Prügel (Altenkunstadt)
Prügel Gemeinde Altenkunstadt
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(149)&title=Pr%C3%BCgel 50° 6′ N, 11° 16′ O
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dim=10000 | globe= | name=Prügel | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 293–306 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 149 (30. Juni 2013)[Ohne Beleg] | |||||
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Prügel ist ein Dorf mit 149 Einwohnern und Gemeindeteil der Gemeinde Altenkunstadt im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels.
Geografische Lage
Prügel liegt in einer Talsenke am Rande des Maintals im obermainischen Bruchschollenland auf 293–306 m ü. NN.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Prügel im Bayernviewer ( des Vorlage:IconExternal vom 10. Juni 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., geodaten.bayern.de, abgerufen am 29. Dezember 2011</ref> Südlich liegt der Brand-Berg beim Weismainer Gemeindeteil Geutenreuth. Der Ortskern von Altenkunstadt befindet sich rund 2,5 Kilometer nordwestlich von Prügel.
Geschichte
Gegründet wurde Prügel als Gutshof im frühen Mittelalter. Der Name Prügel, eigentlich Brühl, Brül, Bruel, bezeichnet eine sumpfige Talaue, beziehungsweise eine Feuchtwiese, die sich aufgrund ihrer hohen Artenvielfalt gut zum Jagen und Fischen eignet. Erstmals erwähnt wurde das Gut mit seinen damals drei Anwesen im Jahr 1352. Als Besitzer wurde das Kloster Langheim genannt.<ref name="p-h">Geschichte von Prügel, altenkunstadt.de, abgerufen am 29. Dezember 2011</ref>
Im Jahr 1406 kam Prügel durch einen Tausch gegen andere, kleinere Güter und ein Aufgeld in den Besitz des Grafen Dietz von Giech. Begründet war dieser Tausch darin, dass das Kloster Langheim Prügel wegen Unwirtschaftlichkeit der Ansiedlung loswerden wollte.<ref name="p-h" /> In den folgenden Jahrhunderten blieb das Gut bis 1747 im Besitz der Familie von Giech. Anschließend folgten zahlreiche Besitzerwechsel.<ref name="p-h" /><ref>Namens-, Guts- und Kapellengeschichte von Prügel, pfarrei-altenkunstadt.de, abgerufen am 29. Dezember 2011</ref> Im Jahr 1818 bildete der Ort mit Maineck als Gemeindesitz eine Gemeinde.<ref name="motsch180">Motschmann 2006, S. 180</ref> 1880 erwarb der Thüringer Friedrich Hermann Pufe das Gut. Seine Nachfahren bewirtschaften es immer noch.<ref name="p-h" />
Am 1. Januar 1974 erfolgte im Zuge der Gemeindegebietsreform die Eingemeindung von Maineck nach Altenkunstadt.<ref name="motsch180" /><ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 694.</ref>
Einwohnerentwicklung
Die Tabelle gibt die Einwohnerentwicklung Prügels wieder.
| Jahr | Einwohner | Anwesen | Quelle: |
|---|---|---|---|
| 1818 | 84 | 18 | <ref name="motsch56">Motschmann 2006, S. 56</ref> |
| 1950 | 180 | <ref name="motsch180" /> | |
| 1977 | 140 | <ref name="motsch180" /> | |
| 1987 | 126 | <ref>Prügel im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> | |
| 2005 | 158 | <ref name="motsch180" /> | |
| 2010 | 145 | <ref name="AmtB-7/10">Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2010, S. 6.</ref> | |
| 2011 | 145 | <ref name="AmtB-7/11">Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2011, S. 4 (PDF; 5,2 MB)</ref> | |
| 2012 | 147 | <ref name="AmtB-7/12">Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2012, S. 3 (PDF; 3,6 MB)</ref> | |
| 2013 | 149 | <ref name="AmtB-7/13">Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2013, S. 3 (PDF; 2,8 MB)</ref> |
Religion
Von den 149 Einwohnern waren im Juli 2013 ca. 68 % (102) römisch-katholisch, ca. 17 % (25) evangelisch und ca. 15 % (22) andersgläubig bzw. konfessionslos.<ref name="AmtB-7/13" />
Literatur
- Dominik Kremer: Prügel – Geschichte eines Gutshofes und werden eines Dorfes. Hallstadt 1992.
- Josef Motschmann: Altenkunstadt – Heimat zwischen Kordigast und Main. Gemeinde Altenkunstadt, Altenkunstadt 2006.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Altenkunstadt | Baiersdorf | Burkheim | Kapelle | Kienmühle | Kordigast | Maineck | Pfaffendorf | Prügel | Röhrig | Spiesberg | Strössendorf | Tauschendorf | Trebitzmühle | Woffendorf | Zeublitz