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Bohrium

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Eigenschaften
Allgemein
Name, Symbol, Ordnungszahl Bohrium, Bh, 107
Elementkategorie Übergangsmetalle
Gruppe, Periode, Block 7, 7, d
CAS-Nummer

Vorlage:CASRN

Atomar
Atommasse 262,1229 u
Elektronenkonfiguration [Rn] 5f14 6d5 7s2 (?)
1. Ionisierungsenergie Vorlage:ZahlExpVorlage:ZahlExp
2. Ionisierungsenergie Vorlage:ZahlExpVorlage:ZahlExp
3. Ionisierungsenergie Vorlage:ZahlExpVorlage:ZahlExp
4. Ionisierungsenergie Vorlage:ZahlExpVorlage:ZahlExp
5. Ionisierungsenergie Vorlage:ZahlExpVorlage:ZahlExp
Isotope
Isotop NH t1/2 ZA ZE (MeV) ZP
261Bh {syn.} 11,8 ms
262Bh {syn.}
264Bh {syn.} 440 ms
267Bh {syn.} 17 s α
Weitere Isotope siehe Vorlage:Infobox Chemisches Element/Isotope
Gefahren- und Sicherheitshinweise
Radioaktiv
Radioaktiv
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Die von der Radioaktivität ausgehenden Gefahren gehören nicht zu den einzustufenden Eigenschaften nach der GHS-Kennzeichnung. In Bezug auf weitere Gefahren wurde dieses Element entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden. </ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Bohrium ist ein ausschließlich künstlich erzeugtes chemisches Element mit dem Elementsymbol Bh und der Ordnungszahl 107 und zählt zu den Transactinoiden (7. Periode, d-Block). Im Periodensystem der Elemente steht es in der 7. IUPAC-Gruppe, der Mangangruppe. Alle Bohrium-Isotope sind radioaktiv. Es wurde nach dem dänischen Physiker Niels Bohr benannt (nicht zu verwechseln mit Bor).

Geschichte

Bohrium wurde zwar erstmals am 6. Oktober 1976 von einer sowjetischen Forschergruppe unter Leitung von Juri Oganesjan am Institut für Kernforschung bei Dubna erzeugt, jedoch nicht als solches erkannt. Die Erzeugung geht daher offiziell auf die Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt zurück, die das Element am 27. März 1981 erzeugte und den Namen Nielsbohrium vorschlug. Es trug zunächst den systematischen Namen Unnilseptium (Symbol Uns) und wurde zuvor auch als Eka-Rhenium bezeichnet.

Der heutige, endgültige Name wurde 1994 von der IUPAC empfohlen und 1997 beschlossen.

Sicherheitshinweise

Es gibt keine Einstufung nach der CLP-Verordnung oder anderer Regelungen. Von diesem Element sind nur wenige Atome gleichzeitig herstellbar und damit viel zu wenige für eine chemische oder physikalische Gefährlichkeit.

Weblinks

Commons: Bohrium – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Bohrium – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

H He
Li Be B C N O F Ne
Na Mg Al Si P S Cl Ar
K Ca Sc Ti V Cr Mn Fe Co Ni Cu Zn Ga Ge As Se Br Kr
Rb Sr Y Zr Nb Mo Tc Ru Rh Pd Ag Cd In Sn Sb Te I Xe
Cs Ba La Ce Pr Nd Pm Sm Eu Gd Tb Dy Ho Er Tm Yb Lu Hf Ta W Re Os Ir Pt Au Hg Tl Pb Bi Po At Rn
Fr Ra Ac Th Pa U Np Pu Am Cm Bk Cf Es Fm Md No Lr Rf Db Sg Bh Hs Mt Ds Rg Cn Nh Fl Mc Lv Ts Og
Alkalimetalle Erdalkalimetalle Lanthanoide Actinoide Übergangsmetalle Metalle Halbmetalle Nichtmetalle Halogene Edelgase Chemie unbekannt

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein