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Zinktellurid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Zinktellurid
Vorlage:Farbe Zn2+ 0 Vorlage:Farbe Te2−
Allgemeines
Name Zinktellurid
Verhältnisformel ZnTe
Kurzbeschreibung

rotbraune, rote Kristalle<ref name="webelements">Zinc telluride bei webelements.com, abgerufen am 19. Jan. 2012.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 215-260-2
ECHA-InfoCard 100.013.874
PubChem 3362486
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 192,97 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="webelements"/>

Dichte

6,34 g·cm−3 <ref name="alfa44412"/>

Schmelzpunkt

1240 °C<ref name="alfa44412"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="alfa44412"/>
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​332
P: 261​‐​264​‐​301+312​‐​304+340​‐​312​‐​501<ref name="alfa44412"/>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Zinktellurid (ZnTe) ist eine kristalline Verbindung aus der Gruppe der Telluride, die aus Zink und Tellur mit einer (kubischen) Zinkblende-Kristallstruktur (Raumgruppe F43m (Raumgruppen-Nr. 216)Vorlage:Raumgruppe/216) gebildet wird.

Gewinnung und Darstellung

Zinktellurid kann im Vakuum direkt aus den Elementen bei 800–900 °C gewonnen werden.<ref name="brauer"/>

<math>\mathrm{Zn + Te \longrightarrow ZnTe}</math>

Eigenschaften

Zinktellurid ist ein graues Pulver, das beim Zerreiben rot wird. Unter Feuchtigkeitsausschluss ist es haltbar. Wasser und verdünnte Säuren zersetzen es unter Bildung von Tellurwasserstoff.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1030.</ref>

In seiner kristallinen Form ist es ein direkter Halbleiter mit einem Bandabstand von 2,23 bis 2,25 eV und zählt zu den II-VI-Verbindungshalbleitern.

Verwendung

Zinktellurid lässt sich leicht dotieren und wird im Bereich der Optoelektronik zur Herstellung von blauen Leuchtdioden, Laserdioden und Solarzellen als Werkstoff verwendet.<ref name="Amin"/> Weiters findet es in Kombination mit Cadmiumtellurid (CdTe) bei pin-Dioden in elektronischen Hochfrequenzschaltungen Anwendung.

Zinktellurid dient in Kombination mit Cadmium als Basis für ternäre Halbleiter wie CdxZn(1−x)Te, welche eine Modellierung des Bandabstandes, und damit der optischen Eigenschaften, durch unterschiedliche Mischungsverhältnisse erlaubt.

Neben Lithiumniobat wird es im Bereich der nichtlinearen Optik zur Erzeugung von Terahertzstrahlung durch optische Gleichrichtung verwendet.

Verwandte Verbindungen

Einzelnachweise

<references> <ref name="alfa44412">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref> <ref name="Amin">Nowshad Amin, Kamaruzzaman Sopian, Makoto Konagai: Numerical modeling of CdS/CdTe and CdS/CdTe/ZnTe solar cells as a function of CdTe thickness, Solar Energy Materials and Solar Cells, Vol. 91, Nr. 13, 15. August 2007, S. 1202–1208</ref> </references>

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