Lennox Lewis
| Lennox Lewis | |||||||||||||||||||||||||
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Lennox Lewis (2010)
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| Daten | |||||||||||||||||||||||||
| Geburtsname | Lennox Claudius Lewis | ||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 2. September 1965 | ||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | London | ||||||||||||||||||||||||
| Nationalität | Datei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich/Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada | ||||||||||||||||||||||||
| Kampfname(n) | The Lion | ||||||||||||||||||||||||
| Gewichtsklasse | Schwergewicht | ||||||||||||||||||||||||
| Stil | Linksauslage | ||||||||||||||||||||||||
| Größe | 1,96 m | ||||||||||||||||||||||||
| Reichweite | 2,13 m | ||||||||||||||||||||||||
| Kampfstatistik als Profiboxer | |||||||||||||||||||||||||
| Kämpfe | 44 | ||||||||||||||||||||||||
| Siege | 41 | ||||||||||||||||||||||||
| K.-o.-Siege | 32 | ||||||||||||||||||||||||
| Niederlagen | 2 | ||||||||||||||||||||||||
| Unentschieden | 1 | ||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||
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Lennox Claudius Lewis, CBE, CM (* 2. September 1965 in London, England) ist ein ehemaliger britisch-kanadischer Boxer. Zwischen 1992 und 2004 erkämpfte er sechs Weltmeistertitel im Schwergewicht (3× WBC, WBA, 2× IBF) und wurde 2009 in die International Boxing Hall of Fame aufgenommen. Als Amateur wurde er 1988 Olympiasieger im Superschwergewicht.
Familie
Lennox Lewis wurde 1965 als Sohn jamaikanischer Eltern im Londoner Stadtteil West Ham geboren und zog mit seiner alleinerziehenden Mutter 1977 in das kanadische Kitchener (Ontario).
Amateurkarriere
Lewis begann im Alter von zwölf Jahren in der Waterloo Regional Boxing Academy mit dem Boxsport. Während seiner gesamten Amateurzeit wurde er von Arnie Boehm trainiert und betreut.<ref>Lennox Lewis – Ontario Sports Hall of Fame</ref><ref>Arnie Boehm – The Guardian</ref>
Lewis, der seine Amateurkarriere im Superschwergewicht bestritt, war zweimaliger kanadischer Juniorenmeister und gewann 1983 mit Siegen gegen die Starter aus den USA, Rumänien und Kuba die Junioren-Weltmeisterschaft in Santo Domingo.<ref>World Junior Championships 1983</ref> Bei den Erwachsenen wurde er von 1984 bis 1988 Kanadischer Meister<ref>Canadian National Championships</ref>, besiegte 1984 in einem Länderkampf gegen England den olympischen Medaillengewinner Robert Wells durch K. o.<ref>Dual Match England - Canada</ref> und startete bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, wo er im Viertelfinale gegen den späteren Goldmedaillengewinner Tyrell Biggs ausschied.<ref>Olympic Games 1984</ref>
Er gewann 1985 mit einem Finalsieg gegen Isaac Barrientos die Nordamerikameisterschaft in Beaumont (Texas)<ref>North American Championships 1985</ref> und nahm am Weltcup 1985 in Seoul teil, wo er im Finale gegen Wjatscheslaw Jakowlew unterlag und Silber gewann.<ref>World Cup 1985</ref> Bei den Commonwealth Games 1986 in Edinburgh gewann er mit Siegen gegen James Oyebola und Aneurin Evans die Goldmedaille<ref>Commonwealth Games 1986</ref>, unterlag jedoch bei der Weltmeisterschaft 1986 in Reno (Nevada) im Achtelfinale mit 2:3 gegen Petar Stoimenow.<ref>World Championships 1986</ref>
Bei den Panamerikanischen Spielen 1987 in Indianapolis verlor er im Finale gegen Jorge Luis González<ref>Panamerican Games 1987</ref>, schlug diesen jedoch im Finale der Nordamerikameisterschaft 1987 in Toronto.<ref>North American Championships 1987</ref> Beim Weltcup 1987 in Belgrad verlor er im Viertelfinale mit 2:3 gegen Ulli Kaden.<ref>World Cup 1987</ref>
Sein größter Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul, als er jeweils vorzeitig gegen Chris Odera, Ulli Kaden, Janusz Zarenkiewicz und Riddick Bowe gesiegt hatte.<ref>Olympic Games 1988</ref> Es handelte sich um den ersten Olympiasieg eines kanadischen Boxers seit 1932, als Horace Gwynne Gold im Bantamgewicht erkämpfte.<ref>Lennox Lewis, The Canadian Encyclopedia</ref>
Profikarriere
Nach rund 100 Amateurkämpfen wurde Lewis aufgrund der besseren Voraussetzungen 1989 in Großbritannien Profiboxer, sein Promoter wurde Panos Eliades (Panix Promotions), mit dem er bis Februar 2001 zusammenarbeitete.<ref>Eliades has licence revoked</ref> Er gewann 13 Kämpfe in Folge, darunter gegen den ehemaligen WBA-Weltmeister Ossie Ocasio und wurde am 31. Oktober 1990 mit einem TKO-Sieg gegen Jean-Maurice Chanet Europameister der EBU, wobei er den Titel durch TKO gegen Gary Mason verteidigte und dadurch zusätzlich Britischer Meister wurde.<ref>Lennox Lewis vs. Gary Mason</ref> Nach einem K.-o.-Sieg gegen den ehemaligen WBA-Weltmeister Mike Weaver<ref>Lennox Lewis vs. Mike Weaver</ref> verteidigte er beide Titel mit einem K.-o.-Sieg gegen den ehemaligen IBF-Weltmeister Glenn McCrory.<ref>Lennox Lewis vs. Glenn McCrory</ref> Im November 1991 gelang ihm zudem ein Sieg durch TKO in Runde 3 gegen Tyrell Biggs, gegen den er bei den Olympischen Spielen 1984 verloren hatte. Mit einem Sieg gegen Derek Williams am 30. April 1992 wurde er zusätzlich Commonwealth-Champion und erhielt den prestigeträchtigen Lonsdale Belt.<ref>Lennox Lewis vs. Derek Williams</ref>
Mit einem TKO-Sieg in der zweiten Runde gegen den von der WBC auf Platz 1 der Herausforderer gesetzten Donovan Ruddock<ref>Lennox Lewis vs. Donovan Ruddock</ref> qualifizierte er sich für einen WBC-Titelkampf gegen Tony Tucker, den er am 8. Mai 1993 in Las Vegas einstimmig nach Punkten besiegen konnte. Lewis wurde damit der erste in Großbritannien geborene Schwergewichtsweltmeister seit 1897 (Bob Fitzsimmons).<ref>Lennox Lewis vs. Tony Tucker</ref> Im Anschluss gewann Lewis Titelverteidigungen jeweils vorzeitig gegen Frank Bruno<ref>Lennox Lewis vs. Frank Bruno</ref> und Phil Jackson<ref>Lennox Lewis vs. Phil Jackson</ref>. In der dritten Verteidigung verlor er am 24. September 1994 durch TKO in Runde 2 gegen den bei Don King unter Vertrag stehenden Pflichtherausforderer Oliver McCall. Nach dieser Niederlage trennte sich Lewis von seinem bisherigen Trainer Pepe Correa und wechselte zu Emanuel Steward, der zuvor McCall trainiert hatte.<ref>Lennox Lewis vs. Oliver McCall (1st meeting)</ref>
Lewis bezwang in seinem nächsten Kampf im Mai 1995 den von der WBC auf Rang 3 der Herausforderer geführten Lionel Butler<ref>Lennox Lewis vs. Lionel Butler</ref> und im Oktober desselben Jahres auch den ehemaligen WBO-Weltmeister Tommy Morrison<ref>Tommy Morrison vs. Lennox Lewis</ref>, sowie im Mai 1996 auch Ray Mercer, der bei den Olympischen Spielen 1988 die Goldmedaille im Schwergewicht gewonnen hatte.<ref>Lennox Lewis vs. Ray Mercer</ref>
Am 7. Februar 1997 konnte er in einem Rückkampf gegen Oliver McCall um den vakanten WBC-Weltmeistertitel antreten, den Mike Tyson im September 1996 niedergelegt hatte. Diesmal gewann Lewis den Kampf in Las Vegas durch TKO in Runde 5. McCall sorgte dabei für einen der skurrilsten Momente in einem Schwergewichtskampf, als er während den Rundenpausen nicht in seine Ecke ging, später in Tränen ausbrach und im Kampfverlauf lethargisch wirkte, was sich auch in der Trefferstatistik von 104 (Lewis) zu 26 widerspiegelte. Rund zwei Monate später wurde er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, nachdem er sich bereits 1996 in einer Entzugsklinik befunden hatte.<ref>Lennox Lewis vs. Oliver McCall (2nd meeting)</ref> Am 12. Juli 1997 gewann Lewis durch Disqualifikation in Runde 5 gegen Henry Akinwande, der nach Punkten im Rückstand aufgrund exzessiven Haltens aus dem Kampf genommen wurde. Akinwande hatte für den Kampf seinen WBO-Titel niedergelegt und wurde als WBC-Pflichtherausforderer geführt.<ref>Lennox Lewis vs. Henry Akinwande</ref> Seinen nächsten Kampf gewann er am 4. Oktober 1997 durch K. o. in der ersten Runde gegen Andrzej Gołota, der bislang nur zweimal durch Disqualifikation gegen Riddick Bowe verloren hatte.<ref>Lennox Lewis vs. Andrew Golota</ref> 1998 folgten ein TKO-Sieg gegen Shannon Briggs, der zuvor George Foreman geschlagen hatte<ref>Lennox Lewis vs. Shannon Briggs</ref>, sowie ein Punktsieg gegen den ungeschlagenen WBC-Pflichtherausforderer Željko Mavrović.<ref>Lennox Lewis vs. Zeljko Mavrovic</ref>
Am 13. März 1999 boxte er im Madison Square Garden von New York City ein strittiges Unentschieden gegen den IBF- und WBA-Weltmeister Evander Holyfield, der in den Kämpfen davor unter anderem zweimal Mike Tyson besiegt hatte.<ref>Lennox Lewis vs. Evander Holyfield (1st meeting)</ref> Lewis gewann jedoch den direkten Rückkampf gegen Holyfield am 13. November 1999 in Las Vegas durch einstimmige Entscheidung und war daraufhin Weltmeister von drei der vier bedeutendsten Weltverbände im Profiboxsport.<ref>Lennox Lewis vs. Evander Holyfield (2nd meeting)</ref> Im April 2000 wurde Lewis jedoch der WBA-Titel durch ein US-Bundesgericht entzogen, da er als Nächstes nicht gegen den WBA-Pflichtherausforderer John Ruiz, sondern den auf Platz 5 eingestuften Michael Grant boxen wollte.<ref>Hard-Hitting Federal Judge Strips Lewis of WBA Title</ref> Den Kampf gegen den ungeschlagenen Grant, der Siege gegen Andrzej Gołota, Lou Savarese, David Izon und Al Cole vorzuweisen hatte, gewann er am 29. April 2000 durch K. o. in der zweiten Runde.<ref>Lennox Lewis vs. Michael Grant</ref>
Bis Ende des Jahres 2000 gewann er zwei weitere Titelverteidigungen gegen Francois Botha<ref>Lennox Lewis vs. Francois Botha</ref> und den Pflichtherausforderer David Tua<ref>Lennox Lewis vs. David Tua</ref>, ehe er am 22. April 2001 durch K. o. in der fünften Runde gegen Hasim Rahman verlor, wobei der Niederschlag vom Ring Magazine zur Überraschung des Jahres gewählt wurde. Die Niederlage wurde von Boxkommentatoren und seinem Promoter auf eine unzureichende Trainingsvorbereitung durch Lewis zurückgeführt, der sich bis 10. April in Las Vegas aufgehalten hatte, wo er an Dreharbeiten für einen Cameo-Auftritt im Film Ocean’s Eleven mitwirkte, während Rahman bereits seit 27. März im auf 1.670 Höhenmetern gelegenen Austragungsort Brakpan trainierte.<ref>Lennox Lewis vs. Hasim Rahman (1st meeting)</ref><ref>Film cameo blamed for Lennox Lewis's defeat</ref> Da Rahman im Anschluss zahlreiche hochdotierte Kampfangebote unterbreitet wurden, musste Lewis seine vertragliche Rückkampfklausel gerichtlich durchsetzen, wobei das Bezirksgericht entschied, dass Rahman den Rückkampf gegen Lewis bestreiten müsse, oder für 18 Monate überhaupt nicht mehr boxen dürfe.<ref>Hasim Rahman vs. Lennox Lewis (2nd meeting)</ref> Im daraufhin erfolgenden zweiten Aufeinandertreffen am 17. November 2001 gewann Lewis mit einem zum Ring Magazine Knockout des Jahres gewählten Niederschlag in der vierten Runde und war dadurch wieder Weltmeister der IBF und WBC.<ref>Hasim Rahman vs. Lennox Lewis (2nd meeting)</ref>
Am 8. Juni 2002 siegte er durch K. o. in Runde 8 gegen Mike Tyson, der seit seiner Disqualifikation gegen Evander Holyfield wieder in sechs Kämpfen ungeschlagen geblieben war. Auch diesmal wurde der Kampfausgang zum Ring Magazine Knockout des Jahres gewählt.<ref>Lennox Lewis vs. Mike Tyson</ref> Da Lewis im Anschluss einen Kampf gegen den IBF-Pflichtherausforderer Chris Byrd aufgrund fehlenden öffentlichen Interesses ablehnte, wurde ihm der IBF-WM-Titel entzogen.<ref>Lewis refuses fight, vacates IBF title</ref> Seinen nächsten und zugleich letzten Kampf bestritt er dann am 21. Juni 2003 in Los Angeles gegen den WBC-Pflichtherausforderer Vitali Klitschko und siegte umstritten durch TKO in der sechsten Runde. Klitschko hatte in der dritten Runde durch Schlagwirkung eine schwere Cutverletzung über dem linken Auge erlitten, welche sich in den folgenden Runden vergrößert und nach Anraten des Ringarztes zum Abbruch durch den Ringrichter geführt hatte.<ref>Lennox Lewis gegen Vitali Klitschko</ref>
Im Februar 2004 erklärte Lewis im Alter von 38 Jahren sein Karriereende, womit erstmals seit Rocky Marciano ein amtierender Schwergewichtsweltmeister zurücktrat.<ref>http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/boxing/3460737.stm</ref>
Auszeichnungen
- 2009: International Boxing Hall of Fame<ref>Lennox Lewis, International Boxing Hall of Fame</ref>
- 2008: Canada Sports Hall of Fame<ref>Lennox Lewis, Canada Sports Hall of Fame</ref>
- 2002: Commander des Order of the British Empire (CBE)<ref>Lewis receives CBE</ref>
- 1999: Großbritanniens Sportler des Jahres<ref>Sports Personality: Lennox Lewis 1999 winner</ref>
- 1998: Member des Order of the British Empire (MBE)<ref>Today an MBE, tomorrow the world</ref>
- 1988: Member des Order of Canada (CM)<ref>Mr. Lennox Lewis, Member of the Order of Canada</ref>
Nach der Karriere
Lennox Lewis heiratete 2005 seine zwölf Jahre jüngere Freundin Violet Chang, mit der er zwei Kinder hat, einen Sohn (* 2004) und eine Tochter (* 19. Mai 2006). Außerdem arbeitet er gelegentlich als Kommentator bei den Boxübertragungen des Senders HBO. 2006 spielte er die Rolle des „Ras“ im irisch/britischen Spielfilm Johnny Was. Im Februar 2007 streute Bob Arum Gerüchte, dass er ein Comeback gegen Vitali Klitschko plane, denen er aber eine kategorische Absage erteilte. 2008 war Lewis Kandidat in Donald Trumps Fernseh-Reality-Show The Apprentice, wobei er unter den 14 Kandidaten den vierten Platz belegte.
Liste der Profikämpfe
| 41 Siege (32 K.-o.-Siege), 2 Niederlagen, 1 Unentschieden | |||||
| Jahr | Tag | Ort | Gegner | Ergebnis für Lewis | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1989 | 27. Juni | Vereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Vereinigtes Königreich | Vereinigtes Königreich Al Malcolm Profidebüt |
Sieg / KO 2. Runde | |
| 21. Juli | Vereinigte Staaten Convention Center, Atlantic City, New Jersey, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Bruce Johnson | Sieg / TKO 2. Runde | ||
| 25. September | Vereinigtes Königreich Crystal Palace National Sports Centre, London, Vereinigtes Königreich | Vereinigtes Königreich Andrew Gerrard | Sieg / TKO 4. Runde | ||
| 10. Oktober | Vereinigtes Königreich City Hall, Kingston upon Hull, Vereinigtes Königreich | Vereinigtes Königreich Steve Garber | Sieg / KO 1. Runde | ||
| 5. November | Vereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Vereinigtes Königreich | Vereinigte Staaten Melvin Epps | Sieg / Disqualifikation 2. Runde | ||
| 18. Dezember | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Memorial Auditorium, Kitchener, Ontario, Kanada | Vereinigte Staaten Greg Gorrell | Sieg / TKO 5. Runde | ||
| 1990 | 31. Januar | Vereinigtes Königreich York Hall, London, Vereinigtes Königreich | Vereinigtes Königreich Noel Quarless | Sieg / TKO 2. Runde | |
| 22. März | Vereinigtes Königreich Leisure Centre, Gateshead, Vereinigtes Königreich | Vereinigte Staaten Calvin Jones | Sieg / KO 1. Runde | ||
| 14. April | Vereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Vereinigtes Königreich | Datei:Flag of Zambia (1964-1996).svg Michael Simuwelu | Sieg / TKO 1. Runde | ||
| 9. Mai | Vereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Vereinigtes Königreich | Vorlage:ARG-1861 Jorgé Dascola | Sieg / KO 1. Runde | ||
| 20. Mai | Vereinigtes Königreich City Hall, Sheffield, Vereinigtes Königreich | Vereinigte Staaten Dan Murphy | Sieg / TKO 6. Runde | ||
| 27. Juni | Vereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Vereinigtes Königreich | Datei:Flag of Puerto Rico.svg Ossie Ocasio | Punktsieg / 8 Runden | ||
| 11. Juli | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Superstars Nite Club, Kitchener, Ontario, Kanada | Vereinigte Staaten Mike Acey | Sieg / KO 2. Runde | ||
| 31. Oktober | Vereinigtes Königreich Crystal Palace National Sports Centre, London, Vereinigtes Königreich | Vorlage:FRA-1974 Jean-Maurice Chanet EBU-Schwergewicht-Europameisterschaft |
Sieg / TKO 6. Runde | ||
| 1991 | 6. März | Vereinigtes Königreich Wembley Arena, London, Vereinigtes Königreich | Vereinigtes Königreich Gary Mason EBU-Schwergewicht-Titelverteidigung BBBofC-Schwergewicht-Meisterschaft |
Sieg / TKO 7. Runde | |
| 12. Juli | Vereinigte Staaten Caesars Tahoe, Stateline, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Mike Weaver | Sieg / KO 6. Runde | ||
| 30. September | Vereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Vereinigtes Königreich | Vereinigtes Königreich Glenn McCrory EBU-Schwergewicht-Titelverteidigung BBBofC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Sieg / KO 2. Runde | ||
| 23. November | Vereinigte Staaten The Omni, Atlanta, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Tyrell Biggs | Sieg / TKO 3. Runde | ||
| 1992 | 1. Februar | Vereinigte Staaten Caesars Palace, Las Vegas, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Levi Billups | Punktsieg (einstimmig) / 10 Runden | |
| 30. April | Vereinigtes Königreich Royal Albert Hall, London, Vereinigtes Königreich | Vereinigtes Königreich Derek Williams EBU-Schwergewicht-Titelverteidigung Commonwealth-Schwergewicht-Meisterschaft BBBofC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Sieg / TKO 3. Runde | ||
| 11. August | Vereinigte Staaten Harrah’s Marina Hotel Casino, Atlantic City, New Jersey, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Mike Dixon | Sieg / TKO 4. Runde | ||
| 31. Oktober | Vereinigtes Königreich Earls Court Exhibition Hall, London, Vereinigtes Königreich | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Donovan Ruddock Commonwealth-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Sieg / TKO 2. Runde | ||
| 1993 | 8. Mai | Vereinigte Staaten Thomas & Mack Center, Las Vegas, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Tony Tucker WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden | |
| 1. Oktober | Vereinigtes Königreich National Stadium, Cardiff, Vereinigtes Königreich | Vereinigtes Königreich Frank Bruno WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Sieg / TKO 7. Runde | ||
| 1994 | 6. Mai | Vereinigte Staaten Boardwalk Convention Center, Atlantic City, New Jersey, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Phil Jackson WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Sieg / TKO 8. Runde | |
| 24. September | Vereinigtes Königreich Wembley Arena, London, Vereinigtes Königreich | Vereinigte Staaten Oliver McCall WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Niederlage / TKO 2. Runde | ||
| 1995 | 13. Mai | Vereinigte Staaten ARCO Arena, Sacramento, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Lionel Butler | Sieg / TKO 5. Runde | |
| 2. Juli | Datei:Flag of Ireland.svg The Point, Dublin, Irland | Australien Justin Fortune | Sieg / TKO 4. Runde | ||
| 7. Oktober | Vereinigte Staaten Convention Center, Atlantic City, New Jersey, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Tommy Morrison | Sieg / TKO 6. Runde | ||
| 1996 | 10. Mai | Vereinigte Staaten Madison Square Garden, New York City, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Ray Mercer | Punktsieg (Mehrheitsentscheidung) / 10 Runden | |
| 1997 | 7. Februar | Vereinigte Staaten Hilton Hotel, Las Vegas, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Oliver McCall vakante WBC-Schwergewicht-Weltmeisterschaft |
Sieg / TKO 5. Runde | |
| 12. Juli | Vereinigte Staaten Caesars Tahoe, Stateline, Vereinigte Staaten | Vereinigtes Königreich Henry Akinwande WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Sieg / Disqualifikation 5. Runde | ||
| 4. Oktober | Vereinigte Staaten Caesars Hotel & Casino, Atlantic City, New Jersey, Vereinigte Staaten | Datei:Flag of Poland.svg Andrzej Gołota WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Sieg / KO 1. Runde | ||
| 1998 | 28. März | Vereinigte Staaten Boardwalk Convention Center, Atlantic City, New Jersey, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Shannon Briggs WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Sieg / TKO 5. Runde | |
| 26. September | Vereinigte Staaten Mohegan Sun Casino, Connecticut, Vereinigte Staaten | Datei:Flag of Croatia.svg Željko Mavrović WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden | ||
| 1999 | 13. März | Vereinigte Staaten Madison Square Garden, New York City, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Evander Holyfield IBF/WBA/WBC-Schwergewicht-Titelvereinigung |
Unentschieden (geteilte Entscheidung) / 12 Runden | |
| 13. November | Vereinigte Staaten Thomas & Mack Center, Las Vegas, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Evander Holyfield IBF/WBA/WBC-Schwergewicht-Titelvereinigung vakante IBO-Schwergewicht-Weltmeisterschaft |
Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden | ||
| 2000 | 29. April | Vereinigte Staaten Madison Square Garden, New York City, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Michael Grant IBF/IBO/WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Sieg / KO 2. Runde | |
| 15. Juli | Vereinigtes Königreich New London Arena, London, Vereinigtes Königreich | Datei:Flag of South Africa.svg Francois Botha IBF/IBO/WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Sieg / TKO 2. Runde | ||
| 11. November | Vereinigte Staaten Mandalay Bay Resort and Casino, Las Vegas, Vereinigte Staaten | Datei:Flag of Samoa.svg David Tua IBF/IBO/WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden | ||
| 2001 | 22. April | Datei:Flag of South Africa.svg Carnival City, Brakpan, Südafrika | Vereinigte Staaten Hasim Rahman IBF/IBO/WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Niederlage / KO 5. Runde | |
| 17. November | Vereinigte Staaten Mandalay Bay Resort and Casino, Las Vegas, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Hasim Rahman IBF/IBO/WBC-Schwergewicht-Weltmeisterschaft |
Sieg / KO 4. Runde | ||
| 2002 | 8. Juni | Vereinigte Staaten The Pyramid, Memphis, Tennessee, Vereinigte Staaten | Vereinigte Staaten Mike Tyson IBF/IBO/WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Sieg / KO 8. Runde | |
| 2003 | 21. Juni | Vereinigte Staaten Staples Center, Los Angeles, Vereinigte Staaten | Ukraine Vitali Klitschko IBO/WBC-Schwergewicht-Titelverteidigung |
Sieg / TKO 6. Runde | |
| Quelle: Lennox Lewis in der BoxRec-Datenbank | |||||
Weblinks
- Website von Lennox Lewis
- Lennox Lewis in der BoxRec-Datenbank
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Daten und Erfolge ( vom 26. Oktober 2009 im Internet Archive)
- „Vitali ist der bessere Klitschko“ Interview in der Abendzeitung vom 18. Februar 2012.
- Vorlage:IMDb/1
Einzelnachweise
<references />
1984: Vereinigte Staaten Tyrell Biggs | 1988: Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Lennox Lewis | 1992: Datei:Flag of Cuba.svg Roberto Balado | 1996: Ukraine Wladimir Klitschko | 2000: Vereinigtes Königreich Audley Harrison | 2004: Russland Alexander Powetkin | 2008: Italien Roberto Cammarelle | 2012: Vereinigtes Königreich Anthony Joshua | 2016: Vorlage:FRA-1974 Tony Yoka | 2020: Datei:Flag of Uzbekistan.svg Bahodir Jalolov | 2024: Datei:Flag of Uzbekistan.svg Bahodir Jalolov
Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Navigationsleiste Sugar Ray Robinson Award
| Vorgänger | Titel | Nachfolger |
|---|---|---|
| vakant Riddick Bowe | Boxweltmeister im Schwergewicht (WBC) 14. Dezember 1992–24. September 1994 | Oliver McCall |
| vakant Mike Tyson | Boxweltmeister im Schwergewicht (WBC) 7. Februar 1997–22. April 2001 | Hasim Rahman |
| Evander Holyfield | Boxweltmeister im Schwergewicht (WBA) 13. November 1999–29. April 2000 | vakant Evander Holyfield |
| Evander Holyfield | Boxweltmeister im Schwergewicht (IBF) 13. November 1999–22. April 2001 | Hasim Rahman |
| Evander Holyfield | Boxweltmeister im Schwergewicht (IBO) 13. November 1999–22. April 2001 | Hasim Rahman |
| Hasim Rahman | Boxweltmeister im Schwergewicht (WBC) 17. November 2001–6. Februar 2004 | vakant Vitali Klitschko |
| Hasim Rahman | Boxweltmeister im Schwergewicht (IBF) 17. November 2001–5. September 2002 | vakant Chris Byrd |
| Hasim Rahman | Boxweltmeister im Schwergewicht (IBO) 17. November 2001–6. Februar 2004 | vakant Wladimir Klitschko |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lewis, Lennox |
| ALTERNATIVNAMEN | Lewis, Lennox Claudius |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Boxer |
| GEBURTSDATUM | 2. September 1965 |
| GEBURTSORT | West Ham, England |
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- Boxer (Vereinigtes Königreich)
- Boxer (Kanada)
- Olympiasieger (Boxen)
- Mitglied der International Boxing Hall of Fame
- Weltmeister (Boxen)
- Ring-Magazin-Weltmeister (Boxen)
- Europameister (Boxen)
- Commonwealth-Meister (Boxen)
- Sieger bei den Commonwealth Games (Boxen)
- Olympiateilnehmer (Kanada)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1984
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1988
- Teilnehmer an den Commonwealth Games (Kanada)
- Sportler des Jahres (Großbritannien)
- Mitglied der Canadian Olympic Hall of Fame
- Mitglied der Hall of Fame des kanadischen Sports
- Commander des Order of the British Empire
- Member of the Order of Canada
- Sportler (London)
- Kanadier
- Brite
- Geboren 1965
- Mann