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Graitschen auf der Höhe

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Graitschen auf der Höhe
Stadt Schkölen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Graitschen+auf+der+H%C3%B6he 51° 3′ N, 11° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 2′ 42″ N, 11° 47′ 8″ O
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Höhe: 277 m ü. NN
Eingemeindung: 1. Januar 1997
Postleitzahl: 07619
Vorwahl: 036694
Graitschen auf der Höhe (Thüringen)
Graitschen auf der Höhe (Thüringen)
Lage von Graitschen auf der Höhe in Thüringen

Graitschen auf der Höhe ist ein Ortsteil der Stadt Schkölen im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen.

Geografie und Geologie

Graitschen liegt unmittelbar an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Das Nachbardorf in Sachsen-Anhalt ist Molau. Graitschen liegt demnach auch auf der Molauer-Platte, die durch schwarzerdeähnliche Böden und überwiegenden Feldanbau bekannt ist, denn es gibt kaum bewaldete Haine. Einige Sand- und Kiesgruben stören den Landmann. Mit einer Ortsverbindungsstraße haben die Bürger und die Betriebe Anschluss an die Landesstraße 201 von Schkölen nach Naumburg und Eisenberg und somit zur Bundesautobahn 9.

Geschichte

Datei:GraitschenADHLabyrinth.JPG
Rasenlabyrinth „Schwedenhieb“
Datei:Kirche in Graitschen.JPG
Kirche in Graitschen

Die urkundliche Ersterwähnung fand am 21. Juli 1040 statt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 97.</ref> Durch den Ort führte einst die alte Regensburger Straße nach Naumburg. Deshalb war das Dorf auch das Schmiededörfchen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Graitschen auf der Website der Stadt Schkölen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schkoelen.de</ref>

Graitschen gehörte zum wettinischen Kreisamt Eisenberg, welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit verschiedener Ernestinischer Herzogtümer stand. 1826 kam der Ort mit dem Nordteil des Kreisamts Eisenberg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Meiningen und wurde Teil der Exklave Camburg. Von 1922 bis 1939 gehörte der Ort zur Kreisabteilung Camburg. 1924 erhielt der Ort die postalische Beifügung auf der Höhe (amtlicher Gemeindename: Graitschen a.d. Höhe), um Verwechslungen mit dem gleichnamigen Graitschen bei Bürgel zu vermeiden.

Das Naturdenkmal Trojaburg oder „Schwedenhieb“ ist ein Rasenlabyrinth, das bis in den Dreißigjährigen Krieg oder sogar bis in die Vorgeschichte zurückgeht.<ref>Michael Köhler: Heidnische Heiligtümer. Vorchristliche Kultstätten und Kultverdachtsplätze in Thüringen. Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 232.</ref>

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Grabsdorf eingegliedert.

1997 wurde die Gemeinde Graitschen a.d. Höhe nach Schkölen eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Graitschen auf der Höhe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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