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Manlala

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Oktober 2025 um 20:23 Uhr durch imported>J. Patrick Fischer (Politik: clean up, replaced: <ref>Jornal da República: [http://www.mj.gov.tl/jornal/public/docs/2016/serie_2/SERIE_II_NO_47.pdf ''Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016'', 2. Dezember 2016], abgerufen am 17. Juni 2020.</ref> mit AWB).
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Manlala
Datei:2021-04-05 nahe Salau, Suco Manlala.jpg
Straßenschäden durch die Katastrophe von 2021
Daten
Fläche 9,24 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).</ref>
Einwohnerzahl 1.494 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2023.</ref>
Chefe de Suco João Baptista Alves
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Dauloroc 11
Manlala 440
Manlala (Osttimor)
Manlala (Osttimor)
Koordinaten: 8° 52′ S, 125° 57′ O
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Manlala ist ein osttimoresischer Ort, Aldeia und Suco im Verwaltungsamt Soibada (Gemeinde Manatuto).

Der Ort

Der Ort Manlala liegt im Süden des Sucos, auf einer Meereshöhe von 543 m. Hier befindet sich die Grundschule des Sucos, die Escola Primaria Manlala.<ref name=Poll>Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)</ref> Manlala gehört zum Siedlungszentrum Soibada, ebenso wie die beiden anderen Orte im Suco Lehutula und Dauloroc (Dauroloc).<ref name="UNMIT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT-Karte des Distrikts Manatuto, August 2008 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 581 kB)</ref>

Der Suco

Manlala
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Dauloroc 8° 51′ 41″ S, 125° 56′ 42″ O
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569 m
Lehutula 8° 51′ 27″ S, 125° 56′ 33″ O
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569 m
Manlala 8° 51′ 33″ S, 125° 56′ 47″ O
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543 m
Salau ? ?
Datei:2020-08-14 Salau.jpg
Der Ort Salau im Osten des Sucos
Datei:Shrine of Our Lady of Aitara 2.jpg
Kapelle der Heiligen Mutter von Aitara

In Manlala leben 1.494 Einwohner (2022), davon sind 757 Männer und 737 Frauen. Im Suco gibt es 207 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Fast 96 % der Einwohner geben Tetum Terik als ihre Muttersprache an. Minderheiten Tetum Prasa, Mambai, Idaté, Idalaka, Habun oder Bunak.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Manlala (tetum; PDF; 8,3 MB)</ref>

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Manlala eine Fläche von 16,70 km².<ref name=Census2010-2><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)</ref> Nun sind es 9,24 km².<ref name="Cen2015" /> Der Suco liegt im Norden des Verwaltungsamts Soibada. Im Osten und im Süden befindet sich der Suco Leo-Hat, im Südwesten der Suco Samoro und im Westen die Sucos Fatumaquerec und Maun-Fahe. Nördlich von Manlala liegt das Verwaltungsamt Laclubar mit den Sucos Manelima und Orlalan. Von Nord nach Süd fließt durch Manlala der Fluss Sáhen, der an der Nordgrenze durch Zusammentreffen des Grenzflusses Buarahuin und dem aus dem Norden kommenden Bun entsteht.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref>

Etwa eine Meile nördlich des Siedlungszentrums liegt der Hügel Aitara (608 m), auf dessen Gipfel sich ein großer Banyan-Baum steht. Dieser Ort gilt seit je her als heilig. Neben dem Baum befindet sich ein Marienschrein, welcher der Heiligen Mutter von Aitara (Nossa Senhora de Aitara) geweiht ist. Sie soll hier an einem 16. Oktober mehreren Frauen erschienen sein, weswegen in Soibada um 1900 die Mission errichtet wurde. Die den Schrein umgebende, moderne Kapelle ist auf dem Fundament der Kapelle aus der Kolonialzeit errichtet worden. Sie ist heute ein nationaler Pilgerort, an dem mit einer großen Feier jährlich an die Erscheinung gedacht wird.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Soibada Update - Our Lady of Aitara, The Marian Shrine of the Timorese people, 31. Oktober 2010 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Januar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pittwaterparish.org</ref>

Im Suco befinden sich die zwei Aldeias Dauloroc und Manlala.<ref name=JdR><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref>

Geschichte

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1977 marschierten die Indonesier in Soibada ein. Die Einwohner aus Manlala flohen in die Wälder von Lehutala, wo sie Hütten nahe ihren Anpflanzungen errichteten. Kurz darauf mussten sie weiter nach Fatuberlio fliehen, wo ebenfalls Hütten, Gärten und sogar eine kleine Schule aufgebaut wurden. Hier starben einige Einwohner durch Hunger und Krankheiten. Zwei Monate später erfolgten erneute Angriffe durch die Indonesier, weswegen die Menschen aus Manlala nun innerhalb Fatuberlios wieder fliehen mussten. Die Ernte ging dadurch verloren. Die letzte Flucht, die drei Monate dauerte, begann im August 1978 nach weiteren Angriffen der indonesischen Armee. Schließlich ergaben sich die Einwohner.<ref name="CAVR7.3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. November 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)</ref>

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Agilio Joanico E. da Costa zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann António Soares da Costa<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und 2016 João Baptista Alves.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref>

Weblinks

Commons: Manlala – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Die administrativen Grenzen innerhalb Osttimors haben sich 2015 geändert. Dieser Artikel muss daher geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Siehe Neue administrative Grenzen.

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