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Obergrub (Gemeinde Göllersdorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Obergrub (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Obergrub
Obergrub (Gemeinde Göllersdorf) (Österreich)
Obergrub (Gemeinde Göllersdorf) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Hollabrunn (HL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Hollabrunn
Pol. Gemeinde Göllersdorf
Koordinaten 48° 29′ 58″ N, 16° 10′ 39″ OKoordinaten: 48° 29′ 58″ N, 16° 10′ 39″ O
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Höhe 250 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03816
Katastralgemeindenummer 09021
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Obergrub ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Göllersdorf im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich. Die Ortschaft zählt Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1971 war Obergrub eine selbständige Gemeinde.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Geografie

Das am Gruber Bach, einem linken Zufluss zum Göllersbaches gelegene Dorf befindet sich südlich des Ernstbrunner Waldes und ist über die Landesstraße L1085 erreichbar, die durch den Ort führt. Am Vorlage:HWD verfügte die Ortschaft über Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Die Herren von Grub (auch Gruber oder Grueber) besaßen hier ein Schloss, das 1446 von den Herren von Vöttau, die die Burg Bítov innehatten, überrannt wurde; diese konnten erst nach zwei Jahren vertrieben werden. 1485 eroberte Matthias Corvinus die Anlage und hielt hier kaiserliche Truppen gefangen. Danach verliert sich die Spur der Herren von Grub und die Herrschaft Obergrub,<ref>Vorlage:Austria Topographie Gochnat Schematismus 1848</ref> die die Ortsobrigkeit über Obergrub und über einige Häuser in Untergrub umfasste, geriet ins Eigentum des Stifts Reichersberg.

Die Bewohner waren teils Landbauern, teils Weinbauern und teils Handwerker. Die Böden waren fruchtbar und brachten Korn, Hafer sowie etwas Weizen hervor; auch im Wein- und Obstbau erzielte man gute Ergebnisse, schilderte Schweickhardt den Ort im frühen 19. Jahrhundert.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 28 Häusern genannt, das nach Bergau eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Pfarre Bromberg besaß die Ortsobrigkeit, die an die Herrschaft Schönborn delegiert war; die Herrschaft Schönborn übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten der Pfarre Bromberg als Lehensnehmer von Stift Reichersberg.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Vorlage:Hinweisbaustein Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Obergrub ein Gastwirt mit Gemischtwarenhandlung und ein Landesproduktehändler ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 379</ref>

Mit 1. Jänner 1972 wurden im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Bergau, Eitzersthal, Großstelzendorf, Obergrub, Porrau, Untergrub, Viendorf und Wischathal nach Göllersdorf eingemeindet.<ref name="fusion" />

Literatur

Weblinks

Commons: Obergrub – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Göllersdorf