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Universität St. Gallen

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Universität St. Gallen – Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften, Internationale Beziehungen und Informatik (HSG)
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:HSG Logo DE RGB.svg
Motto “From insight to impact” /
«Wissen schafft Wirkung»
Gründung 25. Mai 1898<ref>Geschichte der HSG. In: Universität St. Gallen. Abgerufen am 8. Mai 2014.</ref>
Trägerschaft Kanton St. Gallen
Ort St. Gallen
Land SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Rektor Manuel Ammann
Studierende 9992 (HS 2025; ♀: 35,3 %)<ref>HSG at a Glance | Zahlenlabor | unisg.ch. In: Universität St. Gallen. Abgerufen am 10. März 2026.</ref>
Mitarbeiter 3704 (2026)<ref>HSG at a glance | Die Mitarbeitenden der HSG | unisg.ch. In: Universität St. Gallen. Abgerufen am 10. März 2026.</ref>
davon Professoren 105 (zuzüglich 73 Assistenzprofessoren) (2019)<ref>HSG im Porträt – Zahlen und Fakten. In: Universität St. Gallen. Abgerufen am 3. Juni 2020.</ref>
Jahresetat CHF 251,3 Millionen (2019)<ref>HSG im Porträt – Zahlen und Fakten. In: Universität St. Gallen. Abgerufen am 3. Juni 2020.</ref>
Netzwerke APSIA, CEMS, IBH, PIM, GBSN, GRLI, PRME, swissuniversities,<ref name="swiss" /> IHK, KGV, SGBA, WISG
Website www.unisg.ch

Die Universität St. Gallen – Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften, Internationale Beziehungen und Informatik (HSG, Eigenschreibweise Universität St.Gallen) ist eine Universität in St. Gallen in Trägerschaft des Kantons. Innerhalb der Schweiz zählt die HSG zu den kleineren Universitäten, ist aber zugleich eine der grössten Business Schools im deutschsprachigen Raum. Die Universität ist unter anderem bei AACSB, EQUIS und AMBA akkreditiert (Triple Crown) und gehört den Verbunden CEMS, PIM, APSIA, GBSN, GRLI, PRME, swissuniversities, IHK, KGV, SGBA, WISG und Internationale Bodensee-Hochschule an. Gemäss internationalen Einstufungen («Ranking») ist die Universität St. Gallen in manchen Bereichen eine der führenden Wirtschaftshochschulen in Europa und weltweit.

Geschichte

Datei:St Gallen University.jpg
Blick auf die Stadt St. Gallen mit der Universität im Vordergrund
Datei:Winteransichten Hauptgebäude kurz vor Fertigstellung, Hautgebäude mit Aula im Winter HSGH 022-001768-02.tif
Der Neubau von Architekt Walter Förderer, kurz vor Bezug 1963

Gründung 1898

Am 25. Mai 1898 beschloss der Grosse Rat des Kantons St. Gallen, in St. Gallen eine Verkehrsschule und eine höhere Schule (Akademie) für Handel, Verkehr und Verwaltung zu errichten. Als eigentlicher Gründer gilt der damalige Landammann und Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes Theodor Curti. 1899 nahm die Handelsakademie ihren Vorlesungsbetrieb auf. Sie ist damit eine der ältesten Hochschulen dieser Art weltweit. Ab 1911 trug sie die Bezeichnung Handels-Hochschule. Im Jahr 1938 wurde sie von einer privatrechtlichen Stiftung zu einer staatlichen Anstalt, und 1939 erhielt sie das Promotionsrecht.

Neubau, neuer Name 1963

1963 bezog die Universität einen Neubau und änderte ihre Bezeichnung in Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Der brutalistische Bau nach den Plänen des Architekten und Bildhauers Walter Maria Förderer fand internationale Beachtung und wurde auch als Wunder von St. Gallen bezeichnet.<ref>Werner Rings: Das Wunder von St. Gallen. In: Schweizer Illustrierte Zeitung. 15. Juli 1963, S. 12 f.</ref> Dies insbesondere wegen der zentralen Integration moderner Kunstwerke: darunter Beiträge von Hans Arp, Georges Braque, Alexander Calder, Coghuf, Alberto Giacometti, Étienne Hajdú, Zoltán Kemény, Joan Miró, Alicia Penalba, Pierre Soulages und Antoni Tàpies. Der neue Campus war für 900 Studenten ausgelegt, bereits im Wintersemester 1963/64 waren 1150 immatrikuliert.

Name ergänzt 1989

Seit Eintritt des Hochschulgesetzes von 1989 heisst die HSG Hochschule St. Gallen für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften. Damit wurde der Name den tatsächlichen Lehrgebieten angepasst: Seit 1978 verfügt die HSG über einen eigenständigen juristischen Lehrgang. Ebenfalls 1989 wurde das Bibliotheksgebäude bezogen, die Zahl der Studenten betrug in diesem Jahr mehr als 3900.

Universität St.Gallen (HSG) 1993

Am 22. Dezember 1993 verabschiedete das St. Galler Parlament eine Vorlage zur Revision des Hochschulgesetzes, die unter anderem zur Umbenennung der Hochschule in Universität St.Gallen (mit Beibehaltung der Abkürzung HSG) führte.

HSG Learning Center SQUARE im Oktober 2021
HSG Learning Center SQUARE im Oktober 2021

Bachelor, Master 2001/02

Im Wintersemester 2001/02 wurde die Ausbildung auf das zweistufige System mit Bachelor- und Master-Abschluss umgestellt, womit die HSG in der Schweiz die Pionierrolle übernahm. Mit der Bologna-Reform erweiterte die Universität St.Gallen 2001 ausserdem das damalige Kulturfach-Modell zum modular gestalteten «Kontextstudium», das 25 % des gesamten Fachstudiums umfasst.<ref> Lehre SHSS: Kontextstudium - Fokusbereiche und Skills - Universität St.Gallen | SHSS. Abgerufen am 10. März 2026. </ref><ref>1000 OST-Studenten besuchen neues interdisziplinäres Studienangebot. Abgerufen am 10. März 2026.</ref>

Sanierung, Umgestaltung, Erweiterung der HSG

Mitte 2005 stimmten die St. Galler Bürger mit 66,4 Prozent dem Bauprojekt Sanierung, Umgestaltung, Erweiterung der HSG zu. Mit dem rund 80 Millionen Schweizer Franken umfassenden Projekt sollten die Gebäude aus den 1960er-Jahren umfassend saniert und die Infrastruktur bis ins Jahr 2011 an die geänderte Ausbildung angepasst werden.

Executive School für Management, Technologie und Recht (ES-HSG)

Am 1. Oktober 2005 nahm die neu gegründete, sich selbst tragende Executive School für Management, Technologie und Recht (ES-HSG) ihre Tätigkeit auf. Sie fasst die Aktivitäten in der Nachdiplomausbildung auch im Angebot von Kursen und Seminaren zusammen und ist das zentrale Portal für alle Weiterbildungsangebote der Universität St. Gallen.

Areal Platztor, zweiter Campus

Auf dem Areal Platztor am Rand der nördlichen Altstadt der Stadt St. Gallen entsteht der zweite Campus für die Universität St. Gallen. Der neue Universitätscampus soll sich mit einem vielfältigen und zukunftsgerichteten Angebot für Lehre und Forschung in einem städtischen Umfeld auszeichnen. Der Campus Platztor bietet Raum für rund 3000 Studenten, Dozenten und Mitarbeiter. Allerdings verzögert sich der Bau des Campus, da das 2021 zum Wettbewerbssieger erklärte Projekt «Haus am Park» nach zwei Jahren Weiterentwicklung aufgegeben werden musste. Dies, weil gewisse Mängel des Siegerentwurfs nicht korrigiert werden konnten. Eine Neuausschreibung ist notwendig und der Campus dürfte nicht vor 2031 fertiggestellt werden.<ref>Bauprojekt – HSGbaut. Abgerufen am 14. Juni 2024.</ref>

Skandale

2018/19

2018/19 wurde die Universität von einer Serie von Skandalen erschüttert. Eine Administrativuntersuchung der kantonalen Finanzkontrolle wies einzelnen Instituten einen fragwürdigen Umgang mit Spesen nach: Entschädigungen für Barbesuche, First-Class-Flüge, Geschäftsessen ohne Belege. Die Fraktionen der SP, Grünen, CVP, GLP und FDP im kantonalen Parlament argwöhnten darauf, dass die Regierung und insbesondere der Vorsteher des Bildungsdepartements nicht mehr in der Lage seien, die Steuerung und Aufsicht der Universität sicherzustellen. Sie verlangten deshalb dringende Massnahmen.<ref>Die HSG reiht Skandal an Skandal. Tages-Anzeiger.</ref>

2022

Siehe auch: Hauptartikel «HSG-Plagiatsskandal» Im Winter 2022 erschütterte eine Reihe neuer Skandale die Universität St.Gallen: Erst berichtete die NZZ am Sonntag über Plagiats-Verdachtsfälle<ref>Franziska Pfister: Plagiatsvorwürfe gegen HSG-Professor. In: NZZaS. NZZ, 8. Oktober 2022, abgerufen am 16. Dezember 2022.</ref> bei einem Professor. Vertiefte Recherchen des St. Galler Tagblatts ergaben, dass ein Betriebswirtschaftsprofessor, der an der Technischen Universität Darmstadt promoviert hat, in seiner Dissertation und in seiner Habilitationsschrift plagiiert haben soll.<ref>Raphael Rohner: Schwerer Plagiatsfall an der HSG: Professor soll bei Habilitation abgeschrieben haben. In: St.Galler Tagblatt. 2. Dezember 2022, abgerufen am 16. Dezember 2022.</ref> Diesen Vorwürfen ging die Universität St.Gallen zwar nach, stellte aber kein wissenschaftliches Fehlverhalten des Professors fest. Recherchen der Lokalzeitung brachten ebenso hervor, dass der Professor für Supply Chain Management Abschlussarbeiten von Studenten als Erstautor publiziert hat.<ref>Raphael Rohner: «Wir waren quasi seine Ghostwriter»: Plagiatsprofessor veröffentlichte Arbeiten von HSG-Studierenden unter seinem eigenen Namen. In: St.Galler Tagblatt. CH Media, 6. Dezember 2022, abgerufen am 16. Dezember 2022.</ref> Ein ebenso in den Plagiatsfall involvierter Professor hat versucht, Studenten mit Anwaltsschreiben davon abzuhalten, mit Medienschaffenden zu reden.<ref>Raphael Rohner: HSG-Professor versucht Studierende mundtot zu machen – Studierende wehren sich. In: St.Galler Tagblatt. CH Media, 12. Dezember 2022, abgerufen am 16. Dezember 2022.</ref> Der damalige Rektor der Universität, Professor Bernhard Ehrenzeller, und der St. Galler Regierungsrat Stefan Kölliker haben am 16. Dezember beide Professoren als Co-Direktoren eines betriebswissenschaftlichen Instituts freigestellt und umfassende Ermittlungen angekündigt.<ref>Raphael Rohner, Regula Weik: Nun greift die HSG-Leitung durch: Beschuldigte Professoren per sofort freigestellt. In: St.Galler Tagblatt. CH Media, 16. Dezember 2022, abgerufen am 16. Dezember 2022.</ref> Begründet wurde diese Massnahme mit dem sich erhärtenden Verdacht auf erhebliche wissenschaftliche Integritätsverletzungen. Zudem wurde für beide Beschuldigte ein Rayonverbot ausgesprochen.<ref>Guido Schätti: Plagiatsaffäre erschüttert HSG in ihren Grundfesten. In: NZZ am Sonntag. 18. Dezember 2022, S. 31.</ref>

Forschung

Die Universität ist besonders für ihre Beiträge zur systemorientierten Managementlehre bekannt. Zentrales Ergebnis dieser Forschungsarbeit ist das St. Galler Management-Modell, das von Hans Ulrich ersonnen und 2002 von Johannes Rüegg-Stürm an die neuesten Erkenntnisse angepasst wurde.

Über die Forschungsplattform Alexandria werden Forschungsergebnisse der HSG der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

In den Profilbereichen der Universität St. Gallen werden Fachgebiete inner- und interdisziplinär kombiniert. Jede School der HSG verantwortet mindestens einen Profilbereich.

Bibliothek

Datei:Neuer Eingangsbereich 2010 Computer- und Rechercheplätze, ausgestellte Bücher und Magazine HSGH 022-002502-01.jpg
Eingangsbereich der Bibliothek (2010)

Auf dem Campus befindet sich auch die Universitätsbibliothek St. Gallen. Sie existiert seit der Gründung der «Handelsakademie» im Jahr 1898. 1911 zogen die neu Handels-Hochschule genannte Institution und mit ihr die Bücher vom Westflügel der Kantonsschule in die eigenen Räume an der Notkerstrasse. 1963 erhielt die Bibliothek neue Räumlichkeiten in den beiden oberen Stockwerken des neuen Gebäudes (aktuell: Gebäude 01) auf dem Rosenberg. Im Mai 1989 wurde das Bibliotheksgebäude (Gebäude 09) nebenan bezogen, in dem die Hauptbibliothek untergebracht ist.

Struktur

Datei:University of St. Gallen Central Institute Building.jpg
Zentrales Institutsgebäude der Universität

Die Schwerpunkte liegen in der Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften für Wirtschaft, öffentliche Verwaltung und Rechtspflege. Die Universität ist in Schools und Institute gegliedert. Die Schools sind für die Lehre verantwortlich und bieten Bachelor- und Masterstudiengänge an. Die Institute betonen eher den praxisorientierten Charakter der Universität und sind entsprechend primär im Bereich praxisorientierter Forschung tätig.

Weiter gibt es 33 Institute bzw. Forschungsstellen, die weitgehend autonom und unternehmerisch geführt werden. Die Institute ermöglichen praxisnahe Ausbildung, Forschung und Weiterbildung und sind daher die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Die HSG setzt stark auf diese Einrichtungen für die Nachwuchsgewinnung.

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Internationale Beziehungen wird hier auch gelehrt, die Dozenten gehören zur School of Economics and Political Science. Daneben ist die Universität St. Gallen assoziiertes Mitglied im European Research Center for Information Systems (ERCIS).

Es existieren Vertretungsbüros, sogenannte Hubs, in Singapur<ref>Singapur | Universität St. Gallen. Abgerufen am 25. November 2019.</ref>, Sao Paulo<ref>GIMLA | University of St. Gallen. Abgerufen am 25. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und Dornbirn<ref>Institut für Computer Science in Vorarlberg (ICV-HSG): ICV-HSG | Das Institut | Universität St.Gallen. Abgerufen am 22. April 2026.</ref>.

Studium

Das Studium an der HSG beginnt mit einem Assessmentjahr, welches das zentrale Orientierungs- und Qualifikationsjahr des Bachelor-Studiums an der HSG bildet. Innerhalb zweier Semester erarbeiten sich die Studenten nicht nur das fachliche Fundament in den Bereichen Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft, sondern entwickeln zugleich akademische Kompetenzen, kritisches Denken in den Kultur- und Sozialwissenschaften und erlernen wissenschaftliche Arbeitsmethoden.<ref>Assessmentjahr. Abgerufen am 10. März 2026.</ref>

Anschliessend folgt eine Spezialisierung in die Bachelorprogramme Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft, Rechtswissenschaft mit Wirtschaftswissenschaften sowie International Affairs. Eine Reihe spezialisierter Masterstudiengänge baut auf den jeweiligen Programmen auf. Integraler Bestandteil aller Programme ist das Kontextstudium, das das Fachstudium durch geistes- und sozialwissenschaftliche Perspektiven ergänzt. Es macht 25 % des gesamten Studiums aus und fördert Reflexions- sowie Handlungskompetenzen.

Seit September 2012 kann Offizieren und höheren Unteroffizieren unter gewissen Bedingungen und bei Erbringung einer Zusatzleistung die militärische Kaderausbildung durch bis zu 6 ECTS im Studienbereich «Handlungskompetenz» angerechnet werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />HSG anerkennt militärische Kaderausbildung (Memento vom 30. März 2014 im Internet Archive)</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Seit 1996 bietet das Institut für Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht ein berufsbegleitendes, 18-monatiges Masterstudium mit dem Schwerpunkt Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht. Die neun Studienmodule des Executive Master of European and International Business Law finden in Europa, den USA und China statt.

Ausländische Studienbewerber werden in einem Selektionsverfahren von der Universität ausgewählt. Die Zahl der ausländischen Studierenden ist auf 25 Prozent beschränkt.

Im Herbstsemester 2025 zählte die Universität 9992<ref>HSG at a Glance | Zahlenlabor | unisg.ch. Abgerufen am 10. März 2026.</ref> immatrikulierte Studierende.

Studentenschaft und Vereine

Datei:Campus Luftbild.jpg
Die Universität während des 41. St. Gallen Symposiums (2011)

Die Studentenschaft der HSG (SHSG) ist die Interessenvertretung sowohl für die Studenten als auch für die Vereine. Sie bietet ihnen zahlreiche Dienstleistungen an und stellt auf ihrer Website zahlreiche Informationen für sie bereit.

Des Weiteren gehören der Studentenschaft die «SHSG Campus App» und «Biddit by SHSG», welche die Studierenden im Campusalltag sowie bei der Kurswahl an der HSG unterstützen. Darüber hinaus betreibt die Studentenschaft fünf eigene Initiativen. Diese enthalten das Studierendenmagazin Prisma, das seit 1969 erscheint, sowie den Bereich G, der die beiden Campus-Bars «AdHoc» und «SQR Bar» sowie das «Meeting Point» in der Stadt St. Gallen betreibt. Die weiteren Initiativen sind die Skriptekommission, welche Bücher und Lehrmaterial verkauft, die Infrastructure Initiative, welche 3 Co-Working Spaces in der Stadt St. Gallen betreibt, sowie das Ressort International, welches Austauschstudierenden zur Seite steht und kurzzeitige Austausche in die gesamte Welt ermöglicht. Der Vorstand der Studentenschaft betreibt darüber hinaus ein eigenes Co-Working Space auf dem Campus im Gebäude A 05 der Universität, in welchem auch ihre Büros und Anlaufstellen gelegen sind.

Die Studentenschaft besitzt ausserdem zwei eigene Fonds, mit denen sie sozial schwache Studierende, nachhaltige Projekte und besonderes studentisches Engagement unterstützt.

Es gibt über circa 150 Vereine an der Universität St. Gallen.

Das International Students’ Committee ist ein von der Universität unabhängiger Verein, der aus circa 25 Studenten der HSG besteht und alljährlich das St. Gallen Symposium organisiert. Das Symposium führt seit 1970 internationale Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit Studierenden aus aller Welt in St. Gallen zusammen. Der AIESEC St. Gallen wurde 1951 gegründet, bietet ein internationales Praktikumsprogramm an und organisiert Konferenzen. Seit den 1980er-Jahren beschäftigt sich der Verein oikos St. Gallen an der HSG mit Nachhaltigkeit. Mit 13 verschiedenen Initiativen und über 100 aktiven Mitgliedern<ref>ABOUT. Abgerufen am 16. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> verfolgt der Verein das Ziel, dass Menschen dazu bewogen werden sollen, ihre Entscheidungen im Einklang mit Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft zu treffen<ref>ABOUT. Abgerufen am 17. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. 2012 wurde oikos consulting als studentische Unternehmensberatung mit Fokus auf nachhaltigem Wirtschaften initiiert und agiert seit 2014 eigenständig unter dem Namen Student Impact<ref>Student Impact | Consulting for sustainable business. Abgerufen am 8. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Student Impact – Management Consulting for Sustainable Ideas. Abgerufen am 17. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Fast genauso lange wie oikos existiert die 1988 gegründete studentische Unternehmensberatung Esprit St. Gallen, die neben Projektarbeit auch Herausgeberin des zweimal jährlich erscheinenden St. Gallen Business Reviews ist.<ref>St. Gallen Business Review. Abgerufen am 23. April 2015.</ref> Einer der grössten Vereine ist mit 600 Mitgliedern DocNet, der Doktorandenverein an der Universität St. Gallen, der auch das jährliche DocNet Management Symposium organisiert. Mit über 3'500 Mitgliedern ist der Helvetian Investment Club (HIC) sowohl der mitgliederstärkste Verein der Universität als auch der grösste studentisch geführte Finanzverein in der DACH-Region. Entstanden aus dem Zusammenschluss von vier studentischen Organisationen mit Wurzeln bis ins Jahr 1986, verbindet der Verein Studierende seit Jahrzehnten eng mit der Finanzdienstleistungsbranche.<ref>HIC : Helvetian Investment Club at the University of St.Gallen. Abgerufen am 21. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die restlichen Vereine sind vor allem Sportvereine, Kulturvereine, Vereinigungen von Studierenden anderer Länder oder Kantone, Fachspezifische Vereine im Bereich der an der HSG gelehrten Fächer und auch Studentenverbindungen. Die offizielle Ehemaligen-Organisation der Universität St. Gallen ist HSG Alumni.

Rankings

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Financial Times:<ref>Financial Times Ranking. In: Financial Times. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. August 2012; abgerufen am 6. Dezember 2018.</ref>

  • Financial Times European Business School Ranking: Platz 8, Platz 1 im deutschsprachigen Raum (2025)<ref>European Business School Rankings 2025. In: Financial Times. Abgerufen am 10. März 2026.</ref>
  • Financial Times Programm-Rankings:
    • FT Masters in Management Ranking
      • Platz 1 weltweit mit dem Master-Programm in Strategy and International Management (SIM-HSG, 2025)<ref>Masters in Management 2025. Abgerufen am 10. März 2026.</ref>
      • Platz 8 weltweit mit dem gemeinsam mit anderen Hochschulen angebotenen CEMS Master-Programm (2019)
    • FT Masters in Finance Ranking: Platz 9 weltweit mit dem Master in Banking and Finance (MBF-HSG) (2025)<ref>Masters in Finance 2025. Abgerufen am 10. März 2026.</ref>
    • FT Global MBA Ranking: Platz 76 der besten Business Schools weltweit (2022)<ref>MBA 2022. Abgerufen am 21. Oktober 2022.</ref>
    • FT Executive MBA Ranking: Platz 32 der besten Business Schools weltweit (2022)<ref>EMBA 2022. Abgerufen am 21. Oktober 2022.</ref>
    • FT Executive Education (open) Ranking: Platz 10 der besten Business Schools weltweit (2022)<ref>Executive Education Open 2022. Abgerufen am 21. Oktober 2022.</ref>
    • FT Executive Education (customised) Ranking: Platz 27 der besten Business Schools weltweit (2022)<ref>Executive Education Custom 2022. Abgerufen am 21. Oktober 2022.</ref>
    • FT Top MBAs for Entrepreneurship: Platz 26 der besten Business Schools weltweit (2018)

Wirtschaftswoche-Ranking:

Handelsblatt-Ranking:

CHE-Rankings:<ref>CHE Hochschulranking. In: Die Zeit. Abgerufen am 15. Juli 2014.</ref>

  • Betriebswirtschaftslehre: Spitzengruppe im deutschsprachigen Europa
  • Volkswirtschaftslehre: Spitzengruppe im deutschsprachigen Europa
  • Internationale Beziehungen: Spitzengruppe im deutschsprachigen Europa
  • Rechtswissenschaft: Spitzengruppe im deutschsprachigen Europa

The Economist Ranking:

  • Master in Management Ranking: Platz 2 weltweit (2019)<ref>economist.com</ref>

Bloomberg Businessweek:

  • European Business Schools Ranking (MBA): Platz 6, Platz 1 im deutschsprachigen Raum (2022–23)<ref>European B-Schools Ranking 2022-23. Abgerufen am 12. Oktober 2022.</ref>

QS World University Rankings:

  • QS World University Rankings (allgemein): Platz 398 weltweit (2020)<ref>topuniversities.com</ref>
  • QS World University Rankings: Masters in Management Ranking: Platz 1 im deutschsprachigen Raum, Platz 10 weltweit mit dem Master in Unternehmensführung (MUG-HSG) (2018)<ref>topmba.com</ref>
  • QS World University Rankings: Masters in Finance Ranking: Platz 25 weltweit mit dem Master in Banking and Finance (MBF-HSG) (2018)<ref>topuniversities.com</ref>
  • QS World University Rankings by Subject Business and Management Studies: Platz 1 im deutschsprachigen Raum, Platz 31 weltweit (2022)<ref>topuniversities.com</ref>
  • QS World University Rankings by Subject Social Sciences and Management: Platz 3 im deutschsprachigen Raum, Platz 86 weltweit (2022)<ref>QS World University Rankings for Social Sciences & Management 2022. Abgerufen am 30. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • QS World University Rankings: Global MBA Ranking: Platz 52 weltweit (2018)<ref>topuniversities.com</ref>
  • QS World University Rankings: Executive MBA Ranking: Platz 35 weltweit (2018)<ref>topmba.com</ref>

Shanghai-Ranking:

  • Weltweites Ranking für Betriebswirtschaftslehre: Platz 1 im deutschsprachigen Raum, Platz 29 weltweit (2022)<ref>shanghairanking.com</ref>

THE-Ranking:

  • THE-Ranking (allgemein): Kategorie der 301 bis 400 besten Universitäten der Welt (2023)<ref>University of St Gallen. Abgerufen am 16. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Weltweites Ranking für Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre: Platz 59 weltweit (2023)<ref>timeshighereducation.com</ref>

EFinancialCareers-Ranking:

  • Top 30 Master Programmes for Getting a Job in Investment Banking: Platz 4 weltweit mit dem Master-Programm in Banking and Finance (MBF-HSG) (2017)<ref>news.efinancialcareers.com</ref>

The UNL Global Research Ranking

Partneruniversitäten

Die Universität St. Gallen unterhält mit über 200 Partneruniversitäten Kooperationen und gemeinsame Austauschprogramme unter anderem mit folgenden internationalen Universitäten.<ref>Liste der Partneruniversitäten Homepage HSG, abgerufen am 8. Januar 2018.</ref>

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Persönlichkeiten

Ein bekannter Absolvent der Handels- und Verkehrsschule als Vorgänger der Universität war der Physiker Paul Scherrer.

Bekannte Absolventen

siehe: Absolvent der Universität St. Gallen

Bekannte Professoren

siehe: Hochschullehrer der Universität St. Gallen

Siehe auch

Literatur

  • Gabriele Boller: Die Universität St. Gallen HSG (= Schweizerische Kunstführer, Band 651/652). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1998, ISBN 3-85782-651-7.
  • Karl Heinz Burmeister: 100 Jahre HSG. Geschichte der Universität St. Gallen, Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften. Stämpfli, Bern 1998, ISBN 3-7272-9248-2.
  • Sieglinde Geisel: Denken und Handeln. 125 Jahre HSG – eine unternehmerische Universität. St. Gallen 2023.

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="swiss">

Mitglieder. In: swissuniversities.ch. swissuniversities, 2019, abgerufen am 31. August 2019.

</ref> </references>

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Universitäre Hochschulen
Fachhochschulen

Berner Fachhochschule • Fachhochschule Graubünden • Fachhochschule Les Roches-Gruyère • Hochschule Luzern • Fachhochschule Nordwestschweiz • Fachhochschule Ostschweiz • Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana • Fachhochschule Westschweiz • Zürcher Fachhochschule • Kalaidos Fachhochschule

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Akkreditierte Institutionen
gemäss Artikel 75 Absatz 3 HFKG

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Eidgenössische Hochschule für Berufsbildung
gemäss EHB-Gesetz

Eidgenössische Hochschule für Berufsbildung

Eidgenössische Hochschule für Sport
gemäss SpoFöG, Art. 14

Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen

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