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Lucas Auer

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Lucas Auer
Lucas Auer
Nation: OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
DTM
Erstes Rennen: Hockenheim I 2015
Letztes Rennen: Sachsenring II 2025
Teams (Hersteller)
2015 ART • 2016 Mücke • 2017–2018 HWA (alle Mercedes) • 2020 RMR (BMW) • 2021–2024 Winward (Mercedes) • 2025 Team Landgraf (Mercedes)
Statistik
Starts Siege Poles SR
167 11 14 6
Podestplätze: 26
Gesamtsiege:
Punkte: 1077
Stand: 28. August 2025

Lucas Auer (* 11. September 1994 in Tirol) ist ein österreichischer Automobilrennfahrer. Er gewann 2011 den Meistertitel in der JK Racing Asia Series und wurde 2012 Vizemeister der deutschen Formel 3. 2013 und 2014 startete er in der europäischen Formel-3-Meisterschaft. Von 2015 bis 2018 und seit 2020 tritt er in der DTM an.

Karriere

Anfänge im Kartsport (2001–2010)

Auer, der in Kufstein aufgewachsen ist, begann seine Motorsportkarriere 2001 im Alter von sieben Jahren im Kartsport. In seinen ersten beiden Jahren fuhr er in der tirolerischen Kartmeisterschaft, die er mit dem zweiten Platz (2001) und dem Meistertitel (2002) abschloss. Im Jahr 2003 wechselte er in die bayrische Kart-Meisterschaft, die er mit dem achten Platz absolvierte. Von 2004 bis 2007 fuhr er in der deutschen DMV Kart-Meisterschaft. Dort steigerte er sich vom vierten Platz im Jahr 2004 auf den zweiten 2005; 2006 und 2007 gewann er die Meisterschaft in dieser Serie.

In den Jahren 2009 und 2010 fuhr er in der deutschen Junioren-Kartmeisterschaft, die er 2010 mit dem zweiten Platz hinter Christian Sørensen beendete.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Lucas Auer“ (Memento vom 29. September 2011 im Internet Archive) (afos.com; abgerufen am 17. Dezember 2011)</ref>

Formelsport (2011–2014)

Datei:2014 F3 HockenheimringII Lucas Auer by 2eight 8SC4182.jpg
Auer bei einem Rennen in Hockenheim

Im Jahr 2011 wechselte Auer in den Formelsport in die JK Racing Asia Series, die Nachfolgeserie der pazifischen Formel BMW, zu EuroInternational. Er gewann 7 von 18 Rennen und stand nur einmal nicht auf dem Podest der drei Erstplatzierten. Mit 292 zu 285 Punkten gewann er den Meistertitel vor Afiq Ikhwan Yazid. Außerdem nahm er an zwei Rennen der Formula Pilota China Series teil und erzielte dabei eine Podest-Platzierung. Nach der Saison bestritt Auer vom 12. bis zum 14. Dezember in Valencia für Van Amersfoort Racing Testfahrten im deutschen Formel-3-Cup.<ref>„Bergers Neffe testet Formel 3“ (Motorsport-Total.com am 16. Dezember 2011)</ref>

Datei:2014 F3 HockenheimringII Lucas Auer by 2eight 8SC4307.jpg
Lucas Auer (2014)

Anfang 2012 ging Auer in der Toyota Racing Series, der höchsten Monoposto-Serie in Neuseeland, für Giles Motorsport an den Start.<ref>“RECORD INTERNATIONAL TRS ENTRY” (toyotaracing.co.nz am 12. Dezember 2011)</ref> Er startete die ersten zwei Rennen von der Pole-Position, erreichte jedoch beide Male nicht das Ziel und fiel dadurch in der Gesamtwertung zurück. In den folgenden Rennen erzielte er bessere Resultate und beendete die letzten sieben Rennen innerhalb der ersten fünf Fahrer. Ein zweiter Platz war sein bestes Resultat. Während seine Teamkollegen Nick Cassidy und Hannes van Asseldonk die ersten zwei Positionen belegten, schloss Auer die Saison als Drittbester seines Teams auf dem sechsten Rang der Fahrerwertung ab. Zudem gewann er die Rookie-Wertung. Anschließend nahm Auer 2012 für Van Amersfoort Racing am deutschen Formel-3-Cup 2012 teil.<ref>„Bergers Neffe debütiert im Formel-3-Cup“ (Motorsport-Total.com am 12. Januar 2012)</ref> Auer gewann zwei Rennen und stand insgesamt elf Mal auf dem Podium. Mit 298 zu 408 unterlag er Jimmy Eriksson und wurde als bester Neuling Vizemeister. Darüber hinaus absolvierte er für Van Amersvoort Racing drei Gaststarts in der Formel-3-Euroserie und nahm am Macau Grand Prix teil. Anfang der Saison 2013 startete Auer erneut für Giles Motorsport in der neuseeländischen Toyota Racing Series.<ref>“LUCAS AUER TO RETURN FOR 2013 TOYOTA RACING SERIES”. toyotaracing.co.nz, 2. November 2012, abgerufen am 4. März 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit zwei Siegen führte Auer die Gesamtwertung zwischenzeitlich an. Am Ende der Saison lag er mit insgesamt sechs Podest-Platzierungen auf dem dritten Gesamtrang. Anschließend trat er 2013 in der europäischen Formel-3-Meisterschaft für das Prema Powerteam, dem Meisterrennstall des Vorjahres, an.<ref>Robert Seiwert: „Formel 3 EM – Perfekt: Auer fährt 2013 für Prema Powerteam“. Meister-Nachfolger gefunden. Motorsport-Magazin.com, 15. Januar 2013, abgerufen am 3. März 2013.</ref> Mit einem Sieg und neun weiteren Podest-Platzierungen schloss Auer die Saison als Vierter der Gesamtwertung ab. Damit unterlag er teamintern Raffaele Marciello und Alex Lynn. Darüber hinaus debütierte Auer 2013 in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und nahm für das von Kodewa betreute Lotus-Team an einem Rennen in der LMP2-Klasse teil.

Datei:FIA-WEC - 2014 (15763162957).jpg
Der von Lucas Auer beim 6-Stunden-Rennen von São Paulo 2014 gefahrene CLM P1/01

2014 wechselte Auer innerhalb der europäischen Formel-3-Meisterschaft zu Mücke Motorsport.<ref>Christian Schrader: „Mücke setzt auf Auer“. Motorsport-Total.com, 10. Dezember 2013, abgerufen am 17. Januar 2014.</ref> Er gewann drei Rennen und stand bei weiteren zehn auf dem Podium. Als bester Fahrer seines Teams wurde er erneut Vierter in der Fahrerwertung. Außerdem wurde er hinter seinem Teamkollegen Felix Rosenqvist Zweiter beim Macau Grand Prix. Darüber hinaus ging Auer 2014 in der WEC für Lotus bei drei Rennen in der LMP1-Klasse an den Start. Dabei wurde er 24. in der Fahrerweltmeisterschaft.

DTM (2015–2018)

ART Grand Prix (2015)

Zur Saison 2015 wechselte Auer in die DTM. Er erhielt ein Mercedes-Cockpit bei ART Grand Prix und wählte die 22 als seine Startnummer.<ref>DTM – Lucas Auer startet 2015 für Mercedes. Vom Macau-Podium in die DTM. Motorsport-Magazin.com, 29. Januar 2015, abgerufen am 29. Januar 2015.</ref> Nach mäßigem Saisonstart konnte er im Sonntagsrennen von Nürnberg erstmals in die Punkte fahren. Am Nürburgring erzielte er seine erste Pole-Position in der DTM. Am Saisonende belegte er als schlechtester Mercedes-Fahrer den 23. Gesamtrang.

Mücke Motorsport (2016)

Datei:-22 Lucas Auer, BWT Mercedes-AMG C63 DTM (26610875860).jpg
Lucas Auer auf dem Hockenheimring (2016)

Zur DTM-Saison 2016 kehrte Auer durch einen Wechsel innerhalb der Mercedes-Teams zu Mücke Motorsport zurück. Im Sonntagsrennen auf dem Lausitzring erzielte er von der Pole-Position seinen ersten DTM-Sieg, der zugleich auch der einzige Sieg für Mücke Motorsport in der DTM war. Am Nürburgring gelang ihm eine weitere Pole-Position, im Rennen platzierte er sich als Zweiter auf dem Podium. Er beendete die Saison auf dem zwölften Platz der Fahrerwertung.

HWA (2017–2018)

Weil sich Mücke aufgrund der Reduzierung der Fahrzeuge pro Hersteller von acht auf sechs Ende 2016 aus der DTM zurückgezogen hatte, trat Auer 2017 für HWA an. Beim Auftaktrennen in Hockenheim erreichte er seinen zweiten DTM-Sieg und übernahm dadurch auch erstmals die Führung in der Gesamtwertung. Durch einen weiteren Sieg am darauffolgenden Rennwochenende in der Lausitz behielt er sie bis zum sechsten Wertungslauf in Mogyoród, wo er sie an René Rast abgeben musste. Im weiteren Saisonverlauf konnte Auer nur noch selten an seine Leistungen zu Jahresbeginn anknüpfen, jedoch erzielte er am Nürburgring seinen dritten Saisonsieg. Am Ende des Jahres belegte er als bester Mercedes-Fahrer den sechsten Platz in der Gesamtwertung.

2018 blieb Auer bei HWA. Zu Saisonbeginn fuhr er in Hockenheim als Zweiter auf das Podium und erreichte am Lausitzring eine Pole-Position. Auch im Samstagsrennen am Hungaroring wurde er Zweiter. In Zandvoort und Brands Hatch gelangen ihm – jeweils im Samstagsrennen als Dritter – weitere Podiumsplatzierungen. Am Saisonende lag er auf dem siebten Rang der Fahrerwertung.

Super Formula (2019)

Im Dezember 2018 wurde bekannt, dass Lucas Auer in der Saison 2019 in der japanischen Super Formula Championship für das B-Max Racing Team antritt. Nachdem Mercedes mit Ende der Saison 2018 aus der DTM ausgestiegen war, hatte Auer keinen Fahrervertrag mehr. Das B-Max Racing Team ist Teil des Red Bull-Nachwuchsprogramms.<ref>mathias.kainz: Warum DTM-Star Lucas Auer nach Japan wechselt. Abgerufen am 28. Mai 2019.</ref> Beim Rennen auf dem Sportsland SUGO erreichte er als Dritter das einzige Podium. Zudem fuhr er dort die schnellste Rennrunde. Er beendete die Saison auf dem neunten Gesamtrang.<ref>Driver Standings | Race Calendar 2019 | SUPER FORMULA Official Website. Abgerufen am 18. Dezember 2019.</ref> Im Dezember 2019 wurde bekannt, dass Auer nicht mehr Teil des Red Bull-Nachwuchsprogramms ist.

Rückkehr zur DTM und weitere Ausdauerrennen (ab 2020)

Nach einer Saison in der japanischen Super Formula Championship kehrte Auer in die DTM zurück. In der Saison 2020 fuhr er einen der sechs BMW M4 DTM.<ref>sport.ORF.at. Abgerufen am 18. Dezember 2019.</ref> Beim Rennen auf dem Lausitzring gelang ihm sein erster DTM-Sieg seit 2017, als er Timo Glock in der letzten Runde überholte.<ref>DTM-Rennen Lausitzring 2: Auer sorgt bei Thriller für BMW-Doppelerfolg! Abgerufen am 5. Januar 2025.</ref> Es war auch der erste BMW-Sieg seit dem Rennen in Brands Hatch, mehr als ein Jahr zuvor. Sein zweites Podium holte beim Rennen in Zolder, als er dank einer Safety-Car-Phase das Rennen auf Platz 3 beendete.<ref>Podium für Lucas Auer im BMW M4 DTM in turbulentem Sonntagsrennen in Zolder. Abgerufen am 5. Januar 2025.</ref> Trotz dieser Erfolge tat sich Auer mit BMW insgesamt schwer, da die Wagen im Vergleich zu den Konkurrenzteams von Audi wenig konkurrenzfähig waren.<ref>Robert Seiwert: DTM 2020 - BMW-Debakel: Nur Marco Wittmann spricht Klartext. 4. November 2020, abgerufen am 5. Januar 2025.</ref> Zu Saisonende wurde bekanntgegeben, dass Auer und BMW die Zusammenarbeit vorzeitig beenden würden und Auer dementsprechend 2021 keinen der BMW-Wagen fahren würde.<ref>Robert Seiwert: DTM: Lucas Auer und BMW lösen Vertrag vorzeitig auf. 1. Februar 2021, abgerufen am 5. Januar 2025.</ref>

In der Saison 2021 startete er mit einem Mercedes, wobei er einen Vertrag bis Ende 2022 unterschrieb.<ref>Auer steigt wieder für Mercedes aufs Gas. In: sport.ORF.at. Abgerufen am 6. Juni 2021.</ref> Nachdem er im ersten Rennen der Saison in Monza lediglich zwölfter wurde, konnte er dank einer guten Boxenstoppstrategie das zweite Rennen als dritter auf dem Podium beenden.<ref>Bernhard Schoke: Podium für Lucas Auer beim DTM-Auftakt. 21. Juni 2021, abgerufen am 6. April 2025.</ref> In den nächsten Rennen fuhr Auer regelmäßig in die Punkte, verlor allerdings ein Podium in Zolder. Im Sonntagsrennen überquerte er die Ziellinie zwar als Zweiter, bekam jedoch eine 10-Sekunden-Strafe, da seine Mechaniker beim Boxenstopp zu früh in der Boxengasse standen.<ref>Robert Seiwert: DTM: Bittere Strafe kostet Lucas Auer Podest in Zolder. 8. August 2021, abgerufen am 6. April 2025.</ref> Er schied zwar bereits früh aus dem Titelkampf aus, konnte allerdings beim zweiten Rennen auf dem TT Circuit Assen zum ersten Mal seit Anfang 2020 erneut ein Rennen gewinnen.<ref>DTM in Assen 2021 | Ergebnis | Auer kann noch gewinnen, Vorteil Lawson im Titelkampf. In: F1-Insider.com. 19. September 2021, abgerufen am 6. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im folgenden Rennwochenende in Hockenheim schied Auer trotz einem guten Qualifying am Samstag aus dem Rennen aus, konnte jedoch am Sonntag seinen zweiten Saisonsieg erzielen.<ref>DTM Hockenheim – Lucas Auer siegt. 5. Oktober 2021, abgerufen am 6. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die letzten beiden Rennen auf dem Norisring beendete er auf dem sechsten und zweiten Platz.

Beim Saisonbeginn der DTM 2022 in Portimão gewann er am 30. April mit einem Mercedes des Teams Winward das Samstagsrennen; im Rennen am Sonntag schied er aus.<ref>Motorsport-total.com. Abgerufen am 1. Mai 2022.</ref> Dank Podien auf dem Lausitzring und dem Nürburgring, sowie weiterer guter Resultate, wurde er im Verlauf der Saison zum Titelkandidat zusammen mit Sheldon van der Linde. Trotz drei aufgebenen Rennen seitens Auer hatte dieser vor dem letzten Rennwochenende, als Zweitplatzierter, weiterhin Chancen auf den Titel. Beim ersten der beiden Rennen in Hockenheim sicherte er sich die Pole-Position und konnte diese auch über die erste Runde verteidigen, kurz darauf kam es jedoch zu einer Safety-Car-Phase, gefolgt von einer roten Flagge.<ref>redaktion@motorline.cc: DTM Hockenheim 1: Sieg und Pole für Lucas Auer. 8. Oktober 2022, abgerufen am 27. Mai 2025.</ref> Beim Restart behielt Auer die Führung und gewann das Rennen vor Marco Wittmann, womit er den Abstand zu van der Linde auf zwei Punkte verkürtzte. Das finale Rennen gewann jedoch Wittmann, während van der Linde dieses als drittplatzierter, vor Auer, beendete und somit die Meisterschaft gewann. Neben der DTM war Auer 2022 auch im GT World Challenge Europe Endurance Cup aktiv.

Am 26. Januar 2023 verursachte Auer beim Training zum 24-Stunden-Rennen von Daytona in Daytona Beach (Florida) mit seinem Mercedes-AMG GT3 einen schweren Unfall. In der ersten Runde verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Betonmauer. Dabei wurde sein GT3 schwer beschädigt; der Überrollkäfig musste aufgeschnitten werden. Auer wurde ins Halifax Medical Center gebracht, wo bei ihm ein Wirbelbruch diagnostiziert wurde.<ref>-: Auer erlitt bei schwerem Unfall Wirbelbruch. In: orf.at. 27. Januar 2023, abgerufen am 27. Januar 2023.</ref> Nach seiner mehrwöchigen Genesung absolvierte er erste Tests für Winward Racing in Hockenheim um trotz der Verletzung an der DTM-Saison teilnehmen zu können.<ref>Lucas Auer feiert Comeback im Rennfahrzeug / DTM - SPEEDWEEK.com. 28. April 2023, abgerufen am 20. Juni 2025.</ref> Diese bestritt er im Mercedes-AMG GT3, erzielte jedoch keinen Sieg und beendete die Fahrermeisterschaft auf dem neunten Platz. Seine beste Platzierung erreichte beim Rennwochenende auf dem Nürburgring, als er die beiden Rennen auf dem zweiten und dritten Platz beendete.

Datei:2024-10-19 Motorsport, DTM, Finale Hockenheimring 2024 STP 7518.jpg
Auer im Mercedes-AMG GT3 beim DTM-Rennen in Hockenheim 2024

Zur Saison 2024 trat Auer erneut in der DTM für Winward Racing an und startete mit mehreren Punktplatzierungen in die Saison. Nachdem er sowohl in Zandvoort als auch auf dem Norisring aus dem Rennen ausschied und es ihm an Podien fehlte, schied er früh aus dem Titelkampf aus. Trotzdem konnte er sich im vorletzten Rennen in Hockenheim behaupten und dieses auf dem zweiten Platz hinter Kelvin van der Linde beenden. Deutlich besser für Auer verlief die parallel ausgetragene Saison 2024 der GT World Challenge Europe, in der er ebenfalls für Winward an den Start ging. Nach mehreren Siegen in Brands Hatch, Hockenheim und Magny-Cours, sowie zahlreichen Podien gelang ihm beim 6-Stunden-Rennen auf dem Jeddah Corniche Circuit der Meisterschaftssieg, zusammen mit Maro Engel.<ref>Mercedes-AMG gewinnt Finale und sichert sich mehrere Titel. Abgerufen am 20. Juni 2025.</ref>

Persönliches

Lucas Auer ist der Neffe des ehemaligen Formel-1-Rennfahrers Gerhard Berger. Er ist der Sohn von Bergers Schwester Claudia, die ein Transportunternehmen in Wörgl in Tirol leitet.<ref>“Behind the scenes at Sepang” (autosport.com; abgerufen am 17. Dezember 2011)</ref>

Statistik

Karrierestationen

Einzelergebnisse in der Toyota-Racing-Series

Jahr Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Punkte Rang
2012 Giles Motorsport NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg INV NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg TIM NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg TAU NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg HMP NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg MAN 589 6.
DNF DNF 14 6 15 14 7 6 5 4 2 5 4 4 3
2013 Giles Motorsport NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg INV NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg TIM NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg TAU NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg HMP NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg MAN 797 3.
1 5 2 1 5 2 5 3 16 5 3 4 4 14 6

Einzelergebnisse im deutschen Formel-3-Cup

Jahr Team Motor 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 Punkte Rang
2012 Van Amersfoort Racing Volkswagen NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg ZAN DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg SAC DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg OSC BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg SPA NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg ASS OsterreichDatei:Flag of Austria.svg SPI DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg LAU DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NÜR DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg HOC 298 2.
2 DNS 4 6 DNF 2 4 9 2 5 DNF 5 9 4 2 5 1 2 4 4 1 2 4 2 8 2 3

Einzelergebnisse in der europäischen Formel-3-Meisterschaft

Jahr Team Motor 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 Punkte Rang
2013 Prema Powerteam Mercedes ItalienDatei:Flag of Italy.svg MON Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg SIL DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg HO1 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg BRH OsterreichDatei:Flag of Austria.svg SPI DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NOR DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NÜR NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg ZAN ItalienDatei:Flag of Italy.svg VAL DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg HO2       277 4.
2 DNF 4 4 3 7 7 4 12 3 3 1 10 4 3 13 13 6 5 5 2 7 12 7 7 5 DNF 26 3 3      
2014 kfzteile24 Mücke Motorsport Mercedes Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg SIL DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg HO1 FrankreichDatei:Flag of France.svg PAU UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg SPA DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NOR RusslandDatei:Flag of Russia.svg MOS OsterreichDatei:Flag of Austria.svg SPI DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NÜR ItalienDatei:Flag of Italy.svg IMO DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg HO2 365 4.
5 12 8 1 4 4 2 7 6 4 3 3 2 DNF 21 3 3 8 5 4 DNF 10 3 3 7 5 1 6 5 8 2 3 1

Einzelergebnisse in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8
2013 Lotus Lotus T128 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg SIL BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg SPA FrankreichDatei:Flag of France.svg LEM BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg SAO Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg AUS JapanDatei:Flag of Japan.svg FUJ China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg SHA BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg BAH
DNF
2014 Lotus CLM P1/01 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg SIL BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg SPA FrankreichDatei:Flag of France.svg LEM Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg AUS JapanDatei:Flag of Japan.svg FUJ China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg SHA BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg BAH BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg SAO
15 14 DNF

Statistik in der DTM

Diese Statistik umfasst alle Teilnahmen des Fahrers an der DTM.

Gesamtübersicht

Saison Team Hersteller Fahrzeug Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte Pos.
2015 ART Grand Prix Mercedes-Benz Mercedes Mercedes-AMG C63 DTM 17 1 18 23.
2016 Mücke Motorsport Mercedes-Benz Mercedes Mercedes-AMG C63 DTM 18 1 1 2 68 12.
2017 HWA Mercedes-Benz Mercedes Mercedes-AMG C63 DTM 18 3 1 3 136 6.
2018 HWA Mercedes-Benz Mercedes Mercedes-AMG C63 DTM 20 2 2 3 2 121 7.
2020 Reinhold Motorsport BMW BMW BMW M4 Turbo DTM 18 1 - 1 - - 51 12.
2021 Winward Racing Mercedes-Benz Mercedes Mercedes-AMG GT3 16 2 1 1 1 1 152 5.
2022 Winward Racing Mercedes-Benz Mercedes Mercedes-AMG GT3 16 2 - 2 2 1 153 2.
2023 Winward Racing Mercedes-Benz Mercedes Mercedes-AMG GT3 16 - 1 1 - 1 111 9.
2024 Winward Racing Mercedes-Benz Mercedes Mercedes-AMG GT3 16 - 1 - - - 116 10.
2025 Team Landgraf Mercedes-Benz Mercedes Mercedes-AMG GT3 16 2 - 2 2 1 188 2.
Gesamt 169 11 7 8 14 6 1114

Einzelergebnisse

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
2015 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg HO1 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg LAU DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NOR NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg ZAN OsterreichDatei:Flag of Austria.svg SPI RusslandDatei:Flag of Russia.svg MOS DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg OSC DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NÜR DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg HO2
DNF DNS 21 21* 15 9 17 20 21 6 13 19 15 17 6 19 17 20
2016 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg HO1 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg SPI DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg LAU DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NOR NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg ZAN RusslandDatei:Flag of Russia.svg MOS DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NÜR UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg HO2
17* 15* 21 16 7 1 13 5 12 9 18 10 7 2 16 15 18 16
2017 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg HO1 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg LAU UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NOR RusslandDatei:Flag of Russia.svg MOS NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg ZAN DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg NÜR OsterreichDatei:Flag of Austria.svg SPI DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg HO2
11 4 11 10 12 DNF DNF 2 6 8 15 14 11 13 8 DNF 8 10
2018

Vorlage:DTM-Saison 2018

2 15 41 14 23 DSQ1 7 53 3 9 32 8 DNF DNF 11 18* 6 DNF DNF1 16
2020

Vorlage:DTM-Saison 2020

7 8 12 14 12 1 11 10 12 11 12 13 12 3 11 DNF 12 16
2021

Vorlage:DTM-Saison 2021

12 3 6 9 9 5 11 6 8 5 10 1 DNF 1 6 2
2022

Vorlage:DTM-Saison 2022

1 22 3 8 DNF 4 DNF 13 5 3 DNF 4 4 6 1 7
2023

Vorlage:DTM-Saison 2023

16 10 6 DNF 4 11 2 3 4 6 DNF 15 15 11 15 8
2024

Vorlage:DTM-Saison 2024

6 11 4 10 5 DNF DNF 10 4 12 12 12 7 DNF 2 8
2025

Vorlage:DTM-Saison 2025

111 10 111 9 4 7 6 8 6 32 10 8 12 3 12 4

Vorlage:Legende Rennergebnisse/DTM

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende