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Quecksilbertellurid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Quecksilbertellurid
Vorlage:Farbe Hg2+ 0 Vorlage:Farbe Te2−
Kristallsystem

kubisch

Raumgruppe

F43m (Nr. 216)Vorlage:Raumgruppe/216

Gitterparameter

a = 642,9 pm<ref name ="Zorll">U. Zroll: Gitterkonstanten von Tellur, Quecksilbertellurid und Quecksilberselenid. In: Zeitschrift für Physik 138, 1954, S. 167–169, doi:10.1007/BF01337907.</ref>

Allgemeines
Name Quecksilbertellurid
Andere Namen

Quecksilber(II)-tellurid

Verhältnisformel HgTe
Kurzbeschreibung

schwarze Kristalle<ref name="alfa088244"/>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 235-108-9
ECHA-InfoCard 100.031.905
PubChem 82914
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 329,18 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

8,12 g·cm−3 (20 °C)<ref name="alfa088244"/>

Schmelzpunkt

673 °C<ref name="alfa088244"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.240.785">Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="alfa088244"/>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 300​‐​310​‐​330​‐​373​‐​410
P: 260​‐​301+310​‐​320​‐​361​‐​405​‐​501<ref name="alfa088244"/>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Quecksilbertellurid (HgTe) ist eine kristalline Verbindung aus der Gruppe der Telluride, die aus Quecksilber und Tellur mit einer (kubischen) Zinkblende-Kristallstruktur gebildet wird. Die Raumgruppe ist F43m (Nr. 216)Vorlage:Raumgruppe/216. In seiner kristallinen Form ist es ein direkter Halbleiter und zählt zu den II-VI-Verbindungshalbleitern.

Vorkommen

In der Natur kommt Quecksilbertellurid als seltenes Mineral Coloradoit vor.

Eigenschaften

Das natürlich schwach p-leitfähige Halbleitermaterial Quecksilbertellurid kann durch Dotierung mit Elementen wie Brom, Aluminium, Gallium oder Indium in einen n-leitfähigen Halbleiter überführt werden, bei Dotierung mit Zink oder Kupfer kann die p-Leitfähigkeit verstärkt werden.

Quecksilbertellurid kann durch die metallorganische Gasphasenepitaxie hergestellt werden. Anwendungen liegen im Bereich der Festkörperphysik als topologischer Isolator.

Verwandte Verbindungen

Literatur

  • Ed. J. Brice, P. Capper: Properties of mercury cadmium telluride. EMIS datareview, INSPEC, IEE, London 1987.

Einzelnachweise

<references> <ref name="alfa088244">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref> </references>

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