Zum Inhalt springen

Fachhochschule Graubünden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Fachhochschule Graubünden
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:Fachhochschule Graubünden Logo.svg
Gründung 1963
Trägerschaft staatlich
Ort Chur
Kanton Graubünden
Land SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Rektor Gian-Paolo Curcio (seit 2025)
Studierende 2462 (2024)<ref name="jahresbericht_2024">Jahresbericht 2024. In: Fachhochschule Graubünden University of Applied Science. 1. April 2025, abgerufen am 12. März 2026.</ref>
Mitarbeiter 829 (2024)<ref name="jahresbericht_2024" />
Netzwerke Swissuniversities<ref name="swiss" />
Website www.fhgr.ch/
Datei:HTW Chur Standort A.jpg
FHGR Standort A
Datei:HTW Chur Standort E und F.jpg
FHGR Standort D/E/F

Die Fachhochschule Graubünden (FHGR) (bis 3. September 2019 Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur)<ref>Die HTW ist jetzt die FHGR. In: suedostschweiz.ch. 3. September 2019, abgerufen am 24. August 2021.</ref> ist eine Fachhochschule in der Schweiz und ist in der Lehre, Weiterbildung, Forschung und Dienstleistung tätig. Sie ist seit dem 1. Januar 2020 eine eigenständige Fachhochschule.<ref>SRF: Der Beginn einer neuen Ära für die HTW Chur. 14. Dezember 2018, abgerufen am 27. Februar 2019.</ref>

Geschichte

Die Fachhochschule Graubünden wurde 1963 als Abendtechnikum Chur gegründet. 1972 erfolgte per Bundesbeschluss die Anerkennung des Abendtechnikums als Höhere Technische Lehranstalt. Einige Jahre später wurden auch wirtschaftliche Studienangebote aufgenommen. Die ersten Vollzeitstudiengänge wurden 1990 angeboten. 1991 errichtete die Betriebswirtschaft ihre eigene Schule, die Höhere Schule für Wirtschaft und Verwaltung HWV, während sich die Höhere Technische Lehranstalt inzwischen Hochschule für Technik und Architektur HTA nannte. Im Oktober 1997 erhielten beide Schulen den Status einer Fachhochschule. Mit der Bildung der sieben Fachhochschulen in der Schweiz fusionierten 2000 die Bereiche Technik und Wirtschaft. Damit entstand die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur, die bis Ende 2019 Teil der Fachhochschule Ostschweiz war.<ref>Wissensplatz 01/2013 – Das Magazin der HTW Chur. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2016; abgerufen am 22. Mai 2019.</ref>

Mit der vom Bundesrat gesprochenen Beitragsberechtigung wurde die Fachhochschule Graubünden per 1. Januar 2020 die achte öffentlich-rechtliche Fachhochschule der Schweiz<ref>Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur vom Bund als beitragsberechtigt anerkannt. Abgerufen am 29. Juli 2019.</ref> und trat somit aus dem Verbund der Fachhochschule Ostschweiz aus. Bis 2027 soll ein Hochschulzentrum in Chur gebaut werden, sofern die Bündner Stimmbevölkerung zustimmt.<ref>SDA: Parlament gibt grünes Licht für Hochschulcampus in Chur. Abgerufen am 22. Mai 2019.</ref>

Lehre und Weiterbildung

Die Fachhochschule Graubünden bietet Bachelor- und Masterstudiengänge sowie Weiterbildungen in Architektur, Bauingenieurwesen, Digital Science, Management, Multimedia Production, Technik und Tourismus sowie Digital Supply Chain Management an. Die Studien- und Weiterbildungsangebote der Fachhochschule zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus. Die Fachhochschule Graubünden hat über 2000 Studierende.

Entwicklung der Studierendenzahlen<ref>Publikationen – HTW Chur. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. April 2019; abgerufen am 22. Mai 2019.</ref>
Jahr Bachelor Master Weiterbildung Total
2022<ref name="jahresbericht_2022">Jahresbericht 2022. In: Fachhochschule Graubünden University of Applied Science. 30. Dezember 2022, abgerufen am 2. Januar 2024.</ref> 1671 157 496 2324
2020<ref name="jahresbericht_2020">Jahresbericht 2020. In: Fachhochschule Graubünden University of Applied Science. 30. März 2021, abgerufen am 24. August 2021.</ref> 1780 156 377 2313
2019<ref name="jahresbericht_2019">Jahresbericht 2019. In: Fachhochschule Graubünden University of Applied Science. 3. April 2020, abgerufen am 24. August 2021.</ref> 1688 133 361 2182
2018<ref name="jahresbericht_2018">Jahresbericht 2018. In: Fachhochschule Graubünden University of Applied Science. 28. März 2019, abgerufen am 24. August 2021.</ref> 1567 127 363 2057
2017<ref name="jahresbericht_2017">Jahresbericht 2017. In: Fachhochschule Graubünden University of Applied Science. 4. April 2018, abgerufen am 24. August 2021.</ref> 1339 108 271 1718
2016 1181 101 313 1595
2015 1080 96 295 1471

Angewandte Forschung und Dienstleistung

In acht Fachbereichen betreibt die Fachhochschule Graubünden angewandte Forschung und Entwicklung, führt Beratungen durch und bietet Dienstleistungen an. Dabei arbeitet sie mit Partnern aus Wirtschaft und Öffentlichkeit zusammen.

Institute mit zugehörigen Forschungsschwerpunkten
Institut Forschungsschwerpunkt
Institut für Multimedia Production (IMP) Medienkonvergenz und Multimedialität
Institut für Photonics und Robotics (IPR) Advanced and Smart Sensors / Internet of Things
Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft (SII) Big Data and Analytics, Informationsorganisation
Institut für Bauen im alpinen Raum (IBAR) Bauen im alpinen Raum
Institut für Tourismus und Freizeit (ITF) Tourismusentwicklung
Zentrum für wirtschaftspolitische Forschung (ZWF) Wirtschaftspolitik
Schweizerisches Institut für Entrepreneurship (SIFE) Private Entrepreneurship mit den Forschungsfeldern

digitale Strategien, Innovation, Internationalisierung und Supply Chain

Zentrum für Verwaltungsmanagement (ZVM) Public Entrepreneurship

Architektur

Das Schulhaus der Fachhochschule Graubünden – Standort A wurde im Jahr 1993 nach Plänen der Churer Architekten Jüngling & Hagmann in Zusammenarbeit mit Branger & Conzett errichtet.<ref>Graubünden – Baukultur | Bauwerke. Abgerufen am 12. Juni 2021.</ref> Fotografisch wurde das Schulhaus im Jahr 1993 von Christian Kerez und 2019 von Ralph Feiner dokumentiert.

Auszeichnungen und Preise

Literatur

Trivia

Im August 2021 gaben Wissenschaftler der FH Graubünden bekannt, die Kreiszahl Pi auf 62,8 Billionen Stellen genau berechnet zu haben. Dies war zu diesem Zeitpunkt Weltrekord.<ref>Die FH Graubünden kennt Pi am genauesten – Weltrekord! Mitteilung der Fachhochschule Graubünden vom 17. August 2021, abgerufen am 23. August 2021</ref>

Weblinks

Commons: Fachhochschule Graubünden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="swiss">Mitglieder. In: www.swissuniversities.ch. swissuniversities, 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juli 2019; abgerufen am 31. August 2019.</ref> </references>

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Universitäre Hochschulen
Fachhochschulen

Berner Fachhochschule • Fachhochschule Graubünden • Fachhochschule Les Roches-Gruyère • Hochschule Luzern • Fachhochschule Nordwestschweiz • Fachhochschule Ostschweiz • Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana • Fachhochschule Westschweiz • Zürcher Fachhochschule • Kalaidos Fachhochschule

Pädagogische Hochschulen

HEP BEJUNE • PH Bern • PH Freiburg • PH Graubünden • SUPSI DFA • PH Luzern • FH Nordwestschweiz PH • Hochschule für Logopädie Ostschweiz • PH Schaffhausen • PH Schwyz • PH St. Gallen • PH Thurgau • HEP Vaud • PH Wallis • PH Zug • HfH • PH Zürich

Andere Institutionen des Hochschulbereichs
Akkreditierte Institutionen
gemäss Artikel 75 Absatz 3 HFKG

Theologische Hochschule Chur • Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel

Eidgenössische Hochschule für Berufsbildung
gemäss EHB-Gesetz

Eidgenössische Hochschule für Berufsbildung

Eidgenössische Hochschule für Sport
gemäss SpoFöG, Art. 14

Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein