Pavel Gililov
Pavel Gililov ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)/{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 23. Juni 1950 in Donezk, Russische SFSR, Sowjetunion) ist ein russischer Pianist, der seit 2003 die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.
Leben
Gililovs musikalisches Talent wurde von dem russischen Komponisten Dmitri Kabalewski entdeckt. Sein Studium am Leningrader Konservatorium beendete er mit Auszeichnung. Noch während des Studiums gewann er 1972 den Nationalen Klavierwettbewerb Moskau und war schließlich 1975 4. Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau. Er war zudem Preisträger des internationalen Viotti-Klavierwettbewerbs in Vercelli 1978.<ref name=":0">Mozarteum - Personen. Abgerufen am 27. Mai 2020.</ref>
Gililov emigrierte 1978<ref name=":0" /> aus der UdSSR zunächst nach Österreich und schließlich nach Deutschland.
Er konzertiert sowohl solistisch als auch als Kammermusiker, ist Mitglied des Berliner Philharmonischen Klavierquartetts und arbeitet mit Solisten wie Boris Pergamenschikow, Mischa Maisky und Wiktor Tretjakow zusammen. Er gastierte bei Musikfestivals, unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Salzburger Festspielen und dem Edinburgh Musikfestival.<ref name=":0" />
Von 1982 bis zu seiner Pensionierung 2013 war Gililov als Professor für Klavier an der Hochschule für Musik Köln tätig.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Newsletter 22/2013 der Musikhochschule Köln ( des Vorlage:IconExternal vom 27. Dezember 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Er ist zudem Gastprofessor an der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg<ref name=":0" /> und gründete 2005 die International Telekom Beethoven Competition Bonn, deren künstlerischer Leiter und Jury-Präsident er ist.<ref>Telekom: Pavel Gililov. Abgerufen am 27. Mai 2020.</ref> Seit 2007 ist er Professor am Mozarteum Salzburg.<ref>Mozarteum - Personen. Abgerufen am 20. April 2021.</ref>
Außerdem gibt er Meisterkurse für Klavier in Japan, Deutschland, Österreich und der Schweiz, so die Sommerclassics im Landkreis Mayen/Koblenz,<ref name=":0" /> deren künstlerischer Leiter er von 1997 bis 2009 war, oder die Sommer-Academie in Lausanne für Violinsonaten mit Klavier gemeinsam mit Pierre Amoyal.
Diskografie (Auswahl)
- Johannes Brahms: Sonaten für Violoncello und Klavier u. a. (mit Mischa Maisky);
- Johann Nepomuk Hummel: Sonate für Violoncello und Klavier (mit Boris Pergamenschikow), Flötentrio op.78 (mit Andras Adorjan und Boris Pergamenschikow)
- Richard Strauss: Sonate für Violoncello und Klavier op.6 und Hans Pfitzner: Sonate für Violoncello und Klavier op.1 (mit Walter Nothas)
- Sergei Prokofjew: Sonaten für Violine und Klavier u. a. (mit Dmitry Sitkovetsky)
- Frédéric Chopin: Balladen 1–4, Fantasie f-Moll, op. 49
- Krzysztof Meyer: Klavierkonzert; Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier (mit Eduard Brunner und Ivan Monighetti)
Schüler (Auswahl)
- Oliver Drechsel
- Andreas Frölich
- Peter Adrian Grauer
- Friedrich Höricke
- Sung-Hee Kim-Wüst
- Sophie Pacini
- Olga Scheps
- Christian Seibert
- Henri Sigfridsson
- Annette Volkamer
- Birke J. Bertelsmeier
Weblinks
- Tonträger von Pavel Gililov im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Pavel Gililov bei Discogs
- Pavel Gililov bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum
- Website von Pavel Gililov
- Würdigung der Musikhochschule Köln nach seinem Ausscheiden als Dozent (2013)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gililov, Pavel |
| ALTERNATIVNAMEN | Гилилов, Павел Львович (russisch); Gililow, Pawel Lwowitsch (russisch transkribiert) |
| KURZBESCHREIBUNG | russischer Pianist |
| GEBURTSDATUM | 23. Juni 1950 |
| GEBURTSORT | Donezk, Russische SFSR, Sowjetunion |