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Woffendorf

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Woffendorf
Gemeinde Altenkunstadt
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(385)&title=Woffendorf 50° 7′ N, 11° 14′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(385) 50° 6′ 48″ N, 11° 14′ 15″ O
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Höhe: 294 (292–346) m ü. NHN
Einwohner: 385 (30. Juni 2013)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1818
Datei:Woffendorf vom Kordigast aus.jpg
Woffendorf vom Großen Kordigast aus gesehen

Woffendorf ist ein Dorf mit 385 Einwohnern und Gemeindeteil der Gemeinde Altenkunstadt im Landkreis Lichtenfels.

Geografische Lage

Woffendorf liegt im Weismaintal vor dem Beginn des Tals der grauen Mönche,<ref>Motschmann 2006, S. 183</ref> auf 292–346 m ü. NN. Erbaut ist das Dorf überwiegend am Osthang des Galgenberges. Im Norden grenzt der Hauptort Altenkunstadt unmittelbar an Woffendorf an.

Geschichte

Erstmals schriftlich erwähnt wurde Woffendorf vermutlich am 18. November 1258 in einer Urkunde über eine Landgerichtsverhandlung mit Bischof Berthold von Leiningen als Richter.<ref name="woff-h">Geschichte von Woffendorf, altenkunstadt.de, abgerufen am 29. Dezember 2011</ref>

Im Jahr 1801 gehörte die Landeshoheit und der Zent von Woffendorf dem Hochstift Bamberg. Kirchlich unterstand der Ort der Pfarrei Altenkunstadt, an die auch der Zehnt gezahlt wurde. Weiterhin besaßen das Amt Weismain, das Kloster Langheim, der Domstift Bamberg und die Stadt Staffelstein Lehen in Woffendorf.<ref name="motsch180">Motschmann 2006, S. 180</ref>

Im Jahr 1818 fand die Eingemeindung nach Altenkunstadt statt. Entscheidend für den Gemeindesitz war nicht die Anzahl der Einwohner, sondern die der Anwesen. Da Altenkunstadt mit 128 Anwesen deutlich größer war als die übrigen Gemeindeteile Baiersdorf (41 Anwesen), Kienmühle (7 Anwesen) sowie Röhrig mit Woffendorf (26 Anwesen), wurde Altenkunstadt Sitz der neugebildeten Gemeinde Altenkunstadt.<ref name="motsch56">Motschmann 2006, S. 56</ref>

Ende der 1890er Jahre errichtete die Dorfgemeinschaft eine Kapelle, deren hundertjähriges Jubiläum man 1999 feierte.<ref name="woff-h" />

Zwischen November 2008 und April 2010 wurde das Bachbett der Weismain bei Woffendorf geändert, um eine Flutmulde in Kombination mit Deichbauwerken zu errichten. Das Bauprojekt dient dem Hochwasserschutz des Ortes und kostete rund 675.000 Euro.<ref>PDF mit Infos und Bildern über den Hochwasserschutzbau in Woffendorf (29. Dezember 2011). Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 31. Oktober 2015.@1@2Vorlage:Toter Link/www.wwa-kc.bayern.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Einwohnerentwicklung

Die Tabelle gibt die Einwohnerentwicklung Woffendorfs wieder.

Jahr Einwohner Anwesen Quelle:
1818 155 26 (inklusive Röhrig) <ref name="motsch56" />
1950 281 <ref name="motsch180" />
1977 278 <ref name="motsch180" />
2005 387 <ref name="motsch180" />
2010 390 <ref name="AmtB-7/10">Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2010, S. 6</ref>
2011 392 <ref name="AmtB-7/11">Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2011, S. 4 (PDF; 5,2 MB)</ref>
2012 387 <ref name="AmtB-7/12">Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2012, S. 3 (PDF; 3,6 MB)</ref>
2013 385 <ref name="AmtB-7/13">Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2013, S. 3 (PDF; 2,8 MB)</ref>

Religion

Von den 385 Einwohnern waren im Juli 2013 ca. 62 % (240) römisch-katholisch, ca. 25 % (94) evangelisch und ca. 13 % (51) andersgläubig bzw. konfessionslos.<ref name="AmtB-7/11" />

Literatur

  • Josef Motschmann: Altenkunstadt – Heimat zwischen Kordigast und Main. Gemeinde Altenkunstadt, Altenkunstadt 2006.

Weblinks

Commons: Woffendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende