Poppendorf (Schkölen)
Poppendorf Stadt Schkölen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Poppendorf 51° 0′ N, 11° 48′ O
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| Höhe: | 310 m ü. NN | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1965 | |||||
| Eingemeindet nach: | Dothen | |||||
| Postleitzahl: | 07619 | |||||
| Vorwahl: | 036694 | |||||
Lage von Poppendorf in Thüringen
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Poppendorf ist ein Ortsteil von Dothen, einem Ortsteil von Schkölen im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen.
Geografie und Geologie
Das westlich von Schkölen in dem Ackerbaugebiet liegende Straßendorf mit mehreren Bauerngehöften wird südwestlich von einem Hain flankiert. Die Erosionsrinnen und die mit kleinen Bachläufe sind teilweise mit Gehölz und Bäumen begrünt. Ansonsten ist die Gemarkung um den Ort wie eine Tischplatte daliegend. Die Böden sind auch schwarzerdeähnlich. Über die Ortsverbindungsstraße erreicht man Schkölen mit Anschluss an die Landesstraße 1071. In westlicher Richtung wird die Landesstraße 1070 bei Wetzdorf erreicht mit Anschluss an die Bundesautobahn 9 bei Eisenberg. Direkte Nachbarorte sind Dothen, Schkölen, Grabsdorf und Mertendorf (Thüringen).
Geschichte
Am 4. Dezember 1435 wurde Poppendorf in einer Urkunde erstmals genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 221.</ref> Seit dieser Zeit waren die Schenken von Tautenburg Herren über den Ort. Nach dem Aussterben dieses Adelsgeschlechts gehörte Poppendorf ab 1640/52 zum kursächsischen Amt Tautenburg.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas 1790. Maßstab ca. 1:200000. Gumnior, Chemnitz 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S. 34 f.</ref> Mit dem Wiener Kongress kam der Ort 1815 zum Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und wurde 1822<ref>Bürgel auf www.geo.viaregia.org</ref> dem Amt Bürgel mit Tautenburg angegliedert.<ref>Adolf Stieler: Geographische Übersicht der Sachsen-Ernestinischen, Schwarzburgischen, Reussischen und der anliegenden Lande. Perthes, Gotha 1826, S. 53.</ref> 1850 kam der Ort zum Verwaltungsbezirk Weimar II (ab 1868: Verwaltungsbezirk Apolda) des Großherzogtums.<ref>II. Verwaltungsbezirk (Apolda). Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2022; abgerufen am 28. Februar 2026.</ref> Seit 1920 gehört Poppendorf zum Land Thüringen.
Die neoromanische Kirche von 1873/74 besitzt im Ort etwas vom Standort der Kirche entfernt ein Glockenhaus, wie in Wetzdorf. Mit der Kirche zeigten die Bürger des Ortes ihre Wirtschaftskraft in dieser Zeit.
In der Flur zwischen Poppendorf und Wetzdorf fand man 2013 Überreste von Schellendorf (Wüstung).
→ Siehe Dorfkirche Poppendorf
Weblinks
- Michael Köhler: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />thueringenfotos.de – Fotos aus dem Dorf von 1991 ( vom 2. Februar 2022 im Internet Archive)
Einzelnachweise
<references />
Dothen mit Launewitz, Poppendorf, Tünschütz und Willschütz | Graitschen auf der Höhe mit Grabsdorf | Hainchen mit Kämmeritz | Nautschütz mit Böhlitz, Pratschütz, Zschorgula und Wüstung Sausdorf | Rockau | Kernstadt Schkölen | Wetzdorf