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Susanne Ruoff

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Datei:Susanne Ruoff, Chief Executive Officer, Swiss Post - 'we are going to catalyze common growth' (30879110576).jpg
Susanne Ruoff (2016)

Susanne Ruoff (* 29. September 1958<ref name="TR">Handelsregisteramt Zürich, Tagesregister Nr. 25506 vom 6. Juli 2009, Einsicht am 12. Juni 2018.</ref> in Zürich<ref>IT Managerin führt künftig Post. In: Neue Luzerner Zeitung. 23. November 2011.</ref>; heimatberechtigt in Oberengstringen<ref name="TR"/>) ist eine Schweizer Managerin. Sie war von April 2009 bis Februar 2012 Chief Executive Officer (CEO) von BT Switzerland AG, der Schweizer Niederlassung der BT Group. Von 1. September 2012 bis 8. Juni 2018 war sie Konzernleiterin der Schweizerischen Post.

Leben

Ruoff, Tochter einer Krankenschwester und eines Steuerexperten,<ref name="sf092012">Bettina Kunz: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Frau an der Spitze der Post (Memento vom 10. September 2012 im Internet Archive). In: SRF Tagesschau. 4. September 2012.</ref> wuchs in Zürich auf.<ref name="MM">Reto E. Wild, Hans Schneeberger: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />«Eine grosse Aufgabe bewältigt man nicht allein» (Memento vom 2. Juli 2014 im Internet Archive). In: Migros-Magazin. 3. September 2012 (Interview).</ref> Sie machte eine Lehrerausbildung<ref name="tagi">Mathias Morgenthaler: Sie führt die Post in die digitale Zukunft. In: Tages-Anzeiger. 23. November 2011.</ref> und arbeitete sieben Jahre als Primarlehrerin.<ref name="soz">Nicole Kircher, Pascal Tischhauser: «Ich fördere Teilzeitarbeit auch bei Männern». In: SonntagsZeitung. 27. November 2011 (Interview).</ref> Die Zürcherin besitzt ein Diplom der Ökonomie und ist Executive Master of Business Administration (EMBA) in Telekommunikation des International Institute of Management in Technology (iimt) der Universität Freiburg.<ref name="BZ" /> Sie erwarb den Abschluss Client Executive an der Managementschule Insead in Frankreich und absolvierte an der Universität St. Gallen (HSG) eine Weiterbildung zum Thema Corporate Governance in Executive Boards.<ref name="press_post">Neue Konzernleiterin: Susanne Ruoff folgt auf Jürg Bucher. Die Schweizerische Post, 22. November 2011 (Medienmitteilung).</ref>

Ab 1989 arbeitete Ruoff für IBM Schweiz<ref name="geberit"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Susanne Ruoff (Memento vom 26. Juni 2012 im Internet Archive). Geberit, abgerufen am 29. April 2012.</ref> in verschiedenen Führungsfunktionen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Dienstleistungsgeschäft und leitete den Geschäftsbereich Öffentliche Verwaltungen. Am Ende ihrer zwanzigjährigen Tätigkeit war sie von 2005 bis 2009 Mitglied der Geschäftsleitung<ref name="geberit"/> und zuständig für Global Technology Services.<ref name="press_post"/> Zudem war sie sechs Jahre Stiftungsrätin als Arbeitgebervertreterin der Pensionskasse der IBM Schweiz.<ref name="geberit"/>

Von April 2009 bis Februar 2012 war sie Chief Executive Officer (CEO) und Länderchefin von BT Switzerland AG, der Schweizer Niederlassung der BT Group.<ref name="EndeBT">Luca Zappia wird Nachfolger von Susanne Ruoff bei BT. In: Klein Report. 18. Januar 2012.</ref><ref name="press_post"/>

Im November 2011 wurde sie durch den Verwaltungsrat der Schweizerischen Post zur Konzernleiterin per 1. September 2012 ernannt.<ref name="press_post"/><ref>Susanne Ruoff soll die Post ins digitale Zeitalter führen. In: Neue Zürcher Zeitung. 22. November 2011.</ref> Auf den 1. Juni 2012 trat sie in das Unternehmen ein und löste nach einer dreimonatigen Einarbeitungsphase Jürg Bucher an der Spitze der Post ab, der in Pension ging.<ref name="20min">Balz Bruppacher: «Ich kenne die Post nur von aussen». In: 20 Minuten. 22. November 2011.</ref> Ruoff ist die erste Frau in dieser Position.<ref name="SF"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Erstmals Frau an der Spitze der Post (Memento vom 25. November 2011 im Internet Archive). In: SRF Tagesschau. 22. November 2011.</ref> Als Konzernleiterin wurde sie Verwaltungsratsmitglied der Tochtergesellschaft Postfinance AG sowie VR-Präsidentin der Post CH AG, der Post Immobilien AG und der PostAuto AG.<ref name="CV-Post"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Susanne Ruoff (Memento vom 11. Juni 2018 im Internet Archive). Die Schweizerische Post.</ref>

Von 2009 bis 2013<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geberit Aktionäre stimmen allen Anträgen zu (Memento vom 19. Juli 2017 im Internet Archive; PDF; 22 kB). Geberit, 4. April 2013.</ref> war Ruoff Mitglied des Verwaltungsrats von Geberit,<ref name="geberit"/> von 2011 bis 2012 war sie Mitglied des Verwaltungsrats der Bedag Informatik AG, dem Informatikunternehmen des Kantons Bern.<ref name="BZ">Dominik Balmer: Die neue Chefin des «Macho-Clubs». In: Berner Zeitung. 1. September 2012.</ref><ref>Bedag Informatik AG – SHAB-Publikationen. In: monetas.ch. Abgerufen am 1. September 2012.</ref> Des Weiteren war sie bis Frühling 2012<ref name="derbund">Nicole Tesar: «Bern erhält neuen Steuerzahler». In: Der Bund. 27. September 2012.</ref> Mitglied des Industrial Advisory Board des Departements Informatik der ETH Zürich.<ref name="CV-Post" />

2017 nahm Ruoff an der Bilderberg-Konferenz teil.<ref>Bilderberger Participants 2017. Bilderberg Meetings, abgerufen am 1. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ruoff trat am 8. Juni 2018 im Zuge der «Postauto-Affäre» um mutmasslich unrechtmässig bezogene Subventionen der PostAuto Schweiz AG während eines Jahrzehnts in der Höhe von 78,3 Millionen Franken zurück. Sie übernahm damit die Gesamtverantwortung, wies aber darauf hin, dass es für die widerrechtliche Buchungspraxis bei PostAuto in der untersuchten Zeit zwischen 2007 und 2015 gewisse Hinweise gegeben hätte, es aber keine Beweise gebe, dass sie von dieser Praxis Kenntnis gehabt habe. Der Untersuchungsbericht folgte am 11. Juni 2018.<ref>Jorgos Brouzos, Yvonne Debrunner: Susanne Ruoff stolpert über die Postauto-Affäre. In: Tages-Anzeiger. 10. Juni 2018.</ref> Ruoffs Nachfolger wurde ad interim Ulrich Hurni, der im April 2019 durch Roberto Cirillo abgelöst wurde.

Privates

Ruoff hat einen Sohn und eine Tochter und wohnt in Crans-Montana.<ref>Fabian Muster: Postchefin Ruoff über Ehemann: «Er ist Hausmann und nennt sich auch so». In: Aargauer Zeitung. 23. November 2011 (Interview).</ref><ref>Patrik Müller, Florence Vuichard: «Meine Mutter machte einen riesigen Luftsprung». In: Der Sonntag. 26. November 2011 (Interview).</ref> Sie gehört keiner Partei an, sieht sich politisch in der Mitte.<ref name="soz"/><ref name="derbund" />

Veröffentlichungen

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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