Bechhofen (Abenberg)
Bechhofen Stadt Abenberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(221)&title=Bechhofen 49° 16′ N, 10° 59′ O
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| Höhe: | 358 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 221 (31. Dez. 2021)<ref>Nahverkehrsplan Landkreis Roth. (PDF; 9,8 MB) Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH, S. 66, abgerufen am 25. September 2024.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91183 | |||||
| Vorwahl: | 09178 | |||||
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Bechhofen (fränkisch: Bächuhfm<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 9. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „bęχūfm“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Abenberg im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Bechhofen liegt in der Gemarkung Aurau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt am Hirtenbach, einem rechten Zufluss der Aurach. In seinem weiteren Verlauf Richtung Osten speist er mehrere fischwirtschaftlich genutzter Weiher. Im Osten grenzt das Waldgebiet Holzteiche an, darin befindet sich eine Sandgrube, in der durch Grundwasseransammlung zwei größere Teiche entstanden sind. Im Südwesten gibt es einen Golfplatz, dahinter liegt das Waldgebiet Kässchlag.
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt über Louisenau nach Kleinabenberg zur Staatsstraße 2224 (2 km südlich) bzw. zur Kreisstraße RH 4 bei Neumühle (1 km nordwestlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt ebenfalls zur RH 4 (1 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Bechhofen unterstand ursprünglich der Burggrafschaft Nürnberg. 1296 kaufte der Eichstätter Bischof Reinboto von Meilenhart Abenberg samt Zugehörungen, wozu auch Bechhofen zählte, für 4000 Pfund Heller von der Burggrafschaft ab.<ref name="B316">J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 316.</ref> Der Ort wurde um 1300 als „Pechhoue“ im Salbuch des Hochstifts Eichstätt erstmals urkundlich erwähnt. Wie bei allen Orten, die Bechhofen heißen, leitet sich auch hier der Name von Pechofen ab.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 9.</ref> Es gab zu dieser Zeit 8 Anwesen: 1 Meierhof, 1 Hube und 5 Lehen gehörten zum Pflegamt Abenberg, 1 Gütlein dem Spital Schwabach.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 130.</ref> Bechhofen war Anfangs- und Endpunkt der sogenannten Fraischsteingrenze zwischen dem eichstättischen Pflegamt Abenberg und dem Territorium des Markgrafen von Ansbach (ursprünglich 89 Grenzsteine).<ref>Bechhofen auf der Website abenberg.de</ref>
1671 gab es 11 Anwesen, von denen 10 dem Pflegamt Abenberg und 1 dem Spital Schwabach unterstanden. Das Hochgericht übte das eichstättische Pflegamt Abenberg aus.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 142.</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Bechhofen weiterhin 11 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das Pflegamt Abenberg aus. Grundherren waren das Kastenamt Abenberg (2 Ganzhöfe, 1 Dreiviertelhof, 2 Halbhöfe, 3 Köblergüter, 2 Gütlein) und das brandenburg-ansbachische Spital Schwabach (1 Köblergut).<ref name="E383">F. Eigler: Schwabach, S. 383.</ref> 1799 gab es ebenfalls 11 Anwesen.<ref name="B316"/>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 Bechhofen dem Steuerdistrikt Asbach und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Aurau zugeordnet. Am 1. Juli 1972 wurde Bechhofen im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Abenberg eingegliedert.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 466.</ref><ref>Abenberg > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Aurauer Weg 1: Kleinbauernhaus aus dem 18./19. Jahrhundert.<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Großhabersdorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Hirtenbachstr. 1: Katholische Ortskapelle<ref name="Denkmalliste"/>
- Bildsäule<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Abenberg) gepfarrt.<ref name="E383"/><ref>Pfarrverband Großweingarten-Abenberg-Spalt-Theilenberg. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 29. Mai 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Georg (Kammerstein) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Bechhofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 316 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks
- Bechhofen. In: abenberg.de. Abgerufen am 18. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Bechhofen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Bechhofen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Abenberg | Bechhofen | Beerbach | Dürrenmungenau | Ebersbach | Fischhaus | Kapsdorf | Kleinabenberg | Louisenau | Obersteinbach ob Gmünd | Pflugsmühle | Pippenhof | Wassermungenau | Weihermühle