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Steinbach (Gemeinde Brand-Nagelberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Steinbach (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Steinbach
Steinbach (Gemeinde Brand-Nagelberg) (Österreich)
Steinbach (Gemeinde Brand-Nagelberg) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Brand-Nagelberg
Koordinaten 48° 49′ 29″ N, 15° 0′ 42″ OKoordinaten: 48° 49′ 29″ N, 15° 0′ 42″ O
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Höhe 547 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 3871f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03590
Katastralgemeindenummer 07231
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Steinbach ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Brand-Nagelberg im Bezirk Gmünd in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Das westlich des Sassberges (624 m ü. A.) liegende Dorf befindet sich in einer großen Lichtung, die Überwiegend von Saubach in den Gamsbach entwässert wird. Am Ort vorüber führt die gut ausgebaute Waldviertler Straße, von der mehrere Nebenstraßen nach Steinbach abzweigen. Weiters zählen die südlich von Steinbach gelegenen Streusiedlungen Forsthartl und Waldhäuseln zur Ortschaft. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Das Dorf wurde bereits 1369 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Bundesdenkmalamt (Hrsg.): DEHIO Niederösterreich – nördlich der Donau. Scholl, Wien 1990, ISBN 3-7031-0652-2, S. 1118.</ref> Steinbach war von 1688 bis 1788 bei der Herrschaft Litschau und kam danach (wieder) zur Herrschaft Heidenreichstein.<ref>Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände). S. 23.</ref> Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 45 Häusern genannt, das nach Schrems eingepfarrt war und die Kinder vor Ort eingeschult wurden. Die Herrschaft Weißenbach besaß die Ortsobrigkeit und die Herrschaft Heidenreichstein übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Steinbach ein Fleischer, zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Schmied, ein Schneider, vier Schuster, ein Tischler und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 460</ref>

Im Jahr 1968 trat der Ort zusammen mit Finsternau der Gemeinde Brand-Nagelberg bei.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Bevölkerungsentwicklung

1751 zählte Steinbach 24 untertänige Häuser.<ref>Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände). S. 23.</ref>

Bei der ersten Volkszählung in Österreich-Ungarn im Jahr 1869 wohnten 560 Personen in Steinbach. In den nachfolgenden Jahrzehnten nahm die Bevölkerung leicht ab und erreichte 513 Einwohner im Jahr 1951. In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts sank die Zahl der Bewohner rasch ab und lag gegen Ende bei etwa 300 Einwohnern. Bei der letzten Erfassung am zählte man in Steinbach Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner.<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Steinbach insgesamt 115 Bauflächen mit 47.687 m² und 72 Gärten auf 55.926 m², 1989/1990 waren es 139 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 386 angewachsen und 2009/2010 waren es 173 Gebäude auf 375 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>

Landwirtschaft

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 405 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 977 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 317 Hektar Landwirtschaft betrieben und 1.051 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 306 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 104.847 Hektar betrieben.<ref name="bev"/> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Steinbach beträgt 18,3 (Stand 2010).

Literatur

  • Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
  • Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
  • Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände).
  • Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Herrschaft Litschau in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Eine sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Fallstudie auf Basis von Verlassenschaftsabhandlungen. Mit 66 Abbildungen und 3 Grafiken (Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes, herausgegeben von Doris Gretzel und Marlene Müllner, Band 60, Horn 2020).

Weblinks

Commons: Steinbach (Gemeinde Brand-Nagelberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Brand-Nagelberg