Heinrichsreith
| Heinrichsreith (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Heinrichsreith | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Horn (HO), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Horn | |||||
| Pol. Gemeinde | Drosendorf-Zissersdorf | |||||
| Koordinaten | 48° 51′ 50″ N, 15° 39′ 32″ O
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| Höhe | 468 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03925 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 10214 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Heinrichsreith ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Drosendorf-Zissersdorf im Bezirk Horn im niederösterreichischen Waldviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Das Dorf östlich von Drosendorf befindet sich an der Staatsgrenze nach Tschechien und wird von der Landesstraße L41 erschlossen. Im Nordwesten des Ortes befindet sich ein Gutshof. Zur Ortschaft zählt weiters die Lage Mauthäusl an der L41 in Richtung Langau. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort von Joseph von Steinius als Dorf mit 20 Häusern genannt, das nach Drosendorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Drosendorf besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Schweickhardt beschrieb Heinrichsreith 1840 als Dorf mit 23 Häusern, dessen Bewohner zumeist mittelmäßig bestiftete Landwirte waren, die Getreide ernteten, aber auch Wicke, Linsen, Kohl, Flachs, Klee und Spark als Futter für das Vieh pflanzten. Die kirchlichen, schulischen und administrativen Zugehörigkeiten waren dieselben, wie schon 1822 von Steinius erläutert. Militärisch gehörte Heinrichsreith zum Werbbezirk des Linieninfanterieregiments Nr. 14. Die nächstgelegene Poststation befand sich in Horn. Schweickhardt erwähnte auch einen herrschaftlichen Meierhof, eine Ziegelbrennerei und eine vergleichsweise alte, aber einfach gebaute Betkapelle (siehe Ortskapelle Heinrichsreith).<ref name="Schweickhardt">Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogtums Oesterreich unter der Ens. 5. Band: Viertel Ober-Manhardsberg. Wien 1840, S. 12, 13 (Volltext).</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Heinrichsreith eine Gastwirtin, ein Schmied, zwei Schweinehändler und mehrere Landwirte ansässig. Zudem gab es eine Spiritusfabrik.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 284</ref>
Persönlichkeiten
- Raimund Bauer (1913–2000), Jurist und Heimatforscher
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
- Heinrichsreith auf der Website der Stadtgemeinde Drosendorf-Zissersdorf
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Drosendorf-Zissersdorf