuch-Archiv des Kunstmuseum Karlsruhe
Datei:Hubbuch-Archiv-Papierrestauration-Karl Hubbuch-ohne-Titel-Vor-der-Kathedrale-in-Metz-ohne-Datu-Kunstmuseum-Karlsruhe.jpg
Hubbuch-Archiv – Papierrestauration – Karl Hubbuch, o. T. (Vor der Kathedrale in Metz), o. D, Kunstmuseum Karlsruhe

Seit 2019 befindet sich die Karl Hubbuch Stiftung unter dem Dach der Städtischen Galerie Karlsruhe. Sie wurde 2002 von Myriam Hubbuch (1932–2019), der Tochter des Künstlers, gegründet. Die Stiftung verwaltet neben einem Bestand von sieben Gemälden ein umfangreiches Konvolut an Ausstellungskatalogen sowie schriftlichen und fotografischen Dokumenten. Ihre Aufgabe ist die Förderung von Kunst und Kultur unter besonderer Berücksichtigung des Lebenswerkes von Karl Hubbuch. Sie erwirbt gezielt Werke und Dokumente, stellt Material für Forschung und Publikationen bereit und unterstützt wissenschaftliche Arbeiten. Zudem nimmt die Stiftung die Urheberrechte am Werk des Künstlers wahr. Im Jahr 2020 erhielt das Museum zusätzlich den künstlerischen Nachlass Karl Hubbuchs als Schenkung, der über 1.100 Papierarbeiten Zeichnungen, Grafiken, Lithografien sowie den Forschungsnachlass des Kunsthistorikers Wolfgang Hartmann umfasst. Ein Teil des fotografischen Nachlasses aus den Jahren 1925 bis 1935 befindet sich ebenfalls in Karlsruhe, während ein weiterer bedeutender Teil (ca. 600 Negative) im Münchner Stadtmuseum liegt. Zur Erschließung dieser Bestände hat das Kunstmuseum Karlsruhe das Hubbuch-Archiv als öffentlich zugänglichen Arbeitsraum eingerichtet. Es dient als Vorlegeraum für Grafiken und Archivalien sowie als Präsenzbibliothek. Hier erfolgt die systematische Inventarisierung und Digitalisierung der bislang teils unveröffentlichten Werke, um sie für Wissenschaft und Öffentlichkeit nutzbar zu machen. Durch die Bündelung dieser Ressourcen fungiert das Museum als zentrale Forschungsstätte zu Karl Hubbuch.<ref name=":23" /><ref>Karl Hubbuch – Stadtlexikon. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. April 2024; abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Karl Hubbuch: Karl Hubbuch: Skizzen. Modo-Verl, Freiburg i. Br 2004, ISBN 3-937014-07-1.</ref><ref name=":17" /><ref name=":35">Karl Hubbuch, Stadtbilder – Menschenbilder: 9. Dezember 2000 bis 4. Februar 2001 im Forum der Städtischen Galerie. Städtische Galerie, Karlsruhe 2000, ISBN 3-923344-51-1.</ref><ref>Karin Koschkar, Ulrich Pohlmann: Karl Hubbuch und das neue Sehen: Fotografien, Gemälde, Zeichnungen 1925-1935. Münchner Stadtmuseum Schirmer Mosel, München München 2011, ISBN 978-3-8296-0560-1.</ref><ref>Iris Baumgärtner, Sylvia Bieber, Peter Hank: hubbuch.narrativ: zum 125. Geburtstag von Karl Hubbuch; Städtische Galerie Fruchthalle Rastatt 8. Oktober 2016 - 2. Januar 2017 (= Lindemanns Bibliothek. Nr. 275). INFO Verlag, Karlsruhe Bretten 2016, ISBN 978-3-88190-934-1.</ref><ref name=":34">Städtische Galerie Karlsruhe – Ausstellungen – Drawing Rooms. Städtische Galerie Karlsruhe, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

Förderkreis des Kunstmuseum Karlsruhe

Datei:Musuemshop-Förderkreis-Kunstmuseum-Karlsruhe-e.V.jpg
Museumsshop des Förderkreises des Kunstmuseum Karlsruhe

Der Förderkreis des Kunstmuseum Karlsruhe, 1996 gegründet als Städtische Galerie Karlsruhe e.V., unterstützt das Museum durch Finanzierung von Ankäufen, Publikationen und regelmäßige Studioausstellungen junger Künstler. In zweijährigem Rhythmus werden diese im Forum der Galerie gezeigt, inklusive finanziertem Ausstellungskatalog. Ziel ist die Förderung regionaler Kunstschaffender sowie der Austausch mit der Karlsruher Kunstakademie und HfG. Mitglieder erhalten Exkursionen und Atelierbesuche.<ref>Baumstark, Brigitte; Feldhausen-Rihm, Johanna; Bilke, Martina; Satzl-Weis, Suson; Schilling, Klaus von; Matthias, Oliver; Zehendner, Gerhard; Engelhardt, Werner;: 20 Jahre Förderkreis Städtische Galerie Karlsruhe. Hrsg.: Förderkreis Städtische Galerie Karlsruhe e.V. Karlsruhe 2016.</ref><ref>Städtische Galerie Karlsruhe – Förderkreis. Abgerufen am 21. Januar 2026.</ref>

Der Förderkreis betreibt zudem den Museumsshop mit einzigartigen Verkaufsausstellungen zeitgenössischer Künstler aus Karlsruhe und Umgebung.<ref>Städtische Galerie Karlsruhe. Abgerufen am 21. Januar 2026.</ref><ref>Geschenke für Weihnachten: Städtische Galerie Karlsruhe verkauft Werke. 8. Dezember 2023, abgerufen am 21. Januar 2026.</ref>

Auszeichnungen

Im August 2025 wurde das Kunstmuseum Karlsruhe mit dem Lotto-Museumspreis Baden-Württemberg für ihre Kunstvermittlung ausgezeichnet. Der Hauptpreis in Höhe von 30.000 Euro würdigte insbesondere die partizipative und niedrigschwellige Vermittlungsarbeit für verschiedene Altersgruppen sowie die Neupräsentation der Sammlung im Hallenbau. Der eXtra-Preis in Höhe von 15.000 Euro ging an das Deutsche Fleischermuseum in Böblingen, das sich mit kulturhistorischen und künstlerischen Perspektiven auf das Thema Fleisch auseinandersetzt.<ref>Die Gewinner des Lotto-Museumspreises 2025 stehen fest. Abgerufen am 28. Januar 2026.</ref><ref name=":36">Lotto-Museumspreis Baden-Württemberg 2025: Hauptpreis für die Städtische Galerie Karlsruhe – KUNSTPORTAL BADEN-WÜRTTEMBERG. Abgerufen am 28. Januar 2026.</ref><ref>Ronald Lars: Böblingen: Deutsches Fleischermuseum gewinnt den Extra-Lotto-Museumspreis 2025. 12. August 2025, abgerufen am 28. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Lottopreis 2025. Abgerufen am 28. Januar 2026.</ref>

Die Preisverleihung fand am 15. November 2025 im Kunstmuseum Karlsruhe statt und wurde von Fernseh-Kultur-Journalist Markus Brock moderiert. Die Jury würdigte das Kunstmuseum dafür, dass sie neue Räume zu aktuellen Themen eröffnet, Kultur für verschiedene Altersgruppen zugänglich macht und nach neuen Perspektiven auf die Welt fragt – analog wie digital, lokal verwurzelt und international vernetzt. In der Gemeinderatsdebatte zur Umbenennung im November 2025 wurde die Auszeichnung von mehreren Sprechern als Indiz für die gewachsene Rolle des Museums herangezogen.<ref name=":36" /><ref>Städtische Galerie Karlsruhe feiert den Lotto-Museumspreis 2025: Ein Wochenende voller Kunst und Kreativität – KUNSTPORTAL BADEN-WÜRTTEMBERG. Abgerufen am 28. Januar 2026.</ref><ref>MUSEUMSPREIS - Museumsverband BW. 3. November 2021, abgerufen am 28. Januar 2026.</ref>

Direktoren

Die Leitung der Städtischen Galerie hatten folgende Personen inne:<ref name=":0" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name=":1"> Städtische Galerie Karlsruhe – Stadtlexikon. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Dezember 2024; abgerufen am 24. November 2025. </ref> <ref name=":21"> Johann (Hans) Georg Drinneberg – Stadtlexikon. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Januar 2025; abgerufen am 24. November 2025. </ref> <ref name=":22"> Stadtchronik: Ankauf der Sammlung Drinnebergs. Eintrag: April 1924. In: www.karlsruhe.de/db/stadtchronik/. Stadt Karlsruhe, 18. November 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2024; abgerufen am 2. Dezember 2025. </ref> </references>