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Martha

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Vorlage:Hinweisbaustein Martha ist ein aramäischer weiblicher Vorname.

Herkunft und Bedeutung

Der Name Martha geht auf den aramäischen Namen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) zurück und bedeutet „die Herrin“.<ref>Walter Bauer: Griechisch-deutsches Wörterbuch zu den Schriften des Neuen Testaments und der frühchristlichen Literatur. Hrsg.: Kurt Aland, Barbara Aland. 6. Auflage. Walter de Gruyter & Co., Berlin/New York 1988, ISBN 3-11-010647-7, S. 997.</ref>

Im Neuen Testament ist Martha der Name einer Anhängerin Jesu, der Schwester von Maria und Lazarus (Vorlage:Bibel/Link u. ö.).

Verbreitung

International

In England kam der Name Martha nach der Reformation in Gebrauch.<ref>Martha. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch heute ist der Name in England und Wales geläufig. Von 2006 bis 2019 gehörte er zu den 100 beliebtesten Mädchennamen. Im Jahr 2020 belegte er Rang 115 der Hitliste.<ref>Popularity in England and Wales. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. Juni 2022.</ref>

Bis in die 1950er Jahre hinein gehörte Martha in den USA zu den beliebtesten Mädchennamen. Danach sank seine Popularität zunächst langsam, in den 1990er und 2000er Jahren stärker. Mittlerweile wird der Name nur noch ausgesprochen selten vergeben.<ref>Popularity in the United States. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. Juni 2022.</ref>

Darüber hinaus ist der Name auch in Belgien, Österreich, der Schweiz, Griechenland, den Niederlanden, Irland und Skandinavien verbreitet.<ref>Martha. In: Vornamen Weltweit. Matthias Grönert, abgerufen am 20. Juni 2022.</ref>

Deutschland

Der Name Martha fand im Mittelalter Eingang in die deutsche Namensgebung. Ab dem 18. Jahrhundert wurde der Name häufiger vergeben.<ref>Rosa und Volker Kohlheim: Das große Vornamenlexikon. 3. völlig neu bearbeitete Auflage. Dudenverlag, Mannheim 2007, ISBN 978-3-411-06083-2, S. 290.</ref> Im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert zählte Martha zu den beliebtesten Mädchennamen Deutschlands. Zwischen 1890 und 1906 belegte der Name durchgängig einen der ersten fünf Plätze der Vornamenscharts.<ref name=":0">Martha. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 20. Juni 2022.</ref> Im Jahr 1903 war Martha sogar der am häufigsten vergebene weibliche Vorname.<ref>Die beliebtesten Vornamen in den 1900er Jahren. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 20. Juni 2022.</ref> Bis 1915 hielt sich der Name in der Top-10 der Hitliste. Danach sank seine Popularität zunächst langsam, mit Ende der 1930er Jahre immer stärker, bis er außer Mode geriet. Ab den 1970er Jahren wurde der Name wieder geläufiger. Mittlerweile hat er sich wieder unter den 100 beliebtesten Mädchennamen etabliert.<ref name=":0" /> Im Jahr 2021 belegte Martha Rang 64 in der Hitliste.<ref>Deutschlands beliebteste Namen des Jahres 2021 – Top 500. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 20. Juni 2022.</ref>

Varianten

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Namenstage

Schutzheilige

Aufgrund der biblischen Erzählung in Vorlage:Bibel/Link gilt Martha als Schutzheilige der Hausfrauen.<ref name="Collins-573">Raymond F. Collins, Art. Martha. In: David Noel Freedman (Hrsg.), The Anchor Bible Dictionary, Doubleday 1992, ISBN 3-438-01121-2, Bd. 4, S. 573.</ref>

Namensträgerinnen

Biblische Namensträgerinnen

Autorinnen und Journalistinnen

Musikerinnen

Politikerinnen

Schauspielerinnen

Sportlerinnen

Wissenschaftlerinnen

Sonstige Personen

Tiere

Sonstige Namensverwendung

Literatur

  • Raymond F. Collins, Art. Martha. In: David Noel Freedman (Hrsg.), The Anchor Bible Dictionary, Doubleday 1992, ISBN 3-438-01121-2, Bd. 4, S. 573–574.

Weblinks

Commons: Martha – Sammlung von Bildern

Datei:Flag of Slovenia.svg Häufigkeit, regionale Verbreitung und Alterskohortenverteilung des Namens Marta in Slowenien

Einzelnachweise

<references />