Viendorf
| Viendorf (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Viendorf | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Hollabrunn (HL), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Hollabrunn | |||||
| Pol. Gemeinde | Göllersdorf | |||||
| Koordinaten | 48° 29′ 2″ N, 16° 8′ 18″ O
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dim=1000 | globe= | name=Viendorf | region=AT-3 | type=city
}}
|
| Höhe | 200 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03873 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 09064 | |||||
| Bild Das Spritzenhaus nördlich der Kapelle | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Viendorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Göllersdorf im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich. Die Ortschaft zählt Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1971 bestand Viendorf als selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Geografie
Das Dorf befindet sich östlich von Göllersdorf zwischen dem Göllerbach und dem Porraubach, einem linken Zubringer zum Göllersbach, der südöstlich von Viendorf in diesen mündet. Der Ort wird von der Landesstraße L1066 erschlossen. Am Vorlage:HWD verfügte die Ortschaft über Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Erstmals urkundlich genannt wurde der Ort im Jahr 1180 als Phuenendorf; damals tauschte Leutwin von Sonnberg ein Gut mit dem bayerischen Kloster Asbach. 1289 verfügten hier die Johanniter aus der Ordensburg Mailberg über Besitzungen und ab 1348 erwarben die Puchheimer nach und nach den Ort.
Die Bewohner waren gut bestiftete Landbauern, Weinbauern und Kleinhäusler, die Ackerbau betrieben und Wein kelterten, den sie bis nach Wien verkauften, beschrieb Schweickhardt den Ort. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 51 Häusern genannt, das nach Göllersdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Schönborn besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Viendorf ein Dachdecker, eine Gastwirtin mit Gemischtwarenhandel, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, eine Schneiderin, zwei Schuster, zwei Tischler und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 486</ref>
Mit 1. Jänner 1972 wurden im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Bergau, Eitzersthal, Großstelzendorf, Obergrub, Porrau, Untergrub, Viendorf und Wischathal nach Göllersdorf eingemeindet.<ref name="fusion" />
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:Austria Topographie Administrativkarte Niederösterreich
- Hans Kronberger: Aus der Geschichte von Göllersdorf, Druck: Ferd. Berger und Söhne, Selbstverlag der Marktgemeinde Göllersdorf, 1977
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Göllersdorf