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Kattenhochstatt

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Kattenhochstatt
Große Kreisstadt Weißenburg in Bayern
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(160)&title=Kattenhochstatt 49° 1′ N, 10° 54′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(160) 49° 1′ 29″ N, 10° 54′ 17″ O
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Höhe: 425 m ü. NHN
Fläche: 4,5 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 160 (31. Dez. 2016)<ref>Kattenhochstatt auf der Website weissenburg.de</ref>
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 91781
Vorwahl: 09141
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Kattenhochstatt ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Weißenburg in Bayern im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Kattenhochstatt hat eine Fläche von 4,497 km². Sie ist in 553 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 8131,72 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Kattenhochstatt (093738). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 22. Oktober 2024.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 22. Oktober 2024.</ref>

Lage

Datei:Kattenhochstatt Luftaufnahme (2020).jpg
Luftaufnahme Kattenhochstatt (2020). Im Hintergrund der Flüglinger Berg.

Das Ost-West-gerichtete Straßendorf liegt im Mittelpunkt des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen und ist der westlichste Gemeindeteil Weißenburgs. Es ist fünf Kilometer von Weißenburg entfernt, zwischen Trommetsheim und Holzingen. Im Süden von Kattenhochstatt befindet sich die Quelle des Hammerstadtgrabens, hier noch Wöhrbach genannt, im Westen die Quelle des Lüßgrabens, südöstlich der Trommetsheimer Berg. Kattenhochstatt liegt direkt auf der Europäischen Hauptwasserscheide und ist damit hydrologisch gesehen „zweigeteilt“.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 22. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref> Bedingt durch seine Lage an der Wasserscheide fließt Wasser im Ort sehr schnell ab, weshalb Kattenhochstatt früher an Wasserknappheit litt.

Geschichte

Der erstmals 1214 als „Katzenhohstat“ erstmals urkundlich erwähnte Ort wurde vermutlich im 4. Jahrhundert gegründet. Kattenhochstatt kam zum Benediktinerkloster Wülzburg und nach dessen Auflösung an das Fürstentum Ansbach. Am 11. März 1663 zerstörte ein Brand das Dorf und tötete vier Menschen. Am 1. Juli 1972 wurde im Zuge der Gemeindegebietsreform die ehemals selbständige Gemeinde Kattenhochstatt nach Weißenburg eingemeindet.<ref></ref> Vorher hatten die beiden Einöden Metzenhof und Schertnershof zum Gemeindegebiet gehört.<ref>Gemeinden im ehemaligen Landkreis Weißenburg</ref>

Die Herkunft des Ortsnamens Kattenhochstatt ist umstritten. Der Historiker Johann Alexander Döderlein (17./18. Jahrhundert) vermutete, dass der Ortsname vom Volk der Katten stammt, dafür gibt es allerdings keine Hinweise. Der Königliche Rat Zwingel hatte die Theorie, dass der Ort ein Meierhof namens Kazenhof war. Eine andere Theorie besagt, dass der Ortsname vom mittelhochdeutschen „kath, kot, quat“ kommt, was „feucht, morastig, sumpfig“ bedeutet.

Flugzeugabsturz am 13. Oktober 1973

Am 13. Oktober 1973 streifte ein Kampfflugzeug der United States Air Force (USAF) des Typs McDonnell F-4E Phantom II (67-0225) im Tiefstflug einen Transportpanzer vom Typ M113 und stürzte zwischen Trommetsheim und Kattenhochstatt ab. Die beiden Piloten und zwei Soldaten des Panzers kamen ums Leben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Reforger 73 – Certain Charge: Phantom-Absturz (Memento vom 15. September 2011 im Internet Archive)</ref><ref>[255076 Unfallbericht F-4 Phantom II 67-0225], Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 8. November 2023.</ref>

Baudenkmäler

Die evangelische Dorfkirche St. Magnus wurde 1875 in eine neugotische Chorturmkirche umgebaut. Der neugotische Altar wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch einen einfachen Tischaltar ersetzt. 1993 wurden Kanzel, Empore, Gestühl und Orgel restauriert. In der Sakristei befindet sich ein Epitaph von 1581 und ein Grabstein eines 1857 gestorbenen Kattenhochstätter Pfarrers<ref>Beschreibung der Kirche auf Pointoo.de</ref>.

Das 1806 erbaute und in den 1980ern umgebaute ehemalige Pfarrhaus Dietrich-Bonhoeffer-Haus im evangelischen Dekanats Weißenburg bildet mit der denkmalgeschützten Nachbarscheune ein Freizeitheim mit Sportplatz<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beschreibung Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Memento vom 15. Oktober 2011 im Internet Archive)</ref>. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Sonstiges

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Kattenhochstatt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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