Weihermühle (Abenberg)
Weihermühle Stadt Abenberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Weiherm%C3%BChle 49° 14′ N, 10° 54′ O
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dim=10000 | globe= | name=Weihermühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 393 m ü. NHN | |||||
| Postleitzahl: | 91183 | |||||
| Vorwahl: | 09873 | |||||
Weihermühle (fränkisch: Waiamil<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 83. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „wáijɒmìl“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Abenberg im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Weihermühle liegt in der Gemarkung Dürrenmungenau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die ehemalige Einöde, die heute aus fünf Wohngebäuden besteht und mit dem nördlich gelegenen Pippenhof eine geschlossene Siedlung bildet, liegt am Fischbach, einem linken Zufluss der Fränkischen Rezat. 0,5 km südwestlich befindet sich das Dürrenmungenauer Holz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt über Fischhaus nach Dürrenmungenau (1 km nordöstlich) bzw. zur Bundesstraße 466 bei Wassermungenau (1 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort 1732 als „Dürrenmungenauer Mühle“, später auch als „Fischmühle“, seit 1846 als „Weihermühle“.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 83 = F. Eigler: Schwabach, S. 310.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Weihermühle zur Realgemeinde Dürrenmungenau. Die Mahlmühle hatte das Rittergut Dürrenmungenau der Freiherren von Kreß als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Weihermühle bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 42 des Ortes Dürrenmungenau.<ref name="J925">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 925 = F. Eigler: Schwabach, S. 431.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Windsbach.<ref name="E470">F. Eigler: Schwabach, S. 470.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Weihermühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Dürrenmungenau und der 1810 gebildeten Ruralgemeinde Dürrenmungenau zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Abenberg eingegliedert.<ref name="E470"/><ref>Abenberg > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Religion
Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Jakobus (Dürrenmungenau) gepfarrt,<ref name="J925"/> die Einwohner römisch-katholischer Konfession nach St. Jakobus (Abenberg).<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Großweingarten-Abenberg-Spalt-Theilenberg. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 29. Mai 2023.</ref>
Literatur
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6, S. 431.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 925.
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Weihermühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Weihermühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Abenberg | Bechhofen | Beerbach | Dürrenmungenau | Ebersbach | Fischhaus | Kapsdorf | Kleinabenberg | Louisenau | Obersteinbach ob Gmünd | Pflugsmühle | Pippenhof | Wassermungenau | Weihermühle