Mompha subbistrigella
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| Mompha subbistrigella | ||||||||||||
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| Datei:Mompha subbistrigella1.jpg
Mompha subbistrigella | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Mompha subbistrigella | ||||||||||||
| (Haworth, 1828) |
Mompha subbistrigella ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Fransenmotten (Momphidae).
Merkmale
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 7 bis 12 Millimeter. Der Kopf ist grau und hellgrau gesprenkelt. Der Thorax und die Vorderflügel sind dunkelgrau.
Bei den Männchen ist der Cucullus an der Basis breit und verjüngt sich distal. Der Sacculus ist abgeschnitten und besitzt am Apex drei oder vier kurze, dicke Zähne. Der Aedeagus besitzt einen großen, am Ende beilkopfförmigen Cornutus. Ein weiterer Cornutus ist lang und ein dritter ist kurz und leicht gebogen. Die Form des apikalen Teils des Sacculus und die Cornuti sind für die Art charakteristisch.
Bei den Weibchen besteht die Lamella antevaginalis aus zwei keilförmigen Skleriten und einer kleinen dazwischen liegenden sklerotisierten Platte. Der Ductus bursae ist in einen kurzen und engen hinteren (subostialen) Teil und einen langen und breiten Teil gegliedert. Die Form der Lamella antevaginalis und des Ductus bursae sind für die Art charakteristisch.<ref name="MLE5"/>
Ähnliche Arten
M. subbistrigella hat prinzipiell die gleiche Flügelzeichnung wie Mompha sturnipennella, es fehlen aber die rostfarbenen Striche in der Mitte des Vorderflügels und es existieren deutliche weiße Costalstriche im Apikalbereich.<ref name="MLE5"/>
Verbreitung
Mompha subbistrigella ist in Nord- und Mitteleuropa verbreitet. Im Osten reicht das Verbreitungsgebiet bis in den Kaukasus und nach Zentralasien.<ref name="MLE5"/>
Biologie
Die Raupen entwickeln sich an kleineren Weidenröschen-Arten (Epilobium) wie dem Berg-Weidenröschen (Epilobium montanum), dem Sumpf-Weidenröschen (Epilobium palustre), dem Kleiblütigem Weidenröschen (Epilobium parviflorum) und dem Vierkantigem Weidenröschen (Epilobium tetragonum). Die Raupen leben in der Samenkapsel und fressen von Ende Juni bis Juli an den unreifen Samen. Von Raupen befallene Samenkapseln sind kürzer, gebogen und haben ein kleines Bohrloch. Falter können während des ganzen Jahres angetroffen werden. Nach der Überwinterung können sie häufig vom späten Frühjahr bis zum Frühsommer beobachtet werden.<ref name="MLE5"/> Nach anderen Angaben scheinen die Falter in Mitteleuropa nicht zu überwintern.<ref name="Schütze"/><ref name="Schütze2"/>
Systematik
Aus der Literatur ist das folgende Synonym bekannt:<ref name="MLE5"/><ref name="Fauna"/>
- Tinea subbistrigella <templatestyles src="Person/styles.css" />Haworth, 1828
Quellen
Einzelnachweise
<references> <ref name="MLE5"></ref> <ref name="Fauna">Mompha subbistrigella bei Fauna Europaea. Archiviert vom Original im Internet Archive. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple</ref> <ref name="Schütze">Karl Traugott Schütze: Die Biologie der Kleinschmetterlinge unter besonderer Berücksichtigung ihrer Nährpflanzen und Erscheinungszeiten. Handbuch der Microlepidopteren. Raupenkalender geordnet nach der Illustrierten deutschen Flora von H. Wagner. Frankfurt am Main, Verlag des Internationalen Entomologischen Vereins e. V., 1931, S. 144</ref> <ref name="Schütze2">Karl Traugott Schütze: Mittheilungen über einige Kleinschmetterlinge. In: Stettiner Entomologische Zeitung. Band 58 (1897), S. 299–414.</ref> </references>
Weblinks
- Ian Kimber: Guide to the moths of Great Britain and Ireland Fotos
- Lepiforum e. V. Taxonomie und Fotos