Zum Inhalt springen

Friedrich Höricke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Friedrich Höricke (* 1963 in Köln) ist ein deutscher Pianist und Komponist.

Biographie

Friedrich Höricke spielte im Alter von elf Jahren seinen ersten Klavierabend in Köln. Bereits mit dreizehn Jahren wurde er als jüngster Student in die Meisterklasse von Günter Ludwig an der Musikhochschule Köln aufgenommen. Zugleich besuchte er das Kölner Apostelgymnasium. Mit 18 Jahren erhielt er den ersten Preis beim Tomassoni-Wettbewerb der Musikhochschule Köln sowie einen Preis beim Busoni-Klavierwettbewerb. Es folgte die weitere Ausbildung am Curtis Institute of Music in Philadelphia, wo er von Jorge Bolet, Gary Graffman, Mieczysław Horszowski und Seymour Lipkin unterrichtet wurde. Es folgte der erste Preis bei der Philadelphia Young Artists Competition, sowie Konzertverpflichtungen in Amerika, Asien, West-, Mittel- und Osteuropa. Danach veröffentlichte er CDs, zunehmend auch mit eigenen Kompositionen für Klavier, bzw. für Klavier und Orchester.

1985 heiratete Friedrich Höricke die Sexualwissenschaftlerin Shere Hite in New York,<ref>Shere Hite Wed To Fred Horicke. In: New York Times vom 20. Oktober 1985. Online verfügbar (Abgerufen am 16. Juni 2008)</ref> wo sie gemeinsam in einem Apartment an der 5th Avenue lebten.<ref>Martha Smilgis: St.Joe to Fifth Avenue. In: TIME Magazine vom 12. Oktober 1987, Online verfügbar (Abgerufen am 9. April 2008)</ref><ref>David Streitfeld: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 10. November 1987, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 15. Juli 2015; (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).</ref> Später zogen Höricke und Hite nach Deutschland um, wo sie eine Wohnung in Köln nahmen.<ref>Victoria McKee: Shere Hite, Now a German Citizen, Finds Appreciation and Celebrity. In: New York Times vom 7. April 1996. Online verfügbar (Abgerufen am 16. Juni 2008)</ref> 1999 ließ sich das Paar scheiden.<ref>Nada Weigelt: Orgasmus auch für Frauen - Shere Hite wird 65. In: dpa-Meldung bei ntv vom 2. November 2007.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 15. September 2020; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.theguardian.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Höricke ist verheiratet mit Astrid von Platen-Höricke und lebt seit 2004 in Senzke in Brandenburg. Vom 1. Juni 2010<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Pressemitteilung 75/2010Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 28. Mai 2010; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.havelland.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> bis November 2012<ref>Patrik Rachner: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 22. November 2012, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 15. Juli 2015;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref> war er Geschäftsführer der Schloss Ribbeck GmbH.

Stil

Als Komponist und Pianist fühlt sich Höricke der Tradition der großen komponierenden Klaviervirtuosen verpflichtet. Deren Traditionslinien versucht er aufzunehmen und integriert sowohl eigene Klavierwerke als auch eigene Transkriptionen fremder Werke in seine Konzertprogramme. So ist manchmal seine Konzertsuite aus der Steinblume, Prokofiews letztem Ballett, zu hören. Im Jahre 2004 wurde sein Klavierkonzert in der Philharmonie St. Petersburg uraufgeführt.

Er widmet sich unter anderem der Wiederentdeckung von Ignaz Friedman.

Diskographie (Auswahl)

  • Die lustigen Weiber von Windsor – und andere Werke von Otto Nicolai. Zusammen mit der Kartäuserkantorei und dem Kölner Rundfunkorchester, Dirigent Michail Jurowski. Delta Music, Frechen 1998. (Capriccio 10592)
  • Love & Passion – Leidenschaftliche Klavierwerke mit Gedanken von Shere Hite. Kompositionen unter anderem von Liszt, Rachmaninoff, Gershwin, und Debussy. EastWest Records, Hamburg 1998. (Red Moon 3984-25 187-2)
  • Friedrich Höricke spielt BeethovenSonate Nr. 28 A-Dur und Sonate Nr. 30 E-Dur sowie Variationen und Fuge op. 35. Bella Musica, Bühl 1995. (Antes Edition BMCD 31.9038)
  • Serge Rachmaninoff – Sonate Nr. 2, op. 36. Dabringhaus und Grimm, Detmold 1994. (MDG 611 0547-2)

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung

Vorlage:Wikidata-Registrierung