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Finsternau

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Finsternau (Streusiedlung)
Ortschaft
Katastralgemeinde Finsternau
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Brand-Nagelberg
Koordinaten 48° 52′ 34″ N, 15° 0′ 50″ OKoordinaten: 48° 52′ 34″ N, 15° 0′ 50″ O
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Höhe 534 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03588
Katastralgemeindenummer 07238
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Finsternau ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Brand-Nagelberg im Bezirk Gmünd in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Die Streusiedlung liegt nördlich von Brand und westlich der Landesstraße L62, von der die einzelnen Lagen über Nebenstraßen erreichbar sind. Zur Ortschaft zählt auch Sechshaus. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Bevölkerungsentwicklung

Bei der ersten Volkszählung in Österreich-Ungarn im Jahr 1869 wohnten 365 Personen in Finsternau. Die Bevölkerung wuchs danach noch etwas und erreichte 1880 mit 449 Personen ihren Höhepunkt. Im 20. Jahrhundert nahm die Zahl der Bewohner kontinuierlich ab und am zählte die Ortschaft nurmehr Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner.<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Finsternau insgesamt 62 Bauflächen mit 31.294 m² und 40 Gärten auf 12.034 m², 1989/1990 waren es 98 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 253 angewachsen und 2009/2010 waren es 115 Gebäude auf 244 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Mai 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bev.gv.at)</ref>

Geschichte

Die ansässigen Bauern waren laut Schweickhardt mittelmäßig bestiftet und pflanzten Korn, Hafer und besonders Erdäpfel. Von Bedeutung war auch die Pechsiederei. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Amt mit 42 Häusern genannt, das nach Brand eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Heidenreichstein besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Finsternau zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, eine Ledergalanteriewarenerzeugung, ein Schneider und ein Schuster ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 241</ref>

Im Jahr 1968 trat die Ortschaft zusammen mit Steinbach der Gemeinde Brand-Nagelberg bei.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Landwirtschaft

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 211 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 458 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 189 Hektar Landwirtschaft betrieben und 469 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 183 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 46.817 Hektar betrieben.<ref name="bev"></ref> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Finsternau beträgt 14,1 (Stand 2010).

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Brand-Nagelberg