Julian Barlen
Julian Barlen (* 24. Februar 1980 in Bielefeld) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er war von 2011 bis 2016 und ist seit Mai 2019 wieder Abgeordneter im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. 2018 wurde er zum Generalsekretär des SPD-Landesverbands gewählt.<ref name="NDR.de">Stefan Ludmann: Julian Barlen wird SPD-Generalsekretär in MV. In: NDR.de. 26. Mai 2018, abgerufen am 28. Juni 2018.</ref> Seit 2021 ist er Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag.
Leben und Beruf
Barlen ist in Mettingen aufgewachsen. Er ist gelernter Hotelkaufmann und beendete das Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Rostock als Diplom-Volkswirt.
Politik
Barlen arbeitete ab 2009 als Referent für Sozialpolitik bei der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern. Er ist Mitbegründer der Internetplattform Endstation Rechts, die sich kritisch mit Rechtsextremismus auseinandersetzt. Im Wahlkampf 2011 trat er mit der von Storch Heinar gegründeten Band Storchkraft auf. Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2011 wurde er erstmals in den Landtag gewählt. Am 1. Oktober 2011 übernahm er von Mathias Brodkorb die Leitung der Projekte Endstation Rechts und Storch Heinar.<ref>endstation-rechts.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wachablösung: Leitung von Endstation Rechts. und Storch Heinar wechselt ( vom 24. Dezember 2012 im Internet Archive) vom 1. Oktober 2011</ref>
Von Juli 2017 bis Mai 2018 bekleidete Barlen das Amt des stellvertretenden Landesvorsitzenden der SPD Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem Sonderparteitag in Golchen am 26. Mai 2018 wurde er mit 84,4 Prozent von den Delegierten zum ersten Generalsekretär in der Geschichte des Landesverbands gewählt.<ref name="NDR.de" />
Seit Mai 2019 ist er erneut Abgeordneter des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, nachdem die Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider verstorben ist. Aufgrund des Mandatsverzichts von Heinz Müller rückt Barlen in den Landtag nach. Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2016 wurde Barlen nicht in den Landtag gewählt.<ref>NDR: Bretschneider-Nachfolge bleibt vorerst offen. Abgerufen am 3. Mai 2019.</ref>
Bei der Landtagswahl 2021 trat Julian Barlen im Landtagswahlkreis Hansestadt Rostock III an, gewann diesen mit 30,6 Prozent der Erststimmen (10.646 Stimmen).<ref>wahlen.mvnet.de, abgerufen am 5. Oktober 2021</ref> Am 25. November 2021 wurde er als Nachfolger von Thomas Krüger mit 82 Prozent der Stimmen zum Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Landtag gewählt.
Weblinks
- Homepage
- Biographie auf der Website des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern
- Homepage von Endstation Rechts
Einzelnachweise
<references/>
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Bundestag: Matthias Miersch. Landtage: Baden-Württemberg: Sascha Binder. Bayern: Holger Grießhammer. Berlin: Raed Saleh. Brandenburg: Björn Lüttmann. Bremen: Mustafa Güngör. Hamburg: Dirk Kienscherf. Hessen: Tobias Eckert. Mecklenburg-Vorpommern: Julian Barlen. Niedersachsen: Stefan Politze. Nordrhein-Westfalen: Jochen Ott. Rheinland-Pfalz: Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Saarland: Ulrich Commerçon. Sachsen: Henning Homann. Sachsen-Anhalt: Katja Pähle. Schleswig-Holstein: Serpil Midyatli. Thüringen: Lutz Liebscher
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Harald Ringstorff (1990–1994) | Gottfried Timm (1994–1996) | Harald Ringstorff (1996–1998) | Volker Schlotmann (1998–2008) | Norbert Nieszery (2008–2016) | Mathias Brodkorb (2016) | Thomas Krüger (2016–2021) | Julian Barlen (seit 2021)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Barlen, Julian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdL |
| GEBURTSDATUM | 24. Februar 1980 |
| GEBURTSORT | Bielefeld |