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Željko Mavrović

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Željko Mavrović Vorlage:SportPicto
Datei:Željko Mavrović Zg 200508.jpg
Daten
Geburtsname Željko Mavrović
Geburtstag 17. Februar 1969
Geburtsort Zagreb
Nationalität KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatisch
Gewichtsklasse Schwergewicht
Stil Linksauslage
Größe 1,91 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 28
Siege 27
K.-o.-Siege 22
Niederlagen 1
Profil in der BoxRec-Datenbank

Željko „Zed“ Mavrović (* 17. Februar 1969 in Zagreb, Jugoslawien) ist ein ehemaliger kroatischer Boxer und Europameister im Schwergewicht.

Amateurkarriere

Željko Mavrović war Achtelfinalist der Junioren-Europameisterschaft 1986 in Kopenhagen<ref>European Junior Championships 1986</ref> und Gewinner der in Patras ausgetragenen U20-Balkanmeisterschaft 1987 im Halbschwergewicht.<ref>Balkan U-20 Championships 1987</ref>

1988 und 1989 wurde er Jugoslawischer Meister im Schwergewicht<ref>Yugoslav National Championships 1988</ref><ref>Yugoslav National Championships 1989</ref> und startete bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul, wo er im Achtelfinale gegen Baik Hyun-man ausschied.<ref>Olympic Games 1988</ref> Bei der Europameisterschaft 1989 in Athen unterlag er im Achtelfinale mit 2:3 gegen Axel Schulz<ref>European Championships 1989</ref>, sowie bei der Weltmeisterschaft 1989 in Moskau ebenfalls im Achtelfinale gegen Jewgeni Sudakow.<ref>World Championships 1989</ref> Gegen diesen verlor er auch im Viertelfinale der Goodwill Games 1990 in Seattle.<ref>Goodwill Games 1990</ref>

1991 und 1992 wurde er Kroatischer Meister im Superschwergewicht<ref>Croatian National Championships 1991</ref><ref>Croatian National Championships 1992</ref>, unterlag im Viertelfinale der Europameisterschaft 1991 in Göteborg gegen Arnold Vanderlyde<ref>European Championships 1991</ref> und gewann im Schwergewicht mit einem Finalsieg gegen Georgios Stefanopoulos die Mittelmeerspiele 1991 in Athen.<ref>Mediterranean Games 1991</ref>

Bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona verlor er im Achtelfinale gegen Danell Nicholson.<ref>Olympic Games 1992</ref>

Auswahl von int. Turnier-Ergebnissen

Profikarriere

1993 wechselte Mavrović in das Profilager und unterschrieb bei Wilfried Sauerland. Nach 17 Siegen in Folge, davon 13 durch K. o. oder TKO, boxte er am 11. April 1995 im französischen Levallois-Perret um den EBU-Europameistertitel im Schwergewicht und siegte durch TKO in der elften Runde gegen den Franzosen Christophe Bizot. Im Anschluss gewann er neun weitere Kämpfe, darunter Titelverteidigungen gegen Przemysław Saleta (K. o. 1. Runde), Christophe Bizot (einstimmig nach Punkten), Clifton Mitchell (TKO 2. Runde), Julius Francis (TKO 8. Runde), Lajos Erős (TKO 5. Runde) und Vincenzo Cantatore (TKO 4. Runde).

Als Nummer-1-Herausforderer der WBC boxte er am 26. September 1998 in Uncasville um den WBC-Weltmeistertitel im Schwergewicht, verlor jedoch einstimmig nach Punkten gegen Lennox Lewis.<ref>Lennox Lewis vs. Zeljko Mavrovic</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />