Zum Inhalt springen

Windeberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. März 2026 um 13:09 Uhr durch imported>Kompetenter (Einleitung: typo).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Windeberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(226)&title=Windeberg 51° 16′ N, 10° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(226) 51° 16′ 20″ N, 10° 30′ 44″ O
 {{#coordinates:51,272213|10,512147|primary
dim=10000 globe= name=Windeberg region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 344 m
Fläche: 16,36 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Windeberg, Stadt Mühlhausen/Thüringen. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: 226 (Sep. 2023)<ref>Mühlhausen/Thüringen – Einwohnerstatistik. In: www.muehlhausen.de. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juni 1992
Postleitzahl: 99974
Vorwahlen: 03601, 036029
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Windeberg ist ein Ortsteil der Kreisstadt Mühlhausen/Thüringen im Unstrut-Hainich-Kreis. Für den Ortsteil gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 207 kB) § 2 und 3. In: Webauftritt. Stadt Mühlhausen, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geografie

Windeberg liegt am Rande der Südabdachung des Dün am Übergang ins Thüringer Becken, sechs Kilometer nordöstlich der Kernstadt Mühlhausen. Südlich liegt der Forstberg (395 m ü. NN) und westlich das NSG Flachstal. Über die Landesstraßen 1016 und 2041 ist die verkehrsmäßige Anbindung gegeben.

Geschichte

Datei:Tractus Eichsfeldiae.jpg
Das Eichsfeld und das Gebiet der Freien und Reichsstadt Mühlhausen mit Windeweck (Windeberg) um 1759 (Die Karte enthält einige Fehler: siehe Kartenbeschreibung auf Commons)

Am 29. August 1296 wurde der Ort urkundlich erstmals erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 315.</ref> Über Jahrhunderte zählte er zum Einflussbereich der Reichsstadt Mühlhausen. 1565 zählte man in Windeberg 45 Mann Bevölkerung.<ref>Reinhard Jordan (Hrsg.): Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen. Band 1: (– 1525). Danner, Mühlhausen 1900, S. 41.</ref> 1750 fielen weite Teile des Ortes, einschließlich der Dorfkirche, einem Brand zum Opfer.<ref name="books-t75ZAAAAcAAJ-265">Verzeichniß der untergegangenen Dörfer ec. im Regierungs-Bezirke Erfurt. In: Neue Mittheilungen aus dem Gebiete historisch-antiquarischer Forschungen. Bd. 2, Nr. 2, 1836, ZDB-ID 208294-9, S. 260–287, hier S. 265.</ref>

1802 fiel Windeberg zusammen mit Mühlhausen an das Königreich Preußen, von 1807 bis 1813 an das von Napoleon geschaffene Königreich Westphalen (Kanton Dachrieden) und wurde nach dem Wiener Kongress 1816 dem Landkreis Mühlhausen in der preußischen Provinz Sachsen zugeordnet.

Am 1. Juni 1992 erfolgte die Eingemeindung nach Mühlhausen.

Sehenswürdigkeiten

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Windeberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein