Zum Inhalt springen

Grabsdorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Februar 2026 um 15:47 Uhr durch imported>Eriosw (Geschichte).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Grabsdorf
Stadt Schkölen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Grabsdorf 51° 2′ N, 11° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 1′ 44″ N, 11° 47′ 20″ O
 {{#coordinates:51,028888888889|11,788888888889|primary
dim=10000 globe= name=Grabsdorf region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 256 m
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Graitschen a. d. Höhe
Postleitzahl: 07619
Vorwahl: 036694
Lage von Grabsdorf in Thüringen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Grabsdorf ist ein Ortsteil von Graitschen a. d. Höhe, einem Ortsteil von Schkölen im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen.

Geografie und Geologie

Der Weiler Grabsdorf liegt westlich von Schkölen nahe einer ehemaligen Erosionsrinne, die von Frauenprießnitz aus in den schwarzerdeähnlichen Boden westlich Schkölen eingespült wurde. Ab Grabsdorf Richtung Schkölen ist die Rinne mit Gehölz und Bäumen begrünt. Nördlich liegt unweit Graitschen und südlich Willschütz. Mit einer gut befestigten Straße ist der Weiler mit Schkölen und Poppendorf verkehrsmäßig gut angeschlossen.

Geschichte

Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte am 26. Januar 1511.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 96.</ref> Ursprünglich waren die Schenken von Tautenburg Herren über den Ort. Nach dem Aussterben dieses Adelsgeschlechts gehörte Grabsdorf ab 1640/52 zum kursächsischen Amt Tautenburg.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas 1790. Maßstab ca. 1:200000. Gumnior, Chemnitz 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S. 34 f.</ref> Mit dem Wiener Kongress kam der Ort 1815 zum Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und wurde 1822<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bürgel auf www.geo.viaregia.org (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. Januar 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/geo.viaregia.org</ref> dem Amt Bürgel mit Tautenburg angegliedert.<ref>Geographische Übersicht der Sachsen-Ernestinischen, Schwarzburgischen, Reussischen und der anliegenden Lande. Perthes, Gotha 1826, S. 53.</ref> 1850 kam Grabsdorf zum Verwaltungsbezirk Weimar II (ab 1868: Verwaltungsbezirk Apolda) des Großherzogtums.<ref>II. Verwaltungsbezirk (Apolda). Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2022; abgerufen am 28. Februar 2026.</ref> Seit 1920 gehört der Ort zum Land Thüringen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg durchliefen auch diese Betriebe die Entwicklung der Landwirtschaft in der DDR einschließlich der Kollektivierung. Nach der Wende organisierten sie sich neu und arbeiteten im Schkölner Raum erfolgreich im Verband oder als Wiedereinrichter. Nach wie vor ist der Weiler eng mit der Landwirtschaft verknüpft.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Grabsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Dothen mit LaunewitzPoppendorfTünschütz und Willschütz | Graitschen auf der Höhe mit Grabsdorf | Hainchen mit Kämmeritz | Nautschütz mit BöhlitzPratschützZschorgula und Wüstung Sausdorf | Rockau | Kernstadt Schkölen | Wetzdorf

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein